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41

Dienstag, 2. März 2004, 22:15

@ Georg,

wäre etwas zu umfangreich die Wicklungsvarianten LRK hier einzustellen.

Quelle: FMT-Extra Slow- und Parkflyer Winter 2003

Die Jungs haben tatsächlich um die 50 Wicklungsvarianten auf dem Prüfstand getestet.
Empfehlenswerte Literatur!
Sollte beim Verlag noch erhältlich sein, ansonsten mail mich mal an.
Gruß
Mike

georgs

RCLine Neu User

Wohnort: Freising

Beruf: Wissenschaftler

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42

Mittwoch, 3. März 2004, 09:31

Hallo,

hab gerade die neuen Bilder und Berichte auf Zanonia.de angeschaut. Vielen Dank Dieter und Herbert, sehr interssant. Kanns kaum erwarten meinen Yoda zu fliegen.
Allerdings bin ich auch ins grübeln gekommen. Ich bin ja inzwischen selbst auf dem LRK und Lipoly Trip, aber bringts das wirklich?
8.5min Motorlaufzeit, O.K. +30% macht gute 10min.

Mit meinem guten alten Terry und einem speed400 für 2,5€ mit 6x 1600twicell bin ich auch auf fast 10min Motorlaufzeit gekommen. 20-25min Flugzeit waren gut möglich.
O.K. Gewicht war höher und Performance geringer, Spass hat´s trotzdem gemacht!!

Hab ich da jetzt einen Denkfehler oder ist die ganze LRK - Lipoly Revolution gar keine Revolution?
Ich möchte hier nicht der Miesmacher sein, hinterfrage nur gerade meine letzten Investitionen.


@mike
ja 50 Varianten sind dann doch ein wenig viele. Im Laden gibts die Zeitschrift leider nicht mehr, muß ich wohl bestellen.

Gruß an alle Yoda Flieger

Georg

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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43

Mittwoch, 3. März 2004, 10:34

Hallo Georg,
du hast einen kleine Tatsache übersehen.
Mit den KOKAM habe ich ca. 720 mAh Kapazität an Bord.
Du hast mit den Twicell ca. 1600 mAh Kapazität an Bord.

Würde ich die KOKAM auch auf ca. 1600 mAh Kapazität aufstocken,
würde der Unterschied mit der Flugzeit wohl deutlicher rauskommen.

Was kann man hierdurch ableiten?
Der BL Antrieb arbeitet mit einem wesentlich besseren Wirkungsgrad, und
genau dieser Unterschied macht sich auch in den einzusetzenden EURO`s
bemerkbar.
Außerdem ist die Steigflug-Power auch eine andere!

Aber was gleich bleibt ist die Flugleistung beim Abgleiten der Ausgangshöhe,
mit dem kleinen Unterschied, des niedrigeren Gewichts des LiPoly BL-Antriebs.
Ein leichter Yoda spricht besser auf Thermik an.

Fliegen tut Yoda (wie schon öffters zuvor erklärt) auch mit einem Speed-280
und 6 Zellen, keine Frage.
Aber wenn du mal beide Versionen geflogen hast (so wie ich), bleibst du
zukünftig der BL-Version treu.
Durch meine "Motoren Selbstbauerei" bin ich aber zu diesem Thema eh vorbelastet! Ich fliege nur noch Brushless!
Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (3. März 2004, 10:35)


Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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44

Mittwoch, 3. März 2004, 11:22

Hi zusammen,
ich muß nochmal nachlegen, wenn schon die Kostenfrage angeschnitten wird.
(Sollte man ja eigentlich niemals machen, aber was solls.)

Hier mal ein ca. Kostenvergleich zwischen den verschiedenen Varianten.
Nur mal so als grober Überblick, sicher kann der eine oder andere jetzt sagen; Krieg ich aber viel billiger!!

Yoda (150 cm) ca. 35,00 €
Kohlerohre und Stäbe ca. 30,00 €
Folie ca. 15,00 €
2x Servo Hitec HS55 ca. 35,00 €
Empfänger R700 ca. 62,00 €
Quarz ca. 15,00 €
Hacker Jeti Master 08-3P ca. 69,00 €
MFLY 290-5 ca. 99,00 €
Luftschraube 9x4,5 ca. 5,00 €
KOKAM-360 (3s2p) ca. 66,00 €
Stecker für Akku, Motor
und Regler ca. 6,00 €
(437,00 €)


Yoda (150 cm) ca. 35,00 €
Kohlerohre und Stäbe ca. 30,00 €
Folie ca. 15,00 €
2x Servo Hitec HS55 ca. 35,00 €
Empfänger R700 ca. 62,00 €
Quarz ca. 15,00 €
Hacker Jeti Master 08-3P ca. 69,00 €
MFLY 290-5 ca. 99,00 €
Luftschraube 9x4,5 ca. 5,00 €
KONION 1100 (2 Zellen) ca. 20,00 €
Stecker für Akku, Motor
und Regler ca. 6,00 €
(391,00 €)


Yoda (150 cm) ca. 35,00 €
Kohlerohre und Stäbe ca. 30,00 €
Folie ca. 15,00 €
2x Servo Hitec HS55 ca. 35,00 €
Empfänger R700 ca. 62,00 €
Quarz ca. 15,00 €
Kontronik SUN 1000 ca. 23,00 €
Speed 280 ca. 5,00 €
Twicell 1600 (6 Zellen) ca. 13,00 €
Günther Prop ca. 3,50 €
Stecker für Akku, Motor
und Regler ca. 6,00 €
(242,50 €)

Viele Grüße, Dieter

georgs

RCLine Neu User

Wohnort: Freising

Beruf: Wissenschaftler

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45

Donnerstag, 4. März 2004, 09:58

Hallo,

das stimmt, die Kosten sollte man sich wirklich besser nicht genauer anschauen :) :)
Bei diesen Zahlen könnte mir wirklich schlecht werden :hä: ;( .... und die Erkenntnis steigt, dass ich zuviel für das Hobby ausgebe.

Das ist natürlich eine sehr persönliche Sichtweise, aber
200€ mehr oder weniger sind für mich jedenfalls ein Haufen Holz. Ich denke für viele Jugendliche auch.

Ich finde es jedenfalls toll, das Herbert und co. den Yoda so konstruiert haben, dass er auch mit einem billig Setup Spass bringt.

Ich werd ihn zwar selbst auch mit Mini-LRK und Lipoly´s betreiben, mich über rasante Steigflüge freuen und danach nicht mehr auf einen 280´iger zurück gehen, aber vernünftig ist das sicher nicht :dumm: :dumm:

So genug "off topic" viel Spass beim fliegen

Georg

Oliver_Kluth

RCLine User

Wohnort: D-40699 Erkrath

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46

Donnerstag, 4. März 2004, 11:39

HalliHallo!

Ich baue auch gerade einen Yoda (in 1,65). Da ich einen BL Regler habe, möchte ich den Yoda gerne mit einem CDROM Motor betrieben um dem Gedanken an ein "LowCost-Modell" gerecht zu werden.

Mir schwebt da ein CDR mir ca. 24mm Statordurchmesser vor, bei welchem ich den Magnetring durch Neodymmagnete ersetzen möchte. Als Latte würde ich gerne einen
der APC Mini Props verwenden (z.B. die 7x4,5 oder 8x4,5) da diese, soweit ich gehört habe, ein Mittelteil haben das ein Ausklappen der Latte nach vorne verhindert und weginstens etwas grösser sind (Luftschraubenwirkungsgrad) als die kleinen Faltprops vom Tipsy Antrieb. Kann mir jemand sagen, ob das ein vernünftiges Antreibskonzept werden könnte, oder ob ich da komplett falsch liege?

Gruß, Oliver.

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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47

Donnerstag, 4. März 2004, 12:45

Hallo Oliver,
schau mal bei den SlowFlyern rein, die haben viel Erfahrung mit CDR Motoren.
So um die 200 bis 250g Schub sollten es schon sein.
Mein Yoda wiegt bei 150 cm Spannweite ca. 400g.
Gruß, Dieter

MGM

RCLine User

Wohnort: D-97 Würzburg

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48

Donnerstag, 4. März 2004, 13:21

Hi,
mit nem 24er Stator lassen sich an 2*Kokam 350 und GWS 8*4,3 etwa 350g Standschub realisieren. Bei 25 g für den Motor! Such mal nach "Chipsledde"...

Natürlich halten die Zellen das nur als Peak und nicht als Dauerbelastung aus.
An 8 NiMh/Cd gehen locker über 400g. Allerdings wiegen die Zellen entsprechend mehr.

Wer also nicht ständig Senkrecht will, aber genug Power für kurzzeitiges senkrechtes Steigen sucht sollte das mal in Betracht ziehen.
Der Motor ist auf Teillast ausgelegt, da fließen dann 2-3 A!

Mal davon abgesehen, das so ein Motor Wirkungsgrad UND Leistung für einen Bruchteil der Kosten ermöglicht...

Grüße,
Micha

49

Donnerstag, 4. März 2004, 13:46

Hallo Oliver!
Schau mal auf diesen Link:

http://www.flugzeugseite.de.tf/

Da wirst Du mit Sicherheit ne Lösung zum Thema CDR-Motoren finden.

Gruß Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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50

Donnerstag, 4. März 2004, 13:55

Hi zusammen,
zwischenzeitlich hat ein weiterer Yoda Erbauer Bilder von einem
Yoda Rohbau, diesmal mit Conrad CDR Motor , auf Zanonia veröffentlicht.
Also gibt es zu dieser Art der Motorisierung wohl auch bald Ergebnisse. :)

Folgt dem Link und blättert ganz nach unten.

www.zanonia.de/yoda_pics.php

Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (4. März 2004, 13:56)


Oliver_Kluth

RCLine User

Wohnort: D-40699 Erkrath

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51

Donnerstag, 4. März 2004, 15:39

Hallo Allerseits,

vielen Dank für die vielen Beiträge auf meine Frage.

Sorry, ich habe oben nicht geschrieben, was ich mit der Motorisierung erreichen möchte. Mein Ziel ist es einen Motor zu bauen, welcher es ermöglicht, zügig nach oben zu kommen und dabei unter Vollast mit einem vernünftigen Wirkungsgrad arbeitet.

Die CDROM Motoren für die Funflyer sind ja auf Teillast ausgelegt und der maximale Schub wird nur für wenige Sekunden abgefordert (Wie Michael das ja auch geschrieben
hat). Mein Frage, die ich sicherlich schlecht formuliertwar, ist, ob man einen verünftigen Wirkungsgrad mit einem solchen Konzept hinbekommt. Dazu muss ich mir erst einmal ein paar Sachen zur Auslegung überlegen, bevor ich fundiert fragen kann (gewünscht Steiggeschwindigkeit, dafür erforderliche Leistung...).

Ich stelle die Frage dann noch einmal im Motoren Forum.

Vielen Dank einstweilen,
Oliver.

georgs

RCLine Neu User

Wohnort: Freising

Beruf: Wissenschaftler

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52

Montag, 8. März 2004, 13:07

Hallo,

ich hatte am Sonntag meinen Erstflug mit meinem 1,65m Yoda als Segler.
Abfluggewicht war 260g.

Erste Würfe in der Ebenen waren problemlos und zeigten gutes gleiten lenkverhalten.

An einem kleinen Hang waren dann etwas längere Flüge möglich. Dabei zeigte sich, dass der Schwerpunkt offensichtlich zu weit hinten lag.
Wie in der Anleitung beschrieben, lies sich der Yoda nicht langsam machen, mußte sehr aktiv gesteuert werden und neigte in engen Kurven zu einem Spiralsturz.
Da der Spiralsturz bei diesem Gewicht eher dem fallen eines welken Blattes ähnelt hatte ich keine Schäden zu verzeichnen. Mit etwas Glück konnte ich Ihn auch nach ein paar Metern wieder abfangen.

Ein-zwei Thermikblasen konnte ich kurzfristig nutzen, bin aber immer wieder raus gefallen, weil der Yoda mit dieser Schwerpunktlage nicht stabil kreisen wollte.

Bis mir diese Tatsache voll bewusst war, hatte ich leider keine Zeit mehr, so dass ein Flug mit vorverlegtem Schwerpunkt leider ausblieb.

Insgesamt bin ich recht zufrieden, aber sein volles Potential muß mein Yoda erst noch zeigen.

Also beim nächsten mal den Schwerpunkt etwas nach vorne, dann klappts auch mit dem Nachbarn :) :)

Wenn mein Steller endlich kommt :evil: , könnte ich auch bald über die Mini-LRK Variante berichten.

Gruß
Georg

physlehrer

RCLine Neu User

Wohnort: Bayern

Beruf: Lehrer

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53

Montag, 8. März 2004, 15:48

Hallo an alle,

ich hab den Yoda in der 2m-Version. Er soll mit mfly-brushless-Motor motorisiert werden. Ich hab jetzt Probleme mit dem Schwerpunkt: Laut Bauanleitung liegt der Schwerpunkt 240mm von der Flächenspitze entfernt.
Da wohl alle Yodas die gleiche Flächentiefe besitzen, rutscht der Schwerpunkt also gegenüber einem 1,5m-Yoda um 6cm weiter ausserhalb der Fläche nach hinten! Deswegen darf der Motor nach meiner Meinung nicht mit dem mitgelieferten Motorträger (1mm-Sperrholzteile) befestigt werden, da dieser viel zu kurz ist :no: und deswegen das Flugzeug stark kopflastig wird.
Werde nun eine Verlängerung basteln, so dass ich den Schwerpunkt wie beschrieben (und auch im Nurflügelprogramm von Michael Möller bestätigt) hinbekomme.

Fröhliches Fliegen

Uli
Schwer ist leicht was!

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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54

Dienstag, 9. März 2004, 07:48

Hallo Uli,
wenn du hinten Gewicht brauchst, könntest du in Verbindung mit dem Mfly Motor
zum Beispiel gleich auf 3 Zellen KONION 1100 mAh gehen.
Das Gewicht dieser Zellen ist in deinem Fall positiv beim Einstellen des Schwerpunkt.
Bevor du entgültig die Einbauposition den Motors festlegst, solltest du mal alle
Fernsteuerungskomponenten, Regler und Akku Testweise anordnen.
Mit dem Akku läßt sich viel verändern, beim Einstellen des Schwerpunktes.
Berichte bitte über deinen Erstflug.
Gruß, Dieter

55

Dienstag, 9. März 2004, 21:04

Hi Dieter,

mfly ist da und in Sinsheim gabs noch 3 Konoins und einen Jeti Master....

Frage:
Leider hat der Yeti Master keine programmierbare Abschaltschwelle für die Lipolys.
Wie betreibst du den Antrieb in Bezug auf die Abschaltschwelle?
Wenn die Konoins sich ausschalten ists wohl um Yoda geschehen......

Hätte vielleicht besser einen Regler mit Abschaltung für Lipoly besorgt ???

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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56

Mittwoch, 10. März 2004, 07:56

Hallo Michael,
der Hacker Jeti Master hat eine Abschaltung für 2 und 3 Zellen LiPoly.
(Siehe in der Programmieranleitung.)
Aber ich bin der Meinung, daß die verwendeten Abschaltspannungen zu niedrig sind.
Ich habe meinen Regler inzwischen für 2 Zellen LiPoly als Abschaltung programmiert,
weil ich mit dem Yoda sowohl 2 Zellen KONION als auch 3 Zellen KOKAM fliege.
Aber, ich benütze die Abschaltung nicht!
Ich fliege mit programmierter Stoppuhr im Sender.
Ich habe auf dem Gasknüppel einen Schalter für die Stoppuhr programmiert,
sobald der Motor anläuft wird die Stoppuhr eingeschaltet, geht der Motor aus,
wird die Uhr gestoppt. Motor wieder an, Uhr läuft weiter........
So erfasse ich die gesamte Motorlaufzeit während des Fluges.
Für den Erstflug habe ich anhand der zu erwartenden Stromaufnahme die in
etwa zu erreichende Motorlaufzeit geschätzt. Dann habe ich davon die Hälfte
beim Erstflug ausgenützt und bin gelandet.
Nun habe ich den Akku wieder geladen, anhand der eingeladenen Kapazität
wußte ich nun wieviel ich in etwa verbraucht hatte.
Entsprechend hochgerechnet wußte ich nun wieviel Minuten Motor mir mit einem
frisch geladenen Akku zur Verfügung steht.
Als Sicherheit höre ich bei den KOKAM nun 30 Sekunden vor Ablauf der maximal
möglichen Laufzeit auf, bei den KONION etwa 1 Minute.

Meine KOKAM-360 3s2p (2p = 720 mAh) kann ich mit dem 290-5 24Winder
und meiner 9x4,5" Cam Folding sicher 3,5 Minuten betreiben.
(Ein Steigflug sind etwa 10 Sekunden.)

Meine KONION-1100 2s (2 Zellen) ergeben aufgrund der geringeren Spannung
am Motor auch eine geringere Stromaufnahme.
Dadurch habe ich da eine sichere Laufzeit von etwa 9 Minuten.
(Ein Steigflug sind etwa 30-40 Sekunden.)

Wenn du 3 Zellen KONION verwendest, wird die Stromaufnahme mit meinen
KOKAM vergleichbar sein, aber du hast mehr Kapazität.
Ich würde nach spätestens 4 Minuten Landen und nachladen.
Mit diesem Ergebnis hochrechnen und 1 Minute Sicherheit von der Laufzeit abziehen.

Nach einigen Flügen bekommst du sehr schnell ein Gefühl, wieviel Motorlaufzeit
du zur Verfügung hast. Immerhin fließt da auch der eigene Flugstiel mit ein.
(Man kann nähmlich auch mit Halbgas steigen, oder es hat ein bischen Thermik, usw....., dann spart man auch Strom.)

Empfehlung, nach Stoppuhr fliegen und langsam an die Laufzeitgrenze rantasten!

viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (10. März 2004, 08:00)


hstammlerj

RCLine Neu User

Wohnort: Gießen

Beruf: Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau (Feinwerktechnik)

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57

Mittwoch, 10. März 2004, 12:09

Moin moin,

--erstes Post... hallo erstmal... :D --

Freut mich daß Euch Yoda Spaß macht, bei Probs einfach mailen. ;)

Ich fliege übrigens meinen 2m immer noch mit Speed280 und 7 Zellen 350 Sanyo NiCd... und es geht auch. Aber irgendwann kommt auch ein BL dazu...


Zitat

Original von physlehrer
Ich hab jetzt Probleme mit dem Schwerpunkt: Laut Bauanleitung liegt der Schwerpunkt 240mm von der Flächenspitze entfernt.
Da wohl alle Yodas die gleiche Flächentiefe besitzen, rutscht der Schwerpunkt also gegenüber einem 1,5m-Yoda um 6cm weiter ausserhalb der Fläche nach hinten!


Da auch die gesamte Fläche nach hinten rutscht und z.B. die Servos und die Winglets hinter dem Schwerpunkt liegen wirst Du mit einem längeren Rumpf Probleme bekommen. Ich hatte meinen 2m auch erst mit einem langen Spargel gebaut und ihn dann nach und nach auf das gleiche Maß wie beim 1,5m gekürzt. Hab mir schon bei dem Rumpf was gedacht... ;)

In welchem Baustadium bist Du gerade? Ich vermute mal noch nicht beim Bespannen... Du ahnst nicht wenn Du zum Schluss die Flächen in der Hand hast und den Schwerpunkt ohne Rumpf nimmst wo der liegt... Bau außen und hinten soweit wie möglich fertig und leg dann mal Deine Komponenten auf das Mittelteil, wie Dieter schon angemerkt hat.


Grüße aus Hessen!

Herbert 8)

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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58

Mittwoch, 10. März 2004, 14:07

Hallo Herbert,
schön das du auch in diesem Forum nun etwas mitmachst! :ok:
Zum Schwerpukt möchte ich noch etwas sagen.
Für mich als Nuri-Neuling (Yoda ist mein erster richtiger Nurflügel), war es
beeindruckend wie geringste Schwerpunktveränderungen bei den Flugeigenschaften
spürbar sind.
Ich habe Yoda mit in Segelstellung angeklappten Propellerblättern ausgewogen.
Bei den 9x4,5" Blättern verändert sich der Schwerpunkt nur durch das Anklappen schon spürbar.
Viele Grüße, Dieter :)

59

Mittwoch, 10. März 2004, 18:42

Hi Dieter,
danke für die ausführlichen Tipps.

Noch mal auf den Regler draufgeschaut, ist ein Jeti Advance 18 - 3P. In der Anleitung steht nix von Lipoly- Abschaltung.

Den Trick mit der vom Gas gesteuerten Stoppuhr verwende ich bei meinen anderen E-Modelleln auch; jedoch bisher nur aus reiner Neugier.
Bei reinen Motormodellen fliege ich mit NimH-Akkus regelmässig bis der Regler anfängt zu pulsen.

Ist eine neue Erkenntnis die Motorlaufzeit als Kapazitätskriterium zu nutzen....
Also erstmal eine gasgesteuerte, inkrementierende Stopuhr mit Alarm programmieren (früher war alles viel einfacher...oder?)
Mal sehen, hier ist aber doch Selbstdizipliin angesagt. Ist wohl der Tribut an die neue Technik......

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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60

Mittwoch, 10. März 2004, 21:57

Hallo Mike,
ich verwende bei meinen BL Motoren (fast ausschließlich vielpolige Außenläufer)
in der Hauptsache die schwarzen Hacker Jeti Master in den Stärken 8A, 18A und 30A.
Diese Regler haben die programmierbare Abschaltspannung integriert.
Aber 5,2V für 2 LiPo Zellen und 7,8V für 3 LiPo Zellen sind mir zu wenig.
Deshalb fliege ich sicherheitshalber nach der Stopuhr!
6V und 9V sollten es meiner Meinung nach sein.
In Sinsheim habe ich mit Andreas Wehrle von Flyware Erfahrungen ausgetauscht.
Seine neuen kleinen 8A, 12A, 18A und 25A Micro- und Mini-Regler, die er zusammen mit seinem neuen kleinen
REX micro 220 Motor vorgestellt hat, haben 6V und 9V LiPo Abschaltung. :ok:
Sobald die Verfügbar sind, greife ich mir einen 8A oder 12A Regler.
Dann kann ich auch wieder Fliegen, bis der Regler abschaltet! :D :D

Viele Grüße, Dieter