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61

Mittwoch, 10. März 2004, 22:52

Hi Dieter,

hab ich wohl nicht den richtigen Regler.
Trotzdem scheints ja mit deiner "Stopuhrmethode" zu funktionieren.
Also jetzt Rumpf bauen und dann Erfahrung sammeln.
danke nochmal für die Info.

Gruß
Mike

physlehrer

RCLine Neu User

Wohnort: Bayern

Beruf: Lehrer

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62

Donnerstag, 11. März 2004, 21:04

Hallo Dieter und Herbert,

erst mal vielen Dank für eure hilfreichen Tips.
@Dieter: Ich weiss nicht, ob ich da was missverstehe. Mein 2m-Yoda ist mit eingebautem Motor und Akkus kopflastig. Deswegen verstehe ich nicht, warum ich dann gleich eine dritte Zelle zu meinen beiden Konions dazunehmen soll. Der Flieger ist doch schon kopflastig! Oder meinst du, wenn ich schon den Rumpf nach hinten verlängere, dann gleich um ein weiteres Stück, so dass ich dann den Dreizeller vor dem Schwerpunkt plazieren kann (evtl. könnte ich mir dann 2 Akkus leisten, einmal 2, einmal 3 Zellen, und sie an verschiedenen Positionen im Rumpf befestigen.)

@Herbert: ich habe niemals bezweifelt, dass du dir bei der Konstruktion des Rumpfes was gedacht hast. Der Yoda ist auch ein faszinierendes Teil geworden. Trotzdem: wenn der 2m-Yoda in der reinen Seglerversion vom Schwerpunkt her ohne (oder ohne viel) Blei hinzukriegen ist, wie sollen dann Motor, Akkus, Empfänger und Regler *vor* dem Schwerpunkt zu plazieren sein, ohne dass das Flugzeug kopflastig wird?

Ich habe den Yoda bespannt und wie von euch beiden vorgeschlagen, Motor etc. provisorisch befestigt. Ich hab, wie schon angesprochen, den Motor ca. 6cm weiter nach hinten verlegt.
Jetzt liegt der Schwerpunkt so ungefähr beim Motor, die Konionzellen sind aber trotzdem immer noch ziemlich weit hinten.
Ich werde versuchen, den Schwerpunkt möglichst genau auf die vorgeschlagenen 240mm zu bringen.
Ich möchte irgendwann die nächsten Tage die ersten Geh- sprich Flugversuche machen und die Lage des Schwerpunktes so etwas genauer ermitteln. Leider bin ich ein ziemlicher Anfänger (ich hab vor 30 Jahren mit dem Modellbau aufgehört und jetzt wieder angefangen), aber ich werds schon hinkriegen. Danach werde ich mir einen Balsarumpf mit der richtigen Länge bauen.

Nochmals Danke

Grüsse aus Bayern

Uli
Schwer ist leicht was!

Dieter_Doerr

RCLine User

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63

Donnerstag, 11. März 2004, 23:28

Hallo Uli,
war mein Gedankenfehler, hatte nicht registriert, daß du bereits Kopflastig warst.
Ich war zu sehr meinem 150 cm Yoda beschäftigt, der Hecklastig war.
Daher der Irrtum, daß die dritte Zelle hilft.
Nun, dann bleibt dir leider nur übrig, das Rumpfteil deutlich nach hinten zu verlängern.
Irgendwie habe ich das Gefühl, die 150 cm Version ist nicht so problematisch
in der Anordnung der Antriebskomponenten.
Gruß, Dieter

hstammlerj

RCLine Neu User

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64

Freitag, 12. März 2004, 09:36

Moin moin,

Zitat

Original von physlehrer
Trotzdem: wenn der 2m-Yoda in der reinen Seglerversion vom Schwerpunkt her ohne (oder ohne viel) Blei hinzukriegen ist, wie sollen dann Motor, Akkus, Empfänger und Regler *vor* dem Schwerpunkt zu plazieren sein, ohne dass das Flugzeug kopflastig wird?


Ich muß zugeben, den 2m habe ich von vorne herein als Elektro gebaut, Thomas hat ihn aber als Segler ausgerüstet, glaube er hat etwas Blei drin und wegen der Steckung das Mittelteil noch ein bisserl für's Hangfliegen verstärkt...


Allerdings, ich verwende im 2m genau den gleichen Antrieb wie im 1.5m und dieser liegt bei beiden Spannweiten ungefähr auf der gleichen Position relativ zur Rumpfspitze. Vielleicht sind meine Winglets etwas schwerer geworden... andererseits wiegen die Konis ja auch was... will sagen: Sorry, bei mir klappts, hoffe Du kommst so damit auch zurecht. :O


Bezgl. Einfliegen und Schwerpunkt solltest Du vielleicht beim ersten Flug ihn eher etwas nach vorne legen, sowohl Dieter als auch Thomas haben mit Rücklage begonnen und sich nach vorne gearbeitet, vielleicht werde ich die Startwerte in der Anleitung/FAQ etwas konservativer angeben.

cu
Herbert

65

Samstag, 13. März 2004, 23:25

Hallo,
bin gerade zurück aus meinem Skiurlaub in Österreich. Eigentlich wollte ich mit dem 2m Yoda fliegen. Das war mir bei so viel Schnee am Hang dann doch etwas zu viel Risiko. Außer ein paar Gleitflügen im Tal ist es nichts geworden, außerdem war Skilaufen angesagt bis der Arzt kommt :tongue: .
Zum Thema Schwerpunkt: Bei meinem 2m Segler-Yoda fliege ich den Schwerpunkt bei genau 220 mm hinter der Spitze. Ich habe es zuerst mit 240 mm probiert und mich dann nach vorn gearbeitet. Mit Zusatzblei und mittlerweile einer GFK-Verstärkung im Mittelteil bei doppelt geteilter Fläche ist Yoda doch relativ schwer geworden. Ich wiege nochmal nach. Bei den letzten Gleitflügen hat sich das aber subjektiv nicht als nachteilig herausgestellt. Yoda spricht nach wie vor gut auf die Ruder an.

Gruß
Thomas

PS:Ist zwar off topic, aber probiert mal per Ski Schuß zu fahren und gleichzeitig nen EPP-Zagi ins Tal zu steuern, das war ziemlich geil ==[] :)

physlehrer

RCLine Neu User

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66

Sonntag, 14. März 2004, 09:51

Hallo Hallo,

@Thomas: die Info "Bei meinem 2m Segler-Yoda fliege ich den Schwerpunkt bei genau 220 mm hinter der Spitze." hilft mir weiter! Ich habe gestern erste Flugversuche unternommen und auch festgestellt, dass die 240mm zu weit hinten liegen.
Auch die von georgs beobachtete instabile Fluglage aus überzogenem Flugzustand (so ne Art flachtrudeln) konnte ich verifizieren, Schäden hab ich auch keine, obwohl Akku und Motor doch etliches an Mehrgewicht bedeuten.

@Herbert: Du hast wahrscheinlich doch recht :D : man braucht keine Rumpfverlängerung, eben weil der Schwerpunkt doch deutlich weiter vorne liegt! Im Augenblick bin ich dabei, den Motor wieder etwas weiter nach vorne zu verlegen.

Werde weiter berichten.

Schönen Sonntag noch an alle.

Uli (ein Schwabe in Bayern)
Schwer ist leicht was!

physlehrer

RCLine Neu User

Wohnort: Bayern

Beruf: Lehrer

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67

Dienstag, 16. März 2004, 17:28

Hallo an alle,

heute ist der Yoda zum ersten Mal geflogen :nuts: . Flugbild ist wunderschön, Segeleigenschaften sind wirklich gut. Es war ein bisschen windig, und das mag der Yoda wohl nicht so gern. Wahrscheinlich liegts auch an meinen mangelhaften Flugkünsten ??? Jedenfalls hatte ich grosse Mühe, den Flieger auf Kurs zu halten.

Schwerpunkt liegt inzwischen irgendwo zwischen 210 und 220 mm von der Flächenspitze, also deutlich weiter hinten als angegeben.

Mein Motorsturz und -zug waren auch nicht ok. Beim Einschalten des Motors waren zwei Dinge sehr deutlich zu bemerken: 1. Nase nach oben (liess sich durch Tiefenruder kaum noch ausgleichen), 2. Drehung um die Längsachse nach links (liess sich mit Querruder korrigierern).

Mit zwei Konion-Zellen war mir persönlich die Steigleistung absolut ausreichend.

Leider ist mir dann die Fläche in der Mitte gebrochen ;( , ist aber ganz klar mein Baufehler: Der Kohlestab ist nicht gut aufgerauht gewesen, so dass die Klebung nicht hielt und der Holm einfach aus dem Glasfasermantel rausgerutscht ist. Vorher ist jedoch wohl die untere Sperrholzverstärkung gebrochen. Muss jetzt erst mal reparieren, werde alles ein bisschen stabiler bauen in der Mitte.

Bis dann

Uli
Schwer ist leicht was!

68

Dienstag, 16. März 2004, 20:06

Hallo Ulli,

Zitat

Flugbild ist wunderschön, Segeleigenschaften sind wirklich gut.


das kann ich absolut nachvollziehen :ok:

Zitat

Schwerpunkt liegt inzwischen irgendwo zwischen 210 und 220 mm von der Flächenspitze, also deutlich weiter hinten als angegeben.


Soweit ich mich erinnern kann, ist der Schwerpunkt der 2m Version mit 240 mm hinter der Spitze angegeben. Bei Deinem Yoda wäre es daher weiter vorn, oder?. Es ist aber für mich schon mal die Bestätigung, daß ich mit meinen erflogenen 220 mm schon nahe am Ideal liege. Bei 240 mm hatte ich angefangen, was sich auch beim ersten Gleitflug ganz gut anfühlte. Der Flug war extrem langsam. Bei der ersten Kurve gab's dann das Malheur und der Yoda hat was auf die Nase bekommen 8( . Die Geschwindigkeit war einfach zu gering. Als Tipp für die anstehende Reparatur kann ich Dir nur empfehlen, den Mittelbereich mit GFK zu verstärken. Ich habe unten eine 25 gr Matte genommen und eingeharzt, danach wieder mit Folie bespannt. Das hält nun aber wirklich sehr gut.

Meine erste Modellflugkarriere liegt auch schon 3 Jahrzehnte zurück. Bei den ersten Gleitflügen habe ich mich nur daher darauf konzentriert, den Flieger gerade zuhalten und sauber zu landen. Mit ausreichend Höhe kannst Du dann auch eine Kurve fliegen. Achte nur darauf das die Geschwindigkeit nicht zugering wird. Beim Yoda fühlt sich das immer irgendwie schwammig an und die Reaktion auf die Ruder ist dann sehr lahm. Deshalb vor einer Kurve Tiefe geben, Geschwindigkeit aufnehmen und dann einlenken. Nach meiner Erfahrung fliegt der 2m Yoda aus etwa 2 m Höhe 100 m Strecke, natürlich bei entsprechender Geschwindigkeit. Um ihn dann langsamer zu machen, gebe ich ein bißchen Höhe. Wenn das aber zu früh passiert, kippt Yoda über die Seite ab. Daher nicht zu viel "bremsen"

Gruß
Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

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69

Mittwoch, 17. März 2004, 07:57

Hi zusammen,
also irgendwie bin ich etwas über eure Erfahrungen verwundert.

@Thomas
Ich glaube das du mit deinem Yoda einfach einen Tick zu langsam bist.
Mit Ausnahme der "Überziehtests" ist mir Yoda kein einziges mal mehr
über die Fläche weg gekippt. Allerdings habe ich auch keine "Höhenprobleme",
da meine Segelflüge meistens so bei etwa 200 m +-?? Ausgangshöhe beginnen.
Mein Yoda kann praktisch auf der Stelle um 180° die Richtung drehen.
Und das eigentlich recht langsam!
Vielleicht hilft mir hierbei die kürzere Spannweite!

@Uli
Inzwischen fliege ich auch öfters mit 2 Konion, als mit 3s2p Kokam.
(Weil die Konion sind in einer Stunde wieder aufgeladen, die Kokam nicht!)
Selbst beim starken Antrieb bemerke ich kein Wegdrehen nach links.
Ich muß also bei "Motor ein Phase" nicht mit Querruder gegenhalten!
Wenn bei dir das Tiefenruder "fast nicht ausreicht" um beim Kraftflug
den Steigwinkel zu kontrollieren, muß aber am Motorsturz etwas gewaltig
daneben liegen.
Wenn ich so von der Seite nach Augenmaß durchpeile, ist meine Motorachse
ungefähr parallel zu einer gedachten Geraden auf der Profilunterseite
der mittleren Rippen.

Viele Grüße, Dieter

Dieter_Doerr

RCLine User

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70

Mittwoch, 17. März 2004, 07:58

Sorry, Doppel Posting

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (17. März 2004, 10:00)


hstammlerj

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71

Mittwoch, 17. März 2004, 11:41

Moin moin,

Zitat

Original von physlehrer
Mein Motorsturz und -zug waren auch nicht ok. Beim Einschalten des Motors waren zwei Dinge sehr deutlich zu bemerken: 1. Nase nach oben (liess sich durch Tiefenruder kaum noch ausgleichen), 2. Drehung um die Längsachse nach links (liess sich mit Querruder korrigierern).


Hm, das hört sich nach zuviel Sturz (Steigung...) an, Du solltest den Motor auf jeden Fall flacher anordnen, hast Du vielleicht ein Bild vom Einbau?

Die Sache mit dem Linksdrehen ist ungewöhnlich, wie Dieter schon sagt, eigentlich haben wir davon bisher nie wirklich was gespürt. Nichts für ungut, aber: Ist der Motor "gerade" eingebaut oder hat er vielleicht etwas Seitenzug in die andere Richtung? Vielleicht wirkt das dann zusammen...


Es tut mir leid daß Du schon die erste Reparatur hast... das mit dem Aufrauhen ist wirklich "kriegsentscheidend", wobei, welches Harz hast Du verwendet?

Im Übrigen steht ja schon bei zanonia.de geschrieben, der 2m ist eher für ruhige Tage zu empfehlen, siehe: zanonia.de-FAQ: Spannweite?

@alle zu der Schwerpunktgeschichte:

Bitte kontrolliert mal genau die Spannweite, die Euer Yoda hat. Mich interessiert das Maß von Außenseite Endrippe links zu Außenseite Endrippe rechts. Ohne Winglets!
Eigentlich sollte das Maß immer die Spannweite + 1mm betragen, falls dem nicht so ist, habt ihr eine veränderte Pfeilung am Yoda und damit auch eine andere Schwerpunktlage, hab dazu mal nen FAQ-Eintrag erstellt: zanonia.de-FAQ: Schwerpunkt?

cu2all
Herbert :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hstammlerj« (21. März 2004, 07:29)


Dieter_Doerr

RCLine User

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72

Mittwoch, 17. März 2004, 19:10

Hi Herbert,
mein Yoda hat genau 150,1 cm. :ok:
Paßt also ausgezeichnet!
Gruß, Dieter

73

Mittwoch, 17. März 2004, 19:32

Hallo zusammen,

@Dieter
Ja, anfänglich war ich beim Fliegen eindeutig zu langsam. Mittlerweile habe ich damit aber keine Probleme mehr. Es lassen sich auch enge Kurven fliegen bei entsprechender Geschwindigkeit.

@Herbert
Mein 2m Yoda hat genau 200,2 cm Spannweite, also 1mm zu viel :( . Durch die GFK-Verstärkung wiegt der 2m jetzt 450 gr flugfertig. Festigkeitsprobleme gibt es nicht mehr.

Bei meinem 1,5m Nachbau sind es genau 150 cm ohne Winglets

Letzten Sonntag hatten wir in Norddeutschland starken Wind, da war leider an das Fliegen mit dem Yoda nicht zu denken.

Gruß
Thomas

physlehrer

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74

Donnerstag, 18. März 2004, 08:19

Hallo,

mein Yoda hat 200,3cm Spannweite.

Gewicht kann ich im Augenblick noch nicht sagen, da erst mal repariert werden muss.

Bilder werd ich auch noch machen. Muss mir aber erst mal ne Kamera leihen und dann auch noch rausfinden, wie man Bilder uploadet. Da gibts aber glaub ich irgendwo ne Beschreibung.

Bei der Motorbefestigung werd ich bei der Reparatur genauer auf Zug und Sturz achten. Ich denke 3 Grad Sturz und Zug werdens tun, oder?

Viele Grüsse

Uli
Schwer ist leicht was!

Dieter_Doerr

RCLine User

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75

Donnerstag, 18. März 2004, 10:13

Hallo Uli,
ich habe meinen Motorsturz schon öffters mal hier beschrieben.
Seitenzug habe ich überhaupt keinen eingebaut! (Nicht nötigt)


Zitat

Wenn ich so von der Seite nach Augenmaß durchpeile, ist meine Motorachse
ungefähr parallel zu einer gedachten Geraden auf der Profilunterseite
der mittleren Rippen.


Viele Grüße, Dieter

hstammlerj

RCLine Neu User

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76

Sonntag, 21. März 2004, 07:32

Moin moin,

Danke allen für's Nachmessen. Dann scheidet wohl das als Quelle des "anderen" Schwerpunkts aus. Muß nochmal genau nachrechnen und messen, ansonsten, fliegt den Schwerpunkt bei dem Yoda gut fliegt, das ist immer der beste. :D

Zu Zug und Sturz kann ich Dieter nur beipflichten, kein Seitenzug notwendig!

cu2all

Herbert ;)

georgs

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77

Montag, 22. März 2004, 12:57

Hallo,

ich hatte das letzte Wochenende meine Erstflug mit Motor.
Abfluggewicht 385g mit Mini-LRK und 6x 260mAh Sanyo Nicad (ja sowas gibts noch).
Der Mini-LRK ist mit einem 0,8mm Draht voll gewickelt. Leider weis ich nicht mehr wieviel Windungen, ich denke 15 oder 13 oder so :dumm:
Wenn man nur alle 1/4 Jahr mal richtig bastellt muß man schon mitschreiben wenn man nicht alles vergessen will.
Mit einer 8 x 4 Klapplatte macht der jedenfalls ganz ordentlich Wind.

Nach dem Abwurf an einem flachen Hang hatte ich schönes gleiten. Dann habe ich den Motor langsam auf Vollgas gestellt, -gute Beschleunigung -etwas Höhenruder und dann senkrechtes steigen.
Etwas ungewohnt und wackelig beim ersten mal, aber sehr beeindruckend.
Ich denke steigen in einem flacheren Winkel lässt sich leichter kontorllieren und macht mir mehr Spass.

Nach dem 5 oder 6 Steigflug passierte dann das Unglück als ich gerade wieder den Motor einschalte. Die Antenne hat sich im Propeller verfangen und in der Folge sind beide Ruder auf Tief gefahren. Mein Yoda ist aus ca 15-20m Höhe senkrecht eingeschlagen.
Der Schaden ist erstaunlich gering für ein Holzflugzeug. Lediglich 5-4 Rippen links und 2 Rippen rechts der Mitte sind vorne angeschlagen und müßen teilweise ersetzt werden. Die Nase und alle CFK Stäbe sind intakt geblieben. Das Innenrohr der Steckung habe ich Gott sein dank nicht verklebt, so dass ich es leicht austauschen kann. Natürlich ist auch die Motorhalterung samt Motor davon geflogen.

Was lernen wir daraus? bei Druckpropellern die Antenne absolut!!!!! sicher verlegen. Ich hatte die Antenne entlang der Endleiste bis zum Beginn der Ruderklappen verlegt und dann frei hängen lassen. Ich dachte ein freies Ende etwa auf Höhe der Luftschraube und gut 15cm vom Propellerkreis entfernt wäre sicher genug. Falsch gedacht!!!! :dumm: Es ist unglaublich ärgerlich ein so schönes Flugzeug durch eigene blödheit zu beschädigen :nuts:

Was mir beim Flug aufgefallen ist, ist dass der Yoda für ein großes leichtes Flugzeug realtiv schnell unterwegs ist. Oder täuscht hier nur das Flugbild?
Ich bin ca. 15min bei leichtem Wind am Hang geflogen und war mit der Wendigkeit sehr zufrieden, hatte aber immer das Gefühl, dass er lieber schnell (relativ) geflogen wird.

Jetzt muß ich ein wenig bauen, und dann hoffe ich Ihn endlich bei ruhigem schönen Thermikwetter ordentlich einfliegen zu können. Jedenfalls freue ich mich schon auf den nächsten Flug.

Gruß
Georg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »georgs« (22. März 2004, 14:59)


Dieter_Doerr

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78

Montag, 22. März 2004, 15:15

Hallo Georg,
wirklich traurig, durch so einen Vorfall das Modell zu beschädigen.
Ich hatte zuerst die Antenne genau so verlegt wie du.
Dann hatte ich zufällig einen Meinungsaustausch zum Thema mit Bernd oder
Herbert, weiß nicht mehr genau, welcher von beiden es war.
Aber auf deren Empfehlung verlegte ich die Antenne auf der Unterseite des Flügel
entlang der Querrudertrennstelle einfach weiter bis zum Winglet.
(Mit Tesafilm geklebt.)
Diese Methode hat sich bei mir inzwischen bewährt.
Bernd hat seine Antenne ebenfalls bis zum Querruder entlang der Hinterkante
verlegt. Dann geht sie an der Hinterkante des Querruder raus bis zum Winglet.
(Seine Antenne macht also die Bewegung des Ruderblatt mit.)
Funktioniert auch bestens!
Deine Erfahrung sollte man bei den FAQ auf zanonia.de mit einbinden.

Viele Grüße, Dieter

Noch eine Frage zu deinem Akku, wie lange ist die Motorlaufzeit mit dem Mini LRK?
Kennst du die Stromaufnahme?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (22. März 2004, 15:18)


georgs

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79

Montag, 22. März 2004, 17:16

Hallo,

ja wirklich ärgerlich, aber ich denke die Reparatur ist nicht so wild, muß halt ein paar Rippen nachbauen.
Mich schockt bei sowas auch weniger das Modell, als die Furcht durch so einen Fehler mal Personen zu beschädigen. Unter anderem deshalb fliege ich gerne kleine leichte Modelle.
Klar die Antenne einfach weiter an der Hinterkante zu verlegen ist eine Möglichkeit. Ich habe vor Sie beim nächsten mal in der Fläche zu verlegen. Mit einem Stab müßte man die doch reinschieben können. Nachteil ist, dass sie dann wieder näher am Kohlestab ist, Abschirmung??? Also doch an die Endkannte?

Ich kann leider weder Strom noch genaue Motorlaufzeit meiner Akku-Motor Kombi sagen. Ich schätze die Laufzeit bei diesem einen Flug so auf knapp 2 min evtl. weniger.
2 min würden nach meiner Rechnung 7,8 A bedeuten. Ich denke bis 10A hat man noch Chancen auf brauchbar Wirkungsgrade beim Mini-LRK. Viel mehr geben die Akkus wohl auch nicht her.
Wie mess ich denn den Strom am geschicktesten wenn ich nur ein einfaches Multimeter habe? Messgerät einfach in einen Akkuanschluß einschleifen?

Optimiert ist der Motor sicher nicht, ich hatte zu der Zeit nur 0,8´er Draht da und hab halt drauf soviel wie geht. Ich denke es waren 13 Windungen, die jetzt im Stern verschaltet sind.
Ich denke bei Gelegenheit werde ich mal eine 30 oder 32 winder für Dreieck wickeln.

Aber ersmal muß der Yoda wieder flott werden, es geht ja auch mit dieser Wicklung und besser mit schlechter eta geflogen als garnicht.

Gruß
Georg

hstammlerj

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80

Montag, 22. März 2004, 20:50

Hallo Georg,

tut mir sehr leid daß Du so schnell wieder "gegroundet" wurdest... aber was mich auch irgendwie freut ist, daß sich unser Konzept mit "Kohle satt - aber anders ;) " insofern bewährt, daß Yoda dabei nicht irreparabel beschädigt wurde. :rose:


Zitat

Original von georgs
Es ist unglaublich ärgerlich ein so schönes Flugzeug durch eigene blödheit zu beschädigen :nuts:


Ich kenne solche Momente nur zu gut... hab auch mal in grauer Vorzeit vor'm Start nicht gecheckt, ob die Servos richtig rum laufen... jaja... damals als ich noch keine Computeranlage hatte... :O

Und auch bei mir hat sich schoneinmal die Antenne etwas "verwickelt", allerdings am Boden noch in der Hand... und mein 280er hat sie nur ein paar Runden mitgenommen, war da nicht weiter schlimm. Glück gehabt, Du leider weniger. ;(

Aber Kopf hoch! Der erste Flug macht doch Lust auf mehr, oder? ;)

Eins noch:

Zitat

Original von georgs
Was mir beim Flug aufgefallen ist, ist dass der Yoda für ein großes leichtes Flugzeug realtiv schnell unterwegs ist. Oder täuscht hier nur das Flugbild?
Ich bin ca. 15min bei leichtem Wind am Hang geflogen und war mit der Wendigkeit sehr zufrieden, hatte aber immer das Gefühl, dass er lieber schnell (relativ) geflogen wird.


Ja, er wirkt relativ schnell, es gibt langsamere HLG's. Allerdings kommt das auch ein bisschen durch die Perspektive und außerdem mußt Du immer dran denken, Yoda ist für Kreisflug optimiert, da ist er dann langsam und leistungsfähig. :D

Allerdings solltest Du ggf. beim zweiten Erstflug mal den Schwerpunkt "fliegerisch" genau checken, Deine Beschreibung hört sich nach einem nicht ganz optimalen Schwerpunkt an. Probier einfach mal 2, 3mm nach vorn oder hinten, jenachdem wo Du jetzt bist, kann Wunder wirken. Jeder fliegt da ein bisschen anders...


cu2all
Herbert