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speedy573

RCLine User

Wohnort: Rhein-Main

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101

Donnerstag, 13. Mai 2004, 20:46

Hi Dieter,
in der Tat, der Mfly mit den Konions ist für Yoda eine geradezu geniale Antriebskonfiguration, auch was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft.
Hast Du mit dem Mfly mal andere Propeller getestet?
Es scheint doch ein Unterschied zu bestehen zwischen Deiner und meiner Konfiguration mit 2 Konoins; kann mich jedenfalls nicht über die Steigrate beschweren.
Hast Du mit dem Motorsturz weiter experimentiert?
Und was sagt Herbert zum Motorsturz; gibts neue Erkenntnisse?

Betreffs Schwerpunktlage: schön dass wir sehr ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Planangabe ist meiner Meinung nach recht nahe am Optimum.
Nur das Abreißvrhalten macht mir noch ein wenig Kopfschmerzen. Werde mal weiterspinnen in Sachen Potentialzaun.... aber erst mal reparieren.

Und jetzt bin ich doch sehr neugierig: was ist das für ein (10mm?) Motor auf der Zanonia-page?
Und was soll Dein neuer Yoda tragen?

Gruß
Mike

hstammlerj

RCLine Neu User

Wohnort: Gießen

Beruf: Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau (Feinwerktechnik)

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102

Donnerstag, 13. Mai 2004, 23:20

Moin moin, :D

Zitat

Original von speedy573
Hast Du mit dem Motorsturz weiter experimentiert?
Und was sagt Herbert zum Motorsturz; gibts neue Erkenntnisse?


Da bin ich schon. :)

Also bisher ist meine Erfahrung gewesen: Wenig Antriebsleistung, viel Sturz (also Prop zeigt nach hinten oben), je mehr desto gerader wird das ganze.

So extrem wie Du das beschrieben hast (nach dem Edit deutlich logischer... ;) ) hab ich das noch nicht gesehen. Kannst Du davon mal nen Bild machen? Am besten daß man von der Seite die Propellerachse zum Rumpf und zur Flächenunterseite sieht... :D

Zitat

Betreffs Schwerpunktlage: schön dass wir sehr ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Planangabe ist meiner Meinung nach recht nahe am Optimum.
Nur das Abreißvrhalten macht mir noch ein wenig Kopfschmerzen. Werde mal weiterspinnen in Sachen Potentialzaun.... aber erst mal reparieren.


Freut mich daß Du mit dem Plan übereinstimmst. :ok:
Das mit den Rückenwindabrissen in kleinen Höhen, ja... hmm, es ist eben nur ein Hauch von Flugzeug, das wird denke ich auch schnell verblasen, wenn's dann noch ungünstig kommt... so gut er auch sonst fliegt, irgendwo ist immer die Grenze... ;)

Wenn Du mit den Zäunen probieren willst, halt mich auf dem Laufenden was Du da rauskriegst, interessiert mich natürlich brennend. :)


Zitat

Und was soll Dein neuer Yoda tragen?


Hat er doch oben schon gesagt... Kamera! :)
Ansonsten: gucki da ganz unten...

cu2all@walsum
Herbert

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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103

Freitag, 14. Mai 2004, 07:30

Hallo Mike,

der Motorsturz bei meinem Yoda ist nicht in Ordnung!
Er ist ein Kompromiss zwischen zwei unterschiedlichen eingesetzten Motorleistungen.

Mit zwei KONION paßt er ohne nachzudrücken.
Wenn ich den 3s2p KOKAM anklemme, muß ich ordentlich nachdrücken!

Da ich weiterhin beide Akkuversionen fliegen will, muß ich wohl mit diesem
Kompromiss leben. Würde ich mich auf einen Akkutyp beschränken, würde ich
den Sturz selbstverständlich optimieren.
Imgrunde bin ich ja schon froh, daß ich die beiden Akkutypen Schwerpunktneutral
untergebracht habe!
Es ist nicht so einfach, bei gleichem Schwerpunkt, gleichem Motor, gleicher Luftschraube,
zwei so unterschiedliche Akkusysteme mit "Plug and Play" einzusetzen.
Spätestens beim Sturz drifften die Parameter wegen des Leistungsunterschied
kräftig auseinander.

Der 10 mm Motor ist einer der nun schon etwas älteren Prototypen des MFLY AFM-290-10....
welchen ich etwa 2 Jahre auf einem Vöster SPEZI mit 7 bis 10 Zellen geflogen habe.
Der Motor war gerade ungenutzt, da der SPEZI eine neue Nase benötigt!
Der Motor hat 10 mm lange Magnete. Der seitherige Yoda Motor hat 5 mm lange Magnete.
Daher der Ausspruch "10 mm Motor".
Gewickelt ist er mit 20 Windungen, im Stern verschaltet.

Nutzlast, na ja, auf die Kamera hat ja Herbert nochmal hingewiesen.
(Steht ja oben schon mal drin.)
Die Kamera wird gerade von einem Freund umgebaut.
Sie wird später mal wie ein Servo am Empfänger angesteckt und mit einem Schaltkanal ausgelöst.
(Stromversorgung ebenfalls durch den Empfänger.)
Ist aber alles nicht so einfach, wird noch eine Weile dauern bis das soweit ist!
(Der zweite Yoda, wo der dicke Motor rein soll, steckt ja auch noch in der Schachtel!)

Gruß, Dieter

speedy573

RCLine User

Wohnort: Rhein-Main

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104

Freitag, 14. Mai 2004, 22:33

@ Herbert,
zum Motorsturz: bin ich der einzige der sich beim mfly mit dem Sturz befasst hat? (Dieter: klingt logisch bei "plug & play" 2 alternative Stromversorgungen, eh ein kleines Wunderwerk dass die Geschichte funzt...)
Na ja, mir fehlt die Erfahrung mit Druckantrieben, scheint aber in die richtige Richtung zu gehen.
Werde dir die nächsten Tage ein paar Bilder mailen, kannste gerne auf die page stellen.

Entweder mache ich da was falsch was Überzieheneigenschaften / Schwerpunktlage betrifft oder meine Erwartungen gehen in die falsche Richtung. Vielleicht war auch die Wetterlage einfach nur zu böig. Mal sehen...
Kannst du was sagen zur Veränderung der Flugleistung in Abhängigkeit von der Schwerpunktlage? Habe den Eindruck dass die Gleitleistung deutlich besser wird bei Schwerpunktrücklage. Hängt aber vielleicht auch von der subjektiven Einschätzung ab da ich persönlich kleine Stabilitätsmaße bevorzuge und bei relativ weit vorne liegendem Schwerpunkt der Auffassung bin der Apparat ist um alle Achsen zu träge...

@ Dieter,
deine Situation Motorsturz ist jetzt klar (s.o), denke in deinem Fall ist es das einfachste zum Gas Höhe zu mixen.
Hatte anfänglich überlegt eine dritte Konion alternativ zu benutzen, habe ich aber aus genau diesen Gründen verworfen.
"10 mm Motor", interessant, Power pur! Du hälts uns bestimmt über das neue Projekt auf dem laufenden.
Das neue Drehteil (Luftschraubenaufnahme) auf Herberts' page ist eine interessante Sache, gute Idee! Sieht frappierend einfach aus, Kompliment.
Gibts schon Erfahrungen in der Praxis damit?

@ all
Hat denn keiner mal mit verschiedenen Propellern experimentiert?

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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105

Samstag, 15. Mai 2004, 11:54

Hallo Mike,
ich habe nur indirekt mit verschiedenen Propellern experimentiert.
Im Zusammenhang mit dem Antrieb, nicht im Zusammenhang mit Yoda speziell.

Meine KOKAM wollte ich mit dem MFLY-290-5 bei 3 Zellen seriell auf etwa max. 10A belasten.
Bei den mir damals zur Verfügung stehenden Blättern waren die
9x4,5" dem Ziel am nächsten.

So, jetzt haue ich ab auf den Wächtersberg, da sind heute die "Oldtimer Classic",
schöne große Scale Segelflugmodelle im F-Schlepp!

Beste Grüße, Dieter

speedy573

RCLine User

Wohnort: Rhein-Main

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106

Sonntag, 16. Mai 2004, 22:43

:ok: Yoda ist wieder ganz!
Heute 1:30 Stunden in der Abendthermik geflogen!

Ist ein ganz feiner Flieger mit einem ganz feinen Motor. Absolut empfehlenswert (zumindest bei ruhigem Wetter).

Musste ich einfach mal loswerden ;)

Mike

107

Dienstag, 18. Mai 2004, 10:19

Erstflug Yoda (bzw. Erstabsturz Yoda)

Hallo Zusammen,

nachdem ich nun einige Zeit mit dem Bau meines Yoda 1,5m zugebracht habe wobei Probleme aufkamen wie z.B. wie bekomme ich einen Rex Jeti 5 Kanal Empfänger, einen 3er Pack 1200 E-Tec, einen MGM-Regler plus Kabel und einen CDR-Selbstbau in dem Standardrumpf unter mit gleichzeitig richtigen Schwerpunkt. Ein weiteres Problem war die Herstellung einer möglichst leichten uns gewölbten Haube, da sonst die E-tecs von der Höhe nicht passen :dumm: .Außerdem fehlte mir eine Info bezüglich der Wingletmontage -> habe sie jetzt mit Nylonschrauben und eingeharzten Muttern außen abnehmbar montiert -> die Stabilität der äußersten Rippe mußte dazu verstärkt werden, weshalb ich den Raum zwischen den beiden äußeren Rippen verkastet habe.
Nun ja, gestern war es dann soweit, ein erster Testflug konnte erfolgen: nach zwei geglückten Handstarts mit Trimmung habe ich zum erstenmal den Motor eingeschaltet und Yoda ging zügig vorwärts und nach etwas ziehen fast senkrecht in den Himmel :tongue: . Nach dem Abschalten des Motors flog Yoda zwar etwas ungewohnt aber recht zügig und eigentlich auch ganz gut. Nach drei recht kurzen Steigflügen und anschließendem Absegeln der Höhe habe ich mal nur knapp halbgas gegen den leichten Wind zum Steigen gegeben und dann ist es etwa in 10m Höhe passiert: Yoda fing leicht an über die linke Fläche wegzukippen und ging etwa senkrecht Richtung Boden ohne meinen vergeblichen Steuierbefehlen in irgendeinerweise Rechnung zu tragen ??? . War dies nun eine technische Störung oder die schon genannte Steilspirale? Keine Ahnung! Nach der Bergung des Yodas funktionierte eigentlich die Fernsteuerfunktion normal und Yoda hatte übrigens auch die besagte Schwerpunktlage von 180mm von der Spitze an. Auf jeden Fall bin ich im Moment ein wenig ratlos.
Schaden am Modell war folgender: Endleiste zwischen Rumpf und Querrugerverstärkung senkrecht gebrauchen und damit auch die Folie an dieser Stelle gerissen + 2 weitere Risse in der Folie in Rumpfnähe+ ein Winglet ist abgebrochen ;( . Na ja wird mein Yoda in der mitte in zukunft halt rot und nicht mehr über die gesamte Fläche blau.
Da ich schon mal hier etwas von gebrochener Endleiste gehört habe, obwohl Yoda ja sonst äußerst stabil zu sein scheint, wäre meiner Meinung nach ein 1mm Kohlestab in eine Einkerbung in den Rippen von oben entlang des erstem Drittels der Endleiste vom Rumpf bis zur Querruderverstärkung zu kleben!? (Ich hoffe man kann die Beschreibung verstehen) Im Bereich der Endleiste zwischen Rumpf und Querruderbeginn liegt meiner Meinung nach noch eine leichte Schwachstelle bei Yoda.
Was meint ihr zu dem Erlebnis?

Gruß
Matthias

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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108

Mittwoch, 19. Mai 2004, 10:55

Hallo Matthias,
mit den Winglet hatte ich zuerst auch so meine Verständnisprobleme, wie sie am Besten
montiert werden sollten. Nach Rücksprache mit Bernd Pfeiffer habe ich sie genauso
montiert wie er es an einen Nuris immer macht.
Ich habe sie mit Tesa-Film angeklebt.
Zuerst war ich über diese nicht gerade professionell wirkende Befestigung sehr skeptisch.
Aber im praktischen Einsatz hat es sich bewährt.
Die Tesa-Verbindung hält im Flug ohne Probleme und bei einer ungünstigen Bodenberührung
wirkt der Tesa wie eine Sollbruchstelle!

Deinen Absturz aus 10 m Höhe schreibe ich einem vermutlichen Überziehen zu.
Yoda will auch beim Steigflug eine Mindestgeschwindigkeit haben!
Hoher Anstellwinkel, Schleppgas und Minimalgeschwindigkeit, da reicht ein ungünstiger
seitlicher Windstoß für den Abriß.

Was die Stabilität der Konstruktion anbelangt, mein Yoda ist am Anfang auch schon mehrfach
mal reingeknallt. Aber es ging immer ohne Beschädigung aus!
(Vielleicht hatte ich auch nur Glück!)
Ich werde aber meinen zweiten Bausatz analog zum ersten Yoda aufbauen.
Er benötigt meiner Ansicht nach keine weiteren Verstärkungen.
Vielleicht mache ich eine Teilbare Fläche, aber das ist dann ein anderes Problem und hat
mit der Bausatz-Konstruktion dann nichts zu tun.

Viele Grüße, Dieter

speedy573

RCLine User

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109

Mittwoch, 19. Mai 2004, 22:05

Hallo Leute,

habe heute mal ausführlich Überziehversuche machen können (mehr zufällig....)
Schwerpunktlage ist nach wie vor genau in der Planangabe (1,65 Meter => 198mm).

Hatte aus 3 mm Depron Potentialzäune im Bereich der Servos angebracht (seit mittlerweile 3 Flügen nach der letzten Reparatur). Die Kontur der Zäune ist frei nach Nickel / Wohlfahrt; die Höhe (Abstand vom Profil ca. 10 mm).
Mit diesen Potentialzäunen ist starkes Ziehen bei ca. 30° Schräglage möglich und führt nicht zum Abkippen sondern zu einem leicht steuerbaren Sackflug mit erhöhter Sinkgeschwindigkeit, der allerdings stark gegen Drehrichtung abgestützt werden muss. Im Geradeausflug tritt bei stark gezogenem Höhenruder ein langsames Nicken um die Querachse auf ohne jegliche Tendenz zum seitlichen Abkippen. Nach loslassen des Höhenruders stellt sich sowohl im Kurven- wie auch im Geradeausflug sehr schnell wieder der Normalflugzustand ein.

Dann ist bei einer Landung einer der doch recht empfindlichen Depronzäune gebrochen so dass ich beide entfernt habe. Beim nächsten Start schon konnte ich im Steigflug bei hoher Motorleistung einen Abkipper provozieren der nach zwei Umdrehungen mit viel Mühe zu stoppen war. Ein Abriss im Steigflug war mir vorher trotz der irrwitzigsten Manöver beim Vollgassteigen noch nicht passiert.
Im Kurvenflug ist der Flieger nicht wiederzuerkennen. Von gleicher Trimmstellung ausgehend kann man im Vergleich zur Version mit Zäunen durch ziehen relativ schnell ein abruptes Abkippen in Drehrichtung mit schneller Drehgeschwindigkeit erwingen.
Dies war vorher keinesfalls möglich. Ausleiten aus dem Trudeln ist nach wie vor nur durch starkes Drücken möglich. Gegenquerruder bringt ebenso nichts außer einen Wechsel der (Trudel-) Drehrichtung.
Da an der Schwerpunktlage nichts geändert wurde (Gewicht der Depronteile ist zu vernachlässigen) ist meiner Meinung nach der Effekt der Potentialzäune erwiesen.
Meine Erfahrungen sind übrigens fast deckungsgleich wie von Wohlfahrt in "Schwanzlose Flugzeuge" bezüglich Abreißverhalten und Potentialzäune dargestellt.

Habe Herbert schon ein paar Bilder dazu gemailt, vielleicht stellt er sie auf seine page.

Ich habe auch den Eindruck bei den hier im Forum mehrfach geschilderten "Spiralstürzen" handelt es sich tatsächlich um stationäre Trudelfälle; bei mir war es zumindestens immer der Fall. Dafür spricht auch das Verhalten meines Yoda (Drehrichtungswechsel).

Noch ne' Frage: mit welcher Querruderdifferenzierung fliegt ihr?
Bin momentan bei 18%. Damit es vergleichbar wird sollte man Ausschläge in (mm) angeben ?

Comments please!
Mike

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »speedy573« (20. Mai 2004, 12:15)


Dieter_Doerr

RCLine User

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110

Freitag, 21. Mai 2004, 08:14

> Noch ne' Frage: mit welcher Querruderdifferenzierung fliegt ihr?
> Bin momentan bei 18%. Damit es vergleichbar wird sollte man Ausschläge in (mm) angeben ?


Hallo Mike,

ich habe keine Querruderdifferenzierung.
Den verfügbaren Ruderweg habe ich zu je 50% auf Quer- und Höhenruder verteilt.
Nach oben und unten symmetrisch.
Gruß, Dieter

speedy573

RCLine User

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111

Samstag, 22. Mai 2004, 11:29

Hi Dieter,
danke für die Info.
Interessant.... habe ziemlich lange mit der Differenzierung gespielt und bilde mir ein dass Differenzierung etwas geringeres Sinken im Kreisflug bringt, zumal ich ab 30° Schräglage doch relativ stark abstützen muss (Gegenquerruder).

Mischanteil QR ist bei mir 50%, HR aber nur 35%. HR hat gleiche Ausschläge oben und unten.

Mittlerweile auch knappe 20 Stunden mit Yoda geflogen....

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

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112

Samstag, 29. Mai 2004, 11:02

Hi Leute,
jetzt teste ich mal die neue Funktion mit Bildern anhängen ohne eigenen Webspace, mal sehen ob es klappt.

Hier habe ich zwei Bilder von meinem neuen Klappluftschraubenadapter meines Yoda. :D

Viele Grüße, Dieter
»Dieter_Doerr« hat folgendes Bild angehängt:
  • Klappadapter_neu04a.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (29. Mai 2004, 11:15)


Dieter_Doerr

RCLine User

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113

Samstag, 29. Mai 2004, 11:18

Hi Leute,
aus unbekanntem Grund wollte das System keine zwei Bilder in einem Beitrag,
also hier das zweite Bild eben separat.
Gruß, Dieter
»Dieter_Doerr« hat folgendes Bild angehängt:
  • Klappadapter_neu05a.jpg

speedy573

RCLine User

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114

Samstag, 29. Mai 2004, 11:32

@ Dieter,

coole Sache !!

Die Scheibe ist der Blattanschlag im angeklappten Zustand?

Gruß Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

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115

Samstag, 29. Mai 2004, 12:12

Hallo Mike,
ganau, die Scheibe ist der Anschlag um nicht über die Mitte zu klappen.
Bei der ersten Version des Adapters war noch alles einteilig.
Aber bei dem praktischen Einsatz hat sich sehr schnell gezeigt, daß unterschiedliche
Blattgrößen an der Blattwurzel eine unterschiedliche Formgebung haben.
So braucht praktisch jede unterschiedliche Blattform einen anderen Durchmesser
für die Einklappsperre.
Somit hätte jede Prop-Größe einen eigenen Adapter gebraucht.
Nun tausche ich bei Blattwechsel nur noch zusätzlich die hintere Scheibe aus.

Gruß, Dieter
»Dieter_Doerr« hat folgendes Bild angehängt:
  • Klappadapter_neu08a.jpg

hstammlerj

RCLine Neu User

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116

Montag, 7. Juni 2004, 20:57

Moin moin,

lange ist's her... viel war zu tun... :shy:


So, aber jetzt:

Die Bilder und der Bericht von Mike sind online:
http://www.zanonia.de/yoda_pics_mi.php

Und hier wird sich die nächsten Tage noch was tun, es sind noch neue Bilder und ein Bericht reingekommen, ich muß nur Zeit finden ihn reinzustellen. ;)


Zu den Trudelproblemen

Inzwischen haben wir die vermutliche Verbindung zwischen den einzelnen Modellen gefunden, sie sind alle recht schwer und größer als 1.5m. Und es könnte sehr gut sein, daß "einfach" die Winglets für diese Gewichtsklasse zu klein sind. Wir sind die Yoda's nie über 400gr gefolgen, da war noch alles ok... Bei bockigen Wetterlagen, leichter Schwerpunktrücklage (=mehr Leistung bei hohem Gewicht) und engen Kurven sind die dann einfach zu klein...
Mike wird' probieren, dann sehen'mer weiter.

Bis dahin: Grenzschichtzäune funktionieren sicher, das tun sie auch bei anderen Flügeln, nur daß sie die Leistung nicht wirklich verbessern, wir würden lieber keine Zäune auf Yoda empfehlen... ;)



Zum Motorsturz

Das Problem ist inzwischen auch etwas klarer geworden, es liegt einerseits die einfache Formel "mehr Leistung -> mehr Sturz (also nach hinten unten)" zu Grunde, andererseits aber auch die Lage des Motors relativ zum Schwerpunkt. Wenn der Motor knapp im oder neben dem Schwerpunkt ist, wirkt ein Sturz nur noch schlecht... er hat keinen Hebelarm mehr.
Eine mögliche Lösung wäre, soweit ich das bisher überblicke, den Motor ein Stück tiefer anzubringen. Denn der Schwerpunkt exisitiert nicht nur in der "Fläche" sondern auch in der "Höhe", er ist dreidimensional. Genauso wie die Lage des Motors... wenn also der Motor hoch sitzt und weit "über" dem Schwerpunkt seine Mitte hat, drückt er die Nase des Modells stetig nach unten. Also starke Motoren eher weiter runter setzen, das sollte helfen. :ok:



Zur Differenzierung

Wir fliegen Yoda ohne Differenzierung, allerdings habe ich elektronisch eine eingestellt... Einfach weil bei mir die Hebel am Ruder nicht ganz richtig stehen. Die, die eine Differenzierung benutzen, sollten mal am Winglet die Ausschläge nach unten und oben mit dem Lineal nachmessen, vielleicht liegt der Haken da.



Matthias,

Es tut mir leid daß Du einen Crash hattest, bezgl. der Wingletbefestigung: Am besten einfach einen Tesastreifen und keine Schrauben, sollte auch irgendwie in der Anleitung stehen... dann reißt nur das Tesa.
Mit der Endleiste hast Du recht. Sie ist die schwächste Stelle. Allerdings ist sie schon bedeutend stärker als zu Beginn... einen Kohlestab kann man dort einlegen, allerdings wirst Du damit das Unheil nur nach außen verschieben, die Endleiste in Nähe der Flächenmitte ist immer der höchstbelastete Bereich bei Pfeilen, kann man sich gut mit einem Kleiderbügel (ohne Querstrebe) klarmachen...einfach mal biegen und die Risse anschauen...
Wenn Du dort einen Kohlestab einlegst, wird der nächste (gleich schwere) Crash, den es hoffentlich gar nicht geben wird, weiter außen genau den gleichen Schaden anrichten... nur dann in einem Bereich, in dem die Ruder angeschlagen sind und der Tiefensprung sitzt und und... Die Endleiste in der Mitte ist da noch einfacher zu reparieren... da müssen wir einfach das kleinere Übel wählen. Unkaputtbar ist nichts. Bodenkontakt ist nunmal sehr hart... :(

Wenn Du noch Fragen hast kannst Du mir wie alle anderen auch gerne mailen: hstammlerj@gmx.de

cu2all und n8
Herbert 8)

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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117

Montag, 7. Juni 2004, 21:37

Hi Herbert,
gibt es inzwischen weitere Infos zu dem Yoda mit dem Conrad-Motor im Heck?
Der schaut im Rohbau auch sehr gut aus!
Insbesondere sind natürlich Antriebsdaten von Interesse!
Leider gibts auf www.zanonia.de/yoda_pics.php keinen Hinweis wer ihn gebaut hat!
Gruß, Dieter

hstammlerj

RCLine Neu User

Wohnort: Gießen

Beruf: Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau (Feinwerktechnik)

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118

Montag, 7. Juni 2004, 22:08

Moin Dieter,

Zitat

Original von Dieter_Doerr
gibt es inzwischen weitere Infos zu dem Yoda mit dem Conrad-Motor im Heck?


Genau da wird sich noch was tun wie oben angedeutet. Bilder und Bericht sind schon da. Seid gespannt! :D

cu2all
Herbert

speedy573

RCLine User

Wohnort: Rhein-Main

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119

Donnerstag, 10. Juni 2004, 17:54

Hi Leute,

zum Überziehverhalten:
Herbert hat mir einen guten Tip gegeben, nämlich die Winglets zu vergrößern.
Erst mal erschien mir das nicht so logisch, da doch die ca*t- Verteilung im Aussenflügel durch Wingletvergrößerung etwas fülliger wird und dadurch das Abreißverhalten (zumindest theoretisch) etwas kritischer werden kann.

Nun gut, die Praxis sieht etwas anders aus. Überziehverhalten ist wesentlich "pilotenfreundlicher" geworden. Man kann den Flieger im Kreisflug relativ langsam fliegen. Bei geringer Schräglage bis ca. 30° nickt Yoda beim Überziehen einfach über die Nase ab, bei größeren Schräglagen kippt er über den kurveninneren Flügel ab. Dies erfolgt zwar relativ heftig, ist aber durch nachlassen des Höhenruders sofort gestoppt. Kein Vergleich zu vorher, keinerlei Trudeltendenz, kein tricksen beim abfangen.
Angenehmer Nebeneffekt: Yoda "hängt" sehr viel effektiver am Knüppel, kleinste Änderungen werden viel sensibler und schneller umgesetzt im Vergleich zu den Original Winglets.
Auch im Steigflug (total überpowert, "hängt" oder bessser "steht" auf der Latte) ist das Langsamflugverhalten wesentlich harmloser geworden und die Querruderwirksamkeit ist ebenfall verbessert bei hohen Anstellwinkeln im Kraftflug.

Alles in Allem bin ich doch sehr angetan von den großen Winglets, wenn ich es auch erst mal nicht vermutet hatte wie groß doch die Änderung der Flugeigenschaften ist.
Ach ja, wie groß sind die Winglets? Flächenvergrößerung ca. 30%. Spannweite (Höhe) der Winglets ist ca. 60 mm höher wie Original als Rechteck mit oben gerundeter Kante. Nicht gerade ästhetisch ansprechend, es muss aber nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
Noch ein Nebeneffekt: in großer Höhe lässt sich die Fluglage besser erkennen.

Im Vergleich zu den Potentialzäunen mit denen ich schon eine ganze Weile geflogen bin ist bei den großen Winglets der Übergang zwischen "fliegen" und "trudeln" etwas schärfer begrenzt. Mit den Potentialzäunen bewegt man sich oft ungewollt im überzogenen Fluzustand, der nur durch erhöhtes Sinken angezeigt wird. In der Thermik, vor allem wenns richtig hoch geht, ist dies jedoch kaum nachzuvollziehen, in großer Höhe sowieso nicht.

Fazit: unbedingt große Winglets probieren bei hohen Abfluggewichten (Elektroantrieb) und Problemen mit dem Überziehverhalten. Yodar wird sehr (!!!) viel angenehmer und einfacher zu fliegen. Danke Herbert!

Und warum funktioniert das ganze jetzt?
Gute Frage, hätte da noch eine Vermutung. Wingletvergrößerung entspricht einer Spannweitenvergrößerung. Um wieviel wissen die Götter (wer kann sowas rechnen???? bitte unbedingt melden!!!).
Auf jeden Fall wandert durch die Wingletvergrößerung der Neutralpunkt nach hinten. Bei meinem "quickanddirtytest" habe ich sowohl die Neutralpunktverschiebung wie auch eine eventuelle Schwerpunktverschiebung (die großen Winglets sind aus 3 mm Depron nur unten mit Tape verstärkt) vernachlässigt. Lässt man eine Schwerpunktverschiebung ausser acht ergibt sich automatisch eine Vergrößerung des Stabilitätsmasses, alles klar?


So jetzt gehts erstmal für die nächsten 3 Wochen in Urlaub....
Mike

120

Donnerstag, 10. Juni 2004, 23:15

Hallo Yoda Fans :)

habe mir aufgrund dieses Threads auch den "Bausatz" in 1,65 bestellt.
Angetreiben will ich den Yoda auch mit dem Mly, da schon vorhanden.

@ Dieter, gibt es den Luftschraubenadapter irgendwo zu kaufen?

Grüsse



Timo