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Bourns

RCLine User

  • »Bourns« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Nähe Oldenburg

Beruf: Technischer Assistent für Informatik

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1

Donnerstag, 26. Februar 2004, 20:37

K10 welchen Kohlestab??!

Ich habe ein K10 (145cm)
Willihn mit Motor ausrüsten, als Servos möchte ich die HS 81 ohne Metall Getriebe da ich eigentlich kein Combat machen möchte!
reichen diese Servos?

Ich möchte auch einen Kohlestab verbauen ich denke 5mm Vollkohlestab funzt?!
Oder?

Solte ich den K10 mit Orastick o.ä. bekleben oder aus Gewichtsgründen ganz weg lassen???
Reden ist Silber, schweigen ist Gold
Gruß Björn

Busta

RCLine User

Wohnort: Wolfsburg

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2

Donnerstag, 26. Februar 2004, 22:45

Hallo,

ich hab einen 5mm Vollkohlestab genau durch den Schwerpunkt drin. Aber trotz Orastick und Strappingtape flattert die Kiste ab einer gewissen Geschwindigkeit mit Motor.
Ändern werde ich aber nichts mehr, da er am Hang trotzdem ausreichend für meine Flugkünste ist.

Vielleicht ist eine andere Anordnung der Stäbe, V Form oder so, sinnvoller. Ich meine das wurde schonmal diskutiert. Such doch mal, vielleicht gibt es schon eine gute Lösung.

Auch wenn meiner mit dem ganzen (viel zu viel) Tape und Orastick zu schwer ist würde ich sagen, dass du ihn schon Orastick oder Tape nehmen solltest für Motorflug.

DonKracho

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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3

Freitag, 27. Februar 2004, 02:22

5mm Kohlfaserrohr (weil leichter) in V-Form entlang der dicksten Profilstelle und die Ruderschaniere sauber und spielfrei aufbauen, dann flattert auch nix.
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

ihugo

RCLine User

Wohnort: D-28857 Syke

Beruf: Dipl.-Ing. Techn. Informatik im Maschinenbau

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4

Freitag, 27. Februar 2004, 10:32

Moin,

ich verwende 2mm Vollstäbe in V-Form parallel zur Nasenleiste entlang der dicksten Stelle und die vorgesehene Tape-Verstärkung, welche ich unter großen Spannungen aufgebracht habe. Dadurch ist zwar das Flügelende sehr eingedrückt, aber es flattert nix.
Viele Grüße
Heiko

Mein Charter fliegt seit 20 Jahren mit Original-Ausstattung...bietet jemand mehr? ;-))))

raven-999

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: Student ICT

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5

Freitag, 27. Februar 2004, 12:51

Hi

Hab auch den K10 145cm und hab ein ca 7mm Kohlenrohr durch den schwerpunkt gelegt und den ganzen Nuri ordentlich betappet. Bisher hab ich es noch nie geschaft das ding zum flattern zu bringen. Habe standartservos drinne. hs81 dücken mich etwas schwach!

MfG sergio

6

Samstag, 28. Februar 2004, 13:39

Hi,

4 mm Kohlefaserrohr V Förmig eingebaut und noch ein Rohr am Schwerpunkt eingeklebt(sieht dann wie ein A aus) dann mit Oracover(Chrom ist am leichtesten) bespannen und es flattert nix mehr.

Greetz

ALEX
Reden ist nicht DENKEN aber Reden kann vieles ändern

Dr. Lagu

RCLine User

Wohnort: Raum Stuttgart

Beruf: Wirtschaftswissenschaftler

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7

Dienstag, 2. März 2004, 12:45

Servus Kollegens,

es stimmt mich schon etwas befremdlich, daß Ihr beim K 10 Kohlestäbe einharzen müsst. Das ist wieder die Bestätigung, daß der K 10 aus minderwertigem Material besteht. Wir Schwaben sagen immer, " was nix kostet, taugt nix".......

Grüße
Jörg Peter
www.abc-nfc.de

DonKracho

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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8

Dienstag, 2. März 2004, 14:04

@Jörg,

Sorry, aber das ist mal wieder so ein typisches Vorurteil und meiner Meinung nach vollkommerer Blödsinn. Hast du einen K10 und kannst mitreden? Andere EPP Modelle dieser Grössenordnung können auch solche Massnahmen gebrauchen. Dafür ist z.B. auf meinem so gut wie kein Strapping-Tape drauf. Sinlose Diskussionen darüber gab es hier schon genug und baruchen auch nicht wieder angezettelt zu werden.
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

Piranha

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

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9

Mittwoch, 3. März 2004, 11:54

@ Wolfgang

Da hast du vollkommen recht. Ich hatte jetzt sowohl einen K10 130cm als auch einen Sipkill 130cm von EPP-fun.de in der Hand. der 130er K10 ist gleich dick, eher sogar 5mm dünner an der dicksten Stelle. Der Sipkill ist geringfügig stabiler. wenn aber die Angaben stimmen das der K10 aus RG20 und der sipkill aus RG25 ist, dann brauch man sich ja nicht zu wundern. Wenn ich dann an einen normalen f4Y EPP denke, will ich garnicht wissen was das für ein dicker Brummer sein muss, klar das der schonmal deutlich weniger Flatteranfällig ist.

Freund von mir hat einen K10 Elektro gebaut (da grasiert der EPP-Nurflügel virus...) und hat ein 6mm CFK Rohr in der Mitte und ansonsten nur den Rand verstärkt. Hat meine ich einen 450turbo drauf, da flattert rein garnichts. Ich vertraue eher einem CFK stab als betapung die sich evtl löst, letzteres kann aber je nach einsatzzweck nicht schaden. Also bei ihm z.B. absolut ausreichend. Die Flattererscheinungen betreffen meist den 145er K10 da der an den Enden relativ dünn ist, wenn der dann dort nicht ausreichend verstärkt ist tritt das halt auf, wenn man das ding auf Tempo hat. Man kann das auch nicht direkt mit einem Mako von EPP-fun vergleichen, denn dieser ist ja insgesamt viel dicker durch das Mittelstück. Das hat dann schon vergleiche ala meine S-Klasse ist stabiler als dein micra obwohl beide aus dem annährend gleichen Stahl sind. Die größe beider wird dann völligst ignoriert....

Also 6er CFK Rohr ist denke ich am optimalsten, dürfte kaum mehr wiegen als ein 4er Stab und unbestreibar wesentlich stabiler sein.

Mein Verbrenner hat übrigens 8er CFK Rohre drin in A Form und ist noch mit tape ordentlich verstärkt (6er würden reichen, aber 8er passen auch noch rein), denn bei der Verbrennermotorisierung wären da 50g gespart absolut an der falschen Stelle gespart, sollte das Teil dann doch mal an eine kritische Grenze kommen. Senkrecht geht das Teil auch noch bestimmt mit 300-400g mehr.

@Björn

Also ich würde keine Plastikgetriebeservo einbauen. Bei den Abstürzen wegen der "EPP Riskanten" Flugweise sind die ruckzuck kaputt, selbst wenn der Flieger auf die Nase kracht bekommen die servo einen Schlag und sind mal schnell kaputt wenns heftiger scheppert. Würde auf jedenfall welche mit Metallgetriebe nehmen auf Dauer ist das einfach billiger (brauch ja nur ein plastikservo kaputt zu gehen und schon kostet dich das ganze mehr und du hast trotzdem nur Plastikservo drin...). die Berichte über "hätte ich nur Metallgetriebeservos genommen", sind ja nicht gerade selten.

Deinen 145er würd ich so versteifen das du das in V-Form machst, so ist der flieger bis in die enden versteift, das bietet sich beim 145er eher an als ein Querstab, da so die dann relativ langen 'unverstärkten' Enden nicht anfangen können zu schwingen/flattern. Optimal ist natürlich die A-form, wiegt aber. 5mm Vollstab halte ich wegen des Gewicht nicht für sonderlich gut. Evtl. könntest du ein 'kleines' A also nur ein z.B. 10cm Rohr vorne in die Spitze machen und mit den V Rohren verkleben, damit du die Ecke vorner biegesteifer bekommst. Das habe ich noch nicht ausprobiert, dürfte aber verhindern das die Ecke vorne evtl nicht richtig hält, die Kräfte also verteilen die Hebelwirkung an der Spitze ist ja extremstens. und die 3g durch das klein A dürfte einiegs bringen. Bevor du dann quasi ein an der spitze nicht vebundenes V hast. Die Verbindung der 2 Stäbe vorne keinesfalls durch einen Metallbügel machen der in den Rohren steckt, womöglich gar nur 2cm drin steckt, durch die lange Hebelwirkugn reißt und splittert das Rohr sofort auf. also >Kohleroving + Epoxidharz. im zweifelsfall dann halt nur Epoxidharz. 'handelsübliches' 5min epoxi geht, das ist noch relativ elastisch wenn es sich dann doch mal geringfügigs bewegt (durchbiegt), platzt nicht gleich was ab. Mein 105er K10 wurde auch A-förmig versteift, erhöhte natürlich das Flächengewicht ordentlich, da ich nur vollgas fliege macht das keinen soo großen unterschied ('gesegelt' wird ja nicht), aber wenn akku leer dann ähnlich Backstein... ;) Naja ich sags ja Verbrenner ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Piranha« (3. März 2004, 11:55)


Tobias_Schlegl

RCLine User

Wohnort: D-74939 Zuzenhausen

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10

Mittwoch, 3. März 2004, 13:13

Hallo!

Zitat

Also ich würde keine Plastikgetriebeservo einbauen. Bei den Abstürzen wegen der "EPP Riskanten" Flugweise sind die ruckzuck kaputt, selbst wenn der Flieger auf die Nase kracht bekommen die servo einen Schlag und sind mal schnell kaputt wenns heftiger scheppert.


Volle Zustimmung. Die Ruder vom großen K10 bringen doch schon einen heftigen Impuls beim Einschlag auf die Servos. Ich hatte die Kunststoffgetriebe HS81 im 145 cm K10 und nach wenigen Minuten waren beide kaputt.
Zum K10: Es wird immer wieder den Herstellern vorgeworfen, dass sie nicht selbst entwickeln sondern nur kopieren. Dazu kann ich nix sagen, habe aber den Eindruck, dass einige dies als Anlass nehmen, das Produkt selbst schlecht zu reden. Meiner Meinung nach ist das Material nicht anders, als das vom wesentlich teuren Zexy, den ich gerade baue - vielleicht etwas schlechter geschnitten. Auch die Baukastenausstattung ist vergleichbar. Mal schauen, ob der Zexy soviel besser fliegt, um den dreifachen Preis zu rechtfertigen. Den habe ich mit 2m Carbonstangen verstärkt, ähnlich wie bei Daniel zu sehen und wie ich's vom X-Free gelernt habe:
http://rinninsland.de/modellbau/f4ymini/index.html
Das wird bretthart, sehr leicht und das Anzeichnen, Aufritzen, Stangen Eindrücken und mit der Sekundenkleberflasche (ich nehm dünnflüssig, dringt besser ein) entlangfahren ist eine Sache von wenigen Minuten. Nachteil: vielleicht zu unflexibel und die Klebung reißt eventuell bei einem harten Crash, mal schauen.

Tobi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias_Schlegl« (3. März 2004, 13:13)


11

Mittwoch, 3. März 2004, 16:14

Hallo zusammen !

@ Mario

Zitat

Der Sipkill ist geringfügig stabiler. wenn aber die Angaben stimmen das der K10 aus RG20 und der sipkill aus RG25 ist, dann brauch man sich ja nicht zu wundern.


Leider stimmen DIESE Angaben nicht :nuts:
Der Sipkill wird auch aus RG20 geschnitten. Wir verwenden hierfür aber wesentlich hochwertigeres Material. Wiege dochmal beide Kerne, die vom Sipkill und die vom K10 (da die Ähnlichkeit beider Modelle sehr gross sein dürfte, wird dieser Gewichtsunterschied nicht so gravierend sein) :evil: :evil: :evil:
Vielleicht liegt es eben doch am Material, was die Flatterfestigkeit betrifft... ==[] ==[] ==[]
Es gibt eben solches und solches EPP... :evil: :evil: :evil:

@Tobi

Zitat

Es wird immer wieder den Herstellern vorgeworfen, dass sie nicht selbst entwickeln sondern nur kopieren. Dazu kann ich nix sagen, habe aber den Eindruck, dass einige dies als Anlass nehmen, das Produkt selbst schlecht zu reden.


Leider kann ich hierzu genug sagen...und ich will auch keine Produkte schlecht reden! Es kann aber nicht angehen, daß ein Herr 'K10' sich etliche Modelle bei mir unter fadenscheinigen Argumenten zulegt und noch kaufen wollte bzw. sogar selbst noch abholte, diese dann über Ebay verkauft... sich aber dann selbst eine Schneide kauft, diese Modelle kopiert und nun behauptet, er hätte das Rad erfunden... :no:
Ich will nicht wissen wie andere auf sowas reagieren würden...
Soviel zu diesem Thema...

Gisbert
Verständnis ist das ErgEPPnis von Erkenntnis und ErlEPPnis.

WWW.HS-Flaechenservice.de

Piranha

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

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12

Mittwoch, 3. März 2004, 17:19

Hallo Gisbert,

Also dann wundere ich mich, wieso der Peter das zu mir am Telefon sagt (das es RG25 ist). Komisch (!?) Da ich von beiden keine Kerne da habe, sonder nur fertige Flieger kann ich jetzt nicht (mehr) nachwiegen. Zudem wäre das ja auch Äpfel und Birnen verglichen, da anderes Profil und andere Abmessungen. Müßte man schon identische Modelle aus den jeweiligen Materialien vergleichen oder an Probestücken aus dem Rohmaterial selbst Messungen durchführen.

Also was das kopieren betrifft. der sipkill hat wenn ich das richtig (also was direkt ins auge fällt) sehe eine größere GesamtFläche, andere Streckung und auch andere Zuspitzung und eben auch ein anders Profil. Ich weis ja nicht ob man das als Kopie anprangern sollte oder ganz einfach nur als anderes Produkt bezeichnen müßte das den selben MArkt umkämpft. Naja ist nicht Gegenstand des Betreffs und es wurde ja denke ich auch eigentlich alles in anderen threads gesagt.

P.S. Den Original Zagi hat wer erfunden ? ;) ;)

13

Mittwoch, 3. März 2004, 17:42

@ Mario,

in der Anfangszeit hatten ich mal einige Sipkills aus RG 25 geschnitten. Aber nachdem ich ein Händler ausfindig machen konnte, welcher RG20 zu fast gleicher Festigkeit wie das RG25 liefern konnte sind wir des Gewichtes wegen natürlich umgestiegen. ;)

Gisbert

PS: Es geht mir hier nicht unbedingt um das kopieren, mir geht es vielmehr um das Prinzip, mit welcher Dreistigkeit hier vorgegangen wird. Und was die mangelnde Flatterfestigkeit des hier öfters zur Sprache gebrachten Modellstyps angeht, wundere ich mich nicht...

Ich sage dazu nur: bei mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bau von Flugmodellen dürften solche triviale Fehler (meine Vermutungen werden durch etliche postings bestätigt) nicht passieren.
Verständnis ist das ErgEPPnis von Erkenntnis und ErlEPPnis.

WWW.HS-Flaechenservice.de

14

Mittwoch, 3. März 2004, 19:48

Die K10 145 die ich gesehen habe waren einfach viel zu dünn!
Mit einem Speed400 und Akku drauf hatten die schon im Horizontalflug eine V-Form von bestimmt 10°. Beim Ziehen klappten sie dann noch deutlicher hoch und verloren auch mächtig Fahrt.
Das lag wohl an der Bauanleitung, in der die Querruderanbringung falschrum beschieben wird ;)

Die "Wabbeligkeit" nimmt übrigens mit der vierten Potenz zur Länge zu. Da sind dann 15cm sehr viel und das kann man nur noch über viel mehr Dicke oder über Holme korrigieren.

Grüße
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (3. März 2004, 19:49)


15

Mittwoch, 3. März 2004, 20:19

@ Malte

Zitat

Das lag wohl an der Bauanleitung, in der die Querruderanbringung falschrum beschieben wird


Nicht nur... :O ;)

ach so:...biste Dir da soooooooooooooo sicher? schliesslich ist hier die Rede von über 30 Jahre Erfahrung... ;)
und nochwas: wie sieht es eigentlich mit den anderen Zagi- Klonen aus? Da hört man ja auch nichts von flattern - irgendwas scheint wohl nicht ganz zu stimmen...

in diesem Sinne

Gisbert
Verständnis ist das ErgEPPnis von Erkenntnis und ErlEPPnis.

WWW.HS-Flaechenservice.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gisbert_Schmitt« (3. März 2004, 20:27)


Bourns

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16

Donnerstag, 4. März 2004, 18:57

Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten! :ok:

Ich denke das ich den K10 dann mit 5mm CFK Rohr in A-Form machen werde!
Was ich noch nicht wirklich weiß, wie ich die CFK Rohre verbinde!?

Einfach Kohlerohwings drumwickeln und dann mit Harz? Oder womit habt ihr die besten Erfahrungen gemacht!?

Als Sevos nehme ich dann auch die HS 81 MG!
Tut wohl besser :D
Reden ist Silber, schweigen ist Gold
Gruß Björn

Wrobi

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Wohnort: 89359-Kötz

Beruf: Schüler

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17

Freitag, 5. März 2004, 20:38

Hab meinen 130er K-10 heute zusammengebaut und mal am Hang eingeflogen.
Bis jetzt ist er nur getaped, aber bei 320gr erscheint mir das ausreichend.
Er soll allerdings noch nen Motor abkriegen, und was ich jetzt so höre beunruhigt mich schon irgendwie.
Ist ein F4Y denn wirklich soviel stabiler, dass er ,nur mit Tape verstärkt, die Sache gleich um einiges besser macht? Wir wollten eigtl unsere Jugendgruppe mit K-10 ausrüsten, da die uns einfach nur die Hälft eines F4Y kosten. Ich hab mich aus dem selben Grund für den K10 entschieden, und notfalls mach ich dann auch noch nen Holm rein.
Naja, man wird sehen...
Hier könnte ihre Werbung stehen!!!

mamerx

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18

Freitag, 5. März 2004, 20:59

Hallo!

Ich misch mich nur kurz ein mit einem Tip für Björn:


Zum Verbinden der Rohre empfehle ich Kohleschlauch. Roving ..... geht sicher auch, aber das muss mann irgendwie verknoten oder pressen und es ist recht wiederspenstig und windet sich wieder von den Rohren ab.

Konkret:
Ich habe in meinem F4Y mini 5mm Kohlerohre als Hauptholm verbaut und das ganze mit 3mm Kohlestab durch den Schwerpunkt zum A -komplettiert. Mein Kumpel hat 2 Knickstellen (also nur einen Holm - 5mm Kohlerohr) -geht auch, Stabilität ist ungefähr gleich.

Zum Verbinden:
Ich habe ein kurzes Stück Alustab genommen (3er, der ins Rohr passt), im passenden Winkel gebogen und in die Rohre eingeklebt. Dann das ganze mit Kohleschlauch überziehen und tränken und (Idee von meinem Kumpel bei Extremflug.de geklaut und adaptiert :ok: ) mit Schrumpfschlauch überzogen und eingeschrumpft.

Vorteile:
-Überflüssiges Harz ver...flüssigt sich, das Harz wird gleich erhitzt und tränkt damit das Gewebe noch effektiver, die Verbindung wird extrem gepresst und damit mechanisch sehr beanspruchbar. Nach dem Aushärten den Schrumpfschlauch entfernen und :nuts: und... "freue dich oh Kristenheid' "

Vorher: alles in den passenden Dimensionen (Kohleschlauch muss passen, Schrumpfschlauch sollte geschrumpft das ganze fest umschließen, den Alustab vorher einkleben und anpassen, die Kohlerohre vorher passend an der Klebestelle anphasen, so dass sie richtig fest aneinander liegen)

Den Hauptholm habe ich leider nicht mit dem kleinen Holm verbinden können, eben so gut es geht die Stelle wo sie aufeinandertreffen mit Epoxy ausfüllen.

so, genug für heute, ich hoffe ich konnte helfen

cu, MM.

Dr. Lagu

RCLine User

Wohnort: Raum Stuttgart

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19

Samstag, 6. März 2004, 11:10

Servus Kollegens,

....Speziel an Wolfgang Kracht:.......

Auf den Gerlitzen kommen immer wieder Leute in die Bastelbude mit neuen Kernen. Dann bauen wir diese für den Neu-Nuri-Piloten zusammen.

Selbst habe ich so bestimmt schon 15-20 Stück gebaut. Darunter auch des öfteren einen K 10 in verschiedenen Größen. Die musste man so stark betapen, damit sie nicht flattern. Es ist immer wieder das gleiche Problem, kein Einzelfall.

Fazit, der K 10 ist aus minderwertigem Material. Das darf ich doch sagen Wolfgang.

Grüße
Jörg Peter
www.abc-nfc.de

DonKracho

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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20

Sonntag, 7. März 2004, 14:58

@Jörg,

natürlich darf hier jeder seine Meinung sagen. Ich habe nur etwas gegen so pauschale Aussagen wie in deinem ersten Post zu diesem Thema. Wie man sieht führt es nur zu Verunsicherung und Diskussionen die es hier schon des öfteren gegeben hat. Genau durch diese Freds verunsichert habe ich auch vor einiger Zeit etwas zu diesem Thena gestartet.

Wie aber meine Flugergebnisse mit Pro480HS und 8KAN1050 zeigten war die Befürchtung absolut unbegründet, denn mein K10-145 ist auch bei Vollgas und Anstechen nicht zum Flattern zu bewegen. Die Motorisierung ist natürlich nicht die stärkste. Ich wage daher einfach zu bekaupten, dass ein K10 nicht optimal zusammengebaut wurde wenn was flattert. Bei meinem ist nur die Nasenleiste mit 3 Streifen 19mm Stapping-Tape und schwarzen Gewebeband als UV-Schutz verstärkt. Hinten wird die Stabilität durch eine spielfreie Ruderanlenkung erreicht. Das Kohlefaserrohr geht nicht einmal über die ganze tragflächenbreite, da ich beim Zusammenbau nur ein 1m Kohlefaserrohr hatte. Das 'Finish' besteht aus superdünnem Paketband. Es sollte keine Schönheit sondern ein Allwetter-Übungs-Flieger werden. Trotz zum Teil heftiger Einschläge (der Empfänger meiner Wahl hatte sich als Missgriff erwiesen) ist mir bislang nur die mit 3mm zu dünne Start/Landekufe abgebrochen.



P.S. Die Ruder sind übrigens entgegen der Bauanleitung von unten anschaniert, um unten eine glatte Fäche zu haben die wenig Verwirbelungen erzeugt. Als Servos habe ich FS500MG eingesetzt. Auch bei denen berichten einige von Potiproblemen. Bei mir funktionieren sie nach 4 Monaten z.T. täglichem Dauereinsatz und teilweise so heftigem Wind, dass der Antrieb kaum noch dagegen ankommt, noch tadellos. Die Z-förmige Ruderhorn-Anlenkung habe ich gleich durch stabile Metall-Gabelköpfe ersetzt. Anstatt hier so viel zu schreiben sollte ich vielleicht endlich mal den Baubericht auf meiner Seite fertigstelen ;)
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DonKracho« (7. März 2004, 15:26)