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1

Freitag, 26. März 2004, 22:27

???? >> k-10 mit kolestäben vertärken << ????

hi !!

ich hab gehört mann kann den k-10 mit kolestäben in den flächen verstärken....

Nun hab ich mich gefragt wie des gehn soll. Ob man die biegt oder ob man zwei stäbe bis zur mitte reinmacht oder wie ??? ??? ???

Danke schon ma im Vorraus

Gruß JOhannes :w :w

2000Wolf

RCLine User

Wohnort: Franken

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2

Freitag, 26. März 2004, 23:15

Hi Johannes,

CFK-Stäbe kannst Du kaum biegen. I. d. R. reicht es, wenn Du einen Stab quer im oder vor den Schwerpunkt einharzt. Ich sah auch schon Bilder, in denen aus 3 CFK-Stäben ein breites, eingeharztes "A" gebildet wurde; den Aufwand halte ich aber für die meisten Zwecke für unnötig u. zu schwer.

Habe letztens bei einem F4Y-Mini von www.epp-fun.de ein G(!!!)FK-Profil gebogen eingeklebt, d. h. links und rechts läuft der GFK-Stab ca. 3-4 cm. parallel hinter der Nasenleiste und im Nasenbereich ist der Bogen.

War ganz schön aufwendig, den GFK-Stab symmetrisch auf der Tragfläche festzuspannen, um den späteren Schlitz anzuzeichnen...
Gruß Ulrich
______________

*** Es ist erstaunlich, wie stabil Modelle fliegen, wenn der Pilot (z. B. ich :dumm: ) nicht störend eingreift! ***

Patrickk

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Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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3

Samstag, 27. März 2004, 08:38

Hallo,

also, ich habe keine Probleme, die CFK-Stäbchen zu biegen, denn es müssen ja keine mit 6mm oder mehr sein. Irgendwo gab's auch eine Beschreibung dessen, fand ich jetzt aber nicht mehr. Ist aber auch nicht weiter schwierig, ich habe zwei 1.5er-Stäbe verwendet, den einen gerade an der Hinterkante der "Wurzelrippe" vorbei, den anderen als "Flitzbogen" in etwa der Nasenleiste folgend. Funktioniert prima, keine Durchbiegung, kein Flattern, keine Tapes ;-)

servus,
Patrick

Kai Renz

RCLine User

Wohnort: Ulm

Beruf: Sch�ler

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4

Samstag, 27. März 2004, 13:11

Hallo!!

Also ich hab ja selber einen K-10 und da ist schon extra eine art Kule eingeschnitten.
Aber ich weiß auch nicht genau ob das dafür bestimmt ist.

Gruß Kai
Gute Ideen werden zuerst belacht, dann geklaut und dann verwendet.

Abdrehfaktor

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Beruf: Werkzeugmechaniker-Facharbeiter und jetzt Studi

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5

Samstag, 27. März 2004, 13:19

Guckst Du hier:
Holmeinbau

Es macht keinen Sinn, einen Holm genau im Schwerpunkt einzubauen. Der Beste Punkt ist der Bereich der grössten Profildicke. Wenn aber sowieso ein gleichbleibend dickes Rohr verwendet werden soll, ist dieser Aspekt egal. Ein gerader Holm sollte in der Wurzel soweit hinten eingebaut werden wie das Profil es zulässt, damit er möglichst weit nach aussen reicht. Bei einem gepfeilten Holm wird so die Pfeilung verringert, was besser für die Biegesteifigkeit ist. Bilder vom Holmeinbau:




Ciao,
Julez

Patrickk

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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6

Samstag, 27. März 2004, 14:02

Hallo nochmal,

Zitat

Original von mir selbst ;-)
müssen ja keine mit 6mm oder mehr sein. Irgendwo gab's auch eine Beschreibung dessen, fand ich jetzt aber nicht mehr.


Hab' ihn! Bei Daniel R.: http://www.rinninsland.de/modellbau/f4ymini/index.html

servus,
Patrick

Wrobi

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Wohnort: 89359-Kötz

Beruf: Schüler

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7

Samstag, 27. März 2004, 14:21

Zitat

Original von Patrickk
ich habe zwei 1.5er-Stäbe verwendet, den einen gerade an der Hinterkante der "Wurzelrippe" vorbei, den anderen als "Flitzbogen" in etwa der Nasenleiste folgend. Funktioniert prima, keine Durchbiegung, kein Flattern, keine Tapes ;-)


@ Patrick: Wirklich? Ich halte 1,5 mm Kohlestäben für ein bisschen zu.... dünn. Aber erstmal fragen: was für ein Nuri ist es denn?
Mein K10 mit 130cm würde sich damit wohl auch nicht anders fliegen als nur mit Tape drauf.

Ich hab nen 5mm CFK-Stab knapp hinterm Schwerpkt drin, da noch ne Kufe davor musste...
Nachher schau ich mal ob er Hochstart aushält :evil:

Gruß Matthias
Hier könnte ihre Werbung stehen!!!

Patrickk

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8

Samstag, 27. März 2004, 15:14

Hallo Matthias,

das ist jeweils ein Roving von meiner "dicken Rolle", entspricht laminiert etwa einem 1.5er C-Draht. Ich habe gerade real nachgeschaut, ich hatte sie flach geharzt, daß sie hochkant stehen. Erstens passen sie dann leichter in einen Messerschlitz rein und zweitens sind sie steifer in der interessanten Richtung (und besser biegbar in der nötigen - war aber überhaupt kein Thema, auch zwei Rovings wären das nicht wirklich). Übrigens ist der hintere auch leicht gebogen, weil ich einen Ausschnitt in die Hinterkante für einen Propeller gemacht habe, ähnlich wie Daniel. Es handelt sich um den kleineren K10, IIRC 1m SPW.

servus,
Patrick

9

Samstag, 27. März 2004, 15:54

danke schon ma für die infos ;)

ich hab mir heut 2mm stäbe geholt :nuts:

die bieg ich dann so um die ecke un dann kann ich ja noch tape drauf machen oder ??? ?? ?

Kann man auch da ne glasfaser matte drübermachen :dumm:

geht des ???

Gruß Johannes

Patrickk

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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10

Samstag, 27. März 2004, 17:16

Hallo Johannes,

Zitat

Original von jho jho
die [= CF-Stäbe] bieg ich dann so um die ecke


"Ecken" wirst' da wohl nur mit großer Materialermüdung reinkriegen ;-)

Zitat


un dann kann ich ja noch tape drauf machen oder ??? ?? ?


Sinn der CF-Stäbe ist eigentlich, daß man das Tape (und das dazugehörige Gewicht) eben nicht braucht.

Zitat


Kann man auch da ne glasfaser matte drübermachen :dumm:


Können schon, aber Glasmatte und EPP ist vom Material her ein Widerspruch, die GF kann der "energieverzehrenden" Wirkung des EPP nicht folgen und bricht bei der ersten Gelegenheit.

servus,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrickk« (27. März 2004, 17:17)


11

Samstag, 27. März 2004, 19:21

ah also lass ich des tape un lass auch die matte :ok: :ok: :ok:


Ciao JOhannes :shine: :shine: :w :w

12

Samstag, 27. März 2004, 19:22

...................weg

Klausdb

RCLine User

Wohnort: Stuttgart

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13

Freitag, 2. Juli 2004, 10:02

Hallo Julez,

hab deine Seite mit dem Holmeinbau mal angeschaut, wäre es nicht von Vorteil den Holm mit PU Schaum (Montageschaum) einzubauen da dieser flexibler ist?

Ich würde bei dem Harz befürchten das es bricht oder sich aus dem verformbaren EPP löst.
Das ist ja fast wie die GFK Beschichtung eines EPP Nuris :evil:

Gruß
Klaus

Abdrehfaktor

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14

Freitag, 2. Juli 2004, 21:16

Hi Klaus!

Mit Montageschaum wird das glaube ich ne große Sauerei, weil der viel zu voluminös ist. Besser ist da PU- Kleber. Harz mit Microballons ist aber noch am besten, weil es nicht unkontrolliert aufquillt und man den Holmachacht schön zuspachteln kann.

Flexibles Material ist nur von Vorteil, wenn keine Steifigkeit verlangt wird. Aber gerade ein Holm soll ja etwas stabil sein. Und ich kenne niemanden, der seine Fläche in paralleler Richtung zum Holm gebrochen hat. Desweiteren bezweifele ich, das 2mm flexibeles Material direkt neben dem harten Holm einen solchen Bruch verhindern können.

Deinen letzten Punkt kann ich nicht nachvollziehen.
Ich verstehen nicht was eingedicktes Harz in radialer Umgebung 2mm um den Holm mit GfK- Beschichtung gemeinsam hat. Bitte erkläre das genauer.

Ciao,

Julezz

15

Sonntag, 3. Oktober 2004, 19:52

Zitat

Original von Abdrehfaktor
Hi Klaus!

Mit Montageschaum wird das glaube ich ne große Sauerei, weil der viel zu voluminös ist. Besser ist da PU- Kleber. Harz mit Microballons ist aber noch am besten, weil es nicht unkontrolliert aufquillt und man den Holmachacht schön zuspachteln kann.

Julezz


Da hat julian Recht.
Gruß David :w

Keine Macht den Drogen!! Mhh na ok, Slowys sind auch ein Droge!! Bitte um Therapie!! 8)

Rigger

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Wohnort: Hannover

Beruf: Universal Dipl.-Ing.

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16

Montag, 4. Oktober 2004, 00:58

Ich habe ein grosses A aus 6 mm CFK eingeharzt und hinter dem waagerechten Teil vom A befindet sich ein Wurfloch im EPP. (Die Sperrholzkufe ist bei mir sehr früh abgebrochen)

Der "Wurffinger" drückt direkt auf den querliegenden CFK-Stab. Dadurch schont man das EPP beim Werfen und man kann mit Schmackes beschleunigen. :ok:

17

Montag, 4. Oktober 2004, 11:49

CKK Stäbe ein wenig zu biegen ist eigentlich keine schlechte Idee, durch die Vorspannung dürfte die Steifigkeit in die andere Biegerichtung erhöht werden.
.

DonKracho

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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18

Montag, 4. Oktober 2004, 12:19

wie Julian es beschrieben hat. Kohlefaserrohr V-förmig entlang der dicksten Profilstelle und mein 145er, der schon 1 Jahr geschunden wurde, flattert nicht und fliegt noch immer super. Die Wurfkufe war bei mir auch recht schnell abgebrochen, also gleich ganz weglassen (9g und eine Klebeschicht gespart) und sich antstatt dessen ggf. einen Rumpf für den Akku und zum Festhalten bauen.

Alles andere mit Vorspannung und gebogenen Stäben halte ich nicht für geeignet, weil damit der Verzug der Flächen vorprogrammiert ist. Und dann kommen wieder die Beschwerden, dass das Ding nicht gut fliegt.
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

Abdrehfaktor

RCLine User

  • »Abdrehfaktor« wurde gesperrt

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Beruf: Werkzeugmechaniker-Facharbeiter und jetzt Studi

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19

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 18:22

Hi!

Immer wieder lese ich, das Kohlerohre an der dicksten Stelle im Profil oder im Schwerpunkt eingebaut werden sollen. Das ergibt aber Nachteile. Es macht nur dann Sinn, einen Holm an die dickste Profilstelle zu bauen, wenn dadurch der Abstand der Holmgurte vergrößert und das Flächenträgheitsmoment erhöht wird. Ein Kohlefaserrohr aber hat immer die gleiche Stabilität, egal wo es eingebaut wird.

Einen Holm in den Schwerpunkt zu legen ergibt nur dann Sinn, wenn man eine Biege- Torsions- Kopplung verhindern will. Das ist aber bei gepfeilten Flächen aber sowieso unmöglich.

Wenn man also einen gepfeilten Holm einbaut, sollte man darauf achten dessen Pfeilung möglichst gering zu halten. Das heißt, die Kohlerohre sollten innen so weit hinten wie möglich und außen soweit vorne wie möglich liegen. Wer sich meine Seite genau durchliest, wird diesen Hinweis auch dort entdecken.
Nagut, ich geb zu, so ausführlich begründet habe ich es dort nicht...aber das nächste Update kommt bestimmt.

bis dann,

Julez

20

Montag, 18. Oktober 2004, 17:24

Zitat

Original von Abdrehfaktor
Hi!

Immer wieder lese ich, das Kohlerohre an der dicksten Stelle im Profil oder im Schwerpunkt eingebaut werden sollen. Das ergibt aber Nachteile. Es macht nur dann Sinn, einen Holm an die dickste Profilstelle zu bauen, wenn dadurch der Abstand der Holmgurte vergrößert und das Flächenträgheitsmoment erhöht wird. Ein Kohlefaserrohr aber hat immer die gleiche Stabilität, egal wo es eingebaut wird.

Einen Holm in den Schwerpunkt zu legen ergibt nur dann Sinn, wenn man eine Biege- Torsions- Kopplung verhindern will. Das ist aber bei gepfeilten Flächen aber sowieso unmöglich.

Wenn man also einen gepfeilten Holm einbaut, sollte man darauf achten dessen Pfeilung möglichst gering zu halten. Das heißt, die Kohlerohre sollten innen so weit hinten wie möglich und außen soweit vorne wie möglich liegen. Wer sich meine Seite genau durchliest, wird diesen Hinweis auch dort entdecken.
Nagut, ich geb zu, so ausführlich begründet habe ich es dort nicht...aber das nächste Update kommt bestimmt.

bis dann,

Julez


OK hab mal deine Page oberkrassschnell durchgesurft.

1. Über die Holme schreibst du es wäre stabilitätmässig egal ob oben oder unten. Was ist den mit Zug und Druckkräften? Da würde ich sagen dass der Kohlestab auf der Oberseite mit Druck belastet wird und der auf der Unterseite mit Zug.
Ist das dann immer noch egal?

2. Aus den selben Gründen hätte ich auch immer gesagt das Glasfaserband auf der Oberseite fehl am Platz ist...

So für die theorische Diskussion...