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Sonntag, 27. Juni 2004, 15:53

CO5 Kohleholm

Hallo,
ich habe gerade einen CO5 im Bau mit Spannweite 2,5 m. Bauweise ist Styro/Balsa-Sandwich mit Gfk. Der Holm soll aus 10 mm Balsa und Kohlerovings bestehen. Das Balsa wird in vertikaler Faserrichtung in die Tragfläche laminiert. Darauf sollen Kohlerovings für entsprechende Festigkeit sorgen. Ich bin mir über die Anzahl und Länge der Kohlerovings nicht sicher. Hat jemand von euch schon mal so was gebaut?
Achja, der Flieger wird 1,4 kg schwer und hat dadurch eine Flächenbelastung von 23 gr dm^2. In der Fläche ist zu je einem Drittel 50gr, 80 gr und 16o gr Glasmatte eingeharzt. Anwendung ist Allround (Hochstart, Elektro, Thermik, Hang).
Bezüglich des Holmes hatte ich bei Christian Baron's Seite schon ein Excel-Sheet gefunden. Nach Eingabe der Tragflächendaten (ti, ta, Profildicke, Länge)war das Ergebnis 15 Rovings über die ganze Länge plus 5 Rovings auf dem ersten halben Meter innen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Eingaben alle korrekt sind, denn meine Kenntnisse bezüglich der Tragflächenstatik sind fast gleich null ??? . Hat jemand von euch Erfahrungen in dieser Richtung?

Kohlerovings habe ich schon von R+G mit der Bezeichnung 1610 tex.

Danke im vorraus!

Gruss
Thomas

Mike Laurie

RCLine User

Wohnort: E 4 ELEKTRO

Beruf: Dipl.-Ing.

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2

Montag, 28. Juni 2004, 19:03

shit.. so direkt kann ich nicht helfen, wichtig ist nur, dass du das Glas (oder besser Kohle :evil: ) diagonal einbaust, da die großen Pfeile recht leicht flattern, also stark torsionsbelastet werden

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Montag, 28. Juni 2004, 20:47

RE: CO5 Kohleholm

Hallo Sebastian!

macht nix...

Die Glas-Matte ist schon auf der unteren Schale diagonal laminiert und Styro ist drauf. Soweit ist mir das schon klar. Die Belastung ist innen wesentlich höher als außen. Daher habe ich die Matte auch schon verteilt. Für 'nen Windenhochstart brauche ich aber noch nen Kohleholm, da die Belastung bei dieser Anwendung extrem hoch ist. Mittlerweile habe ich aber schon im "Nachbaruniversum" kompetente Hilfe bekommen. Trotzdem wäre für mich einfach ein Gedankenaustausch schon hilfreich. Bisher habe ich auf diversen Sites nachgesehen. Ebenso habe ich ein Buch über Faserverbundtechnik gelesen. Allerdings fehlt mir noch sehr viel Hintergrundwissen.
Für den Holm gibt es jetzt folgende Lösung:
Pro Seite muß ich 20 Rovings mit 1610 tex einlaminieren, die quadratisch abgestuft sind. Da die Rovings nicht die über die gesamte Höhe der Tragfläche reichen, wird dazwischen ein Balsasteg in vertikaler Faserrichtung eingeklebt. Der Balsasteg ist dann ebenso abgestuft.
Danach geht es noch um die Flächensteckung und die Klappen müssen gebaut werden, Servos rein und die Oberschale laminieren.
Falls noch jemand eine Alternative zu den Rovings kennt, bitte posten. Bedingung: das Teil muß Windenfest sein.

Gruß
Thomas