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martinus

RCLine User

  • »martinus« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: freiburg

Beruf: feinmechaniker

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1

Mittwoch, 21. Juli 2004, 11:43

Nuris mit oder ohne Antrieb ???

Hallo !!!!

Hab mal ne frage !!!

Fliegt ihr eure Nuris eher mit Antrieb oder lieber ohne Antrieb am Hang.

Ich hab eine Zexi und ne Lihgt Cat mit je 130 Spannweite jeweils mit und ohne Antrieb geflogen halt nur in der Ebene.

Ich würde gerne mal am Hang fliegen hab aber nur ein sehr steilen und hohen zur verfügung.

Das ganze ohne Motor werd ich das schaffen oder sollte ich zur sicherheit mein 400er Motor auf die Zexi schnallen.

Die zexi hatt 400gramm abfluggewicht ohne Antreib die Cat hat 200 gramm ohne antrieb.

Wann kann ich jeweil welchen flieger am Hang einsetzten und wie lange kann mann am hang oben bleiben ohne Motor ????
Ist das ganze schwierig zum fliegen???


Gruß Martin
Junjor Sport,Easyglider Pro (tuning),Kis120cm,Charter mit 7,5ccm,Free EPP,

clystron

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2

Mittwoch, 21. Juli 2004, 13:01

Hi,

ich fliege an "meinem" Hang normalerweise ohne Antrieb, starte aber mit kurzer Flitsche damit ich mehr Höhe habe und wenn nix geht wieder locker zurückkommen kann (ist wegen der Bäume etwas tricky sonst). Damit kann ich ziemlich sorglos fliegen und wenn wenig bis gar nix geht wird halt öfter geflitscht und ich fliege nur ne kleine Runde

Manchmal schicke ich aber auch meine LightCat mit CDR vorraus, wenn die dann oben bleibt fliegt auch der Rest ;)
Bedingt durch das höhere Gewicht (~400g) ist sie aber nicht so wendig wie z.B. mein F4Y-Mini und macht deshalb meist nicht so viel Spass, obwohl der Motor natürlich für mehr Sicherheit sorgt, speziell wenn man den Hang noch nicht kennt.

Deine LightCat mit 200g ist gut für schwachen Wind bzw Thermik, die würd ich vorrausschicken, ein leichterer Flieger kommt erstmal eher wieder zu dir zurück.
Wenn die LightCat problemlos oben bleibt, spätestens aber wenn sie nur noch rückwärts steigt ==[] kannst/solltest du dann mal die Zexi ins Rennen schicken.

Wenns trägt kannst du am Hang so lange obenbleiben wie die E und S-Akkus mitspielen. Meine längsten Nonstop-Flüge hatte ich mit dem F4Y-Mini, da hab ich bei knapp über 1h dann abgebrochen um den E-Akku (GP300) zu checken/nachzuladen und mal was zu trinken ;)

Extrem schwierig ist Hangflug nicht, je schwächer die Bedingungen desto kniffliger wirds aber weil man sauber und überlegt fliegen muss. Bei guten Bedingungen kannst du mit dem Flieger fast machen was du willst, er wird trotzdem oben bleiben.

Das Grundprinzip ist dass man Achten quer zum Hang fliegt und dabei immer gegen den Wind einkurvt.

mfG
Wolfgang
There are 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »clystron« (21. Juli 2004, 13:10)


JoGerhard

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3

Donnerstag, 22. Juli 2004, 13:45

Also ich finde die Kombination

F4Y Mini + speed 280/300 ganz gut.

Der ist trotz Motor noch schön leicht ( 275gr ), so dann man am Hang ein wenig rumprobieren kann, und wenn man sich verschätzt und der Flieger abzusaufen droht, dann kann man mit Motorkraft immer wieder zurück oder halt nach oben.

Damit find ich auch in der Ebene schnell mal wo ne Termikblase.

Kann ich eigentlich nur empfehlen auszuprobieren.

Gerhard
Multiplex Panda Sport , Funglider und Parkzone Radian

4

Donnerstag, 22. Juli 2004, 14:12

Hi..

genauso mach ich das mit meinen Zarquon auch.
Der ist nur minimalst motorisiert (Mabuchi MK 050) und damit bei seinen 80cm Spannweite immer noch 130 Gramm leicht, segelt gut in Thermik und am Hang. Wenn was schiefgeht hab ich immer noch den Ventilator (der hilft, dass er Pilot nicht so schwitzt), um eine Aussenlandung im Baum und den damit verbundenen Anruf bei der Feuerwehr zu verhindern. Das Argument, das sei Stilbruch ist mir im Sinne des sicheren Flugbetriebs völlig egal. Lieber mit Stilbruch geflogen als stilvoll abgesoffen. Das Gewichtsargument zählt in meinem Fall auch nicht, da man am Hang mit so einem Modell ohne Antrieb ohnehin Ballast brauchen würde, um Spass zu haben... hatte das mal ohne "Antriebsballast" prbiert - keine Chance, bei mässigem Wind vorwärtszukommen.

mfg
andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »___...._____.« (22. Juli 2004, 14:14)


JoGerhard

RCLine User

Wohnort: -86551 Aichach

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5

Donnerstag, 22. Juli 2004, 15:22

Danke Andi,

dann bin ich anscheinend nicht der einzige " Feigling " hier, der sich auf einen Motor als "Come-Back Garantie" verläßt.

:)

Gerhard
Multiplex Panda Sport , Funglider und Parkzone Radian

martinus

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  • »martinus« ist der Autor dieses Themas

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6

Dienstag, 27. Juli 2004, 09:45

Danke mal an alle die geantwortet haben!!!!


Hallo Wolfgang!!!

Wann sind gute bedingungen?

Bei Windstärke 3-4 und wo soll der Wind herkommen.

Denke mal direkt von vorne.Wie ists wenn mal böhiger Wind geht .Dann lieber unten bleiben oder volles risiko.

Wie hoch sollte der Hang sein und wie steil??

Je höher und steiler umso besser auch bei wenig wind oder???
Ohne flitsche gehts nicht wenn kein motor an der zexi oder cat ist??
Was sind eure Erfahrungen??

Gruß Martin
Junjor Sport,Easyglider Pro (tuning),Kis120cm,Charter mit 7,5ccm,Free EPP,

clystron

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7

Dienstag, 27. Juli 2004, 14:43

Hi,

natürlich gehts auch ohne Flitsche, einfach den Flieger den Hang runterschmeissen und schauen was geht. Für leichte Flieger reichts da oft schon wenn man einen Hauch den Hang raufkommen spürt. Optimalerweise kommt der Wind natürlich von vorne, wenns mal böig ist kanns unschön werden, das ist aber mit einem EPP-Flieger nicht so das Problem ;)
Man muss halt ev ein paar mal den Hang runterlaufen...

Ich verwende darum eine Flitsche weil mein Haushang quasi zweistufig ist, erst gehts relativ flach weg und dann kommt noch eine Kante an der aber Bäume stehen und gut gehts meist nur an der zweiten Kante. Daher verwende ich ne Flitsche damit ich über diese zweite Kante rausfliegen kann ohne gleich zu riskieren in den Bäumen zu landen.

mfG
Wolfgang
There are 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »clystron« (27. Juli 2004, 14:43)


Frostfalke

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8

Donnerstag, 29. Juli 2004, 13:41

Hallöchen,

ich fliege den neuen F4Y Evo, zuerst habe ich das Ding ohne Motor und danach mit einem kleinen 400er bestückt, flog gut war aber gerade bei Wind nicht der Bringer. Dazu muß man sagen, daß wir hier in Leipzig nicht wirklich gute Hänge haben. Nun fliegt mein Nuri mit einem Mega 16/15/4 an 3s2p Konion mit ner 7x4 Latte, hab noch ordentlich Blei draufgehauen, wiegt jetzt 900g, segelt wie eine 1 (setzt das Gewicht nur in Speed um) ist bei jedem Wind fliegbar und mit 1270g Standschub bei knapp 100 km/h Strahl ist er notfalls in 6 Sekunden an der Sichtgrenze! Jeder im Verein ist neidisch :evil: :evil: :evil:


Grüße


Christoph
Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis! :D :D :wall: :wall:

Biete: Extrem schneller GFK Jet inkl. Komponenten zu verkaufen.

http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?sid=&postid=1399834#post1399834

martinus

RCLine User

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9

Donnerstag, 29. Juli 2004, 14:50

Hallo Cristoph!!!

Hast du vielleicht mal ein Bild von deinem Super- Nuri ???


Gruß Martin Rock
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Frostfalke

RCLine User

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10

Freitag, 30. Juli 2004, 11:50

Hallöchen,

hier sind sie, da Farbe auf meinem Strapingtape immer gleich wieder abbröselt hab ich nur die Zwischenräume zur Fluglageerkennung popig im Marienkäferstyle gestaltet. Ist halt ein reines Funktionsmodell. Aber der Motor machts *gg* Hab übrigens gestern den vereinsinternen Segelwettbewerb gewonnen (gegen 3,50m Segler!!!!) 1h 20 und das mit 900g Gewicht!!! Das Ding ist einfach nur geil!!!


Grüße


Christoph
»Frostfalke« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1.jpg
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clystron

RCLine User

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11

Sonntag, 1. August 2004, 14:23

Kleiner Flugbericht zu dem Thema:

vorgestern war die Sache am Hang etwas "unzuverlässig", sprich es war kein stetiger Wind sondern öfter mal eine windstille Zeit. Mit dem Mini konnte ich mehrere 5-10min Flüge machen aber länger ging kaum weil ich nicht genug Höhe tanken konnte um die Pausen zu überwinden. War also nicht wirklich gemütlich.

Mit der LightCat gings dann erstmal mit Motorkraft (24er CDR mit 7x4) ordentlich nach oben und in einer Höhe die mit dem Mini & Flitsche nicht zu erreichen war konnte ich dann Thermik und Aufwinde besser nutzen, sie blieb zwar auch nicht immer ohne Motor oben aber die Fliegerei war so wesentlich lustiger. Resultat: 1h Flugzeit (1 Zwischenlandung) mit einem 650er Antriebsakku. Wenn ich meinen 1500er Kokam kriege sollte das noch deutlich länger gehen 8)

Ich denke ich muss auch dem Mini mal nen (abnehmbaren) CDR-Antrieb verpassen ;) :ok:

mfG
Wolfgang
There are 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't...

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