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1

Dienstag, 17. August 2004, 21:51

Wie beklebe ich einen Nurflügler mit Tape?

Hallo,
ich möchte nun (endlich) meinen Nurflügler fertigstellen, dazu habe ich mir jetzt 5cm breites Monta-Tape besorgt.

Aber wie gehe ich nun vor? Wo fange ich an?
Beginne ich an den Flügelenden mit großer Überlappung, ist trotzdem nach 2 Wicklungen um das Flügelprofil keine Deckung mehr da. Muß ich dann neu ansetzen oder einfach weiterkleben und in einem zweiten Durchgang versuchen, diese Lücken dann zu schliessen?
Oder klebt man das Tape in Längsbahnen (also kein Umwickeln der Flügel, sonder in lange Bahn von Flügelende zu Flügelende) ?

Selbst das Monta-Tape klebt nicht so toll an dem EPP, muss/soll ich vorher Sprühkleber auftragen, wenn ja, muß ich dann auch zeitnah das Tape auftragen oder bleibt die Klebewirkung paar Stunden erhalten?

Fragen über Fragen, auf fertigen Bildern sieht das alles so schön und einfach aus ....

Martin

Dennis

RCLine User

Wohnort: Königreich Gründau

Beruf: Elektriker

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2

Dienstag, 17. August 2004, 21:59

schau mal auf www.epp-fun.de vorbei....da gibt es eine Tape anleitung
Es ist gelogen, dass Videospiele die Kids beeinflussen ... !!! Sonst würden wir ja wie Pacman durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören ... !!!

3

Dienstag, 17. August 2004, 23:15

Hallo und danke,
welche Anleitung meinst du genau?
Kenne nur diese Gewicht sparen durch überlegtes Tapen und Der kleine Tape_Leitfaden: Typen, Gewichte, Berechnungen, ....
Gibt es noch was anderes? Diese beiden Seiten sind gut, aber helfen mir bei meinem "Problem" nicht so richtig weiter.

Grüße,
Martin

Albert

RCLine User

Wohnort: A-1170 Wien

Beruf: EDV-Consultant

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4

Dienstag, 17. August 2004, 23:44

Servus Martin,
ganz einfach:

1.) Strappen

Nachdem das Strappingtape aufgebracht wurde (Anleitung siehe oberer
Link) oben und unten mit Sprühkleber LEICHT einsprühen und trocknen lassen.

2.) Das Bespannen mit Tape:
Du beginnst bei der Endleiste und klebst das Tape mit LEICHTER
Spannung parallel zur Endleiste auf. Zur Vermeidung von Verzügen empfiehlt
es sich immer abwechselnd unten und oben zu arbeiten.

Der nächste Streifen wird mit etwa 3mm Überlappung parallel aufgeklebt.
So arbeitest Du Dich bis zur Vorderseite vor.

Kleiner Tip: zu zweit arbeitet es sich leichter :ok:

LG
Albert Öttl
Wien

5

Mittwoch, 18. August 2004, 09:16

Hallo,
was ist nun die "Endleiste"?
Die Seite, wo die Winglets angebracht werden oder die Ruder oder das (breite) Ende des Flügels, an das die andere Flügelhälfte angebracht wird?

Es sollte also nicht um die Flügel gewickelt werden, sondern in Längsbahnen (bei 1,2m Flügler also oben 1,2m und dann unten 1,2m).

In der Miitte (wo die Flügelhälfen zusammenstoßen), habe ich eine Wurfkante angebracht, dort muß ich das bespannen ja unterbrechen, zumindest unten (oben ist es bündig).
Oder besser (?): Dort anfangen und an der anderen Seite der Wurfkante beenden.

Danke für weitere Hilfe, oder hat jemand Bilder zum Thema Tapen (nicht strapen)?

PS: Ist Strapping-Tape noch notwendig, wenn ich Glasfaserstäbe eingebracht habe?

Martin

clystron

RCLine User

Wohnort: Vorarlberg/Österreich

Beruf: Softwareentwickler

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6

Mittwoch, 18. August 2004, 09:30

Die Endleiste ist die Flügelhinterkante (da wo die Ruder hinkommen), wenn man von hinten nach vorne arbeitet ist das aerodynamisch etwas günstiger weil die Überlappungskanten nach hinten zeigen.

Das Tape wird wie du schon festgestellt hast in Längsbahnen aufgebracht, ich unterbreche die Tapestreifen normalerweise in der Mitte (wegen Pfeilung und einfacherem Handling), bespanne also beide Flächenhälften seperat.

Zumindest an der Nasen- und Endleiste ist bei mir immer ein Strappingtape drauf weil da die Fläche sonst gerne einreisst (speziell wenn man die Verstärkungsstäbe gebogen hat), ansonsten schau ich mir an wie steif der Flügel ist und entscheide dann. Je nach Einsatzzweck und Gewicht darf die Fläche schon etwas weich sein. Normalweise wird aber mit Kohle verstärkt und nicht mit Glas...

mfG
Wolfgang
There are 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't...

7

Mittwoch, 18. August 2004, 17:42

Zitat

Original von Albert
1.) Strappen

Nachdem das Strappingtape aufgebracht wurde (Anleitung siehe oberer
Link) oben und unten mit Sprühkleber LEICHT einsprühen und trocknen lassen.


Ich dachte vor dem Strappen müßte man auch schon Sprühkleber auf der Fläche haben?? ??? Hält das einfach so?

TuW
Michael
Ja, ich habe die Suchfunktion, Google, MetaGer usw. benutzt...:D

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Albert

RCLine User

Wohnort: A-1170 Wien

Beruf: EDV-Consultant

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8

Mittwoch, 18. August 2004, 21:47

Servus Michael,
ja, das Strappingtape (zumindest das von 3M/Scotch) hält auch so. Das hat
nämlich eine relativ dicke Kleberschicht aus Kautschuk, welches in die Poren
eindringt.

Die Bespannungs-Tapes (Montana und dergl.) sind sehr leicht und haben nur eine
hauchdünne Kleberschicht. Drum halten die auf porösen Oberflächen nicht so gut.

LG
Albert Öttl
Wien

9

Donnerstag, 19. August 2004, 10:55

Hallo Albert

Aha... Wieder was gelernt! :D
An meinem Sipkill habe ich zuerst gespüht und dann gestrappt. Das hält auch so nicht wirklich gut. Ich probiers am Wochenende einfach mal an meinem derzeitigen Bauprojekt aus...

Gruß
Michael
Ja, ich habe die Suchfunktion, Google, MetaGer usw. benutzt...:D

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clystron

RCLine User

Wohnort: Vorarlberg/Österreich

Beruf: Softwareentwickler

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10

Donnerstag, 19. August 2004, 11:17

Man kann das Strapping-Tape auch leicht anbügeln, es wird dann "transparenter" weil sich der Kleber inniger im EPP verkrallt und hält wie Sau auch ohne Sprühkleber. Bei zuviel Temp verschmurgelt es dann aber schlagartig, also erstmal auf nem Reststück testen.

Da das Bespanntape auf Strapping super hält schaue ich meistens darauf dass ich keine übergrossen freien EPP-Flächen ohne Strapping habe (ausser bei Leichtbau). Eine mehrfache Kreuztapung wie z.B. beim Weasel Pro empfohlen ist ein super Untergrund für das Bespanntape.

Wenn das EPP von Abbrandresten eine Art hauchdünne Kruste hat (war letztens beim Zenith so an den Flügelspitzen) hält das Tape nicht gut, dann anschleifen und mit dem Bügeleisen drüber um die feinen Fasern zu verschmelzen, gibt ne schöne glatte Oberfläche (danke www.extremflug.de ;) ).

mfG
Wolfgang
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »clystron« (19. August 2004, 11:18)