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steiges

RCLine User

  • »steiges« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich/Linz

Beruf: Verwaltungsangestellter

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1

Mittwoch, 16. Februar 2005, 20:52

Nurflügler mit teilbaren Flächen aus EPP evt. Motor (Der perfekte Urlaubsflieger eben) gesucht

Hallo,

Bin auf der Suche nach einem Nurflügler für den Urlaub. Möchte ein robusten Urlaubsflieger der ca. 1 - 1,5 m Spannweite hat.
Toll wäre es wenn die Flächen teilbar wären, somit auch ideal zu Transportieren. Ein Motor wäre auch nicht schlecht damit man wetterunabhängig fliegen kann.

Ist das zuviel verlangt ?

Dieses Modell sagt mir zu, jedoch sind die Flächen glaube ich nicht teilbar.

http://www.reichard.cz/de/_sagita.htm

Flugerfahrung besitze ich übrigens (Twinstar,Twinjet, Variant III)

Mit der Suchfunktion finde ich leider nicht sehr viel.

Danke Topspeed

Martin1989

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Wohnort: vom Fuße der Teck

Beruf: Schüler

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2

Mittwoch, 16. Februar 2005, 21:52

hallo

bei epp-fun gibt es bilder von nem F4Y mini mit teilbaren flächen


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

steiges

RCLine User

  • »steiges« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich/Linz

Beruf: Verwaltungsangestellter

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3

Mittwoch, 16. Februar 2005, 22:28

Hallo,

Wenn ich mir das Bild v. F4Y Mini anschaue, glaube ich dass er nicht teilbare Flächen hat. Kann natürlich sein dass ich mich irre, aber da ist der Motor zentral befestigt.

?
danke topspeed

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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4

Mittwoch, 16. Februar 2005, 22:52

Hi Topspeed,

HIER findest du die Bilder von dem teilbaren F4Y-Mini und von einem F4Y-Mako, der mit seinem steckbaren Mittelteil als Segler, Elektro-Segler und Combat-Modell gefloigen werden kann.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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5

Donnerstag, 17. Februar 2005, 07:51

Hallo topspeed,
genau die gleichen Gedanken haben mich vor ein paar Jahren dazu bewogen, einen F4Y Mini mit geteilten Flächen aufzubauen. Nachdem ich schon 2 dieser wirklich sehr universell einsetzbaren Teile hatte (1x mit Motor, 1x als Segler), habe ich mir die Nr. 3 gekauft und in 2 Teilen aufgebaut: an beide Flächeninnenseiten kam eine 5mm Balsarippe mit Ausschnitten für Empfänger und Akku. So mussten die Flächen selbst für nur ganz wenig ausgenommen werden und die Komponenten waren "unsichtbar" verbaut.
Die Flächen wurden im Wurzelbereich dünn mit Pattex eingestrichen, darüber wurde getaped. Vorne und hinten habe ich dann in eine Flächenhälfte ein 2mm Gfk-Stäbchen (Länge ca. 10mm), in die andere ein Bowdenzugrührchen eingeklebt. Damit war die "Steckung" auch schon fertig. Sie hatte nur die Funktion, die beiden Flächenhälften gegeneinander zu positionieren, keine tragende Verbindung. Die beiden Flächenhälften wurden dann einfach aneinandergedrückt und mit Tesastreifen auf der Ober- und Unterseite zusammengehalten. Das hält bombenfest und ergibt keinerlei Probleme (Schwingungen, ...)
In den Urlaub habe ich dann doch den ungeteilten Flügel mitgenommen und seither nehme ich den seit Jahr und Tag in den Urlaub mit. Warum?
- Beim geteilten Flügel muss man beim Transport auf 2 Hälften aufpassen, die gegeneinander verrutschen können. Ein Winglet steht in die eine, das andere in die andere Richtung.
- Damit werden die 2 Flächenhälften sperriger als der einteilige Flügel (man kann die Flächen nicht vernünftig abstellen wegen der Winglets).
- Demontierbare Winglets würden das Problem zwar beheben, aber dann wären die Ruder ungeschützt. Wenn die Flächen ungünstig auf den Rudern abgestellt werden, kann sich das Tape lösen. Nicht gerade gut für den Urlaub.
- Die Balsarippen in der Mitte nehmen dem Flieger einiges von seiner Crashfestigkeit. Wenn du wirklich gute Bedingungen am Hang hast, dann bist du froh, wenn du das Teil zur Flugbeendigung einfach gegen einen Felsen knallen kannst. Balsa stört da ganz gewaltig.

Es hat sich gezeigt, dass der F4Y Mini ungeteilt auch im Flieger gut transportierbar ist. Ich schnalle ihn mit 2 Knopflochgummis auf einen kleinen Rucksack (da ist der Sender und so allerhand anderes Zeugs drin). Im Flieger stelle ich ihn vor meine Füße schräg unter den Vordersitz. Da kann man sogar noch den Tisch für das üppige Mahl herunterklappen, wenngleich dieser Zustand nicht der allerbequemste ist. Der Rucksack ist dann auch schon das Transportmittel für den Flieger im Urlaub. Einfacher gehts nicht.

Abhängig von deinem Urlaubsziel solltest du dir überlegen, ob eine Motorisierung wirklich erforderlich ist. Sie nimmt durch ihr Gewicht dem Flieger einiges an Leichtwindtauglichkeit weg, ebenso verschlechtert sie die Segeleigenschaften bei mittleren Bedingungen durch die ungünstigere Aerodynamik. Letztendlich wirkt sie sich auch ungünstig auf die Crashresistenz und damit auf die Robustheit des Fliegers aus. Für die Balearen und Kanaren gibts für mich nur noch die Lösung mit einem leicht gebauten, voll getapeten EPP-Nuri (für den F4Y Mini ist noch keine Ablösung in Sicht). Seit mehreren Jahren gab es kaum Tage, an denen damit kein Fliegen möglich war.

Geteilte Flächen sind dabei für mich kein Thema mehr, es geht nichts über die Robustheit eines minimalistisch aufgebauten Nuris an einem Stück.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

steiges

RCLine User

  • »steiges« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich/Linz

Beruf: Verwaltungsangestellter

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6

Donnerstag, 17. Februar 2005, 13:27

Hallo Dieter !

Perfekt, das nenne ich eine kompetente Antwort !!! :ok: :ok: :ok: :D
Das Thema geteilte Flächen ist somit weg vom Tisch.

Bin normalerweise eher bei den Elektroseglern zu Hause besorg mir jedoch so ein Ding !

Mit dem Motor werde ich es mir noch überlegen, man könnte jedoch das selbe Modell mit und ohne Motor fliegen oder ?

Danke für deine ausführlichen Bericht, ich will nun sofort zum Urlaubsfliegen :tongue:

lg topspeed

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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7

Donnerstag, 17. Februar 2005, 14:11

Ich habe es noch nicht geschafft, ein und dasselbe Modell mal mit und mal ohne Motor zu fliegen.
Ich versenke meine Komponenten in einem Segler vollständig. Da passen z.B. die Ausschnitte für Flug-/Empfängerakku nicht zueinander.
Pappt man ein Motor-/Akkugestell bedarfsweise oben auf den Flügel, dann geht das bestimmt. Das wiegt dann aber auch ein bisschen und ist aerodramatisch natürlich nicht ganz fein. Außerdem belastet es die Fläche deutlich mehr als beim reinen Segelbetrieb und erfordert damit wieder eine fester gestrappte Fläche. Beide Varianten müssen separat optimiert werden (anderer Schwerpunkt, andere Ruderausschläge) und als 2 verschiedene Modelle abgespeichert werden.
Wenn du einen Motorflieger mitnimmst, musst du natürlich auch bedenken, dass die Ladetechnik für beide Varianten passen muss (meine 12V fürs Ladegerät hole ich mir aus einem ganz kleinen 1A-Steckernetzteil, das zum Laden von Flugakkus nur bedingt tauglich ist).
Alles in allem ist das wohl machbar, man kann natürlich auch 2 getrennte Modelle mitnehmen. Das geht nach der gleichen Methode, man schnallt sie einfach aufeinander. Im letzten Urlaub hatte ich neben dem F4Y Mini noch den Bonsai dabei (ebenfalls als Segler, aber für stärkeren Wind). Hab ihn aber nur an 2 Tagen geflogen, ansonsten den Mini.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts: