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pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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1

Donnerstag, 14. Juli 2005, 21:05

Schwerpunkt - Anstechmethode - Chinook

Hallo *,

ich bin gerade dabei den Schwerpunkt und die Höhenruderstellung meines Chinooks zu optimieren.
Mit leicht optimierten Werten, Akkus ne Idee nach hinten und Ruder abgesenkt, fliegt er ne Idee besser, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass da was nicht passt, oder anders gesagt, ich glaube da ist noch mehr drin.

Wenn man mit der Anstechmethode den Schwerpunkt überprüft, zieht der Flieger relativ stark nach oben weg, ein Zeichen dafür, dass er vorne zu schwer ist ist.
In weiteren Testflügen habe ich dann Blei in den Schwanz gemacht und die Ruder schrittweise abgesenkt. Dadurch wird der Flieger etwas "wacklig" in der Luft. Ob sich die Gleitleistung jetzt verbessert oder nicht, das ist eher eine Gefühlsentscheidung ...
Wie geht es denn den anderen Chinook-Fliegern hier. Arbeitet ihr leicht modifizierten Werten die der den Standard-Angaben entsprechen oder habt ihr ein ganz anderes Setup?

Allgemein gefragt, gilt die Anstechmethode auch für Nurflügel oder ist sie den Schwanzfliegern vorbehalten?

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
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2

Donnerstag, 14. Juli 2005, 21:33

Hallo Peter,

anstechen geht.

Wenn er wackelig wird, verlierst Du ordentlich an Leistung, weil die Luft nicht gleichmässig über das Profil strömen kann, der Flieger gerne abnickt (und Du dadurch beträchtlich an Höhe verlierst) oder sogar ein Strömungsabriß verursacht wird, der Dir Bastelstunden bescheren kann.

Also mein Vorschlag:
Lieber etwas Blei auf die Nase, bis die Wackelei aufhört.

Bei ruhiger Luft natürlich weniger als bei böigen Verhältnissen. Trägt es gut, aber es ist ruppig: Blei drauf!

Wenn Blei drauf: Etwas Höhenruder geben.

Du verlierst dadurch theoretisch etwas Leistung, doch durch zügigen, ruhigen Flug gewinnst Du nach meiner Erfahrung nur!

Meine Schaumwaffel (EPP-Nitro) hat mir mit 650 g Fluggewicht viele schöne Flugstunden geschenkt, doch seit ich ein 8 mm Kohlerohr eingeharzt habe fliegt er viel besser, stabiler, beim Flitschenstart geht er ab wie Harry ==[]

Nun wiegt er 880-900 g !!! mit genügend Blei auf der Nase!

Ordentlicher Durchzug, ordentliche Geschwindigkeit, stabileres Fliegen.

Vorher hing er nur noch an der Wand für die Enkel, nun macht er auch mir wieder Spaß, selbst bei relativ schwacher Thermik steigt er gut!

Grüßle Kurt
kurt

pstoehr

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  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

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3

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:04

Hi Kurt,

irgendwie bin ich jetzt in einen Zwiespalt.

Wenn ich der Anstechmethode glaube, dann muss Blei aus der Nase raus (oder in den Schwanz rein), und zwar ne ganze Menge.
Das "Kibblig werden" sagt aber genau das Gegenteil ...
Vielleicht mache ich da aber auch irgendwelche größeren "Denkschnitzer" und finde sie jetzt gerade erst mal nicht.

Vielen Dank
Peter
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Martin1989

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4

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:28

hallo

du trimmst dein nuri so aus, dass er im horizontalflug ruhig und gleichmäsig fliegt.

wenn das passt, drücke ihn senkrecht nach unten. dann solte er sich möglichst in einem relativ großen bogen abfangen. wenn er sehr schnell sich abfängt hinten blei hin und wieder im horizontalflug austrimmen


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

pstoehr

RCLine User

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5

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:41

Hi Martin,

genau das habe ich gemacht, und genau das führt zu dem etwas "kibligeren" Flug.
Vielleicht ist bei dem Modell aber auch mein Gefühl "falsch" und die Werte aus der Bauanleitung sind perfekt, auch wenn die Anstechmethode etwas anderes sagt.
Ob es an der Jedelsky-Bauwese der Flächen ligen könnte?

Viele Grüße
Peter
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Martin1989

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Beruf: Schüler

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6

Donnerstag, 14. Juli 2005, 22:54

hallo

mit dem richtig austrimmen meinte ich das kibblige wegtrimmen (soweit es geht)


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

Flugrausch

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Beruf: Dipl.-Ing. (FH), Entwicklungsingenieur

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7

Freitag, 15. Juli 2005, 01:26

ich bin zwar den Chinook länger nicht mehr geflogen, aber bei mir ist es so dass ich den Schwerpunkt bei Windstille deutlich hinter dem angegebenen Schwerpunkt hatte. Bei der Abfangmethode war es bei mir auch so, dass sich das Modell aus dem Stechflug sehr abrupt abfing. Zwischen dem besten gleiten, und geringstem sinken (ganz leichtes pumpen) war die Ruderausschlagsdifferenz bei den weiter hinten liegenden Schwerpunkt relativ gering (ca. 2 mm), also deutlich weniger als in der Anleitung beschrieben. Ich hatte damit was"bestes gleiten" und "geringstes sinken" angeht, mehr Leistung als mit den empfohlenen Werten. Bei Wind ist es allerdings sicherlich von Vorteil den Schwerpunkt weiter nach vorne zu setzen, da man doch mehr Flugstabilität hat.

Gruß Johann

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

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8

Freitag, 15. Juli 2005, 07:32

Hi Johann,

danke für die Message!
Das ganze scheint also ein Chinook-typisches Verhalten zu sein.

Man liest sich
Peter
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