Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

1

Freitag, 10. November 2006, 15:03

Hochstart von einem Antikmodell

Hi *,

ich habe gerade mit dem Bau eines Star III angefangen. Der Rumpf ist ja, verglichen mit den aktuellen Modellen, relativ "zerbrechlich". Mir stellt sich da die Frage, wie bekomme ich den Segler dann nächstes Jahr in die Luft.
Meine anderen Segler starte ich mit der Gummiseil-Hochstart-Methode. Ich habe nun Bedenken, dass das der Star III nicht aushalten wird.
Da ich oft allein am Nachmittag fliege, geht die wirklich klassische Methode mit Laufstart nicht wirklich.

Viele Grüße und Danke für Tipps
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

viperchannel

RCLine Team

Wohnort: D- 74172 Neckarsulm

Beruf: Multitalent

  • Nachricht senden

2

Freitag, 10. November 2006, 15:06

Wie nennt sich das nochmal???? Da lässt man einen Drachen steigen und hat ein Gestell mit Laufrad, dass das Modell hochzieht.... an der Drachenschnur...
Gruß Frank!

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

3

Freitag, 10. November 2006, 15:42

An so eine Trimmrad-zieh-den-Segler-hoch Lösung habe ich auch schon gedacht, aber aus Platzproblemen scheidet diese Lösung leider aus.

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

4

Freitag, 10. November 2006, 17:25

Peter,

wenn ich mich so an die Zeiten von "Star III", "Monsun" und "hobby" zurück erinnere in Jugendtagen, dann würde ich mal behaupten, daß nur ein "kundiger" Laufstarter einen Segler sanfter nach oben bringt als ein angepasster, "sanft ziehender" (Schlauch-)Gummi.

Am wichtigsten aber erscheint mir, daß Du eine optimal ausgesuchte, feinjährige Kiefernleiste suchst, um dem Hauptholm die bestmögliche Stabilität zu geben. Davon hatte ich damals noch keine Ahnung und mein "hobby" hat zweimal keine 20 m Hochstart überlebt - bevor er in der Tonne endgültig landete...

Viel Erfolg
Herbert

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

  • Nachricht senden

5

Freitag, 10. November 2006, 20:34

Hallo zusammen, also ich plädiere für den damals üblichen Hochstart mittels 50m Schnur und der Pilot läuft!! Ihr glaubt gar nicht was man bei so einem Hochstart alles machen kann. Nicht nur geradeaus laufen (rennen) sondern den Seilzug genau spüren (Tkermik) und wenn nötig sogar im Kreis laufen, bis die Thermik gefunden ist. Es mag euch zwar gscheit dahergschwetzt vorkommen aber so war es damals.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

6

Freitag, 10. November 2006, 22:20

Hi Rene,

naja, irgendwie stelle ich mir das schon sehr merkwürdig vor.
In der einen Hand die Funke, in der anderen Hand die Schnur für den Hochstart, dann spanne ich das Seil und halte mit der dritten Hand den Segler hoch.
50m Abstand und 3 Hände, also irgendwie glaube ich nicht, dass ich das so hinbekomme.

Ich werde mal nach einem gaaaaaanz sanft aber langanhaltenden Gummi suchen. Vielleicht findet sich da ja was.

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

7

Freitag, 10. November 2006, 22:23

Hallo Herbert,

Zitat

Original von h.eberbach
Am wichtigsten aber erscheint mir, daß Du eine optimal ausgesuchte, feinjährige Kiefernleiste suchst, um dem Hauptholm die bestmögliche Stabilität zu geben. Davon hatte ich damals noch keine Ahnung und mein "hobby" hat zweimal keine 20 m Hochstart überlebt - bevor er in der Tonne endgültig landete...

vor dem Problem stehe ich gerade. Erste Tests mit dem Material dass ich hier in den Modellbaulädenkaufenkonnte waren nicht so wirklich erfreulich.
Möglicherweise werde ich an der Stelle auch den Plan etwa modifizieren oder auch moderne Werkstoffe (sprich Epoxydharz) mal ausprobieren.

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

8

Samstag, 11. November 2006, 15:32

Peter,

auch wenn es dem Puristen blasphemisch erscheint: Ich würde auch diese "modernisierte" Werkstoffwahl ernsthaft in Betracht ziehen.
"Kohle" muß da nicht sein - ein GfK-Profil oben und unten am Hauptholm und eine entsprechend abgemagerte Kiefernleiste als Füllstoff dazwischen, das müsste den gewünschten Erfolg bringen.
Und noch ein Tip: Das recht häufige Flächenversagen zu Zeiten des "Ur-"Exel (aus Holz) oder der E-1 (erster E-Segler von MPX) hat uns gelehrt, daß Schubversagen (auf der Flächenoberseite bei positiver Last) gefährlicher ist als Zugversagen.

Gruß
Herbert

9

Sonntag, 12. November 2006, 19:32

Fahrradwinde

Für den versierten Bastler gibt es immer noch folgende Möglichkeit:
»miller« hat folgendes Bild angehängt:
  • Hochstart Fahrrad.jpg

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 12. November 2006, 19:48

Um nochmal auf die von mir beschriebene Hochstartmethode zu kommen.
Antikmodelle sind Freiflugmodelle. Dass sie mit RC bestückt werden ist ja in Ordnung, das ändert aber nichts daran, dass diese Modelle eigenstabil fliegen und
für die Thermik den besseren Riecher haben als der Pilot. Das heisst in der Schlepphase sollte das Modell überhaupt nicht gesteuert werden, bzw. nur durch die Laufrichtung des Schleppers (Pilot) und danach ist die RC Anlage nur dazu gut das Modell nicht entschwinden zu lassen und in Fussmarschentfernung unter 1Std. zu landen. :ok:
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

ssiemund

RCLine User

Wohnort: Pattensen/Hannover

Beruf: Verfahrensingenieur/Chemieindustrie

  • Nachricht senden

11

Montag, 20. November 2006, 20:46

Zitat

Original von Hohentwiel
...Antikmodelle sind Freiflugmodelle. .... Das heisst in der Schlepphase sollte das Modell überhaupt nicht gesteuert werden,

hier drängt sich die Frage auf was alles zu den Antikmodellen gehört, demnach ist der Amigo, welcher ja auch schon so seine 35-40 Jahre auf dem Buckel hat, keines, denn den mußte man steuern beim Schleppstart, oder er war kaputt danach, nix eigenstabil, jedenfalls nicht beim Schleppen :D
Stephan
Rétroplane 2015, vom 18.-19. Juli 2015 Wasserkuppe/Rhön, Deutschland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ssiemund« (20. November 2006, 20:46)


Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

  • Nachricht senden

12

Montag, 20. November 2006, 21:09

Hallo Stehan, da muss ich widersprechen, der Amigo war als Freiflugmodell geplant und hatte die Option mit einer Tip-Tip-Anlage ausgerüstet zu werden. Ich sebst habe den Amigo "freigeflogen" und das ging wunderbar.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Arnout Janssen

RCLine User

Wohnort: Venlo Niederlande

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 28. November 2006, 13:26

Auch Ich habe den Amigo als Freiflugmodell (mit Timer als Thermikbremse :angel:) gebaut und mittels Gummi gestartet und geflogen. Spaeter umgerustet auf eine 1 Kanal Metz Mecraton tip/tip Anlage mit EKV Rudermaschine. Damit hat Sie viele Fluege gemacht bis auf einmal die Anlage versagte und abhaute bis auf niemalswiedersehen. :w
Homepage: http://www.arnoutenmax.nl
Um Gruuets op te zien ! :ok:

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 3. Dezember 2006, 19:31

Hallo Arnout, ist ja super noch so einen alten RC-Flieger zu treffen. Wir hatten damals den Sender von Metz im Club und als angehender Rundfunk und Fernsehtechniker habe ich einen Schalter gefunden der per Knopfdruck zwei Kontakte nacheinander schloss, schon hatte ich die Befehle rechts und links getrennt. Habe damals den Kadett von KHD, den Amigo und den Telemaster gesteuert.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

AUT 18

RCLine Neu User

Wohnort: Königstetten Niederösterreich

  • Nachricht senden

15

Montag, 11. Dezember 2006, 11:25

Hi,
beim AMD (ANTIK-Flugfreunde Deutschland e.V.) und lt. MSO (österr. Modellsportordnung) ist der Hochstart für Wettbewerbe optional reglementiert.

100m Leine mit max. 30m Gummi und jetzt ein paar Feinheiten:

bei www.emc-vega.com (=Gummi-Spezialist für F3B etc.) findet Ihr jede Menge Gummi`s; auch Anleitungen und Vorschläge !

Trick 1: Die Standardlänge 14m nehme ich 2 Stk. in Serie gekoppelt; funkt super !

Trick 2: der Erdanker wird per ca. 1m Stange höher gesetzt; die Stange wird mit 2 Zeltheringen verspannt ! - so hebt sich in der letzten Zugphase der Gummi frei vom Boden und schleift (bremst) nicht !

Trick 3: werden 2 eher schwächere Gummi parallel eingesetzt, läßt sich der Zug nochmals feiner justieren; - speziell bei leichteren Modellen !

LG Adolf
- der ANTIK-Flieger