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Montag, 17. September 2007, 20:06

Graupner Weihe 50 (3,25 m)

Hallo Oldie-Freunde !

Vor einigen Wochen habe ich bei eBAY eine gebrauchte Weihe 50 (3,25 m) ersteigert und mir damit einen langgehegten Wunsch erfüllt. Das Modell war zwar ganz ordentlich gebaut, jedoch sind die Jahre nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Die komplett weiße Oberfläche ohne Kennzeichnung und die Anlenkung der Querruder über ein zentrales Rumpfservo bewogen mich zu einer Überarbeitung.
Inzwischen ist der Vogel "abgepellt und -geschliffen", Querruderservos in den Flächen installiert und die eine oder andere kleine Macke ausgebessert. In ein paar Tagenen könnte ich mit dem Finish beginnen, aber genau da liegt mein Problem. Ich möchte die Weihe im damaligen Katalog-Design (Farbgebung und Kennzeichnung), nur fehlt mir eine brauchbare Vorlage. Die Suche mit Google und hier im Forum hat mir auch nicht weitergeholfen. Daher wende ich mich auf diesem Weg an euch :

Kann mir jemand ein Bild bzw Bilder die zum Herstellen der Farbgebung und Kennzeichnung taugen zur Verfügung stellen, ich habe leider meine Graupner-Kataloge jeweils mit Erscheinen der neuen Ausgabe entsorgt.

Im Voraus schon Dank für eure Bemühungen

Toni

2

Montag, 17. September 2007, 20:22

RE: Graupner Weihe 50 (3,25 m)

Hallo Toni,
ist zwar nicht alles zu erkennen, aber vielleicht hilft es etwas weiter:
http://cgi.ebay.at/Graupner-Weihe-50_W0Q…bayphotohosting

Müsste übrigens so aus dem Jahr 1980 sein, leider hab ich selber nur einen 79 Katalog hier rumliegen.
Gruß aus
Wolfram

3

Montag, 17. September 2007, 20:37

Toni,

hier ein kleiner Tip.....

http://www.rc-network.de/forum/showthrea…6855#post726855

gruß
Hans-Jürgen

4

Dienstag, 18. September 2007, 05:58

Design Weihe 50

Hallo !
@ Hans-Jürgen: Danke für den Tip, auf die Idee war ich tatsächlich noch nicht gekommen.

@ Wolfram: Super Link, genau die Ausführung hatte ich gesucht. Die Detailqualität ist zwar nicht überragend, aber sollte genügen.

Am Wochenende werde ich Folie und Lack beschaffen.



Danke

Toni

Hohentwiel

RCLine User

Wohnort: Singen/Hohentwiel

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5

Dienstag, 2. Oktober 2007, 21:39

Hallo Toni, habe die Weihe 50 noch im Einsatz und diverse Modifikationen vorgenommen. Als da wären Servos für Klappen und Querruder in der Fläche ect.
Ich habe auch noch Planunterlagen. Bei Bedarf PN an mich.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Speedy 01

RCLine User

Wohnort: Landkreis Osnabrück

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6

Dienstag, 16. Oktober 2007, 14:29

Hallo

Stell doch mal Bilder von deiner neuen Errungenschaft hier ein.

Gruss
Speedy 01

7

Montag, 5. November 2007, 21:36

RE: Graupner Weihe 50 (3,25 m)

Hallo Toni, hallo Rene´,
auch ich habe kürzlich eine Graupner-Weihe erstanden - in gutem Zustand.
Ändern möchte ich die Zentralservoanlenkungen aus dem Rumpf für die Drehbremsklappen und die Querruder, hier will ich Tragflächenservos einsetzen. Beides bereitet mir momentan noch Kopfzerbrechen. Ich möchte möglichst die gut erhaltene Bespannung drauf lassen. Meine Fragen:
Wie lenkt ihr die Bremsklappen an?
Wie kann man ohne die Bespannung zu zerstören die Kabelbäume für die Servos verlegen?
Welche Servos habt ihr eingebaut?

Vielleicht könnt ihr ja dazu einige Fotos einstellen.
Seit gegrüßt von Caspar

Hohentwiel

RCLine User

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Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

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8

Dienstag, 6. November 2007, 19:17

Hallo Caspar, hier ein Bild meiner Klappenanlenkung, aber bitte keinen "Schreikrampf" bekommen. Ich wollte wohl damals das Rad neu erfinden. :wall:
»Hohentwiel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Weihe_Störklappen.jpg
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Hohentwiel

RCLine User

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Beruf: Rundfunk u. Fernsehtechnikermeister

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9

Dienstag, 6. November 2007, 20:04

Nachträglich Kabel einziehen geht auch, wenn auch mühsam. Habe mir den Flächenplan noch rausgesucht. Also, das Bowdenröhrchen ist bis ca 8 cm vom Austritt aus der Fläche bündig mit der Nasenleiste geführt. Hier könntest du versuchen mit einem, zum Hohlbohrer umfunktionierten Messingrohr, und dem Bowdenzug als innere Führung vorzudringen. Musste das bei einem Rohbau ähnlich machen, da ich die Durchbrüche für die Kabel vergessen habe. Hier habe ich einen 5mm Bohrer am Schaft auf 4mm abgedreht und in ein 5mm Messingrohr eingelötet (weich) Der Bohrer sollte schon einen grossen Durchmesser haben, damit das Führungsrohr dementsprechen steif ist.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

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Mittwoch, 7. November 2007, 20:54

Hallo Rene´,
erstmal ein Dank für deine ausführliche Antwort. Eine echt aufwendige Anlenkung für die Bremsklappen hast du da zusammengebaut,die wird auf jeden Fall alles überleben!
Vielleicht läßt sich ja deine Lösung noch vereinfachen. Möglicherweise könnte man den Anlenkungsdraht um 90° abwinkeln und dann auf dem Servoarm irgendwie befestigen (u. U. durch festharzen).
Ich hatte bislang eine Schubstangenkonstruktion erwogen - ähnlich wie die z.B. von Wölbklappen. Dummerweise sitzt jedoch das Achslager des Anlenkungspunktes meiner Drehbremsklappen genau falsch herum. Ideal wäre eine Drehung des Lagers um 90°. Ob jedoch auf diesem ABS-Kunststoff ein selbst gefertigtes Lager sicher festgeharzt werden kann, ist eher fraglich. Deshalb werde ich wohl dein Konzept aufgreifen.
Deine Idee, mittels selbstgefertigtem Hohlbohrer die Kabel einzuziehen, finde ich prima und werde auch so vorgehen.
Sei gegrüßt von Caspar

Hohentwiel

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11

Donnerstag, 8. November 2007, 20:55

Hallo Caspar, ja die Anlenkung ist schon abenteuerlich. Es war mein erster Segler mit Störklappen und ich wollte einfach für die Einstellung des Servoweges frei sein. Wie oft habe ich schon Ruderanlenkungen mit Stahldraht realisiert und bei der Inbetriebnahme festgestellt dass ich falsch abgewinkelt habe ect.
Gruss René
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Dienstag, 25. Dezember 2007, 20:55

Hallo Rene´,
nachdem ich in der Zwischenzeit den Rumpf meiner Weihe aufgearbeitet habe und einige Modifikationen vorgenommen habe, geht es nun an den Einbau von Tragflächenservos für Querruder und Bremsklappen. Dazu müßten zuerst die Kabelbäume für die Servos verlegt werden.
In einem Beitrag berichtetest Du davon, dass Du auf den ersten 8 cm der Fläche eine Bohrung mittels Hohlbohrer für die Kabel vorgenommen hättest.
Meine Frage: Gibt es danach im weiteren Verlauf der Fläche bereits fertige Bohrungen durch alle folgenden Rippen, durch die ich die Servokabel fühten könnte?
Sei gegrüßt von Caspar

Hohentwiel

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13

Mittwoch, 2. Januar 2008, 19:41

Hallo Quaspar, da muss ich jetzt passen, da ich die Fläche bei der Weihe ja komplett aufgebaut habe und ausnahmsweise die Kabel nicht vergass. :ok:
Also bis zu den Querrudern wird ein Bohrer egal welcher Art verlaufen. Du kannst nur versuchen die vorhandenen Durchbrüche für das Querrudergestänge aufzuweiten. Eine machbare Lösung wäre natürlich eine Bohrung entlang der äusseren Verkastung der D-Box anzubringen. Da kannst du den Verlauf des Bohrers von Aussen kontrollieren.Also einen 4mm Stahldraht am einen Ende flachklopfen (kaltgeschmiedet :D ) und eine speerähnlicheSpitze anschleifen (Kronenbohrer). So müsste es gehen.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

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Donnerstag, 3. Januar 2008, 23:31

Hallo Rene´,
danke für Deine Antwort. Ich habe bereits eine andere Lösung umgesetzt:
Auf der Unterseite der Tragflächen habe ich längs des Holms durch die Verkleidung kleine 10 x 5 mm große Ausfräsungen im Bereich der Rippen angebracht. Diese Fräsungen habe ich mit ca. 5 mm Tiefe ausgeführt, sodass ein kleiner Schlitz in den Rippen entstand. Anschließend ließ sich ein Stahldraht von der Wurzelrippe aus durch die Tragfläche bis zu den Querrudern schieben.
Nachteil: Die ca. 21 Fräslöcher pro Fläche mußte ich nach dem Einziehen der Kabel wieder mit kleinen Balsapaßstücken verschließen - was Arbeit machte.

Außerdem habe ich meine Weihe als gestandener Wiesenflieger ohne intensive Vereinsanbindung motorisiert! So bin ich nicht auf eine Schleppmaschine angewiesen und kann den Flieger unproblematisch starten. Um die schöne Optik nicht zu beeinträchtigen, habe ich die Rumpfspitze nicht abgesägt, sondern habe den Brushless von innen montiert. Zu sehen ist nur die durch eine 5 mm Bohrung austretende Motorachse und der jederzeit demonierbare Faltprop.
Durch das vorne liegende Motorgewicht und den ebenfalls vorne montierten Lipo werde ich wohl kaum Trimmblei brauchen, das Abfluggewicht dürfte letzlich bei sehr pasablen 2400-2500g liegen.
Genug bauberichtet.
Ein gutes und fliegerisch bruchfreies (!) Jahr 2008 wünscht Caspar

Hohentwiel

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15

Freitag, 4. Januar 2008, 18:39

Prima Quaspar, dann ist deine Aufgabe vorerst mal gelöst. Das bischen Mehrarbeit ist ja noch hinnehmbar. :ok:
Gruss René
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Hohentwiel

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16

Montag, 14. Januar 2008, 20:35

Test
»Hohentwiel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Caspar_1_1_1.jpg
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

17

Freitag, 1. Februar 2008, 00:09

Hallo an alle Weihe-Besitzer,

inzwischen ist mein Vogel fast fertig und der Jungfernflug könnte, besseres Wetter vorausgesetzt, bald stattfinden. Nun stellt sich die Frage nach dem Schwerpunkt. Deshalb meine Frage:
Wo liegt der korrekte Schwerpunkt für die Weihe 50 (von Graupner)?

Grüße von Caspar