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janx-geist

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1

Dienstag, 17. August 2010, 14:24

Knilch

Hallo zusammen!

Als ich am Wochenende ein FMT im Zeitschriftenregal mit dem Knilch im Regal liegen sah war ich erstmal hoch begeistert und musste die erstmal kaufen. Daheim war ich dann ziemlich ernüchtert, da meiner Meinung nach die konstruktiven Grundgedanken des Knilch völlig verloren gegangen sind. Karl-Heinz Denzin hat mit dem Knilch ein möglichst kompakt zerlegbares Kleinmodell entworfen. Das Höhenleitwerk wurde durch den Rumpf gesteckt, das Fahrwerk war werkzeuglos abnehmbar und die beiden Tragflächenhälften sollten nur auf der Unterseite durch ein Stoffscharnier verbunden werden. Die Tragflächen wurden durch die Auflagefläche und die Gummiringe in Position gehalten und konnten zum Transport zusammengeklappt werden. Das ganze Flugzeug konnte in einer Kiste mit den Innenmaßen 66x14x9 cm verstaut und transportiert werden. Und gerade diese Details sind es, die meiner Meinung nach den Knilch ausmachen und alle die fehlten mir beim neuen Knilch 2010.

Versteht mich nicht falsche - ich will hier nicht auf der FMT rumhacken. Schließlich bin ich durch einen FMT Bauplan vor vielen Jahren überhaupt auf den Antikmodellbau aufmerksam geworden und es ist schön, daß dort überhaupt noch Holzbaupläne geplegt werden und nicht nur Depronschneidpläne. Aber ich konnte nicht anders, als zu versuchen es besser zu machen.

Also hab ich mich gerstern hingesetzt, und einen Elektro-Knilch gezeichnet. Das ganze würde genausogut mit dem eigentlich vorgesehenen Schlosser-Diesel funktionieren. Beide Varianten unterscheiden sich nur in 4 Bauteilen. Ich habe versucht, alles so gut wie möglioch original zu halten. Jeder muß dann selbst wissen, ob er bei einer Elektroausführung zum Beispiel die Verstärkungen im Rumpfbereich einbaut oder wegläßt um Gewicht zu sparen.

Bei Höhenleitwerk könnte ich mir vorstellen, daß man einen Längsspant einsetzt, der ein Kugellager enthält. Daran beidseitig sitzt eine Wippe, deren Anlenkungshebel oben oder unten aus dem Rumpf ragen und das Höhenleitwerk als Pendelleitwerk bewegen. Für eine Anlenkung im inneren des Rumpfes ist es dort einfach zu eng. Aber zumindestens wird das Leitwerk nicht abgetrennt und sitzt wie im Original mittig am Rumpf.

Um die Rumpfseiten auf einem normalen Balsabrett fräsen zu können, habe ich es einmal geteilt. In diesem Bereich habe ich innen zusätzliche Aufdopplungen vorgesehen, die gleichzeitig die Auflage für das Servobrettchen herstellen. Wer die Seiten per Hand ausschneidet, kann die Seiten auch aus einem Teil machen.

Der obere Rumpfboden erhält einen Ausschnitt um Zugang zu der Elektronik zu haben.

Und im Nasenbereich sitzt ein Motorspant ganz vorne statt dem doppelten Brettchen für den Dieselmotor. Dafür ist die Motorhaube nun über die ganze Länge um diesen zu verdecken.

Im Anhang der von mir gezeichnete Bauplan als Diskussionsgrundlage. Eingentlich sieht er besser aus, aber um die Dateigröße einzuhalten musste ich die Teilenummern und Schraffuren entfernen.

Robert
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janx-geist

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2

Dienstag, 17. August 2010, 15:27

RE: Knilch

Und die Stückliste dazu.
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janx-geist

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3

Dienstag, 17. August 2010, 15:46

RE: Knilch

... und alle Einzelteile herausgezeichnet und nach Material auf Standartbrettchen gruppiert.

Enthalten sind ebenso die Bauteile für die Verbrennerversion. e=Elektro, v=Verbrenner.
Aufgefallen ist mir bei dieser Gelegenheit, daß in der Stückliste und Zeichnung die 2mm starken Füllungen zwischen der Wurzelrippe und der 2. Rippe fehlen.

Robert
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Patrickk

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4

Dienstag, 17. August 2010, 16:12

RE: Knilch

Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
Das ganze würde genausogut mit dem eigentlich vorgesehenen Schlosser-Diesel funktionieren.


Den gibt es übrigens noch. Natürlich nicht den Schlosser Tomboy von seinerzeit Krick, sondern aus aktueller Fertigung. Und ebenfalls den kleinsten PAW-Diesel mit 0.55ccm. Es muß sich also keiner mit einem ohrenbeleidigenden Cox rumärgern oder den kaum noch lieferbaren Norvellen nachweinen. Letztere wäre eh arg groß/stark.

Zitat

Bei Höhenleitwerk könnte ich mir vorstellen, daß man einen Längsspant einsetzt, der ein Kugellager enthält. Daran beidseitig sitzt eine Wippe, deren Anlenkungshebel oben oder unten aus dem Rumpf ragen und das Höhenleitwerk als Pendelleitwerk bewegen. Für eine Anlenkung im inneren des Rumpfes ist es dort einfach zu eng.


Ja, das sieht eng aus. Daß es nicht geht, würde ich noch nicht sagen, denn man kann das vordere HLW-Lager fix im Rumpf lassen und nur den hinteren Draht mit einem kürzeren Hebel betätigen. Das gibt zwar mehr Spiel, zum Ausgleich ist aber das vordere Lager stabiler gebettet.

Du hast das so:



.. und ich meine das so:



Du hast das deutlich hypscher gezeichnet, bei mir ist das nur im Pixelproggi enstanden, das kann keine Splines und Bezierkurven. Will heißen, daß ich bestimmt keine Notwendigkeit erkenne, daß der Hebel untenraus so spitz sein müsste ;-) In meinem Tomboy (diesmal der Flieger von Vic Smeed, nicht der o.e. Motor) ist der fast unsichtbar in einem ebenfalls sehr schlanken Rumpfende verschwunden, allerdings für ein Klappenruder. Das entstehende Spiel mag der geneigte Nachbauer durch sauberes Befeilen eines Pertinax- oder PA66-Hebels zu minimieren versuchen, im anderen Fall müsste er zwei Kugellagerchen in einer sauberen Flucht plazieren.

Wenn man mittels einer Schenkelfeder das Pendel-HR auf "immer hoch" stellt, kann man den Hebel mit einer Dyneemaschnur auf "jetzt will ich's aber runter haben" zwingen. Et voilà: ausgespielt!

servus,
Patrick

[edit: Mifft, RC-L mag keine TIFfen ...]

Patrickk

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5

Dienstag, 17. August 2010, 16:15

RE: Knilch

Hallo schon wieder,

Zitat

Original von janx-geist
Aufgefallen ist mir bei dieser Gelegenheit, daß in der Stückliste und Zeichnung die 2mm starken Füllungen zwischen der Wurzelrippe und der 2. Rippe fehlen.


Ohne die dürfte aber die Flügelklapperei mit dem Nylonband nicht recht sauber funktionieren.

servus
Ingrid-Patrick

janx-geist

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6

Dienstag, 17. August 2010, 16:28

RE: Knilch

Hallo Patrick,

kannst Du noch ein bisschen mehr zur Schenkelfeder schreiben. Wenn ich Dich richtig verstehe, wäre es ja dann möglich, die Dyneemaschnur im Rumpf nach hinten zu führen, ungefähr am Beginn des Höhenleitwerks nach aussen zu führen und ungefähr dort, wo Deine Winkelanlekung sitzt wieder nach innen zu führen. Also wären praktisch aussen nur ein paar Zentimeter Schnur zu sehen und keine Anlenkungsteile.

Wir sieht so eine Feder aus, wie kommt die in den Rumpf und wie kommt man später wieder ran?

Zu den Füllungen im ersten Rippenfeld: Ich wollte die nicht einsparen sondern hab sie lediglich vergessen einzuzeichnen. Erst bei der Beschriftung der Einzelteile ist mir aufgefallen, daß da was übrigbleibt. Aber ich sehe das genauso - die sollten auf jeden Fall rein.

Robert

Patrickk

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7

Dienstag, 17. August 2010, 17:07

RE: Knilch

Hallo Donnergurgler,

bei solchen Federn ist es immer wieder das Problem, daß sie so gern seitlich wegkippen. Aus diesem Grund lass' ich die inzwischen oft nur noch einschenkelig. Am anderen, festzulegendem Ende werden sie (warm) zu einer die Einbaulage eindeutig bestimmenden Öse gebogen und am Holz mit etwas Glasfaser festgematscht. Du darfst auch ein schöneres Wort verwenden, aber es schaut halt oft so aus. Und da es eh zugeklebt wird ... ;-) Nun musst Du sie nur noch so gestalten, daß Du den hinteren HR-Draht von der Feder vorgespannt eingefummelt bekommst, gleichzeitig mit dem Anlenkhebel ... Evtl. auch mit einem weiteren Draht herfriemeln, Häkelnadeln eignen sich dafür sehr gut, besser noch als Ahlen.

Du brauchst später nicht mehr an die Feder ran, die funktioniert einfach. Und falls unbedingt doch, ist es sicher einfacher und schneller, mal eben den Rumpf aufzuschnipfeln, als vorher eine Wartungsklappe, abnehmbares SLW oder so zu bauen.

Und wo Du's gerade schrubtest: mir gefällt die Idee sehr gut, den hinteren HLW-Draht direkt von der Dyneemaschnur anzulenken. Dyneema ist sehr schubberfest, eine Umlenkung über einen eingelassenen Stahl- oder Nylondraht überlebt die sicher besser als der Stahldraht. Nur das Gefummel nimmt nochmals zu. Ursprünglich dachte ich nur, den Hebel so klein zu bekommen, daß er zumindest nicht über die Rumpfkontur hinaussteht. Aber ein nicht vorhandener Hebel wiegt nichts, hat kein Spiel und auch keinen zum vorderen HLW-Draht unterschiedlichen Drehpunkt. Es könnte eine Nylon- oder PE-Scheibe reichen, die von einer Schlaufe des Federdrahts hochgehalten und von der Dyneemaschnur wieder runtergezogen wird. Der hintere Draht wird durch ein Loch dieser Scheibe hindurchgesteckt. Wenn sie wegen HLW-Pause gerade nicht gebraucht wird, hängt sie halt so an einigermaßen passender Stelle im Rumpf und haut nicht ab.


Ähm .. muß ich wieder malen, weil die Worte zuviele waren, oder konnte man der Schilderung folgen? ;-?

servus,
Patrick

janx-geist

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8

Dienstag, 17. August 2010, 22:04

RE: Knilch

Hallo Patrick,

eine Skizze wäre sicher hilfreich. Meinst Du mit der Feder sowas wie im Kugelschreiber oder einen V-förmig gebogenen Federstahldraht oder was gewickeltes wie Fahrwerksbeine?

Robert

9

Dienstag, 17. August 2010, 22:25

RE: Knilch

Hallo Robert,

schönes Projekt. Und von der Größe her sicher eine direkte Topsykonkurrenz. Wobei ich mit frage, warum nach dem Triumvirat Tourist, Kapitän und Kadett Graupner nicht dieses Modell anstatt der Topsy als viertes KHD-Motormodell in den Katalog aufgenommen hat. Liegt es an ein paar eigenwilligen Konstruktionsdetails (klappbare Tragfläche) oder dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen? Man weiss es nicht.

Ich habe etwas Bedenken wegen dem HLW-Umlenkhebel aus 2mm Sperrholz. Wegen dem Gewicht, optisch stört er mich überhaupt nicht. Kannst Du das leichter machen? Hälst Du die Verzahnung der Rumpfseitenteile für ausreicchend?

Eine extrem leichte Transportkiste mitzuentwickeln wäre optimal. KHD sprach von Innenmassen von 9x14x66cm.

Bitte weiterentwickeln und dann give it to the public domain!

Ciao
Klaus

janx-geist

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10

Dienstag, 17. August 2010, 23:16

RE: Knilch

Zitat

Original von Frankensteiner
Ich habe etwas Bedenken wegen dem HLW-Umlenkhebel aus 2mm Sperrholz. Wegen dem Gewicht, optisch stört er mich überhaupt nicht. Kannst Du das leichter machen?


Wer das an einem Antikmodell machen will, könnte auch 1mm GFK oder sowas nehmen. Ich fräse morgen abend mal und wiege die Bauteile. Auch die Anschlußrippen des HLWs müssen nicht unbedingt aus Sperrholz sein. Nur weiß ich im Moment eben noch nicht, wie die Gewichtsbilanz ausfällt.

Zitat

Original von Frankensteiner
Hälst Du die Verzahnung der Rumpfseitenteile für ausreichend?


Sie ist vorbildgetreu. Ich seh schon - ich muß möglich bald einen Prototypen bauen.

Zitat

Original von Frankensteiner
Eine extrem leichte Transportkiste mitzuentwickeln wäre optimal. KHD sprach von Innenmassen von 9x14x66cm.

Bitte weiterentwickeln und dann give it to the public domain!


Ich werde wohl morgen die neuen Dateien auf einem externen Server ablegen sobald ich die Änderungen eingearbeitet habe.

Servus,
Robert

11

Dienstag, 17. August 2010, 23:31

RE: Knilch

Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
Wer das an einem Antikmodell machen will, könnte auch 1mm GFK oder sowas nehmen. Ich fräse morgen abend mal und wiege die Bauteile. Auch die Anschlußrippen des HLWs müssen nicht unbedingt aus Sperrholz sein. Nur weiß ich im Moment eben noch nicht, wie die Gewichtsbilanz ausfällt.


ich dachte eher an 0,8 oder 1mm Sperrholz.

Zitat

Original von janx-geist
Ich werde wohl morgen die neuen Dateien auf einem externen Server ablegen sobald ich die Änderungen eingearbeitet habe.


Super. Prüf aber bitte nochmals die Konstruktion hinter der Flächenauflage. Ich meine, KHD hatte eine bespannte Gitterkonstruktion vorgesehen. Zumindest bei den Seitenteilen. Kann mich aber täuschen.

Ciao
Klaus

12

Mittwoch, 18. August 2010, 00:00

RE: Knilch


Patrickk

RCLine User

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13

Mittwoch, 18. August 2010, 00:24

RE: Knilch

Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
eine Skizze wäre sicher hilfreich.




Der Federdraht kann sich gleich etwas an dem Späntchen abstützen. Der Hebel fällt weg, bzw. wird durch ein Stück PE mit Loch für den hinteren HLW-Draht ersetzt. Das kann dann auf der Feder aufgesteckt sein und wird von dem Anlenkseil in Position gehalten.

@Klaus
Ein so dünner Hebel nach Roberts ursprünglicher Art kann die HLW-Drähte nur dann ohne großes Kippen halten, wenn die in einem Stück MS- oder KU-Rohr oder zumindest in einer Holzaufdickung geführt werden. In meinem Fall wäre die vordere Lagerung ebenfalls ein KU-Rohr, aber gleich direkt am Rumpf fest.

Robert, das Ding muß wohl tatsächlich erst gebaut werden. Und gleich eine Kiste à la Martin Meyr dazu ;-)

servus,
Patrick

janx-geist

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14

Mittwoch, 18. August 2010, 09:13

RE: Knilch

Danke Klaus für Deinen Hinweis - das mit den Seitenteilen ist mir völlig durch die Lappen gegangen.

Ich habe die entsprechenden Änderungen eingearbeitet und die Dateien auf einem Server öffentlich zugänglich abgelegt:

http://dl.dropbox.com/u/2049011/Bauplan_Knilch_Elektro.PDF
http://dl.dropbox.com/u/2049011/Einzelteile_Knilch.PDF
http://dl.dropbox.com/u/2049011/Stueckli…lch_Elektro.PDF

Wenn weitere Änderungen notwendig werden, werde ich die dort zeitnah einarbeiten.

Robert

janx-geist

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15

Mittwoch, 18. August 2010, 09:51

RE: Knilch

Heut abend werd ich wohl zu fräsen anfangen.

Bei dieser Gelegenheit mal eine Frage an die Allgemeinheit: Sollte ich die Holme vorbildgetreu aus Balsa machen oder für den RC-Flug doch lieber in Kiefer?

Robert

16

Mittwoch, 18. August 2010, 11:21

RE: Knilch

Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
Bei dieser Gelegenheit mal eine Frage an die Allgemeinheit: Sollte ich die Holme vorbildgetreu aus Balsa machen oder für den RC-Flug doch lieber in Kiefer?


da der Querschnitt des Hauptholmes in der Tragfläche 15x2mm beträgt, wäre hier meines Erachtens ein Kiefernholm völlig überdimensioniert. Ein Basaholm passt schon. Such Dir halt eine härtere Balsaleiste aus.

Ciao
Klaus

janx-geist

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17

Donnerstag, 19. August 2010, 08:28

RE: Knilch

Zitat

Original von Frankensteiner
Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
Wer das an einem Antikmodell machen will, könnte auch 1mm GFK oder sowas nehmen. Ich fräse morgen abend mal und wiege die Bauteile. Auch die Anschlußrippen des HLWs müssen nicht unbedingt aus Sperrholz sein. Nur weiß ich im Moment eben noch nicht, wie die Gewichtsbilanz ausfällt.


ich dachte eher an 0,8 oder 1mm Sperrholz.


Hallo Klaus,

ich habe gestern alle Bauteile gefräst. Die beiden Anlenkungsteile wiegen in 2mm Sperrholz zusammen 1,4g. 1 mm Sperrholz dürfte folglich bei 0,7-0,8 g liegen. Was aber zur Folge hätte, daß man ein zusätzliches Material nur für die beiden Anlenkungshebel in die Konstruktion reinbringt. Halten müsste es mit 1mm Sperrholz auf jeden Fall auch. Mal sehen wie die Gewichtsbilanz insgesamt ausfällt oder ob die Federlösung machbar ist.

Servus,
Robert

Patrickk

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18

Donnerstag, 19. August 2010, 09:29

nochmal HLW-Anlenkung

Hallo,

die Klinger'sche Susi ist zwar etwas größer, aber das Problem verwandt. Auch sie habe ich zwecks "Nicht-Gewicht" mit umgelenkter Dyneemaschnur angelenkt, denn vorn fehlen ja die "ca. 100g" des Metz 3K-Tipempfängers 192/2 oder die 55g des 1K-RXen Metz Baby 191 zuzüglich Akku und Rudermaschine(n) Mecatronic 1 192/16 bzw. Mecatronic 2 192/3 ;-) Dafür ist das SLW wegen seines fünfteiligen Aufbaus relativ schwer.



und



Der Abstand zwischen Lagerung und Anlenkung beträgt 40.5mm, der Draht hat 0.8mm Durchmesser. Das reicht locker zum Looping, die Hitek HS-55 haben zwar unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten, knurren aber nicht. Der mit rund 330 Kubik nachgemessene Akku reicht "ewig".

servus,
Patrick

19

Donnerstag, 19. August 2010, 13:52

RE: Knilch

Hallo Robert,

Zitat

Original von janx-geist
ich habe gestern alle Bauteile gefräst. Die beiden Anlenkungsteile wiegen in 2mm Sperrholz zusammen 1,4g. 1 mm Sperrholz dürfte folglich bei 0,7-0,8 g liegen. Was aber zur Folge hätte, daß man ein zusätzliches Material nur für die beiden Anlenkungshebel in die Konstruktion reinbringt. Halten müsste es mit 1mm Sperrholz auf jeden Fall auch.


Wobei man den "T"-Hebel ggf. auch durch einen abgespeckten "L"-Hebel ersetzen könnte und statt deren zweier nur einen verwendet. Und schon liegst Du bei knapp 0,3g

Sorry, ich sehe halt zur Zeit alles unter dem Gesichtspunkt der Verwendung von RC-Microkomponenten und sehe hier durchaus noch die Möglichkeit meinen Spektrum AR6400 Brick (3,9 Gramm) zu verwenden, wenn ich das Gesamtgewicht auf ca. 200g begrenzen kann. Der Knilch ist hier ein absoluter Grenzfall,

Zitat

Original von janx-geist
Mal sehen wie die Gewichtsbilanz insgesamt ausfällt oder ob die Federlösung machbar ist.


Ich halte die auf jeden Fall für machbar und wahrscheinlich sogar für sinnvoll. Das Seitenruder könnte auf gleiche Weise angelenkt werden. Ich kann mich erinnern, vor mehr als 30 Jahren einen Clone des kleinen Uhu mit breitem Rumpf zur Aufnahme der RC-Anlage und 300g Gewicht auf ähnliche Weise angelenkt zu haben. Das Seitenruder wurde jedoch nicht mit der Federkraft eines Stahldrahtes sondern durch die Zugkraft eines schnöden roten Haushaltsgummis von 1x1mm Querschnitt in der entgegengesetzten Endposition gehalten. Das funktionierte einwandfrei.

Ciao
Klaus

janx-geist

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20

Montag, 30. August 2010, 00:39

RE: Knilch

Hallo Klaus,
hallo Patrick,

der Rumpf ist fertig bespannt. Ich habe die Stärke der beiden Wippen auf 0,8 mm Sperrholz reduziert. Die komplette Wippe mit Röhrchen und Kugellager wiegt 1,5 g, der fertig bespannte Rumpf 70 g.





Hat jemand ein altes Bild oder einen Vorschlag zur Farbgestaltung?

Servus
Robert