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Patrickk

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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61

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 23:20

RE: Knilch

Hallo Klaus,

Zitat

Original von janx-geist
Bisher unerwähnt: Nachbau einer amerikanischen Drahtbiegevorrichtung. Das Original ist reichlich teuer und nur für sehr dünne Drähte geeignet. Also einfach ein Stück Stahlsechskant oder Vierkant mit 2 Stahlstiften im Abstand 2mm auf der einen und 3mm auf der anderen Seite.


Wäre das auch die Lösung Deines Problems mit dem eng zu biegenden Fahrwerk der C/L-ME109 mit Sihouettenrumpf von Graupner?

Und daß ich die Schäftungslade von Dir abgeguckt habe, weiß ich.Das macht die Idee aber nicht schlechter, auch nicht für Andreas ;-)

servus,
Patrick

62

Freitag, 17. Dezember 2010, 00:11

Vielen Dank Robert,
einmal von allem bitte. Ich glaube der nächste Einkauf wird teuer. :D

@ Patrick:
Sehe ich das richtig? Das sind zwei schräg geschnittene Kiefernleisten die auf einem ehrWürthigen Zollstock aufgeleimt sind?
Gruß, Andreas
___________________________________________________________________________
Graupner Elektro Rookie, Robbe ASW15, Die kleine Hexe, Hacker Sky Fighter, Blade MCX

63

Freitag, 17. Dezember 2010, 00:42

RE: Knilch

Hallo Patrick,

Zitat

Original von Patrickk

Zitat

Original von janx-geist
Bisher unerwähnt: Nachbau einer amerikanischen Drahtbiegevorrichtung. Das Original ist reichlich teuer und nur für sehr dünne Drähte geeignet. Also einfach ein Stück Stahlsechskant oder Vierkant mit 2 Stahlstiften im Abstand 2mm auf der einen und 3mm auf der anderen Seite.


Wäre das auch die Lösung Deines Problems mit dem eng zu biegenden Fahrwerk der C/L-ME109 mit Sihouettenrumpf von Graupner?


ja absolut. Der Abstand zwischen den beiden senkrechten Drahtschenkeln beträgt 12mm.



Zitat

Original von Patrickk
Und daß ich die Schäftungslade von Dir abgeguckt habe, weiß ich.Das macht die Idee aber nicht schlechter, auch nicht für Andreas ;-)


Das ist doch voll okay. Ich freu mich drüber.

Ciao
Klaus

Patrickk

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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64

Freitag, 17. Dezember 2010, 09:17

Hallo Andreas,

Zitat

Original von project80
Sehe ich das richtig? Das sind zwei schräg geschnittene Kiefernleisten die auf einem ehrWürthigen Zollstock aufgeleimt sind?


Für den sauberen Schnitt unabdingbar ;-)

Umgekehrt allerdings: ich habe zuerst die Kiefernleisten aufgeklebt und dann schräg geschnitten. Dieses Werkzeug hat sicher nicht das ewige Leben, ist aber auch schnell wieder neu gebaut. Auch meine schöne, orange Gehrungslade aus Roberts Post ist nicht mehr so wirklich schön. Nur die Säge. Aber die Gehrungslade gibt es IIRC auch einzeln, zumindest habe ich hier eine einzelne, unbenutzte mit Blister außenherum.

servus,
Patrick

65

Montag, 24. Januar 2011, 20:01

Hi,
ich hab mir mal interessehalber die einzelnen PDF gezogen da ich total auf Retro-Fliegerchen stehe :-) Wie habt Ihr denn die Nasen- und Endleiste der Tragflächen gemacht? Vor allem die Rundungen?

janx-geist

RCLine User

  • »janx-geist« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Peutenhausen

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66

Montag, 24. Januar 2011, 20:18

Zitat

Original von BulletByte
Wie habt Ihr denn die Nasen- und Endleiste der Tragflächen gemacht? Vor allem die Rundungen?


Mit einem Leistenschneider oder einem scharfen Balsamesser die Nasen und Endleiste in mehrere Lamellen aufteilen die nur durch den geraden Teil zusammengehalten werden. Dann Weißleim zwischen die einzelen Schichten und auf dem Baubrett über dem Plan eingespannt und gut durchtrocken lassen. Siehe Bild: http://dl.dropbox.com/u/2049011/Knilch_04.jpg

Viele Grüße
Robert

67

Dienstag, 25. Januar 2011, 12:25

Hallo Robert,
danke für die Info! Bastel gerade erst mein 1. Modell (SIG Antoinette) und bin noch nicht so Modellbau-erfahren...

Werden die Leisten dann nicht auch angeschrägt, so wie halt diese Endleisten meistens aussehen? Und zur Flügelspitze hin ebenfalls, zumindest seh ich das so auf dem Originalplan auf der 1. Seite des Threads?

relaxr

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68

Dienstag, 25. Januar 2011, 14:22

RE: Knilch

Zitat

Original von Frankensteiner
Sorry, ich sehe halt zur Zeit alles unter dem Gesichtspunkt der Verwendung von RC-Microkomponenten und sehe hier durchaus noch die Möglichkeit meinen Spektrum AR6400 Brick (3,9 Gramm) zu verwenden, wenn ich das Gesamtgewicht auf ca. 200g begrenzen kann. Der Knilch ist hier ein absoluter Grenzfall,

Zitat

Original von janx-geist
Mal sehen wie die Gewichtsbilanz insgesamt ausfällt oder ob die Federlösung machbar ist.


Diese Empfehlung ist für jeden der seinen wertvollen Knilch gerne mehrmals fliegen will geradezu fahrlässig ungeeignet. Der 6400er Brick ist für Kleinstmodelle bis max ca. 50gr geeignet. Mit 200gr ist man nicht grenzwertig sondern gnadenlos unterdimensioniert! Neben kleinsten machbaren Ausschlägen (+/- einige mm) liefert das Teil minimalste Ruderkräfte und bei Überbelastung kommt es zum spontanem Ausfräsen der Antriebsspindeln der Servos durch die Gestängemitnehmer :shake: . Für kleine, leichte Modelle ein Traum, hier eine Katastrophe.....

Es wäre ebenso fies, zu empfehlen einen Porsche aus Gewichtsgründen mit nem Trabbi-Getriebe auszustatten.

Wo ist das Problem, es gibt heute RXe mit 1,5 gr und Servos mit ca. 1-1,5 kg Stellkraft die nicht mal 5 gr wiegen.

Gönnt euren Knilchen was gescheites 8)

Markus
8)

janx-geist

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  • »janx-geist« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Peutenhausen

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69

Dienstag, 25. Januar 2011, 14:52

Zitat

Original von BulletByte
Werden die Leisten dann nicht auch angeschrägt, so wie halt diese Endleisten meistens aussehen? Und zur Flügelspitze hin ebenfalls, zumindest seh ich das so auf dem Originalplan auf der 1. Seite des Threads?


Ja natürlich, Nasen- und Endleiste sollten leichtes Übermaß haben und nach dem Zusammenbau vorsichtig mit einem Balsahobel in Form gebracht werden.

70

Dienstag, 25. Januar 2011, 21:31

Gut gut :) Hat nicht noch jemand 2 Frästeilesätze rum liegen? ;)

71

Mittwoch, 26. Januar 2011, 09:55

RE: Knilch

Hallo,

Zitat

Original von relaxr

Zitat

Original von Frankensteiner
Sorry, ich sehe halt zur Zeit alles unter dem Gesichtspunkt der Verwendung von RC-Microkomponenten und sehe hier durchaus noch die Möglichkeit meinen Spektrum AR6400 Brick (3,9 Gramm) zu verwenden, wenn ich das Gesamtgewicht auf ca. 200g begrenzen kann. Der Knilch ist hier ein absoluter Grenzfall,

Diese Empfehlung ist für jeden der seinen wertvollen Knilch gerne mehrmals fliegen will geradezu fahrlässig ungeeignet. Der 6400er Brick ist für Kleinstmodelle bis max ca. 50gr geeignet. Mit 200gr ist man nicht grenzwertig sondern gnadenlos unterdimensioniert! Neben kleinsten machbaren Ausschlägen (+/- einige mm) liefert das Teil minimalste Ruderkräfte und bei Überbelastung kommt es zum spontanem Ausfräsen der Antriebsspindeln der Servos durch die Gestängemitnehmer :shake: . Für kleine, leichte Modelle ein Traum, hier eine Katastrophe.....


Welche Empfehlung? Ich habe keine Empfehlung abgegeben. Ich sprach von "mir" und "meinem" Brick und der "Möglichkeit" ihn in einem "absoluten Genzfall" eventuell verwenden zu können. So etwas bedarf natürlich einer Überprüfung und ist in diesem Stadium absolut noch keine Empfehlung. Die Kraft der Servos übertrifft die Kraft anderer Subminiaturservo um das 5 - 10fache (79g), die Länge des Servoweges beträgt 9,1mm, d.h. sie ist völlig ausreichend auch für exakte Anlenkungen. Deine Bedenken sind offenbar nicht durch eigene Erfahrungen mit dem Brick untermauert.

Also wart es einfach ab, was ich hier endgültig über die Eignung zu berichten habe. Zuerst ist aber der Ur-Uhu (70cm Spannweite, 120g) dran, dann der Ur-Silentius (140g) und dann eventuell der Knilch.

Ciao
Klaus

relaxr

RCLine User

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72

Mittwoch, 26. Januar 2011, 10:34

Ach Frankensteiner, Vermutungen, Vermutungen.......Ich habe bereits mit dem Urbrick von Kyosho Minium und mit dem aktuellen Spektrum Brick viele Eigenbauten realisiert und kenn mich damit wohl ziemlich gut aus. Da du es hören willst: Sicher besser als du......Habe tw. sogar ausgefräste Spindelmitnehmer in mm-Grösse unter dem Binokular nachgefertigt und die extrem durchbrenngefährdeten SMD-Treiber Transen mit selbstgefertigten Lötspitzen (Stecknadeldick) ausgetauscht. Wenn du einen Klemmer auf Vollast hast, sind die Spindelservos hin! Die 9,1 mm Weg hast du in beide Richtungen, d.h. pro Weg die Hälfte. Wenn du dann noch die Wege für den Knilch erreichen willst, wirst du immer "kraftloser" am Ruderhorn. Hast du mal die Standard Zug/Schubstangen gesehen, die da passen, es ist Pianodraht mit 0,5 mm Durchmesser. Schau dir doch einfachmal den typischen Einsatz dieses Bricks an, es sind Depronfoamies mit max. 50gr Masse. Und du willst damit nen Verbrennerflieger antreiben. Lass es! Mich verwundert wie du zu dieser eklatanten Fehleinschätzung kommst...

Und wenn du gerne mal ein Beispiel willst, auch von wegen "keine Ahnung davon": http://www.youtube.com/watch?v=VZc5xYAdRoQ ein kleiner Eigenbau, um auch abends beim Bier im eigenen garten Spass zu haben ;)

Mache es wie du denkst, aber dieses System ist den Gedanken für deine genannten Projekte nicht wert.......Sorry!

Markus

EDIT :auch auf Elektro wirst du nie in den Grenzbereich von sagen wir allerhöchstens(!!!) 60-70gr kommen . . .
8)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »relaxr« (26. Januar 2011, 10:40)


73

Mittwoch, 26. Januar 2011, 11:04

Hallo Markus,

jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Ich bevorzuge eine materialschonende Art des Fliegens und habe schon in den 70ern Anlenkungen hergestellt, die mit einem dünnem Skalenseil und schnödem 1x1mm Haushaltsgummi für den Ausschlag in der Gegenrichtung auskamen. Ohne einen einzigen Ausfall. Lass uns diesen OT-Disput hier beenden.

Ciao
Klaus

relaxr

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74

Mittwoch, 26. Januar 2011, 11:32

Kein Thema :-)(-: - Viel Erfolg :ok:
8)

75

Mittwoch, 26. Januar 2011, 15:28

Hallo „Knilchfreunde“

in den letzten vier Wochen hab ich auch einen Knilch gebaut.
Das hat zunächst Spaß gemacht.

Heute habe ich einen ersten Flugversuch gewagt. Also… ich war enttäuscht. Gleitflugeigenschaften nicht so toll. Mit Motor ging er gut hoch, aber dann auch wieder sehr schnell runter. Propellerschaden wegen schlimmer Landung hab ich nun. Der kaputte Propeller ist kein Problem sonst ist das Modell heil geblieben.

Als Jugendlicher hatte ich mal einen Graupner-Topsy, der segelte sehr schön. Der Cox Motor und die fehlende RC Anlage haben dann weniger Spaß gemacht. Beim Knilch hatte ich eigentlich zumindest was den Segelflug angeht, etwas ähnliches wie beim Topsy erwartet.

Meine Frage an die Runde: Wie fliege ich den kleinen Kerl richtig ein?

Ach ja…– die Tragfläche ist mit Vlies bespannt und hat vielleicht einen kleinen Verzug. Als Motor habe ich von Pichler den 15 G verwendet. Das war auch so im Plan von FMT empfohlen. Das Seitenruder und das Höhenruder sind zur Hälfte jeweils bespannt bzw. Brettchen (etwas anders als im Plan empfohlen).

Meine RC- Anlage ist ganz einfach (ohne Expo und Ruderausschlagbegrenzung)

Zunächst mal vielen Dank für gute Ratschläge. Der Knilch gefällt mir rein optisch nämlich sehr gut. Nur fliegen soll er.

Viele Grüße
Andreas

relaxr

RCLine User

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76

Mittwoch, 26. Januar 2011, 15:43

Evtl. zu wenig EWD drin? Versuch auch den Verzug durch längeres Aufspannen mit etwas "Überzug" zu richten......ist beim Knilch etwas Schränkung der Flächenspitzen vorgesehen?

Gruss
markus (der die alten "Sachen" auch immer interessanter findet....)
8)

janx-geist

RCLine User

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77

Mittwoch, 26. Januar 2011, 16:02

Zitat

Original von relaxr
Evtl. zu wenig EWD drin?


Also an der EWD kanns bei einem Pendelleitwerk nicht liegen.
Aber ich würde mal den Schwerpunkt kontrollieren. 5 mm Schwerpunktverschiebung (bei 10 mm Auflagebereich auf meinen Fingern) fallen bei einem Amigo unter Trimmung. Bei dem Knilch entscheiden sie über Fliegbarkeit oder Nichtfliegbarkeit.

Vielleicht auch mal ganz klassisch einfliegen - erstmal mit Gleitflügen aus der Hand.

Viele Grüße
Robert

78

Donnerstag, 27. Januar 2011, 10:29

Pendelleitwerk?

… mein Knilch hat ein nichttragendes Höhenleitwerk. Laut FMT Bauplan soll das wohl auch so sein.

Vielleicht wäre ein tragendes Leitwerk ja eine Lösung, muss je kein Pendelleitwerk sein (da ist mir die Anlenkung zu kompliziert, so was hab ich noch nicht gebaut). Der Topsy hatte auch ein tragendes Leitwerk, wenn ich mich richtig erinnere.


Was meint ihr?


Der Schwerpunkt von meinem Knilch war soweit in Ordnung. Hab ich nochmal geprüft.

Viele Grüße

Andreas

janx-geist

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  • »janx-geist« ist der Autor dieses Themas

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79

Donnerstag, 27. Januar 2011, 11:05

RE: Pendelleitwerk?

Zitat

Original von Retropilot
Was meint ihr?


In erster Linie, daß dieser Bauplan keine Verbesserung des Originalbauplans darstellt.

Viele Grüße
Robert

80

Freitag, 28. Januar 2011, 18:13

Mein Knilch fliegt, ganz schön sogar

Ein neues nun tragendes Höhenleitwerk ähnlich wie im alten Plan (kein Pendelleitwerk) war die Lösung bei meinem Modell. Ich bin etwas ratlos warum im Plan aus FMT kein tragendes Leitwerk vorgesehen war.

Zuerst zwei Gleitflugversuche am leichten Hang, waren schon nicht schlecht. Dann musste ich vorne noch etwas Gewicht zugeben und meine angestellte Tragfläche wieder auf „normal“ setzen. Dann flug er ohne Motor schon schön. Ähnlich wie mein Topsy anno 1973.

Jetzt wagte ich den ersten Start mit Motor. Der Knilch zug gut hoch, ich hab dann die Motorleistung reduziert. Das Modell flug eine kontinuierliche Linkskurve (sollte ich den Motorsturz nach rechts vergrößern?). Nach abstellen des Motors kreiste das Modell normal der Erde entgegen.

Thermik war keine, Wind ganz wenig und etwas ungünstig von der Richtung her.

Nun freue ich mich auf neue Starts.

Viele Grüße Andreas