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churchill

RCLine User

  • »churchill« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Flugzeugmechaniker

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1

Montag, 30. August 2010, 09:08

Motorisierung Graupner Mosquito

Momentan bin ich dabei mir Gedanken über die Grundüberholung eines Graupner Mosquitos zu machen, den ich gebraucht gekauft habe. Er soll einen Elektroantrieb erhalten. Die Motoren, die ich normalerweise einsetzen würde, haben solche Durchmesser, das die spitze Nase des Mosquito und damit ein typisches Merkmal verloren gehen würde - einen Motor mit 28 mm Durchmesser könnte man jedoch relativ gut integrieren - also hab ich DriveCalc (übrigens Top-Programm, Danke an Herrn Giese) angeworfen und ein 2838 mit 1030 Upro Volt würde einen Standschub von 1600 gramm, und eine Abgabeleistung von 200 W bei 39 km/h an 3 LiPos zur Verfügung stellen: Reicht dicke dachte ich und hab so ein Ding gekauft. Als ich es dann aber den Winzling neben den Flieger legte, kamen mir Zweifel - der Zwerg soll reichen? Übrigens genügen mir Mosquito typische Steigflüge - für senkrecht und mehr hab ich andere Modelle.
Also was meint Ihr - reicht der Kleine Kraftzwerg? Oder hat jemand eine bessere Idee. Getriebe hab ich mir schon angeschaut, ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer. Danke im Voraus. Grüße Churchill

2

Montag, 30. August 2010, 20:08

RE: Motorisierung Graupner Mosquito

Hi,
ohne jetzt genau zu wissen welchen Motor du meinst: Meiner Erfahrung nach sind die Brushless-Motoren einfach phänomenal leistungsstark. Was da rauskommt sieht man den Dingern wirklich nicht an.

Roman
Was nicht passt wird passend gemacht!

3

Dienstag, 31. August 2010, 07:49

RE: Motorisierung Graupner Mosquito

Hi,
mit diesem Antrieb musst du aufpassen, dass der Mosquito nicht die Ohren anlegt. Graupner hatte damals nämlich aus unerfindlichen Gründen nur oben eine Beplankung der Flächen vorgesehen und damit die Chance auf torsions- und knicksteife Flügel vertan. Baukästen waren eben schon immer nur bessere Bastelgrundlagen...

Die von den Bürstenmotoren gewohnten Grössenverhältnisse kannst du mit den BL-Antrieben vergessen. Mit z.B. einem 3S1500 mAh Lipo sollte der Mosquito deutlich unter 1500 g wiegen, und somit bist du bei einem Schub-/Gewichtsverhältnis, von dem wir damals mit Mosquito, Primus und Co. nur geträumt haben.

Zum Glück gibt's bei den 70er-Jahre E-Seglern auch mit LiPos kein Lastigkeitsproblem, weil die damals den Akku in den Schwerpunkt gelegt haben. Das sollte die Verwendung als reiner Segler ermöglichen. Heute packst du einfach den Akku unter die Kabinenhaube (ist ja genug Platz) und gut is.

H.

P.S. Getriebe sind Bullshit. Braucht kein Mensch mehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HolgerW.« (31. August 2010, 08:02)


4

Dienstag, 31. August 2010, 19:05

Moin Moin ,

in meinem Mosquito habe ich einen AL 3536 von Staufenbiel an 3S 1700mAh Lipo eingebaut .Damit ist das Modell natürlich übermotorisiert, aber das muss ja nicht ausgereizt werden. Um keine Schwerpunktprobleme zu bekommen , habe ich die Fernwelle leicht gekürzt weiterverwendet . Für den Motor wurde ein zusätzlicher Spant eingebaut . Anbei1 Foto.

Grüsse , Kai

http://www.vatertagsflieger.de/
»Gast20171202« hat folgendes Bild angehängt:
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5

Dienstag, 31. August 2010, 19:07

....hier noch ein Foto .

Grüsse , Kai

http://www.vatertagsflieger.de/
»Gast20171202« hat folgendes Bild angehängt:
  • 060.jpg

churchill

RCLine User

  • »churchill« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Flugzeugmechaniker

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6

Freitag, 3. September 2010, 08:04

Danke für alle Meinungen. Die Lösung mit der Fernwelle ist natürlich sehr elegant und auch nahe an damaligen Lösungen, ich habe noch einen Graupner Bauplan aus den 70igern, wo selbige in Verbindung mit einem "Jumbo"-Motor vorgeschlagen wurde - allerdings im HiFly. Hat mich zudem auf die Idee gebracht, den Motor eventuell mit einer Rückwandmontage wie bei E-Motormodellen einzubauen, sollte auch noch ein wenig Platz bringen, vielleicht passt dann auch ein 35xx, der dann von der Leistung her über alle Zweifel erhaben ist. Grüße Churchill

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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7

Freitag, 3. September 2010, 08:20

Achtung wegen Motorleistung und zu schnellem Durchflug durch Böen!

1) Die Flächen sind mit Gummi befestigt!

2) in gedrücktem schnellen Flugzustand hat das Höhenruder eine seltsame Wirkung.
Bei langsamem Zurücknehmen passiert anfangs keine Flugbahnänderung, aber dann "schnallts"!

Nach einem Bussardangriff landete ich mit verschobenem Flügel und einen am letzten Zipfel hängenden Flächengummi samt doppelter V-Form. Flächenmitte halt sauber gebaut ==[] ,die brachte die Drahtverbiegung bruchfrei zustande.

btw: mein Mosquito lebt noch.

Hallo Kai: Saubere Arbeit, gute Idee.
Wollte ich anfang des Jahres auch machen, ist aber dann durch den fertigen Arcus-Sport hinfällig geworden. Der übrigens langsamer zu fliegen scheint als der Mosquito.
(Nur die Segler-Optik ohne V-Form ist ein Graus)
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (3. September 2010, 08:22)