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21

Freitag, 27. Juni 2014, 15:38

meinte schon die Verkastung zwischen den Rippen.

Hat mich von der Flügelstruktur an meinen Robbe Milan erinnert - auch mit unbeplankten Halbrippen im vorderen Bereich.

Habe mir damals beim Bau gedacht, könne man einfacher und schöner machen mit Maserung längs, weil dann schneidet es sich mit stumpfem Messer leichter.
Musste ich dann auf Zuraten eines Bekannten doch nochmal ändern. Das Modell gibts auch noch,ich muss aber nochmal an die Anlenkung fürs V-Leitwerk ran (vielleicht doch von unten?),
weil das Spiel wie Sau hat.

War aber mein drittes Modell nach einer elektro-fly (wie der Milan Konstruktion von 1978)

PatrickK

RCLine User

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22

Samstag, 28. Juni 2014, 01:15

Hallo,

meinte schon die Verkastung zwischen den Rippen.

Ooch .. ich fand das Bild soo schee ;-)

Zitat

Hat mich von der Flügelstruktur an meinen Robbe Milan erinnert - auch mit unbeplankten Halbrippen im vorderen Bereich.

Der Unterschied zwischen dem Flügel des Edelweiss von '75 und des Milan von irgendwann um '78 (es gab in den Sechzigern schonmal einen Milan von Robbe, ein A2-Modell) ist genauso groß wie der zwischen Hi-Fly und Ultra-Fly, nämlich +0. Der Rumpf ist halt anders, das war's auch schon.

Zitat

Habe mir damals beim Bau gedacht, könne man einfacher und schöner machen mit Maserung längs, weil dann schneidet es sich mit stumpfem Messer leichter.

Das schreibt Franz Perseke in seinem Dreiteiler "Das Segelflugmodell" auch so. Seine Überlegung war, daß die Scherfestigkeit der längsgemaserten Verkastung zwar geringer ist, aber durch den Zuwachs an Biegefestigkeit ausgeglichen wird. Man möge lieber eine Verkastung aus dicken und leichtem Holz (immer noch in Längsmaserung) ausführen, dann fällt der Verlust an Scherstabilität geringer aus. Tut er theoretisch auch, aber die Erfahrung zeigte mir, daß es interessanter ist, die Verkastung mit senkrechter Maserung und vor allem sauber eingepasst zu gestalten. Denn ohne die Anlehnung an die Rippen, die ihrerseits im nächsten Rippenfeld von der nächsten Verkastung gestützt werden, fallen sie z.B. bei sportlichen Landungen gern einfach raus. Und dann ist es wurscht, ob in Bröckchen oder im ganzen. Hier beim Edelweiss wollte ich dem, da unbeplankt, labbrigem Flügel wenigsten noch das kleine Röhrchen durch die beidseitige Verkastung spendieren. Daß die Innereien dabei gleich verschwinden, kam meinen Wünschen "kostenlos" entgegen.

Am sinnvollsten wäre eine diagonale Faserrichtung, sowas habe ich aber erst bei aufwendig gebauten Schalenfliegern gesehen.

Zitat

Musste ich dann auf Zuraten eines Bekannten doch nochmal ändern. Das Modell gibts auch noch,ich muss aber nochmal an die Anlenkung fürs V-Leitwerk ran (vielleicht doch von unten?),
weil das Spiel wie Sau hat.

Mach 'nen neuen Thread zur zweiten Generation der Ekeltroflieger auf, dazu habbich ebenfalls genug Bildmaterial. Auch zu speziell Deinem Wunsch. Du willst das nicht mehr nach dem Robbe-Bauplan haben, es geht leichter und besser und auch nicht wirklich teurer. Nur bauen musst Du.

Guëts Nächtli!
Patrick

PatrickK

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23

Montag, 30. Juni 2014, 23:25

Antrieb des E1

Hallo,



Aus dem '77er-Katalog, daher der Hinweis auf den Scirocco, nicht mehr auf E1. (Scan mit ausdrücklicher Genehmigung von Multiplex! ;-)

So wurde er von unten in den Flügel eingebaut:



und schaute oben nur noch mit seinen Getriebegehäuse hervor:



Geschaltet wurde er über einen Vorwiderstand:



Wie mich Dieter im verschollenen Thread belehrte, war das eben keine Serien-Parallel-Umschaltung zum weichen Anlauf. (Graupner hatte da wohl gar nix zum sanften Anlauf, außer dem hohen Innenwiderstand der ersten Varta-Sinterakkus.)

In der Anleitung, die man bitte lesen möge (Steht so drauf. Und das war sicherlich richtig, denn wer hatte '73 schon Erfahrung mit Elektroantrieben.) wird ausdrücklich auf Lebensdauer und Pflege des Antriebs eingegangen: der Motor sei zwar reichlich überlastet, aber andererseits ist seine ED ja verglichen mit einem Boot ausgesprochen gering, so daß er in Flugtagen gerechnet das Jahr auf jeden Fall vollmache und dann als Komplettersatz einen ausgesprochen freundlichen Preis habe. (Gegenüber den *perms von Marx-Lüder auf jeden Fall richtig - heute übrigens immer noch.) Das Getriebe hingegen ist auf Kante genäht und bedarf regelmäßiger Zuwendung und einer heiligen Salbung mit rechtsdrehendem Fett aus nachhaltigem Anbau aus Lourdes. Okok, das war jetzt leicht böse, man soll an Kunststoffe eher nicht mit normalen technischen Fetten rangehen, die sind als verseifte Öle aus demselben Grundmaterial hergestellt und greifen KU daher gern mal an.

Und .. an diesem Getriebe ist auch nicht viel zu pimpen, ohne großen Aufwand zu treiben. Mehrleistung beim Fliegen schaut also hauptsächlich dadurch raus, daß man einen Bürstenlosi mit ähnlicher Wellenleistung wie die Originalmotoren (kürzer noch als Mabuchi 380) von 25W verwendet, der die mit viel weniger Strom aus viel leichteren Akkus herschafft, und auch die Empfängerseite wiegt anno 2014 nur noch einen Bruchteil. Ich denke, daß man einen optisch originalnahen E1 mit einem Fluggewicht unter der damaligen reinen Seglerausführung herbekommen kann. Das steigert die Steigleistung linear mit abnehmendem Gewicht.



Mir macht vor allem die Lagerung der Zwischenwelle Bedenken. Die Verzahnung ist recht schön ausgeführt, aber ob der Lagerabstand präzise gewahrt bleibt? Da sind leicht 10% Wirkungsgrad zusätzlich verloren, dessen sich Helmut Schenk durchaus bewusst war.

Ich sehe noch eine andere Möglichkeit. Es gibt ein ähnlich konstruiertes Getriebe als zusammenzustellenden Bausatz von Aeronaut mit etlichen Untersetzungen bis hin zu 1:9 (das EFT-1 hat 1:10).



Es liegt in den Tüten dahinter.



Mit einem Stück(werk aus) schwarzem ABS verkleidet merkt das wohl kaum einer. Den Sinn dieser Übung sehe ich im Erhalt der alten Luftschrauben mit hochtragendem Profil. Die bestimmen mMn die Optik deutlich, sie haben einen hohen Wirkungsgrad, aber nur einen sehr schmalen Einsatzbereich.

Wer mit weniger Gedöns rangeht, baut sich zwei Außenläufis mit 40..50g rein und schnallt Freudentalers drauf. Und fliegt schon, während ich noch ABS schweiße ;-)

servus,
Patrick

PatrickK

RCLine User

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24

Freitag, 15. August 2014, 00:57

N'Ahmd!

Hier die Darstellung aus dem Multiplex-Katalog 1974:



servus,
Patrick

25

Montag, 18. August 2014, 12:20

Wenn ich mir das Schaltmodul von Multiplex ansehe, ist da ein 1,5Ohm Vorwiderstand für den Sanftanlauf drin (oder war das die Bremse, damit der Motor anklappt? - macht eigentlich das Getriebe selbsttätig...).

Was Graupner mit dem Innenwiderstand der Akkus als angeblichen Nachteil hatte, wird hier über die Steckverbinderleins und den Hauptschalter mehr als wettgemacht.

Graupner hatte zumindest für den elektro-fly zweimal 5Z Vartas RSH1,2 drin und der Schaltaufsatz auf das C05-Servo konnte diese dann seriell und parallel schalten.
Aus eigener Erfahrung war aber der Kontaktabbrand an diesem Schalteraufsatz in dieser Beschaltung beachtlich...

PatrickK

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26

Mittwoch, 20. August 2014, 14:36

Hallo,

ja, das ist ein Vorwiderling, daß die Motoren (+ Getriebe + Klapplatten) nicht volle Kanne angerissen werden, was in der zweiten Elektrofliegergeneration durch die Gummiring-Kupplungen erreicht wurde. Hier der Schaltplan:



Dieser Komplex mit zwei Mikroschaltern in Verbindung mit dem längeren Schaltnocken und mit damals üblichen Servogeschwindigkeiten sorgt für einen gewünschten Zeitverzug der zwei Schaltstufen. Multiplex Profi- und Simprop Contest-Servos waren an dieser Stelle fehlplaziert ;-)




Mein real existierender Schalter schaut nach vierzig Jahren nicht mehr begeisternd aus, auch wenn mein Antriebssatz nicht viel mehr als einen Probelauf hinter sich haben dürfte:



und



Da es diese Stecker heute fabrikneu zu kaufen gibt, wäre das behebbar. Aber hier ist der Schalter so dusselig nehme ich Dieters Empfehlung ernst und sehe ihn nur noch als Museumsstück mit bestenfalls optischem Nutzen beim Einbau.

Was aber auch vor 40a schon unschön war, ist die geringe Kupferauflage auf der Platine. Für normale Platinen gelten 35 µm, es gibt für höhere Strombelastungen auch welche mit doppelter bzw. vierfacher Cu-Schichtstärke. Bei 140µm ergibt eine 4mm breite Leitung einen Querschnitt von 0.56qmm. Helmut Schenk sprach in der Anleitung von 7V bei frischem Siebenzeller und 45W pro Motor. Das gibt einen Gesamtstrom von knapp 13A. Die Messerkontakte der alten Multiplex-Digitronstecker waren IIRC mit 6A pro Kontaktsatz spezifiziert. Da immer zwei parallel verlötet sind, geht das gerade noch. Auch für die Cherry-Microswitches ist das auf Kante genäht. Im 17. Posting oben hatte ich mich ja schonmal zu Leiterquerschnitten ausgelassen.

Fred Militky hat mit dem Zehnzeller den Weg der höheren Spannung gewählt, die Motoren waren mit 3.6A bei 10V angegeben, also nur der halbe Strom. Das war natürlich sehr entgegenkommend, dafür die Marx-Lüder ordentlich teuer. haschenk schrieb hier an verschollener Stelle, daß ihn ein amerikanischer Spielzeug-Elektroflieger mit einem japanischen Motor von Mabuchi sehr beeindruckt habe, dessen Stoa bei für damalige Zeiten enormer Überlastung bei gleichzeitig lachhaftem Preis.

Als dritter in der Elektroflieger-Eggsbertenrunde gilt Bob Boucher. Er hatte ebenfalls hochbelastbare Motore, seine Astros, und sie gleichzeitig für die recht hohe Spannung eines Sechzehnzellers gewickelt:



Diese drei mussten sich ihr Wissen selbst erarbeiten, haben sich vermutlich an der Bahntechnik oder den frühen Elektroautos orientiert. (Jay Leno hat (= heute!) einen Baker ;-)

Sicherungen im Stromkreis galten noch zehn Jahre lang als unbedingt notwendig, erst in Silent Flight international hatte hauptsächlich Peter Blommaart in den frühen Achtzigern dagegen argumentiert. Und da er damals(TM) ja das Schwergewicht im Elektroflug war - er hatte den dahinsiechenden Wetzlarer Wettbewerb nach Amay/Belgien geholt und enorm wiederbelebt - hatten seine Worte Gewicht (inzwischen ist auch er tot ...) Auf diese Kontaktstellen würde man mit heutigem Wissen verzichten. Ähnlich der Hauptschalter: er musste zwar den Antrieb nicht schalten, aber zumindest seinen Strom über seine Kontakte führen. Die Microswitches hingegen finde ich eine geschickte Wahl: ihr Kontaktprellen beim Einschalten findet so schnell statt, daß die Induktivität des Motors eine Funkenbildung bremst. Und ihr Abschalten geht ähnlich schnell über einen großen Weg, daß der ebenfalls induktivitätsbedingte Abreißfunke sich nicht soo funkenerodierend austoben kann, wie die von einem Servo geschobenen Schleifkontakte im Varioprop-Schaltaufsatz.

servus,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PatrickK« (20. August 2014, 15:21)


PatrickK

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27

Mittwoch, 20. August 2014, 15:20

Einer geht noch ...

Als dritter in der Elektroflieger-Eggsbertenrunde [..]

Er fehlte noch:



Auch wenn er aus dem Kreis der Serien-Elektromodelle damit rausfällt, war er immerhin der erste, der ein Elektromodell ferngesteuert hatte: 1961. Der nächste war meines Wissens Fred Militky 1964 mit einer Bentert-Flatterpropanlage in einem Modell, dem Silentius von 1960 recht ähnlich. Der Rumpf weniger formschön, sondern der Wiener Schule der A2-Modelle der Fünfziger entsprechend: mit einem um die minimierte Fernsteuerung herumgewickelten Balsa-Besenstielrumpf, der heute bei Kohlefliegern vielfach beklagt wird, daß er so gar nicht nach "Flugzeug" oder "Natur" aussähe.

Helmut Bruß tauchte zu der Zeit sonst bei (Fernsteuer)elektroniken auf, in den Achtzigern dann bei Solarfliegern. Der oben abgebildete hängt im Segelflugmuseum an der Wasserkuppe.

servus,
Patrick

28

Mittwoch, 20. August 2014, 17:12

Als dritter in der Elektroflieger-Eggsbertenrunde gilt Bob Boucher. Er hatte ebenfalls hochbelastbare Motore, seine Astros, und sie gleichzeitig für die recht hohe Spannung eines Sechzehnzellers gewickelt:

jetzt wo Du es sagst, einen Astro Flight Super Malibu liegt auch noch im Keller, allerdings ohne die Elektroausrüstung mit dem vorgeschlagenen Astro 05.
Bilder vom Baukasten gibts bei der Fernsteuergruppe, eine Beschreibung mit Europäischen Maßen im Netzwerk-Wiki.

Hatte ich mir als Baukasten nach der elektro-fly besorgt, mit teilbaren Flächen ausgerüstet (für den Fahrrad-Transport). Der Rumpf war allerdings mit der Varioprop-Anlage schon recht voll - eine Neuauflage mit heutigen Komponenten durchaus auch wieder eine Überlegung wert...

PatrickK

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29

Montag, 25. Mai 2015, 14:07

frühe Ladegeräte

Scheiße, alles weg hier! Jetzt darf ich's nochmal eintippen ... |-> grmmll ...

Hallo,

(ich werde meinen Text jetzt regelmäßig auf Platte sichern.)

dank Herbert ist mir der für den E1 geeignete Lader ins Haus gekommen:


Der rechte natürlich, denn der linke passt da ned ;-)

Er kann auch laden:


Dort steckt ebenfalls Multiplex drin, wenn auch ein wenig neuer: ein LN-5014

Der linke oben ist leider nicht ganz der vom Hi-Fly, sondern bereits dessen gepimpte Version. Aber es ist immer noch "Dampfmaschinenelektrik":


Der Strom geht über die Meßzwiebel in den "akustischen Zeitzerhacker", von dort über die Strombegrenzungsheizung endlich in den Akku. Zum Entladen - damals sehr wichtig, da rein die Zeit die Basis für die Volladungs"erkennung" war - schlicht ein 1.5Ohm-Widerstand mit 10W Belastbarkeit in Serie mit dem Verstellwiderstand. Nicht nörgeln, der versteckte LN-5014 stemmt auch nur fünf Wätter Heizleistung. Der weiter unten von mir nachgefragte Robbe Power Peak B6 kann's auch nicht besser.

Eigentlich gehörte dieser zum Hi-Fly:



Er hat keine Einstellbarkeit und kein Schätzeisen für den Strom. Dafür konnte er beide Fünfzeller des Hi-Fly gleichzeitig laden und entladen. Zunächst gab es zum Mosquito nichts neues, bis auf die Erweiterung der bisherigen Anleitung ..


.. daß er dennoch jetzt auch sieben Zellen "verstünde" (aber vielleicht keine sechse? ;-)

Erst im Jahr drauf erschien der obige Lader im Neuheitenkatalog '76:




Zwischenfrage meinerseits: die Robbe-Lader mit dem Akkuchip haben ihre Parameter in dem Chip gespeichert. Der steckt entweder im Akku und bekommt ein Zusatzkabel zum Ladegerät, oder aber in dessen USB-Port. Es bräuchte also nur ein Löchelchen für den USB-BID-Chip und eines zum Drücken der Starttaste. Ist das so richtig? Mir schwebt da der Robbe Power Peak B6 vor, weil es der kleinste ist(?) und im Gegensatz zum B7 seine Ladebuchsen auf der Seite hat. Also nicht da, wo er beim Kopfübereinbau wie im Multiplex-Lader die Bananenstecker ins Gras spießt. Das hätte für mich den Vorteil geringerer Ausschnitte und der Fähigkeit, A123-Batterien zu laden.

servus,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PatrickK« (25. Mai 2015, 15:46)


PatrickK

RCLine User

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30

Montag, 25. Mai 2015, 15:35

Errata

Richtigstellungen

[..] als hätte sie den Elektroflug erfunden, aber sogleich einen Verbrechermotoraufsatz für den Hi-Fly anboten. Konkret stieß es mir auf, als zum Mosquito 1975 die Motorgondel für einen TD 051 an einer Flügelhinterkante angeboten wurde, die könne man auch beim Hi-Fly (und Amigo) einsetzen.

Es war ein Medallion 09. Ein TD 09 passt da genauso rein, aber kein TD 051. Der TD wurde überhaupt nicht erwähnt. Vielleicht sprang er um soviel schwieriger an, was bei der Anbringung mit einem Gummiband an der zarten Endleiste eines Zartfliegers durchaus hinderlich ist. Ebenso ist es hinderlich, daß der Rumpf in einer für einen Rechtshänder ausgesprochen dämlichen Position ist. Die Gondel sollte ausdrücklich rechts montiert werden, so stand's in ihrer Anleitung im Fettdruck.


Der weiße Stab auf dem Untergurt nennt sich Polystal und stammt von Simprop, [..]

"Nicht mehr lieferbar" ;-/ Ich werde mich bemühen, die Dinger woanders herzubekommen.


Nochmals der Hinweis auf Franz' Bespannung: kräftiges Papier (gips heute vermutlich nicht mehr, also zweilagig),

Gips: ich habe seit einiger Zeit 48g-Japanpapier. Und baue aktuell damit für den Carrera Primus aus dem "Elektroflieger, 2. Generation"-Thread das Höhenleitwerk (ist fertig) und das Spreiz-Seitenleitwerk. Das ist sehr dünn, da dessen Stärke auf knapp die Hälfte pro Blatt reduziert ist, dafür höher belastet. Der Unterschied zum 22g-Papier ist deutlich, das leichte Vlies fällt reichlich ab, Folie dürfte untauglich sein, solange man nicht mit Capstrips arbeitet.

Auch wenn er aus dem Kreis der Serien-Elektromodelle damit rausfällt, war er immerhin der erste, der ein Elektromodell ferngesteuert hatte: 1961.

Auch das ist nicht richtig, wie ich eigentlich schon wusste, als ich das schrieb. Aber über Colonel Taplins ersten Fernsteuer-Elektroflug 1957 findet man in Deutschland eher nix. Heute haben wir aber Internet, da findt' sich schon mehr: z.B. hier, hier und hier.


servus,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PatrickK« (25. Mai 2015, 15:43)


haschenk

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31

Montag, 25. Mai 2015, 19:13

Hallo,

wenn's um "historische Ehren" geht, sollte man imho auch unterscheiden zwischen Elektro-Freiflug und Elektro-RC-Flug.

Meines Wissens war Col. Taplin der Erste, der ein freifliegendes, elektrisch angetriebenes Modell zum Fliegen gebracht hat.
Mit einem ferngesteuerten Elektroflugmodell war es aber imho Helmut Bruß, zusammen mit einer Arbeitsgemeinschaft am Gymnasium Bad Pyrmont. Anfang 1961 machte er damit schon Flüge bis in 40 m Höhe (z.B. am 18.2. 1961).
Für diese Arbeit erhielt er den Ludwig-Prandtl-Preis der WGL (heute DLR).

Das angehängte Bild stammt aus dem Büchlein Helmut Bruß, "Elektroflug", Franzis-Verlag, 1980.

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bruß 1961.jpg

PatrickK

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32

Montag, 25. Mai 2015, 23:36

Hallo,

Auch wenn er (Helmut Bruß) aus dem Kreis der Serien-Elektromodelle damit rausfällt, war er immerhin der erste, der ein Elektromodell ferngesteuert hatte: 1961.

Der oben abgebildete hängt im Segelflugmuseum an der Wasserkuppe.

Auch das ist nicht ganz richtig, denn im SFM hängt ein Nachbau durch Dieter Bertermann nach den Unterlagen, die er von Helmuts Witwe bekommen hat. Das Originalmodell existiere wohl nicht mehr. (Das gilt übrigens auch für den Wright Flyer im Smithsonian National Air and Space Museum, das gerichtlich dagegen vorgeht, wenn jemand kommt, daß der IIRC 1921 abgebrannt sei.)

Meines Wissens war Col. Taplin der Erste, der ein freifliegendes, elektrisch angetriebenes Modell zum Fliegen gebracht hat.

In meinem ersten Link zu Taplins Modell ist ein Bild mit Blick in den geöffneten Rumpf, mit dem Angst-Rückgriff auf einen mechanischen Zeitschalter für die Sicherheitsabschaltung der Stromversorgung bei Versagen der Fernsteuerung: "[..] an E.D. clockwork timer mounted above a three speed controller, the timer providing an overall shut-off if the radio link failed." Du kennst die Preise und die Zyklenzahl von Silber-Zinkzellen ...

Weiter unten in diesem Link ist übrigens das Bild des Mabuchi-Antriebs, der Dich gemäß Deiner Aussage auf diesen Lieferanten für die Motoren im EFT-1 gebracht hatte.

Was ich bei Helmut Bruß allerdings bewundere, ist seine Zielstrebigkeit und Fähigkeit, das mit einer Schulklasse zum Erfolg zu bringen. (Die Brüder Boucher haben über Northrop die ARPA im Hintergrund, bei denen spielte Geld und der Zugriff auf die Technologien wohl keine große Rolle.) Ebenso Helmuts Solarmodelle: ein Freund fliegt einen Nachbau seines Solarmodelles von 1984, bei dem der Generator eine Batterie Supercaps füllt, die dann über einen Frequenzumformer (vulgo: "Regler") einen Getriebe-Innenläufer fünf bis sechs Sekunden lang mit Leistung versorgt. Damit umgeht er das Problem, daß er keinen drehstromtauglichen und modellgeeigneten MPP-Regler findet (und auch nicht bauen kann). Von der Elektrik her ist dieses Modell sehr problemlos, man muß sich "nur" darauf einstellen, nicht klassisch Thermik zu fliegen. Und das fällt Martin schwer ;-)

servus,
Patrick

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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33

Dienstag, 26. Mai 2015, 18:42

Hallo Patrick,

ja, du hast betr. Taplin recht; ich habe mich da geirrt. Das Modell war ferngesteuert.
Ich hab nochmal in einem Buch nachgeschaut, "Aeromodeller Annual 1973/74". Darin gibt's -im Rahmen eines Beitrags zur Geschichte des Elektroflugs- auch ein Bild des Modells, das aber leider auch keine Details erkennnen lässt. Im (ziemlich kurzen) Text steht aber, daß das Modell RC-gesteuert war; der "power output" des Antriebs soll "marginal" (knapp) gewesen sein, Flugzeit einige Minuten in einer max. Höhe von ca. 40 ft (12m). In der Bildüberschrift (s. Anhang) wird gesagt, daß der Seitenruder-Aktuator (Schaltstern ?) mit einem Uhrwerk angetrieben wurde; üblich waren damals dafür Gummimotoren oder kleine Elektromotoren mit Getriebe. Der Autor des Artikels war aber auch nicht selbst dabei und bezieht sich auf ältere Quellen.

Ich hänge auch noch ein Bild von der "E1" an; das war anläßlich meines Weltrekordversuchs im September 1975 in Bern. Wäre Rekord gewesen, wurde aber wegen eines Formfehlers bei der Anmeldung später nicht anerkannt. Bei diesem Flug (etwas über 90 min) waren natürlich keine NiCads im Modell, sondern Lithium-Primär-Elemente; Fabrikat weiß ich nicht mehr, sauteuer waren die auch. Die Zellen waren in Spannung und Größe voll kompatibel mit den Nicads. Ich hätte noch länger fliegen können, aber wegen des kühlen Wetters haben alle Beteiligten etwas gefroren, und deshalb habe ich nach 90 min Schluß gemacht.

Mit Helmut Bruß war ich befreundet, nicht zuletzt auch den Solarflug betreffend; wir haben uns immer mal wieder ausgetauscht; und ich habe ihn in seiner freundlichen Art und seiner Kompetenz sehr geschätzt. Das letzte Mal hatte ich ihn anlässlich eines Jubiläums-E-Meetings in Groß-Aspach getroffen, als alle "E-Flug-Pioniere" zum Festabend eingeladen waren. Einige Zeit später hat er mir mal einen sehr persönlichen Brief geschrieben; als hätte er geahnt, daß er nicht mehr lange leben würde.
Manchmal vermisse ich die Zeiten, in denen man noch Freude am Modellflug hatte und noch nicht (fast) alles "fun" war...

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgende Bilder angehängt:
  • Taplin 1957.jpg
  • E1_Bern_1975.jpg

Dieter_Doerr

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  • »Dieter_Doerr« ist der Autor dieses Themas

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34

Montag, 8. Juni 2015, 09:15

Hallo Helmut,
schön das es dich noch gibt und du dich hier ein wenig mit einklinkst.
Wärst du vielleicht dazu bereit, als beteiligter "Zeitzeuge" zum E1 hier ein wenig Wissen und vielleicht auch Bildmaterial für die Nachwelt zu erhalten.
Datum Zuordnungen zum Beispiel (Konstruktion, Katalog-Jahr, Verkaufsstart, etc.).
Infos zu der Entwicklung des Antriebes, wie sahen die
Prototypen aus?
Wo kamen die Propeller her?
Waren die Flächen damals schon Folien bespannt, oder noch Papier/Seide?
Es wäre sehr schön, hier noch die Gelegenheit für Informationen aus erster Hand zu haben.
Viele Grüße, Dieter

PS: Ich erinnere mich gerne an unsere vielen Erfahrungsaustausche, damals in der Anfangszeit des LRK Selbstbau.

haschenk

RCLine User

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35

Freitag, 12. Juni 2015, 18:38

Hallo Dieter,

ein wenig kann ich noch zur Geschichte beitragen.
Leider nicht mit eigenen Bildern, weil ich recht wenig selbst fotografiert habe. Aber einige "Asservate" müssten noch da sein, da muß ich mal suchen...

Im Anhang 2 Bilder aus der schon genannten Quelle (s. auch unten). Das muß auf der Nürnberger Messe 1973 gewesen sein, s. Erscheinungsdatum des Buchs. Das Modell auf dem Bild war nur aufgehängt, um "Flagge zu zeigen", von einer "Serie" war das noch ganz weit entfernt; schon wegen der Motoren.
Das waren noch "getunete" Faulhaber 22xx. Anfangs haben die Glockenanker bei Einwirkung von Wärme+Fliehkraft einen "dicken Bauch" gekriegt (Harz wurde weich), das konnte Faulhaber durch eine "warmfeste" Sonderausführung beheben. Die nächste Schwachstelle waren Bürsten+Kollektor, die nicht für "hohe" Ströme (damals 2 A !) geeignet waren. Da Anker/Kommutator 5-teilig und der Wellen-Dm. 2 mm war, kam mir die Idee, da Kollektor+Bürsten von Mitsumi-Motörchen (aus Servos) drauf zu machen. Dazu war ein selbstgemachter Gehäuse-Adapterring notwendig; vor allem aber auch Motoren mit etwas längerer Welle und ohne Kollektor. Für die Lieferung einer kleinen Zahl solcher Motoren (ohne Aussicht auf ein großes zukünftiges Geschäft) bin ich den damals zuständigen Faulhaber-Mitarbeitern (wohl alle inzwischen im Ruhestand oder verstorben) heute noch dankbar. Damit konnte man dann fliegen...
Auf dem Bild kann man auch noch die Fernwellen und (Balsa-Props) erkennen; das war alles Eigenbau. Den Props sieht man auch noch die Abstammung aus dem Gummimotor-Freiflug an (hatte ich jahrelang in Klasse N2 geflogen).
Mit diesen Motoren/Props wurden 6-zellige NiCads verwendet (mEn. ca. 700 mAh von SAFT, Größe 1/2A). Damit war Serien/Parallel-Schaltung möglich; später in der Serie mit dem 7-Zelller nicht mehr.

Alle Prototypen waren mit Papier bespannt; erst beim serienmäßigen Modell dann mit Folie.
Die Propeller hat MPX selbst hergestellt. Die eigentliche Formgebung von mir in Balsa ("aus dem Vollen" geschnitzt, kann man wörtlich nehmen), danach ein Positiv-Urmuster aus Alu (MPX-Werkzeugbau zusammen mit mir); die Formeinsätze dafür mussten wir außer Haus machen lassen, da CAD und CNC-Fräsmaschinen damals noch unerschwinglich waren. Alle anderen Werkzeuge für KS-Teile konnte MPX selbst anfertigen; spritzen aller Teile natürlich auch.
Die Zahnräder und Wellen kamen von unserem "Hauslieferanten" für solche Teile (vor allem für Servos). Später hat sich gezeigt, daß das Getriebe in allen Punkten mehrfach überdimensioniert war (fast für die Ewigkeit..); das war der fehlenden Erfahrung zuzuschreiben, da hab' ich halt eher "auf Sicherheit" dimensioniert.

Die Markteinführung (muß nicht mit Lieferungszeitpunkt übereinstimmen) war dann mEn 1974.
An Prospekten u.ä. müsste bei mir auch noch was (irgendwo...) rumliegen; aber davon ist doch weiter oben im thread schon was gezeigt.

[OT]
Ich bin jetzt gerade mit der Restaurierung einer "MPX 101" aus dem Jahr 1965 fertig geworden; funktioniert sogar wieder. Das war mein eigener Prototyp, der zur Entwicklung/Erprobung diente; de facto die allererste MULTIPLEX-Fernsteuerung... Lag rd. 50 Jahre bei mir im Keller. Aber das ist dann eine andere Geschichte.
[/OT]


Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgende Bilder angehängt:
  • E1 auf Messe Nürnberg-1.jpg
  • E1 auf Messe Nürnberg-2.jpg
  • E1-Quelle.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (12. Juni 2015, 18:47)


Dieter_Doerr

RCLine User

  • »Dieter_Doerr« ist der Autor dieses Themas

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36

Samstag, 13. Juni 2015, 23:31

Hallo Helmut,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht mit den Informationen zum E1 und dessen Antrieb.
Es ist schon erstaunlich mit welchen simplen Mitteln (wenn auch teilweise sündhaft teuer zur damaligen Zeit) ihr damals den Elektroflug auf den Weg gebracht habt.
Sehr aussagekräftig finde ich das Bild mit der Ansicht unter dem Flügel, mit dem Prototyp Antrieb und der Balsaholz Luftschraube.
Das es sich quasi aus der Technik der Gummimotor Antriebe heraus entwickelt hat war mir unbekannt.
Diese Zeit habe ich leider nicht aktiv in meinem Verein mit erlebt.
Ich bin erst 1978/79, damals noch als Jugendlicher zu dem Verein zugestoßen, in dem auch Erich Rabe und Ludwig Retzbach Mitglied waren.
Da war das Thema E1 bei Erich Rabe schon wieder abgehackt.
Ludwig Retzbach hatte sich damals dann schon mit erster Drehzahlsteller Elektronik für Motoren beschäftigt.
Der Elektroflug war schon auf dem Weg sich zu etablieren, wenn auch noch als einsame Randgruppe.
Die Zeit damals gehörte den Verbrenner Fliegern.

Von Patrick habe ich Leihweise einen original E1 Antriebsmotor komplett mit Klappluftschraube.
Mein Ziel ist "neuer Wein in alten Schläuchen".
Ein moderner Brushless Motor in angenähertem Design zum damaligen Antrieb.
Dazu gehört natürlich auch eine "neue Klappluftschraube" in angenähertem alten Design.
An der Propellerform wird bereits gearbeitet.
Das Projekt hat allerdings jetzt im Sommer nicht die höchste Priorität, daher wird es nicht besonders schnell voran gehen.
Aber mein Ziel ist, ich möchte einen E1 bauen und auch damit fliegen gehen.

Vielen Dank für deine Hilfe, vielleicht hast du noch ein wenig mehr zum herausstöbern und berichten aus der guten alten Zeit.
Wir werden es gerne annehmen.

Viele Grüße, Dieter

PatrickK

RCLine User

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37

Sonntag, 14. Juni 2015, 18:04

Hallo Helmut,

Das Modell auf dem Bild war nur aufgehängt, um "Flagge zu zeigen", von einer "Serie" war das noch ganz weit entfernt; schon wegen der Motoren.

Also trügt mich meine Erinnerung, schade .. oder - Versuch der Eigenrettung ;-) - gab es den Flieger '73 schon, nur den Antrieb noch nicht?

Zitat

Später hat sich gezeigt, daß das Getriebe in allen Punkten mehrfach überdimensioniert war (fast für die Ewigkeit..)

Darf ich daraus ableiten, daß meine oben erwähnte und Deine in der Anleitung niedergeschriebene Befürchtung mangelnder Lebensdauer bzw. der geforderte schonende Umgang nicht soo wichtig sind? Daß ich also doch mehr als die o.e. 25 Wellenwatt draufgeben darf? Abgesehen davon, daß ich heuer sicher nicht mehr die Laufstunden pro Jahr meines Mosquito-Nachbaus bzw. des Edelweiss' und etlicher elektrischer Nachfolger zusamenbekommen werde.

Ich habe mir zwei AL-Motoren mit 21mm Gehäuse- und 2.0mm Wellendurchmesser besorgt, denen höchstens 5A und zwei Li-Zellen zugesprochen werden. Die wollte ich in die Mabuchi 360 der EFT-1-Antriebe verpflanzen, ähnlich wie ich es beim Edelweiss nebenan getan habe. Den bürstenlosen werden allgemein beeindruckende Wirkungsgrade nachgesagt, aber einem so kleinen und billigen Chinesen glaube ich das nicht so sehr, wie einem mehrere Hundert Euro teuren (großen = deutschen bzw. tschechischem) Hacker, Flyware, Plettenberg oder Lehner-Motor. Ich gehe davon aus, daß ich mir bei dem Motor mit den o.e. 25 Ausgangswatt nicht allzusehr in die Tasche lüge.

Zitat

[OT]
Ich bin jetzt gerade mit der Restaurierung einer "MPX 101" aus dem Jahr 1965 fertig geworden; funktioniert sogar wieder. Das war mein eigener Prototyp, der zur Entwicklung/Erprobung diente; de facto die allererste MULTIPLEX-Fernsteuerung... Lag rd. 50 Jahre bei mir im Keller. Aber das ist dann eine andere Geschichte.
[/OT]

Gab es da nicht noch ein Vorserienexemplar, nicht 101, sondern "nur" 10?

Ich hatte Dieter Wörner letzthin gefragt, da ich die ein Jahr später herausgekommene Digitron auf einem Bild als gleichen Bauchladensender wie die 101 gesehen hatte. Ich kannte den Digitronsender (in lebenden Exemplaren!) bislang nur als Handsender in verschiedenerlei Aufmachungen. Nein, er hat auch die als Bauchladen, und das Gehäuse sei das gleiche wie das der 101. Wie gut erinnerst Du Dich noch daran, was Du vor gut 50a entwickelt hast? Zu der Zeit, als ich beim Schreibwarenladen am Marktplatz angefangen hatte, um die Auslagen herumzuschleichen und die schönen, bunten Grundig-Fischbüchsen anzustauen, die exorbitanten Preise in Relation zu einem Fahrrad zu sehen: zwei Bellas = die schon bessere Ausführung des Rades beim Neckermann. Das Fahrrad ist aber so vollständig benutzbar, die Bellas sind nur ein kleiner Teil zum Ganzen. Ich musste erstmal die Räder meiner großen Geschwister aufbrauchen, eine Fernsteuerung gab es trotzdem noch lange nicht.

servus,
Patrick

haschenk

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38

Sonntag, 14. Juni 2015, 23:51

Hallo Patrick,

du bringst mich an die Grenzen meiner Erinnerung...

Zitat

Also trügt mich meine Erinnerung, schade .. oder - Versuch der Eigenrettung ;-) - gab es den Flieger '73 schon, nur den Antrieb noch nicht?

Eine Erklärung zu unseren unterschiedlichen Erinnerungen wäre, daß die Bilder aus dem Buch nicht von der Messe 1973, sondern von der Messe 1972 sind. Im "Hauptkatalog 1974" sind Modell und Antrieb schon so gezeigt, wie sie dann auch geliefert wurden (die Bilder weiter oben sind ja daraus). Ganz sicher ist, daß das gezeigte Modell (wegen der Antriebe) so nicht in Serie hätte gehen können. Ich hab' da auch noch ein Bild von mir und Fred Militky unter diesem Modell am MPX-Messestand, und ich kann mich auch noch an das Gespräch erinnern, bei dem es um rein technische Dinge ging; leider ist das Bild so schlecht (inzwischen geworden?.. es liegt ein Grauschleier drüber), daß eine Reproduktion sinnlos wäre. Vielleicht finde ich noch was an anderen Unterlagen; da war auch mal ein Sonderprospekt, den ich selbst bearbeitet habe; aber in welchem Jahr...

Zitat

Darf ich daraus ableiten, daß meine oben erwähnte und Deine in der Anleitung niedergeschriebene Befürchtung mangelnder Lebensdauer bzw. der geforderte schonende Umgang nicht soo wichtig sind? Daß ich also doch mehr als die o.e. 25 Wellenwatt draufgeben darf?

Du kannst da locker das Dreifache an Leistung durchlassen.... Die einzige Gefahr ist, daß (unter gegebenen Umständen..) sich die 3mm-Abtriebswelle bei "Bodenkontakt" verbiegt.

Zitat

Den bürstenlosen werden allgemein beeindruckende Wirkungsgrade nachgesagt, aber einem so kleinen und billigen Chinesen glaube ich das nicht so sehr, wie einem mehrere Hundert Euro teuren (großen = deutschen bzw. tschechischem) Hacker, Flyware, Plettenberg oder Lehner-Motor.

Daß kleine ("eisenbehaftete") Motoren schlechtere Wirkungsgrade haben, ist ein allgemeiner, technisch bedingter Trend. Das liegt vor allem daran, daß man Luftspalte (aber auch andere Toleranzen) nicht beliebig klein machen kann. Wenn man da auf ca. 70% im Maximum kommt, ist das schon recht gut. Dieser Trend gilt für Bürstis und BLs gleichermaßen, und hat im Prinzip auch nichts mit dem Herstellungsland zu tun.
Das gilt natürlich auch für "Eisenlose", aber bei denen fallen halt die Hysterese- und Wirbelstromverluste schon (fast) ganz weg, und dann "gewinnen" im Wirkungsgrad die Bürstis. Das ist neben Anderem (!) der Grund, warum in kleinen Multicoptern o.ä. so oft eisenlose Bürstis verwendet werden.
Die höchsten Wirkungsgrade erreichen "eisenlose" BLs (z.B. von MAXON oder Faulhaber), aber die sind dann idR groß, schwer und teuer, und tolerieren Überlastung nur minimal.

Zitat

Gab es da nicht noch ein Vorserienexemplar, nicht 101, sondern "nur" 10?
Ich hatte Dieter Wörner letzthin gefragt, da ich die ein Jahr später herausgekommene Digitron auf einem Bild als gleichen Bauchladensender wie die 101 gesehen hatte. Ich kannte den Digitronsender (in lebenden Exemplaren!) bislang nur als Handsender in verschiedenerlei Aufmachungen. Nein, er hat auch die als Bauchladen, und das Gehäuse sei das gleiche wie das der 101. Wie gut erinnerst Du Dich noch daran, was Du vor gut 50a entwickelt hast?


Jain...
Nichts gegen Dieter Wörner, aber da irrt er sich; er kennt diese "Frühgeschichte" ja auch nur vom "Hörensagen".

Eine "MULTIPLEX 10" gab es, aber nur als "Hobbyprodukt/Labormuster" von mir; das Teil ist nie fertig geworden und nie geflogen... Zu der Zeit war ich noch Studi und habe an meiner Diplomarbeit gearbeitet; durch's Hobby hatte ich Siegfried Kußmaul kennengelernt, der damals nebenberuflich die Fa. "Siegfried Kußmaul Ing." betrieben hat. Und da ist dann der Gedanke entstanden, daß man gemeinsam daraus "was machen" könnte (wenn's funktioniert...). Und da ist dann auch schon mal ein Prospektblatt entstanden; "Proportional/Simultan/Digital" war ja auch der Traum von jedem RC-Flieger. Weil eine Fernsteuerung auch einen Namen braucht, haben wir das Teil "MULTIPLEX 10" genannt, auf Grund des verwendeten Übertragungsprinzips und der geplanten Kanalzahl.

Nun hat das aber nicht so funktioniert wie gedacht, es gab diverse Probleme; hauptsächlich dadurch, daß die Funktionsweise als eine Art Weiterentwicklung der damals üblichen sog. "Tonkreis-Fernsteuerungen" konzipiert war, und mir wurde klar, wie man besser vorgehen müsste (Details würden hier viel zu weit gehen). Zwischenzeitlich hatte ich auch mein Studium abgeschlossen, und wir beschlossen, an der Steuerung weiter zu arbeiten; ich hatte Zeit, ein gewisses "knowhow", und hätte bei einem Mißerfolg höchstens ein paar Monate in meinem eigentlich "geplanten" Beruf verloren. Kußmaul konnte etwas Kapital, Kontakte zu Zulieferern u.ä. einbringen.

Und in diesem "zweiten Anlauf" hat's dann geklappt.... Die erste Anlage entstand noch bei mir im Bastelkeller, spätere dann bei Kußmaul im Wohnhaus in einem Raum neben der Garage. Als Namen hatten wir dafür "MULTIPLEX 101" gewählt, wobei die "101" keine weitere Bedeutung hatte, sollte nur anders sein als "10". Der Sender der jetzt restaurierten Anlage hat noch keinerlei Beschriftung (war halt nicht so wichtig), ist aber sonst zu 99% identisch mit der späteren Serie, und mit dem habe ich auch längere Zeit meine Modelle geflogen. Eine Handsender-Version (goldfarbenes Blechgehäuse) haben wir auch gemacht, aber nur in 2 oder 3 Exemplaren (auf Wunsch eines in der Nähe stationierten amerikanischen Freundes).

Die darauf folgende Fernsteuerungs-Generation hieß dann "Digitron". Darin war die Signaldarstellung/-verarbeitung nochmals vereinfacht/verbessert, und die Servos arbeiteten nach einem neuen Prinzip ("Impulslängen-Nachlauf" statt "Spannungs-Nachlauf"). Die Sender wurden von Anfang an als Hand- und Bauchladen-Sender geplant und gebaut. Der Handsender in einem blau eloxiertem Alublechgehäuse, der Bauchladen in einem zweifarbig lackierten Stahlblechgehäuse. Und der Bauchladensender hatte ein ganz anderes Design als das der MULTIPLEX 101 und waren auch innen anders aufgebaut. Von dem Digitron-Bauchladen-Sender hab' ich auch noch mein eigenes Exemplar im Keller....

Irgendwann um diese Zeit (weiß nicht mehr, wann) wurde dann auch der Firmenname in "MULTIPLEX S. Kußmaul" geändert, d.h. der Name der ersten Fernsteuerung wurde zum Firmenname.

Alles verdammt lang her...

Gruß,
Helmut

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haschenk

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39

Dienstag, 16. Juni 2015, 00:28

Hallo,

ich denke, daß sich der Widerspruch so erklären lässt:

Es gab von MPX damals einen "Hauptkatalog 73/74", und später einen "Hauptkatalog 74"; fragt mich nicht, warum. In beiden Katalogen ist die E1 auf 2 Seiten gezeigt, s. angehängte Bilder.
Im Katalog 73/74 ist das "alte" Modell dargestellt, das auch auf dem Messestand 73 aufgehängt war (Knickflügel, Faulhaber-Motoren, Balsaprops, Papier-bespannt...). Man beachte auch den Hinweis auf Seite 2, rechte Spalte, knapp über der Mitte: Vorläufige Angaben, Änderungen vorbehalten, Lieferung geplant 2. Halbjahr 1973.
Im Katalog 74 ist dann das "finale" Modell gezeigt (einfache V-Form, Mabuchi-Motoren mit KS-Getriebe, KS-Props, Folie-bespannt...).

Ich hab' auch noch einen Artikel von Erich Rabe in "Modell" Nr. 5/73 gefunden, den er nach einem Vorführtermin in Niefern geschrieben hat. Sind aber 6 Seiten (mit s/w-Bildern), betrifft noch das "alte" Modell. Da nichts Neues gegenüber den schon bekannten Bildern gezeigt wird und im Text auch viel Allgemeines steht, lasse ich das weg.

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgende Bilder angehängt:
  • E1_K73_74_1.jpg
  • E1_K73_74_2.jpg
  • E1-K74_1.jpg
  • E1-K74_2.jpg

PatrickK

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40

Samstag, 22. August 2015, 23:20

Hallo Helmut,

du bringst mich an die Grenzen meiner Erinnerung...

<Loriot>
Ach?
</Loriot>

Das ist durchaus Absicht. Nicht um Dich zu ärgern, sondern um möglichst viel in Erfahrung zu bringen. (Übrigens sichere ich mir diesen Thread regelmäßig, ned daß der Firma "RCline GbR" mal wieder die Sicherungen der letzten drei Jahre durchbrennen und keiner nix mehr nachschauen kann ...)

Zitat

Ich hab' da auch noch ein Bild von mir und Fred Militky unter diesem Modell am MPX-Messestand, und ich kann mich auch noch an das Gespräch erinnern, bei dem es um rein technische Dinge ging; leider ist das Bild so schlecht (inzwischen geworden?.. es liegt ein Grauschleier drüber), daß eine Reproduktion sinnlos wäre. Vielleicht finde ich noch was an anderen Unterlagen; da war auch mal ein Sonderprospekt, den ich selbst bearbeitet habe; aber in welchem Jahr...

Ja, gern. Du hast ja gesehen, daß mein nur "aufgebrezelter" Scan (= nicht neu abgetippt oder geOCRt) der alten Modellhefte optisch besser ist als die "altpapiererne" Vorlage. Ich weiß, daß ich als Zehn- bis Fünfzehnjähriger durch die Modellhefte und -bücher der Mittsechziger bis Frühsiebziger meines gut 15a älteren Schwagers gekrochen bin, dabei die über die Jahre wachsende Qualität der Bilder feststellen konnte: ich konnte auf den aufgerasterten Klischees die Einzelheiten der Flieger immer besser erkennen, da vermutlich das Raster feiner wurde und/oder die Tinte im besser werdenden Papier nicht mehr so verlief. Digital kann man diese Rasterung ein wenig abmildern, aber nicht vorhandene Graustufen können technisch natürlich nicht nachgebildet werden, das kann derzeit nur das Hirn. (Das stimmt nicht ganz, sehr aufwendige Rechenmaschinen und Programme können das auch heute schon.) Vermoderndes Papier, Klebe- und Schimmelpilzflecken, Risse, zerschnittene Pläne, Knickfalten z.B. in den ganzen FMT-Beilageplänen aus Gebetsbuchpapier sind heute aber eher eine Frage der Geduld und des Wissens geworden und kein pekuniäres Hardwareproblem mehr. Auch aus den A4-kleinen Planabdrucken in den Neckar-Verlag-Heften kann man einen brauchbaren Plan rekonstruieren, "nachfertigen" wäre eigentlich treffender.

Zitat

Zitat

Darf ich daraus ableiten, daß meine oben erwähnte und Deine in der Anleitung niedergeschriebene Befürchtung mangelnder Lebensdauer bzw. der geforderte schonende Umgang nicht soo wichtig sind? Daß ich also doch mehr als die o.e. 25 Wellenwatt draufgeben darf?

Du kannst da locker das Dreifache an Leistung durchlassen.... Die einzige Gefahr ist, daß (unter gegebenen Umständen..) sich die 3mm-Abtriebswelle bei "Bodenkontakt" verbiegt.

Dazu habe ich mittlerweile was gefunden, s.u.

Zitat

Die höchsten Wirkungsgrade erreichen "eisenlose" BLs (z.B. von MAXON oder Faulhaber), aber die sind dann idR groß, schwer und teuer, und tolerieren Überlastung nur minimal.

Und ich möchte bei außenliegenden Motoren gern deren alte Optik beibehalten. Wie hier, Eberhard hat nur den Antriebsakku und die 2G4-Spektrum als Zugeständnis an die Neuzeit, abgesehen davon ist sein Hi Fly ausgesprochen original. Ganz so päpstlich habe ich das nicht vor.

Zitat

Nichts gegen Dieter Wörner, aber da irrt er sich; er kennt diese "Frühgeschichte" ja auch nur vom "Hörensagen".

Bei Erscheinen der 101 kam er gerade in die Schule.

Zitat

Eine Handsender-Version (goldfarbenes Blechgehäuse) haben wir auch gemacht, aber nur in 2 oder 3 Exemplaren (auf Wunsch eines in der Nähe stationierten amerikanischen Freundes).

"Auf Wunsch gibt es ihn auch als Handsender nach amerikanischer Art" (Zweite Seite des Artikels im Februarheft '66 von "modell" - nett, wie die Interna so förmlich werden ;-)

Zitat

Die darauf folgende Fernsteuerungs-Generation hieß dann "Digitron". Darin war die Signaldarstellung/-verarbeitung nochmals vereinfacht/verbessert, und die Servos arbeiteten nach einem neuen Prinzip ("Impulslängen-Nachlauf" statt "Spannungs-Nachlauf").

War der Umstieg von Grundig TX14/RX14 auf Grundig Varioprop nicht ähnlich, die dann ebenfalls das Impulstelegramm nach Schumacher hatte?

Zitat

Und der Bauchladensender hatte ein ganz anderes Design als das der MULTIPLEX 101 und waren auch innen anders aufgebaut.

Gut, dann werde ich wohl doch noch eine Weile suchen. Oder mich mit meinem blauen Handsender begnügen müssen. Die Farbe ist hier auf dem letzten Bild allerdings nicht erkennbar, nur der ausgeliehene Hut ist mir erkennbar zu klein ;-) Auf anderen Bildern in dem Thread ist er zu sehen. Meine Inspiration zu diesem Bild war das:



Zitat

Irgendwann um diese Zeit (weiß nicht mehr, wann) wurde dann auch der Firmenname in "MULTIPLEX S. Kußmaul" geändert, d.h. der Name der ersten Fernsteuerung wurde zum Firmenname.

Gab es dabei Händel mit Alexander Engel, der um die gleiche Zeit eine IIRC Zehnkanal-Tipanlage gleichen Namens führte? Die eventuell eine umgelabelte Kraft- oder Orbit-Anlage war, die seinerzeit genauso mit vielen, einzelnen Einachsknüppeln kamen. Alexander Engel hielt sich ja oft in den USA auf, was wohl zum (deutschen) Radarmaster und den großen (amerikanischen) Versionen des urspünglich Denzin'schen Telemasters führte.

Nun zum Luxus-EFT-1:




Die Zeichnung:



Das stammt aus Oliver Wennmachers Getriebebuch, Deine o.e. Schwäche der Antriebswelle ist damit behoben. Den Scan kann ich auch größer beibringen, falls das einer nochmals machen wollte (und vielleicht kein Ingenieurs-Grundstudium hinter sich hat oder Werkzeugmacher oder Schlosser ist und sich das selbst ausdenken kann). Als Tragflügelmotor ist es egal.

Zur Belastbarkeit schreibt Oliver:



2x 50 = 100W mechanische Getriebeeingangswätter werden zu (hoffentlich mindestens) 80 Luftschraubenwättern, was bei einem heutig von mir erhofften Fluggewicht von einem Kilo zu nicht zeittypischer, aber sicher beruhigenderer Steigleistung führen wird. Im 23. Post hier hatte ich meine dafür erstandenen ALs erwähnt, die von mir 25 Wellenwätter zugesprochen bekamen. Ich wollte dem fernöstlichen Euphemismus nicht so gern folgen, der von 42 Eingangswättern spricht. Sondern eher dem leicht nachprüfbaren Durchmesser, der ein erfolgreiches Verstecken in den Mabuchi-Blechmänteln ermöglicht. Kann ich Deine offensichtlich Wakefield-inspirierte Luftschraube mit 75% ansetzen? Das tatsächliche Fluggewicht kann ich nach Fertigstellung leicht nachwiegen, die Sink. und resutierende Steigleistung berechnen und mittels heute sehr billig gewordenem Vario überprüfen.

Wenn er einfach fliegt, isses allerdings so auch schee ;-)

servus,
Patrick

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