Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 2. Mai 2019, 09:17

Strolch (Aeronaut 1109/00)

Hier hab ich neulich etwas zu laut nachgedacht. Dann bin ich auf die Leiter gestiegen, um die schon etwas eingstaubte Schachtel vom Schrank zu holen.

Und - o Wunder - die lange Lagerung hat überhaupt nicht geschadet.
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • schachtelinhalt.jpg

2

Donnerstag, 2. Mai 2019, 09:23

Wie alter Wein :O

3

Donnerstag, 2. Mai 2019, 09:32

Nun ja, ganz so war der Schachtelinhalt nicht - die vorgestanzten und bedruckten Teile auf Sperrholzbrettchen musste ich schon noch über die Dekupiersäge laufen lassen - und anschließend noch verputzen.

Durch die Vorarbeit von aeronaut (oder ist das noch Eggenweiler-Bestand) geht das recht zügig - aber das letzte Wochenende war durch Temperatur und Luftfeuchte im Außenbereich quasi dazu prädestiniert.

Kleiner Schönheitsfehler: ein Spant ist doppelt - den vorgestanzten sollte man verwenden und den zweiten aus dem bedruckten Brett großzügiger ausschneiden.

Beim Rippensatz sind alle Rippen mit Vorstanzung für die Aussparung (davon sind 21 zu fertigen) - aber auf dem Flächenplan stehen 3, die voll zu bleiben haben - die in der Flächenmitte und die an den Knicken. Liegt vermutlich daran, dass dort durch die Aufdopplungen am Holm wenig Fleisch bleibt. Die 2x1mm Sperrholz am Knick könnten noch funktionieren, in der Mitte geht das wegen der Holmknickverstärkung durch 2x5mm definitiv nicht, da hab ich schon eine neue Vollrippe angefertigt.

Bilder kommen nach - für die Kamera muss erst der Akku geladen werden.

Als nächstes brauch ich wohl eine Helling für die Fläche.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • fehlerhafter_spant.jpg
  • spantensatz.jpg

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 2. Mai 2019, 12:36

hab ich neulich etwas zu laut nachgedacht

Hallo e-beaver. Das freut mich jetzt aber wirklich.
Es gibt viele Parallelen zu Hast die ich gerade baue. Ich freue mich auf die Bilder vom Bau.
Als nächstes brauch ich wohl eine Helling für die Fläche.
Das würde ich Dir auch sehr empfehlen. Bei der Hast, habe ich das auch vor.
Thema abonniert, bin gespannt.
Viele Grüße Leo :w

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

5

Freitag, 3. Mai 2019, 09:04

Dann bin ich auf die Leiter gestiegen, um die schon etwas eingstaubte Schachtel vom Schrank zu holen.

Und - o Wunder - die lange Lagerung hat überhaupt nicht geschadet.

:D ..... meine Frau kramte da in einem Modellbaushop in den Regalen rum und entdeckte eine sehr staubige Kiste..... Ein Puster und der Shop brauchte mehr Licht! Dafür wurde dann aber der Kasten sichtbarer.... Es war der Beginn meiner Mistral.... Leo hat sie nach gebaut und ist sehr zufrieden mit dem Flugverhalten!
Ich natürlich auch. :)

Die Kiste sammt Inhalt und Plänen war aus dem Jahre 1965 / 66 !!??!! Ein Klecks auf den Plänen könnten da einem Kanarienvogel oder Wellensittich zu zu ordnen sein.... :D

Also???? Tapfer an die Arbeit. :)

Das wird schon!!! :ok:
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

6

Freitag, 3. Mai 2019, 11:59

Nochmals kleine Details zu den Rumpfspanten: Es ist definitiv Spant 13 doppelt. Also aus dem gedruckten Spant 13 den gezeichneten Spant 12 fertigen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • spant12_14.jpg
  • spant12_13.jpg

7

Freitag, 3. Mai 2019, 12:01

Und zu den Rippen auf dem Hauptholm (verjüngt gehobelt, geschäftet, gebogen und verleimt) auch noch ein paar erklärende Bildchen.

Die Vollrippe am Knick muss nicht zwingend sein, denn die Nachbarrippe muss genauso für die Sperrholzverstärkung ausgenommen werden. Versuchen wirs mal mit den ausgeschnittenen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • rippen_hauptholm.jpg
  • rippen_mittelstück.jpg
  • rippe_holmknick.jpg
  • holmknick_2.jpg

8

Montag, 6. Mai 2019, 09:36

Ja, die Helling. Hab noch ein paar Holme eines Lattenrosts und ein paar Spanplättchen gefunden. Spax machts möglich.

Und dann habe ich transparent bespannt. Schön wie sich die Struktur drunter abzeichnet ;)
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • helling.jpg
  • transparent_bespannt.jpg

9

Montag, 6. Mai 2019, 09:42

Dann fleißig Nägelchen eingeschlagen und die Dampfente augepackt. Die Buchenleisten für die Randbögen sind in der Liste als Biegeleiste beschrieben - und genauso einfach lässt sie sich um die Kurve biegen. Klar, der Dampf und die Nässe helfen auch. Das geht ohne langwieriges Wässern.

Gleich zwei davon übereinander, damit es identische Bögen gibt. Die Nasenleiste ist mehr oder weniger gerade, die Endleiste braucht einen Bogen. Da dasselbe Spiel, Nägelchen und Dampf.

Kaum sind die Randbögen aus dem Nagelbett, biegen sie sich wieder auf. Also doppeln - und mit Leim fixieren.

Das hält und der erste Randbogen kann an die Leisten. Den Übergang zum Hauptholm muss ich aber noch anpassen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • randbogen.jpg
  • randbogen2.jpg
  • endleiste.jpg
  • randbogen_doppeln.jpg
  • randbogen_fest.jpg

10

Montag, 6. Mai 2019, 09:50

In der Zwischenzeit kommt der Hilfsholm an die Reihe. Vielleicht war ich auch zu großzügig und hätte mehr schäften müssen. Jetzt gehen mir die 5x2 Leisten für den Rumpf und das Leitwerk aus. Konnte zwar mit der Kreissäge eine 5mm Leiste auf 2-3mm spalten, aber konstant geschliffen auf 2mm macht doch mehr Mühe als geplant - werde wohl doch noch ein paar Leisten nachkaufen müssen.

Endleiste noch schlitzen, um die Rippen zu führen und dann liegen sie alle da. Der andere Randbogen muss nach dem Doppeln auch noch trocknen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hilfsholm_schaeften.jpg
  • hilfsholm_knick.jpg
  • endleiste_schlitz.jpg
  • holme.jpg

11

Montag, 6. Mai 2019, 09:56

Während das ganze trocknet, hab ich mich mal weiter um das Höhenruder gekümmert. Soll auch ein Pendelruder geben. Das Leitwerk liegt auf den Holmen auf, die verjüngen sich aber nach hinten.
Also kommt eine dicke Rippe aus Fichte/Douglasie? an den Rumpf, unten muss ich sie noch nach dem Holmverlauf anfräsen. Aktuell habe ich etwa 10mm nach beiden Seiten Ausschlag (an der Endleiste gemessen). Die Rumpfholme werde ich nach dem Aufsetzen auch noch noch ausnehmen müssen - aber da werden sie an der Oberseite ja durch die dicke Rippe wieder verstärkt.

Zu guter letzt mal die Rippen lose auf die Holme gesteckt, um einen Eindruck von der Fläche zu erhalten. Müssen noch leicht an die Schrägstellung am Holm angepasst werden, sitzen noch etwas stramm.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • pendelhoehenruder.jpg
  • lose_gesteckt.jpg

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

  • Nachricht senden

12

Montag, 6. Mai 2019, 13:14

Hallo E-beaver.
Also, das sieht bis jetzt sehr viel versprechend aus :) .
Was Pendelleitwerk betrifft, bin auch gerade bei der Hast dabei. Erfordert etwas Anpassung, aber es geht.
Viel Erfolg.
Nebenbei, Du bist schon lange dabei. Ich respektiere natürlich die Privatsphäre , aber könntest Du uns Dein Vornamen verraten? Es wäre irgendwie netter uns dann zu unterhalten :) .
Wenn nicht, ist es natürlich auch OK.

Viele Grüße Leo :w

13

Mittwoch, 8. Mai 2019, 12:00

Leim

Nun wirds ernst. Rippen, Holme und Bögen gehören zusammen. Also nochmals ordentlich auf der Helling fixiert und langsam mit dem Auftragen des weißen Leims begonnen.

Am Randbogen gibt sich ein Problem: der Holm liegt zu tief.

Die Anleitung schreibt fürs Bespannen was von

Zitat

am besten eingespannt, wobei darauf zu achten ist, dass die äußersten Profile laut Zeichnung weniger Einstellwinkel erhalten als die mittleren.


Nur wo steht dieser Einstellwinkel? Auf der Frontansicht und Draufsicht für die Fläche Fehlanzeige. Irgendwelche verdeckten Linien sind auch nicht sichtbar.

Auf dem Baubrett ausgerichtet liegt die Endleiste im Mittelbereich flach auf. Die Nasenleiste ist bei allen Rippen auf einer Ebene (6mm hoch). Wenn dann die Profilsehne Unterseite Nasenleiste zur Unterseite Endleiste eingezeichnet wird und über den Profilbauch - da wo der Hauptholm unten bündig ist - eine parallele Linie läuft, ist für die außenstehende Rippe der Einstellwinkel 0, während dieser bei den Mittelrippen positiv liegt.

Also muss der Holm im Außenbereich hochgebogen werden. Lässt sich mit der Dampfente schnell und zügig erledigen. Vielleicht muss dann der Hauptholm nochmals beigeschliffen werden. Auch überlege ich mir, ob ich im oberen Bereich des Randbogens noch eine kleine zusätzliche Leiste einziehe, damit die Bespannung oben und unten symmetrisch bleibt und nicht zu sehr einfällt.

Das Vermuffen der Rippen mit Leim ist sehr meditativ, braucht aber Zeit... (und ist noch lange nicht fertig) Und an der Endleiste hab ich noch ein paar Verstärkungsdreiecke geleimt - fürs erste nur bei jeder zweiten Rippe, aber vielleicht überkommt mich noch die Lust auf mehr Sägerei.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • holm_randbogen.jpg
  • anstellwinkel.jpg
  • randbogen_buendig.jpg
  • leimmuffen.jpg
  • verstaerkung.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (8. Mai 2019, 12:06)


Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 8. Mai 2019, 16:13

Hallo e-beaver!
Tja, genau so sah es bei mir, bei der Hast und dem HLW aus.Mit dem Unterschied, daß es im Plan stand, um wie viel ich die letzte Rippe unterlegen soll.
Na ja, es ist leider nicht das erste mal, daß Aeronaut sich paar Fehler in der Baubeschreibung oder auch Konstruktion leistet.

Ich habe zwei davon gebaut. Die fliegen zwar sehr schön, aber nicht ohne Änderungen.
So wie es aber scheint, hast Du es geschickt hinbekommen :)
Viele Grüße Leo :w

15

Donnerstag, 9. Mai 2019, 10:26

Außer Rippen vermuffen und Spalte füllen ist nicht viel spektakuläres passiert. Noch etwas Schleifpapier - und das.

Zitat

im oberen Bereich des Randbogens noch eine kleine zusätzliche Leiste einziehe, damit die Bespannung oben und unten symmetrisch bleibt und nicht zu sehr einfällt.
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • randbogen_oben.jpg

16

Donnerstag, 9. Mai 2019, 10:56

Damit wäre die Fläche fertig zum Beplanken. In der Anleitung steht, dass die Oberseite beplankt werden soll. Die Kartonstreifen sind aufgerollt in der Packung, vier Stück sind vorhanden.
Für das Ohr passt die Länge. Bleiben noch zwei für die Mitte. Aber die sind zu kurz - und eigentlich zu breit. Steht auch noch was von 5mm überlappend dabei, also mal quer versuchen. Passt über genau drei Rippenfelder. Nur bleibt nicht mehr viel Luft zum Überlappen. Die Papierqualität sieht dafür aber nicht schlecht aus, recht glatte Oberfläche - und durch die Rolllagerung erübrigt sich auch das Rüllen über eine Stricknadel.

Muss ich mal suchen, ob ich auf die Schnelle noch größere Bögen ähnlich guten Karton finde. 0,4mm Sperrholz hab ich mir schon besorgt, da brauch ich aber eh Kartonschablonen, um das an die Pfeilung anzupassen, damit das im Mittelbereich und an der geraden Vorderkante des Ohrs komplett über die Nase gebogen werden kann.

Noch etwas Bauchschmerzen bereitet mir in diesem Zusammenhang noch die Stützrippen 10 zum Flächenbefestigungsbrett 9, weil die durch die Nasenbeplankung sowohl oben/vorn als auch unten durchtauchen und dazuhin noch von der (bereits verleimten) Nasenleiste durchbohrt werden. Ist die Beplankung drauf, komm ich zum kleben nicht mehr ran, kleb ich sie vorher fest, ist die Unterseite nicht mehr "eben" und ich muss Leisten auf die Helling nageln.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • karton_ohr.jpg
  • karton_mitte.jpg
  • karton_2.jpg
  • karton_3.jpg

17

Donnerstag, 9. Mai 2019, 12:07

Schau mal ob du einen Papierhändler in deiner Nähe hast dort bekommst du den Karton bis Din A2 Größe dann entfällt das anstückeln. 170 gr. Karton sollte ausreichen. Wichtig ist die Faserlaufrichtung des Kartons. Sie sollte parallel zu den Holmen laufen. Der Händler kann dir sagen wie die Laufrichtung ist. Wenn die Laufrichtung mit den Rippen läuft fällt sie zu stark ein. Wenn kein Händler in der deiner Nähe ist kannst du auch bei Bastelgeschäften nachfragen die haben auch große Bogen auch farbig. Die Laufrichtung kann man auch selbst herausfinden, entweder durch biegen des Kartons oder durch einreißen eines kleinen Stücks. Beim Biegetest läuft die Faser in der Richtung die den geringsten Widerstand erzeugt. Beim Reisstest läuft die Faser dort wo der Riss annähernd gerade verläuft.
Es ist immer besser auch unten zu beplanken. Dann entfällt das ankleben an der Nasenleiste was meist schwierig ist. Also in einem Stück vom Oberholm bis Unterholm beplanken.
Heinz

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hastf1b« (9. Mai 2019, 18:18)


18

Montag, 13. Mai 2019, 10:48

Habe ein Schreibwarengeschäft geplündert und noch einen alten Kalender gefunden. Kalender ist vom Papier her ähnlich, wie das aus der Werkstoffpackung. Aber so ganz zufrieden bin ich mit der Optik nicht - auch beim groben ausrichten (ohne Klebstoff, aber Kreppband) bekommt das bereits Dellen und Rillen. Es lassen sich ganz gut Schneideschablonen daraus herstellen.

Das Papier aus dem Schreibwarengeschäft ist rot und hat 160g, aber dafür eine Pappe-ähnliche Oberfläche auf der einen Seite und eine leichte Prägung auf der anderen. Eine Laufrichtung konnte ich durch Reißtest noch nicht wirklich ermitteln. Möglicherweise lässt sich das aber mit Spannlack gut härten (nur der ist auch noch nicht eingetroffen). Hätte auch den Vorteil, dass die Farbe schon drin ist. Ob sie drin bleibt, wenn der Spannlack drüber geht...

Als dritte Alternative steht noch 0,4mm Sperrholz im Raum. Wiegt etwa 400g/m² (der halbe Quadratmeter waren 207g mit Gummiring). Klar, ist schwerer, aber deutlich stabiler.

Noch zur Rechnung: gesamt werden 0,3m² Nasenbeplankung benötigt. In 160g-Papier sind das 50g Pappe und als Sperrholz 125g, also 75g mehr.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • karton_kalender.jpg
  • schablone_ohr.jpg
  • papier_rot.jpg
  • nase_rot.jpg
  • sperrholz.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (13. Mai 2019, 11:06)


19

Montag, 13. Mai 2019, 10:59

Die Rippen 10 sind inzwischen verklebt, die Flächenauflage auch angefertigt - und damit die Nasenbeplankung an den Rippen 10 auch ordentlich angeklebt werden kann, mussten noch ein paar Halbrippen improvisiert werden.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • flaechentraeger.jpg
  • rippen_aufdoppler.jpg

20

Montag, 13. Mai 2019, 11:16

Dieses glatte Papier enthält ziemlich viel Ton, das saugt Wasser auch in der Sahara aus der Luft. Besser geht "Kraftpapier" oder das braune Packpaier.

Ähnliche Themen