21

Donnerstag, 16. Mai 2019, 10:30

eins auf die Nase

Hab mich entschlossen, das ganze in rotem Papier zu beginnen. Das weiße Kalenderpapier hat tatsächlich zu viel Füllstoff und wenig Fasern - beim Reißen bröselt es regelrecht.

Hinterkante am Holm mit vielen Klammern fixiert, dann mittels Gummiringen an den Rippen fest gemacht. Teilweise war Nachkleben erforderlich (Weißleim) und Nachbügeln.

Gegen das Licht betrachtet sieht man auf der Oberseite noch leicht die Rippenstruktur (vor allem die Leimraupen ziehen das im Nachgang), aber macht einen guten Eindruck. Braucht wohl noch ein paar Anstriche mit Spannlack, bevor das weiße aufgekleistert wird. Die anderen Felder kommen dann nacheinander dran.

Zitat

Besser geht "Kraftpapier" oder das braune Packpaier.

Was in Wiki beschrieben ist, klingt grundsätzlich mal gut. Aber dass dann überwiegend

Zitat

Hochwertiges Recycling Kraftpapier
widerspricht dann deutlich dem Satz aus Wiki

Zitat

Die Verwendung von Altpapier, das viele beschädigte Fasern enthält, würde die Festigkeit herabsetzen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • beplankung_1.jpg
  • beplankung_2.jpg
  • beplankung_3.jpg

22

Donnerstag, 16. Mai 2019, 21:57

Ja, da gibt's auch so Qualitätsunterschiede :)

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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23

Freitag, 17. Mai 2019, 18:16

Hallo e-beaver!
Ich will Dich jetzt wirklich nicht verunsichern. Vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden.
Aber so wie es aussieht, wird das rote Karton noch mit Spannlack behandelt und dann kommt noch das weiße Karton drauf. Also, rot-Spannlack-Kleber- weiß.
Hm....Gewicht sammelt sich. Wäre dann das 0,4mm Sperrholz doch nicht bessere Wahl?

Jeder muss hier selbst entscheiden. Ich werde bei der Hast direkt mit Sperrholz bügeln. Auch wenn es etwas mehr wiegen sollte. Das ist wiederum meine Entscheidung ;) :D .

Als dritte Alternative steht noch 0,4mm Sperrholz im Raum. Wiegt etwa 400g/m² (der halbe Quadratmeter waren 207g mit Gummiring). Klar, ist schwerer, aber deutlich stabiler.



Noch zur Rechnung: gesamt werden 0,3m² Nasenbeplankung benötigt. In 160g-Papier sind das 50g Pappe und als Sperrholz 125g, also 75g mehr

Hier war der Vergleich nur zwischen dem 160g Papier und dem Sperrholz.

Vielleicht habe ich doch etwas falsch verstanden.
In jedem Fall viel Spaß und Erfolg.

Viele Grüße Leo :w
Edit.
Oder ist das weiße als komplette Flügelbespannung gemeint?

24

Freitag, 17. Mai 2019, 23:18

roter Karton + weißes Spannpapier, kein weiterer Karton mehr. Spannlack ist viel Lösungsmittel. Und Sperrholz braucht auch Lack.

Am ersten Ohr hatte ich jetzt doch deutlich mehr Wellen als gedacht, mal sehen, ob ich die mit Dampf und Bügeln noch rausbekomme. Mit Sperrholz kann ichs ja dann immer noch versuchen - auch wenn ich da jetzt bezüglich Geometrie meine Zweifel bekomme...

Preislich tut der Versuch mit dem Karton nicht so weh und wegschleifen lässt er sich auch leichter.

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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25

Samstag, 18. Mai 2019, 04:47

Ok, alles klar. Dann habe ich doch falsch verstanden..
Viele Grüße Leo :w

26

Montag, 20. Mai 2019, 10:17

nun noch ein paar Bilder zu Wellen, Spannlack und Föhn.

Nach dem ersten Spannlackdurchgang waren durchaus noch Wellen sichtbar, vor allem gegen das Licht.
Mit dem Heißluftgebläse auf Stufe 1 lässt sich der Karton doch noch etwas glätten - scheint aber nach einer Weile an der Luft wieder nachzulassen.

Das liegt vielleicht auch daran, dass die Kartoninnenseite (noch) nicht behandelt ist. Wir aber schwierig, da noch ran zu kommen, weil der Holm im Weg ist.

Mit nochmals stark verdünntem Spannlack eingestrichen, ist der Karton aber sofort wieder wellig. Aber das geht mit dem Föhnen wieder raus.

Das zweite Ohr hab ich aber nochmals gemacht, das ging selbst mit Föhnen nicht wirklich glatt. Wichtig ist, aus der Mitte heraus die Gummis festzumachen, dann verzieht sich das auch nicht so.
Ganz wellenfrei ist es nicht - aber dafür ist die Festigkeit der Nasenbeplankung doch ganz beachtlich.

Holz ist zwischenzeitlich auch mit Spannlack versehen - dann kann ich demnächst mit dem weißen Bespannpapier anfangen (und da wird der Karton vermutlich auch wieder nass...)
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • karton_wellig.jpg
  • karton_geföhnt.jpg
  • karton_geföhnt2.jpg
  • karton_nass.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (20. Mai 2019, 11:14)


27

Montag, 20. Mai 2019, 11:10

Während der Trockenpausen war ich erstmal mit dem Fahrrad unterwegs (Wiesen sind zu hoch zum drin rumtrampeln / fliegen). Aber es geht auch weiter.
Für die Randbögen am Höhenleitwerk ist mir eine Spanschachtel in die Finger gekommen. Bin noch nicht ganz zufrieden, veilleicht versuch ich das auch nochmals mit Kiefernleisten.
Und das Seitenruder liegt auch schonmal auf dem Baubrett. Rippen hab ich aus den Resten neu geschnitten. Das ganze dann auf eine 5x2 Leiste gesteckt, vorne angehobelt und mit zwei Sperrholzstreifen zusammengesetzt. Ein paar Versteifungswinkelchen und Leim - noch etwas Spalten füllen für die Kosmetik, dann auch wieder Trockenpause.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • randbogen_hlw.jpg
  • seitenleitwerk.jpg

28

Gestern, 10:53

Spanschachtel war nix, ist letztlich beim Schleifen auseinander gebrochen.

Nächster Versuch war Kiefer 5x2 mm auf Breitseite gebogen. Einen Randbogen habe ich ums Eck (ja, Eck) bekommen - leichte Faseranrisse waren aber schon festzustellen, bei der zweiten Hälfte war dann die Leiste richtig gecknickt und ohne Festigkeit.

Also auf Schmalseite biegen, davon brauchts dann aber drei Leisten. Gut gewässert (Installationsrohr mit Korken oben und unten verschlossen und mit Wasser und Leisten gefüllt), dann nochmals um die Nagelschablone gebogen. Verleimt, Nachgeleimt. Gibt dann einen 6x5 Randbogen. Auseinander gesägt (das gibt zwei gleiche! Randbögen) und auf 6x2 mm geschliffen. Feinanpassung an die Kontur erfolgt dann nach dem Schäften mit Nasen- und Endleisten.

Im Moment gibt es nur "linke" Flächenhälften (Planhälften), Nasenleisten binden dann heute abend ab. Spätestens mit den Rippen muss ich aber einen Leistensatz umklappen.
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  • kiefer_randbogen_biegen.jpg
  • hlw_endleiste_schaeften.jpg
  • schaeften_detail.jpg
  • schaeften_detail_2.jpg

29

Gestern, 13:32

Zitat

Spätestens mit den Rippen muss ich aber einen Leistensatz umklappen.


Was ist damit gemeint? Den Ausdruck habe ich noch nie gehört.

Heinz

30

Gestern, 14:04

Nasenleiste, Randbogenleiste, Endleiste = Leistensatz.

Umklappen siehe Bild
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • leistensatz.jpg

31

Heute, 10:30

die Nasenleiste war schnell geschäftet und trocken, deshalb gleich die Rippen aufgezogen und verleimt. Diesmal linke und rechte Hälfte.
Auf eine Helling hab ich hier verzichtet, auch wenn das aufgrund des vollsymmetrischen Profils sinnvoll wäre, weil die Rippen im Strak immer kleiner werden und das Leitwerk nirgens vernünftig aufliegt.

Auch das Unterlegen zweier Abstandsleisten links und rechts geht durch den senkrecht stehenden Mittelholm nicht.

Drum auch zum Fixieren die (noch nicht verklebten) Messingröhrchen.

Bisher siehts gerade aus, beim Bespannen/Lacken wird das aber beobachtet.

Zu guter letzt noch das Eckige ins Runde - man sieht her auch die Verjüngung (5->2+ mm) und mittuge Aussparung am Mittelholm - wird auch noch beigeschliffen.

Heut abend gehts an die Verstärkungsecken an der Endleiste und an den Anschlussrippen werd ich zur nächsten Rippe auch noch etwas Abstandshalter/Biegeschutz einplanen.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hlw_leimen.jpg
  • hlw_leimen_rechts.jpg
  • randbogeneck.jpg