41

Montag, 3. Juni 2019, 11:00

Nun kommen wieder nasse Leisten zum Einsatz. Diese werden in den Spanten direkt gebogen und mit Zwingen und Gummiringen auf Position gebracht.

Bei der Kontrolle mit dem Plan kommt der Nachteil dieser quick and dirty - Methode heraus:

Zitat

Also schnell noch eine 2mm Leiste unterlegt und die Spanten bündig mit der Ausnehmung an den Holm gedrückt.


An Spant 10 geht der dünne Seitenholm zwischendurch - am Rumpfgerüst ist dort aber eine satte, undurchdringliche Leimmuffe. Und der Kielholm lässt sich da auch nicht wirklich in Form bringen.
Erklärt im Nachhinein auch, weshalb da soviel Spant abgesägt werden musste und sich der Bowdenzug so schlecht duchfädeln ließ. Zum "Glück" sind die Seitenholme schon bündig am Nasenklotz abgezwickt - Nobody is perfect.

Gefahr erkannt - und gebannt, schnell den Spant 10 herausgetrennt + die Leisten nochmals neu machen.
Anschließend die Leisten trocknen lassen, denn auf nassem Holz leimt sich schlecht.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • spant_10.jpg
  • leisten_rumpf_biegen.jpg
  • leisten_rumpf_biegen_2.jpg
  • leisten_rumpf_biegen_3.jpg

42

Montag, 3. Juni 2019, 11:08

Nochmals die stramm sitzendnen, schrägen Durchbrüche + den Nasenklotz nachgearbeitet, dann die vorderen zwei Drittel verleimt und über Nacht trocknen lassen.
An der Nase schon mal grob verputzt, aber da werde ich noch Füllstückchen beigeben müssen. Der Hinterrumpf wird dann verleimt - und wieder gut auf dem Brett fixiert, damit sich hoffentlich kein Verzug einstellt.

An der Höhenruderauflage muss ich an der Seite noch unterfüttern, damit anschließend genug Holz zum Ausfräsen der Höhenruderbetätigung bleibt.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • nasenklotz_verleimt.jpg
  • hr_auflage_hebel.jpg
  • heck_leimen.jpg
  • rumpfholm_ausrichten_2.jpg

43

Dienstag, 4. Juni 2019, 10:06

Habe gestern noch etwas an der Höhenruderauflage rumgefrickelt. Nichts, was man zeigen könnte.
Gefühlt ist der Rumpf recht leicht - drum hab ich ihn mal auf die Waage gepackt. Und die anderen Teile auch.
- Fläche mit Kartonbeplankung 300g
- Rumpf + Flächenauflage 257g
- Leitwerksteile mit Steckung 75g

Mal schaun, was durch die Bespannung, etwas Schutzbeplankung und durch den RC-Einbau dazukommt.

44

Donnerstag, 6. Juni 2019, 10:13

Die Pendelhöheruderauflage wurde zwischenzeitlich eingebaut. Für einen Gabelkopf scheint es mir aber dennoch zu knapp zu werden, deshalb habe ich jetzt einen 1,5mm Stahldraht vorgesehen. Klar, ist vielleicht ewas massiv und schwerer, aber er läuft in dem doch fast gerade verlaufenden Röhrchen sehr gut. Die Rippen sind vorne etwas angefräst, hinten aufgefüttert und die gesamte Breite außen sind 26mm (nur so mal als Größenangabe).

Die Rumpfholme mussten mächtig ausgenommen werden, damit der Draht nicht am unteren Holm reibt, der Pendelruderhebel nicht klemmt und für den Ausschlag das hintere Röhrchen genug Weg hat. Beim Zahnarzt würde das Wurzelbehandlung genannt. Ganz ohne Berührungen bin ich noch nicht, aber ich kann das Höhenruder bereits gut von Hand bewegen.

Das Lagerröhrchen vorn ist noch nicht verklebt, ich werd auch noch zwei Unterlegscheibchen dazu setzen, dass es sich nicht am Holz in seitlicher Richtung abstützen muss.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • pendelruder_1.jpg
  • pendelruder_2.jpg
  • pendelruder_3.jpg
  • pendelruder_4.jpg
  • pendelruder_5.jpg

45

Donnerstag, 6. Juni 2019, 10:17

Man sieht auch an der Auffütterung, dass nach dem Aufbohren des Langlochs nicht mehr viel Material bleibt.

Wenn das Seitenruder eingesteckt wird, zeigt sich noch eine weitere Kollisionsstelle. Muss ich dann dann seitlich auch noch etwas auffüttern, damit es Kontakt mit dem unteren Holm bekommt. Oben wirds ja nur an einem Sperrholzbrettchen fixiert.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • pendelruder_6.jpg
  • pendelruder_7.jpg
  • pendelruder_8.jpg
  • seitenruder_kollision.jpg

46

Donnerstag, 6. Juni 2019, 10:20

Dann nochmals anschauen, wie der Seitenruderzug geführt wird. Im ersten Versuch mal vorn über den HLW-Holm, vermutlich aber doch von unten -dann aber über die HLW-Lagerung drüber biegen.

Und dann noch etwas auffüttern, damit dort die Bespannung geklebt werden kann und an der Zugdurchführung nicht aufreißt.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • seitenruder_zug.jpg
  • seitenruder_zug_2.jpg

47

Montag, 17. Juni 2019, 11:14

Der Einbau des Seitenruders setzt die saubere und finale Verlegung der RC-Anlenkungen voraus. Das hat sich doch etwas hingezogen und von außen ist gar nicht viel zu erkennen.
Aber es ist gemacht und die Ruder bewegen sich leichtgänging. Den Ruderweg für das HLW werde ich noch elektronsich begrenzen müssen - er "schlägt" an der Rippe an - obwohl er servoseitig am innersten Loch hängt.
Die Servoanbindung über einen deutlich beschliffenen Gabelkopf ist nicht ganz optimal, vermutlch wäre ein gekröpfter Draht einfacher. Aber dann entfällt die Möglichkeit der mechanischen Längenanpassung.

Der untere Teil des Seitenruders ist inzwischen auch verleimt, versteift, aufgefüttert, verschliffen.

PS: der ursprüngliche Ruderhebel aus Sperrholz war zu schwach und wurde inzwischen durch GFK ersetzt - braucht auch Zeit....
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • seitenruder_1.jpg
  • seitenruder_2.jpg
  • seitenruder_3.jpg
  • servos.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (17. Juni 2019, 11:36)


48

Montag, 17. Juni 2019, 11:30

Vor dem Urlaub hab ich noch die Rumpfbeplankung (0,4 mm) im vorderen Teil aufgezogen - Bespannpapier ist auch laut Bauanleitung

Zitat

Desgleichen werden diejenigen Stellen des Rumpfes und des Seitenleitwerkes, mit denen das Flugmodell beim Landen den Boden berührt, mit Leinenstreifen bespannt
zu dünn für diesen Bereich.

Nachdem das gründlich durchgetrocknet war, konnte das auch sauber beigeschliffen werden.
Mit dem Hochstarthaken aus gebogenem Draht bin ich nicht glücklich - erstens weil das Biegen selbst nicht so leicht geht und andererseits müsste ich an der Seite meine Beplankung wieder schlitzen und durchbohren, um entsprechend mit Fadenbindung dies zu befestigen. Ich werde da einen Hartholzklotz von oben einpassen und dann einen schraubbaren Haken von unten durch den unteren Holm bohren. Das lässt auch ggf. noch eine spätere Optimierung zu.

Die Gummiringe sind noch vom provisorischen Zusammenbau und auswiegen. Ich kann mir wohl einen größeren Akku leisten.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • rumpf_beplankung.jpg
  • rumpf_beplankung_2.jpg
  • rumpf_beplankung_3.jpg
  • rumpf_beplankung_4.jpg
  • rumpf_beplankung_nase.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (17. Juni 2019, 11:38)


Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

  • Nachricht senden

49

Dienstag, 18. Juni 2019, 08:54

Mit dem Hochstarthaken aus gebogenem Draht bin ich nicht glücklich - erstens weil das Biegen selbst nicht so leicht geht und andererseits müsste ich an der Seite meine Beplankung wieder schlitzen und durchbohren, um entsprechend mit Fadenbindung dies zu befestigen. Ich werde da einen Hartholzklotz von oben einpassen und dann einen schraubbaren Haken von unten durch den unteren Holm bohren. Das lässt auch ggf. noch eine spätere Optimierung zu.

Hallo E-beaver.
Ich weiß nicht, ob es bei Dir noch möglich ist, aber ich habe auch schraubbaren Haken genommen. Die Verstärkung, habe ich aber vor dem beplanken eingebaut.
Hier Post 47.
Hast 1934
Hält wirklich gut.

Mein Freund hat neulich der Haken weiter vorn an der Nase zum Flitschen der Hast angebracht. Es hat sehr gut geklappt. Zum einfliegen optimal.
Sonst sieht alles sauber aus. Viel Erfolg :ok:

Viele Grüße Leo

50

Freitag, 21. Juni 2019, 10:00

Hochstarthakenklotz ist hergestellt und eingebaut. Die Geometrie ist nicht ganz so einfach, weil ja der Holm unten auf 45° eingebaut ist, die Spanten selbst etwa 60° haben und gegenüber dem unteren Holm auch nicht senkrecht stehen. Hat mehr als einen Anlauf gebraucht.

Ansonsten ist die Helling noch etwas umgebaut worden, denn ich will die Fläche erst bespannen, bevor sie auf die Flächenbefestigung geleimt wird. Die Rippe steht ja unten raus, drum musste die Helling beschnitzt werden. Auch für die Schränkung wurden noch zwei Leisten angeschrägt und im Ohrenbereich an der Helling verklebt. Und neue Folie drüber.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hh_klotz.jpg
  • hh_klotz_2.jpg
  • helling_update_2.jpg
  • helling_update.jpg

51

Freitag, 21. Juni 2019, 10:05

Dann mal angefangen, die untere Seite zu bespannen. Ich weiß, dass es besser ist, beidseitig zu bespannen - noch ist aber "nur" geklebt und nicht gestrafft.
Geklebt mit Lösemittel auf die mit Spannlack grundierten Rippen bzw. Karton. Ist noch nicht überall flächig verbunden, deshalb erscheint es etwas weißlich. Spätestens mit verdünntem Spannlack erwarte ich da eine bessere Durchtränkung und Verbindung mit dem Untergrund. Feucht kommt die Farbe besser durch.
Oberseite ist zugeschnitten, mach ich heute abend weiter.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • bespann_1.jpg
  • bespann_2.jpg
  • bespann_3.jpg
  • bespann_4.jpg

52

Montag, 24. Juni 2019, 13:03

Die Fläche ist jetzt komplett bespannt und schon mehrfach Spannlack behandelt. Auch schon der erste Anstrich unverdünnt. Ist immer noch etwas milchig, vermulich liegt das an "Dellen" im Karton, wo das Papier dann doch etwas Abstand zum Untergrund hat und sich auch nicht festsaugt. Einen Anstrich gönn ich mir noch, wenn die Waage nicht aufschreit. Der Spannlack zerrt ganz schön am Holz - Helling brauchts weniger zum Bau, mehr zum Lackeren.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • bespann_5.jpg
  • bespann_6.jpg
  • bespann_7.jpg

53

Montag, 24. Juni 2019, 13:20

Am Höhenleitwerk noch eine kleine Bilderstrecke zum Umgang mit dem Papier. Das Leitwerk ist vorab mit Spannlack grundiert.
An einer Seite anfangen, die Rippen von oben mit Verdünner (ja, kann auch übriggebliebener vom Pinselwaschen sein) den Lack wieder anlösen und mit dem Finger festdrücken. Dauert ein paar Sekunden, bis das sich verflüchtigt.
Die andere Seite ebenso ausrichten, Klammern helfen dabei.
Rippe für Rippe durcharbeiten, auch an Nasen und Endleisten fixieren und umschlagen.
Am Randbogen erstmal nur heften.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hr_bespannen_1.jpg
  • hr_bespannen_2.jpg
  • hr_bespannen_3.jpg
  • hr_bespannen_4.jpg

54

Montag, 24. Juni 2019, 13:25

Wenn etwas mehr Klebewirkung erforderlich ist, kann auch unverdünnter Spannlack genommen werden.
Also Randbogen nochmals kräftig einstreichen.
Und um die Ecke ziehen.
Überstehendes Papier abschneiden
Nochmals pinseln und den Rest mit dem Finger nochmals glätten.

Nach dem ersten Spannlackdurchgang war leider am HR ein Verzug festzustellen, also muss auch da einen Helling her. Die Kiefernleisten sind auf einer Ebene, die Rippen verjüngen sich. An der Nasenleiste gibt es keine vernünftige Auflagefläche. also muss es reichen, die Endleiste und am Randbogen zu fixieren.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hr_bespannen_5.jpg
  • hr_bespannen_6.jpg
  • hr_bespannen_7.jpg
  • hr_bespannen_8.jpg
  • hr_helling.jpg

55

Montag, 24. Juni 2019, 13:37

Mit den Seitenruderrippen war noch eine Baustelle offen. Und am Leitwerkskiel wollte ich keine Sperrholzbeplankung, aber auch keine Leinenstreifen. Also nochmals Karton ausgeschnitten.
Und zumindest in hinteren Bereich noch einen Übergang an der Durchführung zur Seitenruderanlenkung ausgeformt.

Optisch könnte man noch einen Kreisbogen auf die Dämpfungsflosse mit Karton setzen - mach ich aber nur per Simulation (mit Beschriftung), weil sich der Karton nirgens abstützt - und vom Bespannpapier auch wieder in alle Richtungen läuft. Hier also nur Papier.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • leitwerk_farbe.jpg
  • hr_uebergang.jpg
  • SLW_kartonbogen.jpg

56

Montag, 24. Juni 2019, 14:15

Ansonsten gabs noch RC-Einbau, nachdem die eneloop-Akkus eingetroffen sind.
Der Einbau mag etwas unkonvetionell erscheinen - Buchenstab mit Heißkleber in der Mitte der Zellen fixiert und danach eingeschrumpft. Mit 45° passt die erste Zelle in die Aussparung, ansonsten mit Weißleim auf ein paar Aufdicker gesetzt.
Ansonsten noch Löcher in die Spanten gedremelt und mit Senker verrundet (sollte man vorher machen, dann gehts einfacher), Empfänger eingebaut und einen Deckel für das vordere Fach angefertigt. Zum Laden und Einschalten/-stecken muss man da ran.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • akkuhalter.jpg
  • akkuhalter_2.jpg
  • rc_einbau.jpg
  • rumpfdeckel.jpg
  • rumpfdeckel_2.jpg

57

Mittwoch, 26. Juni 2019, 09:47

Gefahr im Verzug

Spannlack soll spannen. Und das tut er auch. Leider an manchen Stellen zu gut.

Wenn man die Höhenruderhälften nach dem zweiten unverdünnten Auftrag gegeneinander hält, sieht man, dass die Wurzelrippe und auch die nächste Rippe deutlich verzogen sind.
Wäre wohl besser gewesen, das gleich in 2mm Birken-Flugzeugsperrholz zu machen. Das bischen Aussteifen hat quasi nichts gebracht.

Gibt zwei Lösungen: komplett neu machen (hätte ich doch besser Schablonen gemacht ;) ) oder eben auffüttern, beischleifen, nochmals auffüttern und zu guter letzt für die Optik noch einen Streifen 0,4er Sperrholz drüber.

auch an den Randbögen war das HR nicht lange genug eingespannt, da hats nochmal gearbeitet. Bekomme ich mit Wärmebehandlung vermutlich wieder raus - aber die Spannung auf der einen Seite lässt dann nach. Vielleicht nochmal einen stark verdünten Anstrich drüber (habe gesehen, dass dann der Glanz wiederkommt).
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • hr_verzug.jpg
  • hr_aufgefuettert.jpg
  • hr_aufgefuettert_2.jpg

58

Montag, 1. Juli 2019, 09:51

Glanz kommt wieder. Habe ich sowohl auf dem Höhenruder als auch auf der hinteren Seite der Flächenoberseite nochmals gemacht. Wichtig ist, gleichmäßig und nur einmal drüber zu gehen, so dass der Lack nochmal richtig schwimmt. Aber Einspannen ist unabdingbar, auch bei leichter Nachverdünnung zieht der Lack gnadenlos am Papier. Beim Höhenruder hab ich das wieder zu spät gemerkt, das sind fast schon Propeller geworden.

An der Unterseite lass ich das mal. Dort siehts nach wie vor streifig aus, ist aber dicht. Und an der Kartonnase bekomme ich eh nicht alle weiße Stellen raus.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • oberseite_glatt.jpg
  • unterseite_streifig.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (1. Juli 2019, 10:22)


59

Montag, 1. Juli 2019, 09:58

Das Pendelruder hatte noch eine Kollision mit der Seitenruderanlenkung. Zwar nur bei Vollausschlag, aber der ist nun auch nicht wirklich riesig. Und zum Aushungern bei der Landung könnte das durchaus nützlich sein... Bleibt also nix anderes übrig, als den "teuren" Fertigbeschlag durch einen Eigenbau zu ersetzen.
Also Rundmessing ausgegraben, zentrietes Loch, M2-Gewinde rein und passendes Querloch. Die Länge der M2 Kreuzschlitzschraube ist so bemessen, dass sie den Zug festdrückt, aber oben noch etwas Spiel für die Drehung hat. Das Gewinde ist sicher nicht die optimale Lagerachse, aber diese Schraube wollte ich dann doch nicht selbst drehen/schneiden (mit 1,6mm gewindefreiem Bolzen).
Jetzt ist auf Vollausschlag noch die erforderliche "Luft" über.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • slw_anlenkung_alt_neu.jpg
  • slw_anlenkung_neu.jpg
  • slw_anlenkung_neu_2.jpg

60

Montag, 1. Juli 2019, 10:06

Die Fläche muss auf den Rumpf, dazu aber erst mal auf den Flächenträger. Vorn in die Kartonnase musste ich wieder Löcher setzen, damit die Abstandshalter verleimt werden können.
Eigentlich bevorzuge ich Weißleim für Holz auf Holz. Aber die ganze Fläche ist ja mit Spannlack imprägniert und die Unterseite der Bespannung wollte ich jetzt auch nicht wieder auftrennen und bis aufs "nackte" Holz abschleifen.
Also mal was neues probiert. Hartkleber ist keiner im Haus, aber Spannlack ist ja auch nichts anderes. Also die blanken Holzteile nochmals gut mit Spannlack grundiert, ablüften lassen, nochmals behandelt, und zu guter Letzt die Fläche nochmals an den Klebestellen mit Spannlack versehen. Flächenbrett aufgelegt, beschwert und gewartet, bis der Lack anzieht. Den vorderen Nasenteil hab ich aber konventionell mit Leim aufgezogen und an die Krümmung festgespannt.

Das ganze dann mit dem Brett am Rumpf. Erst mal hinten fest, dann vorne mit der Fläche als Lehre an den vorderen Spant angeleimt. Zwischendrin noch ein weiteres Stützholz (nicht im Plan).

Die Flächennase soll mit Leinenstreifen verstärkt werden, ich versuchs mal mit Sperrholzbeplankung. Mit Karton hab ich die ersten Versuche gemacht, das gibt keine vernünftige Abwicklung. Also an die Seite noch zwei angeschrägte Stützrippen, die werden dann im Profilverlauf noch verschliffen und dann passt hoffentlich der "Deckel" aus 0,4mm drüber. Die Kraft der Gummis geht eh auf die zwei Mittelrippen.

Den Spalt unter der Fläche werde ich nicht mit Holz auffüttern, würde sich eh nur am Bespannpapier abstützen. Vielleicht kommt unten noch ne Lage Papier drüber mit Anbindung an die Flächenbespannung. Mal sehn.
»e-beaver« hat folgende Bilder angehängt:
  • flaechentraeger_3.jpg
  • flaechentraeger_leimen.jpg
  • flaechentraeger_leimen_2.jpg
  • flaechennase.jpg
  • flaechentraeger_2.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »e-beaver« (1. Juli 2019, 10:12)