61

Montag, 1. Juli 2019, 10:15

Das Brett auf dem Rumpf sitzt - wenn auch mit etwas Untermaß. Vielleicht hätt ich die Spanten doch an der Innenseite der Linie sägen sollen... Wenn Papier drüber ist, spielt das vermutlich eh keine Rolle mehr. Wenigstens sind die scharfen Kanten gebrochen. Und der ganze Rumpf zwischenzeitlich grundiert, dann kann ich mit dem Bespannen beginnen. Naja, der Akkufach-Deckel ists schon, irgendwas muss man ja machen, während die Fläche trocknet...
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62

Dienstag, 2. Juli 2019, 11:54

Leitwerk und Teile des Rumpfs sind nun auch schon bespannt. SLW hat schon den ersten Spann-Anstrich hinter sich. Über dem Karton wieder die üblichen hellen Patina-Stellen.
Den Hinterteil vom Rumpf mit einer Papierlänge ausgekleidet, reicht gerade mal bis zum Hochstarthaken. Spannanstrich fehlt noch, die leichten Falten gehn damit aber sicher raus.
Ach ja, die erste Flasche Lack ist auch schon leer...
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63

Mittwoch, 3. Juli 2019, 12:53

Vorderteil ist auch bespannt. Folie ist da schon etwas einfacher, weil geschrumpft und gedehnt werden kann. Papier dehnt sich auch "nass" nur wenig und "Schrumpfen" geht auf Holzflächen nur mit Falten - oder Einschnitten. Optisch bleiben sie auch nach dem Schleifen sichtbar - vielleicht wirds mit den nachfolgenden Lackschichten besser...

Mit dem ersten Straffen sind die Falten in den Freiflächen weg und es hört sich auch schon wie Trommelfell an. Den Deckel hab ich schon mehrfach gestrichen, das sieht man als Schattierung.
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64

Donnerstag, 4. Juli 2019, 10:17

Die Flächennase hab ich innen nochmals mit Querrippen aufgefüttert und letztlich mit Karton beplankt - Holz hätt ich genauso stückeln müssen.
Und die Unterseite mit Bespannpapier abgeschlossen.

Außer Lack gibts eigentlich nichts mehr zu tun. Muss mir noch was zur Nose-Art bzw. zur weiteren Kennzeichnung einfallen lassen. Weiß sieht nicht schlecht, aber etwas fad und nackt aus.
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65

Sonntag, 7. Juli 2019, 12:05

Der Rumpf und die Leitwerke haben doch noch etwas zugelegt, ich komme trotz des Akkus nicht ohne Blei aus. Ich brauch den kompletten Streifen aus der Packung.
Aktuell ist der Rumpf mit SLW bei 605g, die Fläche hat (mit Gummi) 381g - also wiegt die Papierbespannung 81g. Das ist dann etwa 100g/m2.
Das Pendelleitwerk sind noch 59g, also knapp 1050g für das ganze Modell.

Sicher hätte ich beim Lack etwas sparsamer umgehen können. Auch könnten die Servos weiter vor (SLW hat aber jetzt schon mehr als 1m) und mit einem kleineren Empfänger ginge auch noch was. Steckung am HLW in Carbon brächte auch noch ein paar Gramm.

Muss mal Zeit fürs Einfliegen finden...

Leszek1963

RCLine User

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66

Sonntag, 7. Juli 2019, 16:03

Hi E-beaver.
Tja, leider doch etwas schwer geworden. Trotzdem, ich wünsche Dir viel Glück beim Erstflug.
Du hast dir viel Mühe gegeben und uns gezeigt, wie es mit den alten Techniken geht :ok: und ehrlich bist Du auch. Nichts verschwiegen, alle Probleme angesprochen, super.

Viele Grüße Leo :w

67

Montag, 8. Juli 2019, 10:40

noch ein paar Bilder aus dem Garten. Die Flächen-Unterseite habe ich mit einem weichen Pinsel und Verdünnung auch nochmals aufgepeppt.

Und ja, Nose-Art und ein paar Zahlen fehlen immer noch, da bin ich am experimentieren.

Hab noch dünnes schwarzes Japanpapier aus dem Bastelladen - von dem weiß ich aber, dass es abfärbt. Muss man höllisch aufpassen, dass es nicht schmiert.

Laserdrucker-Toner ist in Aceton und mit Nitroverdünnung löslich, also kann man nicht direkt auf die Oberseite des Bespannpapiers drucken, das schmiert beim Lackieren.
Von hinten bedruckt (spiegelverkehrt) könnte funktionieren - aber der Rumpf ist schon bespannt.
Thermotransfer braucht satten Gegendruck, mit Bügeleisen auf die Bespannung dürfte zu sehr nachgeben.

Was geht, ist der Transfer mit Nitro/Aceton auf den durchgetrockneten Spannlack, kann aber auch nicht mehr mit Spannlack überstrichen werden. Und deckt nicht völlig.
Vielleicht reichts aber als Kontur, um das mit dem Pinselchen nachzuziehen. Werde weiter berichten.
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68

Dienstag, 9. Juli 2019, 10:50

Die passenden Prozessparameter für den Tonertransfer hab ich noch nicht ganz raus. Ein Bogen war nur "kopiert" und deshalb "nur" mit Schwarz-Toner. Glänzt nicht so wie die anderen Bögen.
Ein Transfer mit Azeton hat da nicht wirklich geholfen. Drum der Versuch mit Universalverdünnung und der "Farbtoner" gedruckten Vorlage.
Blatt auflegen, von hinten mit Verdünnung benetzen, etwas anziehen lassen und dann abziehen. So der Plan. Praktisch gesehen war aber das Papier schon wieder mit verklebt, der Spannlack hatte schon angezogen.
Mit Wasser kann man die Papierseite zwar anlösen, bekommt sie aber trotzdem nicht ganz weggerubbelt. Also die Papierfasern mit Spannlack tränken und versuchen, mit Borstenpinsel abzuheben - aber aufpassen, dass der Toner nicht verläuft... Ganz zufrieden bin ich nicht. Den nächsten Versuch mach ich auf der anderen Seite mit Wasser getränktem Papier.
In jedem Fall muss das ganze noch mit Lack nachgezogen werden. Dann passt der Kontrast.
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69

Mittwoch, 10. Juli 2019, 12:08

Mit Lack siehts besser aus. Freihand hätt ich das eh nie geschafft...

PS: man sieht den Akku durchschimmern. Den hab ich nochmals abgenommen, um das Blei mit Heißkleberin die Spitze zu bekommen. In der 45°-Anordung hat der nicht mehr gepasst, also auf die "Bleikammer" den Spant 17 angepasst und darauf mit Kabelbinder den Akku festgeschnallt.
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70

Mittwoch, 10. Juli 2019, 22:35

Zitat

Den nächsten Versuch mach ich auf der anderen Seite mit Wasser getränktem Papier.


Waterloo!!!

Aber Versuch macht kluch. Was auf anderen Materialien funktionieren mag, klappt auf Spannlack definitiv nicht.

Mit Verdünner von hinten löst es bei nassem Papier den Toner nicht richtig oder er wird durch die Wasserschicht vom Lack getrennt.Kaum was hângen geblieben, aber für Ausmalen als Anhaltspunkt knapp verwendbar.

Mit Aceton, das sich wunderbar mit Wasser mischt, löst sich der Spannlack wunderbar an und fixiert inerser Linie das Papier. Am Toner löst sich das aber wieder vom Spannlack, aber auch nicht überall. Also papierumrahmte Farbränder :( . Also mühsam Papier rubbeln, soweit machbar. Mit Aceton-Wassergemisch scheint das Papier besser ab zu gehn, Schleifpapier hilft auch nach. Durch Trocknen wirds auch noch weiß/milchig.

Ich habs mal schwarz ausgemalt.

Werde nach Trocknung noch mit Spannlack/Verdünner und kleinem Pinsel nachbessern. Fotos gibts erst dann, wenn ich halbwegs zufrieden bin.

71

Freitag, 12. Juli 2019, 10:09

Mit etwas Mühe war's doch noch zu retten. Also die zwei anderen Tattoos der Vollständigkeit halber noch angehängt.

Und ein Beispiel, wie das auf Spanplatte funktioniert.

Was ich bei der Wasseraktion gelernt habe: das Bespanngewebe war immerhin ordentlich imprägniert. Zumindest mache ich mir bezüglich Einfallen der Bespannung bei Luftfeuchtigkeit oder Nieselregen keine Sorgen mehr. Aber aktuell ist draußen ja eh alles nass, also an Erstflug nicht zu denken. Plakette muss auch noch drauf, die 250g Grenze ist ja leicht überschritten...
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Leszek1963

RCLine User

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72

Sonntag, 14. Juli 2019, 08:08

Hallo E-beaver.
Du hast Dir viel Mühe mit der Beschriftung gegeben. So wie in der alten Zeiten. Natürlich wäre es mit Plotten einfacher gewesen. Passt aber nicht so ganz zu dem Vogel.
Ich mache mir natürlich auch paar Gedanken, wie ich das bei meiner Hast mache. Tja, plotten wäre sicherlich einfach und schnell erledigt.

So weit wie Du es gemacht hast, werde ich wahrscheinlich aber nicht gehen. Ich habe Airbrush in der Werkstatt. Eine Schablone aus einfachem Papier, geklebt mit Sprühkleber müsste reichen. Habe schon paar mal gemacht. Parkettlack drüber, fertig.
Na schauen wir mal....
In jedem Fall, ich halte Dir die Daumen zu dem Erstflug.
Du bist schnell fertig geworden. Bei mir dauert noch etwas.
Viele Grüße Leo :w

73

Sonntag, 14. Juli 2019, 09:36

Airbrush hätt ich auch gehabt, aber ich habs nicht so mit den Schablonen. Meist läuft doch noch was drunter oder nebelt. Den Tipp, erst Klarlack auf die Schablone sprühen, kenn ich zwar inzwischen, aber dazu brauchts auch das passende Lacksystem.
Außerdem wollte ich mal was ausprobieren - auch mit dem Hintergedanken auch mal farbige "Abziehbilder" einzusetzen.

Wenn schon Ausschneiden, dann gleich alle Zeichen (z.B. aus Japanpapier) und mit Spannlack aufkleben.
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Leszek1963

RCLine User

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74

Sonntag, 14. Juli 2019, 19:25

Es geht schon recht gut mit Schablonen. Hauptsache dünn, fast trocken sprühen.
Viele Grüße Leo :w
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