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1

Freitag, 21. Oktober 2005, 09:05

Antike Fernsteuerung

Geht das auch unter Antikmodelle?

Suche Infos zur "miniron F3".
Ich hab' so n Teil noch von früher, ich weiss nur noch, der damalige Hersteller muss irgendwo in Schleswig-Holstein ansässig gewesen sein.

Viertakter

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2

Samstag, 22. Oktober 2005, 17:54

Hi, Andi!

Miniron oder Minitron??
Welche Bauart war das? RX als Pendler oder schon Superhet? Röhre? Transistor? Tip-Tip oder Prop...

Bin sowieso am "modell"-Hefte querlesen (ab ca. 1960 - ca. 1976 ne Menge da...), dabei kann ich mal drauf achten. Geläufig ist sie mir allerdings nicht...

Gruß, Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
und reichlich "Flächenzeugs"

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3

Sonntag, 23. Oktober 2005, 12:00

"minitron F3"

3-Kanal proportional 27 MHz

Sehr kleines Ding, etwa Taschenbuchformat, mit Drosselspule in der Antenne.
Graues Gehäuse.

Muss hergestellt worden sein 1ste Hälfte 70er Jahre, ich kann Dir auch ein Bild schicken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (24. Oktober 2005, 08:49)


Viertakter

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4

Sonntag, 23. Oktober 2005, 12:07

Hi, Andi!

Ich schaue mal meine Hefte durch, kann gut sein, daß die mal in "modell" vorgestellt wurde.

Ja, schick mal ein Bild oder poste es hier...


Gruß, Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
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5

Montag, 24. Oktober 2005, 16:23

Vielleicht ist das ja deine:


In der Grande Histoire des Petits Avions von Jean Champeois wird eine Minitron von O.S. erwähnt , die 1965 herauskam und als sehr robust beschrieben wird.
Die Anlage war mit Transistoren bestückt und auch mit 12 und mit 10 Kanälen erhältlich.

Die Steuerung erfolgte über Schalter mit drei Positionen.

Preisvergleich: Die Minitron 10 sollte ohne Servos 1350 Francs kosten, also heute etwa schlanke 1250 Euro.
»miller« hat folgendes Bild angehängt:
  • minitron001.jpg

6

Dienstag, 25. Oktober 2005, 14:05

@ Miller:
Ist mit "OS" der japanische Motorenhersteller gemeint?
Dann kann das mit meiner minitron nicht zusammenhängen.

In der Zwischenzeit hat Lutz etwas in alten Zeitungen geblättert und herausgefunden, das die Firma Schöning & Scheck die Dinger mitte der 70er in Malente, Schleswig-Holstein, fabriziert hat.

Ich bleibe da mal dran, und versuche etwas näheres herauszukriegen, Malente ist ja von hier nicht weit ab.

Viertakter

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7

Dienstag, 25. Oktober 2005, 14:12

@Andi:

Leider weiß ich im Moment nicht, wo die Hefte 1973/1974 verblieben sind. Danach war leider nichts mehr über die Anlage zu finden, außer daß sie einen anderen Vertrieb bekam, der Hersteller also nicht mehr der Vertreiber war. Da werd ich dir dann noch mal die Adresse und Quelle per Mail miteilen, OK?

Zu der OS-Anlage kann es gut sein, daß das der gleiche Hersteller ist, der auch heute noch die weltbekannten Glühlis etc. baut!

Viele Grüße, Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Viertakter« (25. Oktober 2005, 17:34)


8

Dienstag, 25. Oktober 2005, 16:15

@ Andi

Genau der war's!

9

Dienstag, 25. Oktober 2005, 17:18

Lutz, was is n mit Deiner Tastatur, oder hab' ich Augenkrebs?? ==[]

Viertakter

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10

Dienstag, 25. Oktober 2005, 17:36

@Andi ==[] irgendwas midde Umlaude wa zu spaasam, koine Oohnung! ==[]

Gruß, Lutz
Einiges an Hubschrauberigem
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Hohentwiel

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11

Dienstag, 25. Oktober 2005, 20:23

Hallo Andy, brauchst Du Hilfe für die Reparatur oder geht es um die Beschreibung?
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

12

Donnerstag, 27. Oktober 2005, 08:57

Jeinnnn...
Funktionieren tut das Teil noch, zumindest als ich es das letzte Mal probiert habe.
Senderakku hat es keinen mehr, Varta-Blaustrümpfe sind nicht mehr so Stand der Technik... :O
Aber das ging auch mit Fremdspannungsversorgung über's Netzteil.

Empfänger braucht 4 Zellen mit Mittelabgriff, das ist auch etwas unüblich... :D

Eine Betriebsanleitung fände ich ausgesprochen förderlich, so ich eine kriegen könnte, ist halt ein Sammlerstück.

Fred

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13

Donnerstag, 27. Oktober 2005, 10:10

Halllo Andi !

Mittelabgriff beim Empfängeraccu war zu dieser Zeit allgemein üblich !


Servus Fred

14

Donnerstag, 27. Oktober 2005, 11:23

Zu dieser Zeit, ja... ;)

Aber das war vor 30 Jahren, 2,4 V für linksrum fliegen und 2.4 V für rechtsrum.
Die Servos kamen übrigens von Graupner, waren nix grösser wie heute, aber erheblich langsamer und schwächer.

Eder

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15

Donnerstag, 27. Oktober 2005, 16:47

servus andi,

meinst du die

mfg.Schorsch
oa Hoiwe dring ma no, dann gema !

16

Freitag, 28. Oktober 2005, 08:57

Yo, genau, die isses.
Diese Anzeige hat Lutz in einer alten "modell" aufgetan.

Ich werde mal die zuständige HWK kontakten, mal sehen, vielleicht haben die über die Firma noch was im Archiv.

bernd_57

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17

Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:23

RE:Preise damals

Hallo !

Kann den Preis nicht ganz entziffern hat die mal 345,- oder 545,-DM gekostet?
Ist aber unerheblich wen man bedenkt das heutige Anlagen in dieser Form
ca 40,-Euro kosten. Also Elektronik ist billiger geworden aber die Bauweise auch
nur alles Plastik und Kurzlebig.
Ich vermute das die Minitron ein Gehäuse aus Metall hat damit man etwas in der Hand hat für sein Geld :D .

Bis denne Bernd

18

Sonntag, 30. Oktober 2005, 12:49

545,- DM, später sogar 589,- DM!

Das war alles so teuer, früher mal.
Ein 10er Webra kostete damals 1/4 des Monatseinkommens eines Angestellten. 8(

Metallgehäuse ist korrekt, aussenrum mit schwarzem Kunstleder bezogen. :ok:
Die Quarze gab's bei Radiohöker im Dorf, vom CB Funk.

19

Sonntag, 30. Oktober 2005, 13:41

Hi Andi,

der Mittelabgriff bei der Empfängerstromversorgung war für die Servos nötig, die Motore waren nur für 2,4 V. Wenn´s alte Grundigservos sind, so dürften die keine eigene Elektronik haben. Deshalb auch der Büschelstecker zu den Servos, denn die Stellung des Potis mußte auch noch an den Empfänger rückgemeldet werden. Der Empfänger müßte ein ziemlicher "Klotz" sein, ähnlich den Modulwürfeln der alten Grundig Anlagen.

Gruß Eric

Viertakter

RCLine User

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20

Sonntag, 30. Oktober 2005, 13:53

...außerdem hat man sich mit dem Mittelabgriff pro Servo zwei nicht gerade billige Transistoren gespart, denn eine echte Brücke hätte die erfordert.

Gerade die Halbleiter, die auch die entsprechende Leistung liefern konnten, waren seinerzeit noch sehr teuer. So haben sie in der Zeit alle mit dem gleichen Wässerchen gekocht.


Viele Grüße,
Lutz
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