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Freitag, 23. Mai 2008, 10:34

Windanfälligkeit reduzieren ? Evtl. Neubau mit X-Twin-Komponenten ?

Hallo zusammen,

ich bin Anfänger und seid einigen Tagen auch stolzer Besitzer eines X-Twin Sport.

Nachdem ich bereits einige Tage bei sehr wenig Wind auf dem Feld war macht mir das fliegen riesig Spass, jedoch treibt mich die Windanfälligkeit fast in den Wahnsinn ^^

Leider habe ich keine Halle zur Verfügung und ich möchte nicht nur fliegen können wenn die totale Windstille herrscht... Am liebsten wäre mir ein Umbau mit dem ich auch bei bft 2-3 noch kontrolliert fliegen kann und der etwas ruhiger in der Luft liegt.
(Relative Anfängertauglichkeit wäre nicht verkehrt ^^)


Ich habe nun noch einige m² Depron (3 und 4mm) herumliegen, bin handwerklich nicht unbegabt und könnte die X-Twin-Komponenten alternativ verbauen ... jedoch weiss ich nicht was für ein Modell am besten geeignet wäre.

Mir schwebte bislang ein Segler mit größerer Spannweite und höherem Gewicht vor.
Vergleichbar mit den Seglermodellen von Modellbauvideos.de


Was sagt Ihr dazu ? Ist sowas machbar / sinnvoll ?
Und wenn ja, was für ein Modell sollte ich bauen ?
Wo seht Ihr Probleme ?


Ich bin für alle Tipps und Anregungen dankbar !


Gruss
Johannes


PS: Die Kosten würde ich gerne möglichst gering halten, sonst könnte ich ja sofort einen neuen Flieger kaufen ;)
Meister der Editierfunktion

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Joki« (23. Mai 2008, 11:02)


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Freitag, 23. Mai 2008, 17:30

baue eine Dizzy chik von modellbau videos. Die geht am besten. Allerdings 3bft ist schon einiges für einen 15gramm schweren flieger ==[] ==[] ==[]

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Freitag, 23. Mai 2008, 20:10

halo,

um nen flieger (wesentlich) windunanfälliger zu machen, musst du die flächenbelastung erhöhen: weniger tragflächeninhalt und/oder mehr gewicht. dadurch wird der schneller, brauch mehr schub und der akku hält nicht so lange.
ich hab die acrobatkomponenten in einen felix 45cm gebaut, das funktioniert super. eigentlich auch bei wind, nur durch die geringere flächenbelastung trotz mehrgewicht wird es manchmal schwer im normalflug gegen seitliche böen anzukommen, die den flieger abtreiben. man behält dennoch die kontrolle, indem man das teil einfach mittels gas und höhenruder senkrecht stellt und dann in die gewünschte richtung abkippen lässt.
trotzdem, mit einem flugzeug das besser segelt (und mehr gewicht hat, der felix wird so ca. 35g haben, also 10g mehr als der acrobat) macht es umso mehr spass, umso weniger wind ist bzw umso gleichmäßiger der wind weht, dann kann man ihn auch schön gegen den wind stellen.

du kannst auch einfach den flieger bei mehr wind trimmen, dass er schneller sein muss, indem du das heck runter biegst. dann musst du schneller fliegen (weniger flugzeit), aber er ist nicht so windanfällig.


mfg didan

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Samstag, 24. Mai 2008, 10:17

Danke für die Tipps, ich werds mal mit nem Dizzy Chick probieren. 3bft sollte auch eher der Ausnahmefall sein ;)

Ich überlege derzeit wie ich die X-Twin-Komponenten quasi modular an den Flieger anbringen kann. z.B. Motoren, Akku und Steuerelement auf eine kleine Balsaplatte kleben und dann je nach Wind, Lust und Laune diese Balsaplatte auf verschiedene Depron-Modelle setzen. Bei sehr starkem Wind wäre dann auch ein DizzyCraft oder ein Hover möglich, bei mittlerem Wind ein DizzyChick und bei Windstille ein Segler oder Dizzy Floater. So kann ich auch mehrere Modelle ausprobieren ohne immer sofort alles wieder neu abbauen und verkleben zu müssen ...

Hier werde ich bei Flugzeugen natürlich meist Probleme mit dem Schwerpunkt bekommen, aber ich probiere einfach mal herum...
Meister der Editierfunktion

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Joki« (24. Mai 2008, 10:44)