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Dienstag, 21. September 2010, 20:12

Minium Fly Baby: Welchen Akku

Hi,

heute bei Conrad konnte ich nicht widerstehen und hab' mir ein blaues Minium Fly Baby eingepackt. Kostet dort im Moment nur knapp 60 Euro. Geliebäugelt hatte ich mit den Fliegern ja schon länger, aber als "Spielzeug" waren mir die Teile schlicht immer noch zu teuer.

Kurz vor der völligen Dunkelheit habe ich dann gerade eben noch schnell einen kurzen Flug machen können und wurde durchaus positiv überrascht. . Das Teil fliegt ja tatsächlich und ist auch erstaunlich präzise kontrollierbar. Wow *g* Etwas schwanzlastig scheint das Vögelchen zu sein - oder zu wenig Motorsturz. Konnte ich in der Kürze der Zeit nicht mehr wirklich klären. Es gab auch schon erste Sichtprobleme auf Grund der Dunkelheit. Nun zur Frage:

Es gibt in der Bucht jede Menge "Tuningakkus" für die Minium Flieger. Welche sind denn da empfehlenswert? Wenn ich richtig informiert bin, dann wiegt der Originalakku 2,5 Gramm. Die ganzen Tuningakkus sind zum Teil erheblich schwerer und kratzen teilweise an der 5 Gramm Marke. Eigentlich möchte ich das Vögelchen möglichst leicht lassen und nicht noch zusätzliches Gewicht haben. Dafür verzichte ich gerne auf ein klein wenig Flugzeit/Akkukapazität.

Also: Welche - möglichst leichten - Akkus sind für das Fly Baby empfehlenswert?

Danke & Ciao, Udo

mario bicher

RCLine User

Wohnort: Hamburg

Beruf: Redaktion Flug Wellhausen & Marquardt Medien

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2

Freitag, 24. September 2010, 14:04

Hallo,

die Fly-Baby fliegt so herrlich langsam und unkritisch, da spielen 0,5 bis 1,5 g mehr überhaupt keine Rolle. Ich empfehle dir in jedem Fall einen preiswerten Akku mit 130-150 mAh Kapazität. Andere Akkus höherer Kapazität sind teils länger und dann passen die nicht mehr Schwerpunktneutral in den Akkuschacht - das Modell wird kopflastig. Tuning bedeutet hier nicht mehr Speed, sondern lange Flugzeiten. Parkflieger hat hier zwei interessante Akku-Typen von Rockamp und Parkzone.

Ciao
Mario Bicher
Redaktion Modell AVIATOR
Mario Bicher
Redaktion Modell AVIATOR
www.modell-aviator.de

3

Freitag, 24. September 2010, 14:25

Hi,

ich habe mit 138 mAh Flightmaxx bestellt. Sind eben angekommen. Pünktlich dazu fing es gerade an zu regnen :-(

Erster Eindruck: Die Dinger passen (natürlich...) nicht in die Ladestation der Miniums. Da muss man die "Schienen" im Akkuschacht abschneiden. Ist aber mit einem scharfen Bastelmesser kein Problem. Zweiter Nachteil: Auf den Akkus ist kein Klettband. Sie halten daher nicht im Akkuschacht des Fliegers. Auch kein Problem. Klett hat man je eh herumliegen ;-)

Die Flightmaxx wiegen 3,4 Gramm. Also 0,9 g mehr als die Originalakkus.

Jetzt hoffe ich, dass der Regen bald aufhört und es windstill bleibt, damit ich die Teile ausprobieren kann. Etwas wird sich der Schwerpunkt sicher nach vorne verschieben. Ganz schwerpunktneutral kann das nicht sein.

Ciao, Udo

4

Freitag, 24. September 2010, 14:35

Hallo zusammen!

Wie schaut es denn bei den Tuning Akkus mit der Flugzeit aus?
Die 15 Minuten, die ich mit den normalen Akkus fliegen kann, sind ja schon recht lang.
(und reichen eigentlich aus)


Tobi

5

Freitag, 24. September 2010, 15:08

Hi,

(noch) keine Ahnung... Eben habe ich eine kleine Runde mit einem der neuen Akkus gedreht. Leider war es nicht völlig windstill und fing dann auch wieder an zu reden. Subjektiv habe ich jetzt erst mal keinen Unterschied in den Flugeigenschaften feststellen können. Insbesondere keinen "Leistungsschub" auf Grund eines eventuell geringeren Innenwiderstands bei dem größeren Akku gegenüber dem Original.
Auf Grund des Windes kann ich die Steigleistung mit dem Mehrgewicht nicht beurteilen. Einen großen Unterschied gibt es aber offenbar nicht. Da ich den Flug abbrechen musste, kann ich auch nichts zur Flugzeit sagen. Höhe halte ging aber zumindest beim vollen Akku mit Halbgas ohne Probleme. Das ist beim Originalakku ähnlich. Mit dem komme ich bei ruhigem Flug auf ca. 13-14 Minuten mit Halbgas-Phasen. Vollgas deutlich kürzer. Ich denke, dass ich mit den 138 mAh-Akkus die 20 Minuten-Marke knacken werde. Fünf Stück habe ich davon. Plus den Originalakku. Macht dann fast 2 Stunden Flugzeit insgesamt *g* Naja... sooo lange wird man wohl nicht fliegen wollen. Zumal das Zeitfenster für wirklich schöne Flüge kurz vor Dunkelheit ja auch recht schmal ist. In der Halle dürfte es anders aussehen.

Näheres zur Flugzeit mit den 138er Flightmaxx werde ich dann berichten, wenn ich entsprechende Daten habe. Wobei ich im Moment noch grübele, wie man das Fly Baby vielleicht noch etwas leichter machen kann. Weniger Gewicht = Mehr Steigleistung = Mehr Flugzeit. Alleine das Rumpfoberteil wiegt satte 2 Gramm. Das Spornrad dürfte auch "ersetzbar" sein. Blöd nur, dass dabei vor Allem Gewicht am Heck gespart würde. Also müsste man den Akku anderswo unterbringen, damit der Schwerpunkt wieder stimmt.

Ciao, Udo

6

Freitag, 24. September 2010, 18:42

So - erste Daten. Ich habe eben einen der 138 mAh-Akkus, den ich mit meinem normalen Lipo-Lader geladen habe leer geflogen. Flugzeit war - bei zwischenzeitlich leichtem Wind - ziemlich genau 17 Minuten. Gemischte Flugweise mit relativ wenig Vollgasanteilen. Ich denke, dass die Akkus nach ein paar Ladezyklen noch ein wenig mehr hergeben werden.

Das Ende der Akkukapazität kündigt sich durchaus spürbar an. Die Steigleistung lässt drastisch nach und kurz vor Schluß ist nur noch wenig mehr als ein Nullschieber drin. Was beim Fly Baby ja nicht so schlimm ist - passt doch zum Flugbild.

Ciao, Udo

P.S.: Hat der Ladezustand der Akkus (oder Alkalines) im Sender eigentlich einen spürbaren Einfluß auf die Reichweite? Das ist nämlich der einzige Punkt, der mich an dem kleinen Fliegerli stört: Die Reichweite ist etwas mager. Man fliegt ziemlich schnell aus dem Sendebereich, wenn man mal etwas weiträumiger fliegen möchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubit« (24. September 2010, 18:43)


Andreas 1989

RCLine User

Wohnort: garching an der Alz / Raum Altötting

Beruf: Schreiner

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7

Freitag, 24. September 2010, 18:51

kann dir die 150er redpower von pichler empfehlen
sind top akkus ( meiner erfahrung nach die besten in der größe / verglichen mit E-Flite 110-150 sowie 138er Flightmax und den 160 Turnigy mit 30C )
die einzige konkurenz sind die 150er E-flite und die Turnigy únd selbst die kommen von der Spannungslage her nicht ran die pichler sind echt top
mfg Andreas
3W 24
Krumscheiddämpfer + Krümmer
Befestigungsset
Tank
VHB 500 Euro

MX 16S mit Pult und SMC 14
VHB 170

8

Freitag, 24. September 2010, 19:28

Zitat

Original von ubit
P.S.: Hat der Ladezustand der Akkus (oder Alkalines) im Sender eigentlich einen spürbaren Einfluß auf die Reichweite? Das ist nämlich der einzige Punkt, der mich an dem kleinen Fliegerli stört: Die Reichweite ist etwas mager. Man fliegt ziemlich schnell aus dem Sendebereich, wenn man mal etwas weiträumiger fliegen möchte.


Die schlechte Reichweite ist eine Kyosho-Krankheit - deshalb sind die Parkzone-Micros
auch weiter verbreitet. Schau´, daß die Batterien im Sender gut sind und ziele nie
mit der Antenne auf das Modell - die Antenne hältst du am besten nach vorne unten.
[URL=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/United_States_one_dollar_bill,_obverse.jpg]Hier[/URL] gibt es Klickdollars! :ok:

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Freitag, 24. September 2010, 19:50

Hi,

ich halte den Sender normalerweise horizontal. Wenn der Motor dann aussetzt, kippe ich den Sender nach vorne - dann bekomme ich das Modell wieder unter Kontrolle und kann es sicher zurück in den Reichweitenbereich steuern.

Sooo schlecht ist die Reichweite ja zum Glück nicht. Man kann schon einigermaßen "unbehelligt" fliegen. Nur die "Abstimmung" zwischen Modellgröße und Reichweite passt halt nicht ganz. Man könnte kontrolliert deutlich weiter weg fliegen als es die Funke zulässt.

Ciao, Udo

10

Freitag, 24. September 2010, 23:12

Hi,

ich habe noch mal etwas in den US-Foren zu den kleinen Miniums gestöbert. Dort wird empfohlen die Propellerwelle etwas zu ölen (mit einem teflonbasierten Öl). Habe ich heute mal gemacht. Mal schauen, was es bringt. Die Amis berichten von ca. 30 % mehr Leistung und/oder entsprechend mehr Akkulaufzeit.

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch festgestellt, dass die Spinnerspitze bei meinem Fliegerli ganz schön gewackelt hat. Ist ja "nur" Gummi. Ich habe dann mal den Prop abgeschraubt und festgestellt, dass er völlig unwuchtig war. Auch wenn die Motoren recht langsam drehen: Schön ist das nicht. Mit ein paar kurzen Streifen Tesa habe ich den Prop dann mal versucht zu wuchten. Wieder aufgeschraube: VIEL besser! Jetzt eiert da nix mehr. Dürfte auch etwas Leistung bringen. Vibrationen kosten schließlich auch Energie.

Ciao, Udo