• »Daniel_Loertscher« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 26. September 2006, 21:01

Graupner 'Variophon S'

Hallo
Hab zwar im Nachbarforum auch schon gefragt, doch versuch ich's hier auch nochmals. (Die Leute die sich da noch auskennen werden langsam rar...)
Also:
Hab mir im E-Bay eine alte 'Variophon S' 10-Kanal Tip-Anlage gekauft weil ich so eine im Jahre 1967 zu meiner Konfirmation geschenkt bekommen hatte.
Empfänger/Schaltstufen etc. sind auch vorhanden und ich möchte nun mal testen, ob dieses Zeugs noch funktioniert.
Die Akkus sind natürlich längst hinüber und ich frage mich, ob der Sender wirklich mit 12V betrieben wurde. Im Sender sind zwei 5-Zeller DEAC-Akkus eingebaut.
Die Verkabelung ist ohne Zerstörung des Karton-Clipshalter nicht einsehbar.
Weiss da jemand Bescheid?
Gruss & Dank
Daniel

2

Mittwoch, 27. September 2006, 13:31

RE: Graupner 'Variophon S'

die späteren Graupner-Sender hatten auch 12V. Und zwei 5-Zeller sind in Reihe nunmal 12V.

Ich denke mal, dass die Blaustrümpfe (DAEC sagt mir nix, ich denke es sind DKZ, also ungesinterte NiCds) inzwischen kräftig auskristallisiert sind und keine Ladung mehr annehmen. Wenn nicht, würd ich mal mit nem einfachen Konstantstrom (50mA) draufgehen und die Spannung dabei beobachten. Auch wenn die Kapazität nicht mehr so dolle ist, gibts vielleicht Auskunft über die ursprüngliche Spannung.

Für den Ersatz mit einem neuen Akku ist drauf zu achten, dass die 2x5-Zellen evtl. einen verdrahteten Mittelabgriff haben, also mit drei Drähten zum Sender angeschlossen werden. Das war durchausüblich, um symmetrische Versorgung zu haben.

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3

Mittwoch, 27. September 2006, 18:07

Hallo Stefan

Danke für die Info! 'DEAC', das war damals die Bezeichnung. Habe keine Ahnung was für Akkus das sind/waren.
Dem Zustand nach sind die total hinüber, die Akkubox ist voller Kristalle/Saft - zum Glück ist's nicht in den Sender gelaufen.
Wie meinst Du das mit dem Mittelabgriff und den drei Drähten? Dann kann ich nicht einfach mit 12V rein? Sorry, bin im Elektrischen nicht so bewandert.

Gruss & besten Dank, Daniel

eppo

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4

Donnerstag, 28. September 2006, 09:29

Hallo Daniel,
sah Deine Frage nach den Spannungen an der Grundig/Graupner Variophon S/Varioton S Anlage. Habe noch etliche Modellhefte von den 50er/60er Jahren und da ist tatsächlich eine genaue Beschreibung mit Schaltbildern widergegeben. Die Versorgungsspannung für den Sender ist 12V wobei der +Pol der Batterie an die gemeinsame Masseleitung geht weil der Sender mit PNP Transistoren bestückt ist. Der Empfänger benötigt eine 6V Batterie und eine 2,4V Batterie zum Betrieb der Servos. Mittelanzapfung wird hier (noch) nicht gebraucht da jede Schaltstufe zwei Miniatur Relais eingebaut hat welche die Servos - Bellamatic u.a. - mit der richtigen Polung versorgt.

Hoffe dass ich geholfen habe.
Erich K.
'swird scho wärn sait Frau Kern, abber swird imma schlimma meint Frau Wimmer' :w

5

Donnerstag, 28. September 2006, 10:02

naja, ohne Bilder ists schwierig. Aber kannst ja mal versuchen, ob Rolf Schürmann seine Schaltpläne rausrückt (siehe http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=84884)

Hohentwiel

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6

Freitag, 29. September 2006, 21:24

Hallo Erich, ist Dein Name "von Gailingen" oder bist Du von Gailingen am Hochrhein. Nur so intressehalber. Bin nämlich am Hohentwiel grossgeworden.
Also ich habe die ersten RC Empfänger vom Pendelaudion bis zum "Superhet" Anfang der 60 ger auch noch selbst gebaut. Habe dann auch die Graupner Empfängersteckmodule verwendet und mit den "DEAC" Blaustrümpfen gearbeitet.
Kann mich aber nur noch an eine Stromversorgung: 4,8 Volt mit Mittelabgriff erinnern. Die Tonselektion wurde mit L/C Kreisen gemacht und bei Resonanz schaltete ein Transistor ein Relais mit "einmal um". Mit den Relais wurde die Umschaltbrücke gebildet, welche später durch Transistorbrückenschaltungen ersetzt wurde. Habe diese Teile oft noch für Kollegen repariert. Die Amerikaner, ich glaube es war die Fa. Kraft gingen lange Zeit einen anderen Weg indem sie Zungenrelais einsetzten. Das Prinzip ist so, dass eine Spule mit der Niederfrequenz beaufschlagt wird und die mechanisch verschieden langen "Zungen" kamen bei "ihrer" Frequenz in Resonanz und schlossen den dazugehöhrigen Kontakt. Habe so ein teil noch bei mir. Spulenwiderstand150Ohm,
Frequenz 380-900 Hz und 12 Zungen, also 12 Kanäle. (Zählweise von früher: Setenruder links 1. Kanal-Seitenruder rechts 2. Kanal usw.) Diese Art Schwingungserzeugung und Auswertung war noch lange in den Behördenfunkgeräten im Einsatz.
Gruss René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

eppo

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7

Samstag, 30. September 2006, 09:25

Hallo René,
habe mit grossem Interesse Deine Antwort gelesen. Ja, da kommen mir auch noch viele Dinge von damals in den Kopf. Aber zuerst zu Deiner Frage ob mein Name "von Gailingen" ist oder ob ich von Gailingen komme. Beides nicht. Eppelin von Gailingen ist der Spitzname den mir meine Schulkameraden in der Lesestunde so in der vierten Klasse angehängt hatten. War dann immer nur der Eppelin von Gailingen und als es denen dann auch ein bischen dumm wurde war ich nur noch der Eppelin. Obwohl der wirkliche Eppelin von Gailingen ein ganz übler Raubritter war, hab ich mich nie darüber geärgert oder aufgeregt. Ich dachte mir ich muss meinen früheren Spitznamen wieder aufleben lassen und dieses Forum kam mir gerade zu recht dazu.
Nun zu unserem (Lieblings)thema 'Alte Funksteurungen'. Ich fing mit einer Trawid Anlage an. Das waren fertige elektronische Platinen die nur noch in ein Gehäuse eingbaut werden mussten - wenigsten der Sender. Hatte mir dann einen grösseren Sender gebaut so ähnlich wie der Graupner Standard 10.
Gebaut hat ich den nach einer Schaltung in einem "Hobby - das Magazin der Technik" Heft. War auch ziemlich schwer da ich eine Motorrad Batterie mit Zerhacker-Netzteil drin hatte. Nach heutigen Masstäben war das purer Wahnsinn. Die Pendelempfänger konnte ich nie zum funktionieren bringen und so legte ich mir einen Graupner Empfänger zu. Der hatte zwei liegende Röhren und ein Relais. Das funktionierte alles ganz gut. Baute mir einen Segler dazu wofür ich schon einen sehr schön gebauten Flügel von Herrn Schmohl Jr. in Göppingen geschenkt bekommen hatte. Das alles hab ich dann später an einen ärmeren Lehrlings-Kollegen geschenkt weil ich übern grossen Teich ging. Dann 1961 gings weiter zuerst mit einer Babcock Anlage die nicht sehr gut war und dann mit einer Citizenship Anlage die schon transitorisierte Empfänger hatten mit und ohne Relais für das Arbeitsrelais was noch immer mit einem Gummimotor angetrieben wurde. Die Anlage hab ich noch und muss sie mal ausprobieren ob die noch geht. Der Sender hat noch immer eine Röhre - noch nichts mit Solid State. Hab dann später von einem guten Familienfreund Teile einer Graupner/Grundig Bellaphon Anlage bekommen sowie eine Kraft Anlage mit Zungenrelais und Bonner Digimite Servos von einem anderen Modellbau Freund. Will das alles mal ausprobieren - zum Fliegen kann und darf man so etwas nicht mehr verwenden aber zum experimentieren kommts gerade recht.
Hab auch in der Zwischenzeit weiter in meinen damaligen Modellheften nachgeschaut und hab noch bessere Informationen über die Graupner/Grundig Variophon/Varioton Anlage gefunden. Falls Herr Daniel die Info haben möchte, kann ich Ihm das zusammenstellen und irgendwie übersenden - entweder mit e-mail oder PN (muss ich noch lernen wie man das macht da ich in diesem Forum neu bin) oder mit snail-mail.
War wirklich sehr nett und eine Ehre für mich René, von Dir in diesem Forum angesprochen zu werden. Bin immer bereit anderen zu helfen falls ich die Information(en) hab. Vielleicht können wir noch mehr Geistesaustausch haben.

P.S. Wo is der Hohentwiel? Konnt den nicht in meinem ADAC Atlas finden. Meine frühere Heimatstadt war Eislingen a.d. Fils am Fusse des Hohenstaufens hatte aber meine Modellbau Kontakte und Radioamateur Klub Kontakte zum grössten Teil in Göppingen.

Bis zum nächsten mal, Tshüss. Erich K.

Nicht zu vergessen: Man kann einem alten Hund keine neuen Sprünge beibringen, höchstens man haut ihn mächtig an!!!
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8

Sonntag, 1. Oktober 2006, 21:55

Hallo
@ Erich & René:
Schön und immer wieder interessant was es da aus 'alten' Tagen zu erzählen gibt!

@ den den's interessiert:
Die Rede war von den 'DEAC'-Akkus mit denen die Variophon-Sender bestückt wurden. Habe per Zufall in E-Bay gesehen, was das heisst:

Deutsche Edison Akkumulatoren Companie

Gruss, Daniel

Wie schliess ich jetzt einen 12V Akku an? Was ist die gemeinsame Masseleitung?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel_Loertscher« (1. Oktober 2006, 21:56)


eppo

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9

Sonntag, 1. Oktober 2006, 23:43

Hallo Daniel,

richtig, DEAC steht für Deutsche Edison Akkumulatoren Companie. Hatte irgendwo mal gehört oder gelesen dass Nickel Cadmium Batterien eigentlich eine Deutsche Erfindung gewesen wäre und solche Akkus hätte es schon vor dem 2. Weltkrieg gegeben.

Nun zu Deiner Frage wegen dem Anschluss der 12V Batterie an deinen Variophon Sender. Habe hier vor mir ein Schaltbild eines 8-Kanalsenders Variophon S. Dieses Schaltbild zeigt allerdings nur einen Modulator für Kanäle 1 - 4. Hab auch ein komplettes Schaltbild in einem anderen Modell-Heft welches auch einen zweiten Modulator zeigt sowie auch die Schaltung für den Superhet Empfänger. Leider ist diese Seite sehr gross - 23 cm x 32,5 cm. Mein Scanner kann diese Größe nicht annehmen aber ich könnte es teilen. Hab auch das Schaltbild von der Schaltstufe aber der Gleichstrom-Laufplan für die Rudermaschine ist weggelassen. Dafür fand ich aber einen Schaltplan von einer Reuter Anlage die das auch für Bellamatics u.a. solche Rudermaschinen zeigt. Wie schon vorher gesagt da ist nirgendswo eine Mittelanzapfung der 2,4V Batterie für die Rudermaschinen vorhanden.

Übrigens, ist Deine Variphon/Varioton Anlage vom ungefähr 1962 oder dann später nach 1964. Anscheinend wurde diese Anlage von Grundig dann neu überarbeitet und es könnte da kleine Unterschiede geben. Habe selber noch nichts entdeckt da ich diese Schaltbilder (noch) nicht in solchem Detail nachgeschaut habe. Auch wurde dann die neue Version mit einem 9. und 10. Kanal ausgerüstet. Zurück zu Deinem Batterie-Anshluss. Nach diesem Schaltbild nach ist der -Pol der 12V Batterie an Punkt E eines Schalters angeschlossen der die Stromversorgung für den Sender unterbricht wenn die Antenne entfernt wird. Der andere Pol dieses Schalters (Punkt M) geht dann an den Schiebeschalter der von Hand betätigt wird um den Sender betriebsbereit zu machen. Der +Pol der Batterie geht an die gemeinsame Masseleitung - das ist meistens eine grössere Fläche auf der Schalt-Platine die auch oftmals mit dem Metallrahmen innen im Gehäuse verbunden ist. Auf dem Schaltbild wird das immer als eine fette Linie gezeichnet. Nicht zu übersehen, zwischen der 12V Batterie und dem ersten Schalter (Antenne) sind zwei Drosselspulen D401 u. D402 (Grundig # BV6109) eingebaut.

Bin gerade dabei beim scannen dieser Schaltbilder. Welches Format wäre da am besten - PDF oder jpeg oder was? Übrigens, wie ist das mit den Urheberrechten. Das Modellheft von dem ich dies nehme gibt es schon lang nicht mehr aber es könnte sein daß der Schreiber Verlag noch existiert und die Rechte hat. Gibt es jemand im diesem Forum der mir diese Situation genauer erklären könnte? Jedenfalls, Daniel, möchte Dir hier helfen - ist ja nur zum privaten Gebrauch. Die anderen Modell-Hefte welche die Variophon/Varioton und Reuter Schaltbilder haben gibt es noch im Handel zu erhalten - deswegen denke ich man müsste erstmal um Erlaubnis fragen oder kann man das so ohne weiteres machen weil diese Sachen schon so alt sind. Urheber-Rechte gelten wohl weltweit und ich möchte da keine Schwierigkeiten haben oder jemand auf den Schlips treten. Hallo an Alle dort draussen, lasst mich wissen was diese Situation ist.

OK, genug jetzt. Daniel, lass mich wissen was Dein Wunsch in Punkto Format wäre. Dann könnte ich diese Sache beenden.

Gruß, Erich K.
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Ingo_Seibert

RCLine User

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10

Montag, 2. Oktober 2006, 00:06

Hallo ihr beiden,

darf ich mich in Sachen Schaltpläne für die Variophon mit einklinken? Daniel hat ja im Nachbaruniversum schon Bilder meiner Variophon S samt Pendelempfängerbausteinen sehen können :). Meine Akkus sind übrigens (erwartungsgemäß) doch defekt, auch wenn sie ne Zeit lang die Spannung halten.

Zum Urheberrecht: Zum privaten Gebrauch und ohne Gewinnerzielungsabsichten sind unentgeltliche Kopien in begrenzter Stückzahl nach wie vor erlaubt, solange sie nicht, in welcher Form auch immer, veröffentlicht werden (sollen).

Freue mich auf Antwort!

Grüße aus dem Münsterland,

Ingo

eppo

RCLine User

Wohnort: Brandstifterhausen, Schwoaba Land

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11

Montag, 2. Oktober 2006, 06:54

Hallo Ingo,
recht schönen Dank für die Erklärung zum Urheberrecht. Jetzt kann ich wenigstens nachts ruhiger schlafen.

An Daniel: Hab zwei Seiten mit den Schaltbildern als jpeg Dateien abgespeichert, sind aber zu gross - 2,7 und 2,5 Mb - und kann nicht ausfindig machen wie ich die kleiner krieg um dieselben hier anzuhängen. Werd den Moderator fragen wie ich das zu machen hab oder vielleicht kann mir jemand im Forum die Erklärung senden. Welches Programm brauch ich hier um die kleiner als 73Kb zu machen? Hab in meinem PC Adobe PhotoDeluxe 3.1 und hab auch IrfanView V3.98. Kann ich diese zwei irgendwie gebrauchen um die Dateien kleiner zu kriegen? Oder muss ich hier mit meinem scanner auf minimale Auflösung gehen? Danke im Voraus für irgenwelche Hilfe.

Gruß, Erich
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eppo

RCLine User

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12

Montag, 2. Oktober 2006, 08:13

Hallo Daniel,
hab mit meinen PC programmen ein bischen herumgefummelt und konnte den Teil des Sender-Schaltbildes welches die Stromversorgung zeigt dateienmässig verkleinern. Hänge es hier an - hoffentlich klappts.

Bis dann, Erich
»eppo« hat folgendes Bild angehängt:
  • S.249R1_3.jpg
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RSchu

RCLine User

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13

Montag, 2. Oktober 2006, 09:13

Stromversorgung Variophon, Varioton

Hallo,
ich bin der genannte Rolf, auch mit Schaltplänen. Es gab für Graupner Rudermaschinen, die elektrisch neutralisierten. Firma müßte ich nachsehen. Dafür brauchte man 2 mal 2 Zellen, die zu 4 Zellen mit Mittelabgriff verschaltet wurden. Der Mittelabgriff kommt direkt an die Rudermaschine, die Schaltstufe polt den Motor um. In den Endstellungen wurde die Spannung unterbrochen. Das wurde eingesetzt, wenn die Federneutralisierung der Bella nicht ausreichte.

Der Senderakku ist 12 V. Ich habe mir neue Zellen vom großen C gegönnt, hat weh getan.

Rolf

PS: Die beiden 5-Zeller im Sender Akkufach werden über eine Brücke zwischen den mittleren Kontakten des "Kartons" verbunden.

Ich baue übrigens gerade einen Hegi Bergfalken für die Anlage. Als Sicherheit kommt allerdings eine versteckte 35MHz hinein.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »RSchu« (2. Oktober 2006, 09:24)


Ingo_Seibert

RCLine User

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14

Montag, 2. Oktober 2006, 14:29

Hallo Erich,

Du kannst mir gerne die Bilder in Originalgröße per Mail zuschicken, und ich bereite sie mundgerecht zu, schicke sie Dir zurück oder stelle sie (dauerhaft und nichtöffentlich ...) auf meinen Server. Die Adresse würdest Du dann bekommen, und könntest sie an wertige Personen weiterleiten :).

Hohentwiel

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15

Mittwoch, 4. Oktober 2006, 20:26

Bin gerade aus dem Kurzurlaub zurück. Also das mit dem wüsten Ritter von Gailingen ist nun geklärt. Der Hohentwiel ist am Ende der A81, siehe Singen a.Htwl. Singen ist etwa 5km Luftlinie von Gailingen. Auch der Hohentwiel ist durch seine Raubritter berühmt geworden. Viktor v. Scheffel hat dort seinen "Ekkehard" geschrieben. Die Burg Hohentwiel wurde nie "handwerklich" erobert nur Napoleon schaffte es in die Festung per Übergabevertrag reinzukommen und hat diese dann geschleift. Jetzt sind die Singener Bürger immer noch dran das Ganze mit Steuergeldern zu erhalten.
Nun zum Thema, war am Wochenende in Lauterbach (Hessen) beim Fliegen und am Sonntag auf der Wasserkuppe im neu erweiterten Segelflugmuseum.
War ein richtiges Erlebnis, da die Sparte Modellflug jetzt den nötigen Platz hat und auch die ganzen alten RC Komponenten zu sehen sind. Habe auch "Blaustrümpfe" gesehen und mit "Kennerblick" die Kristallisierung unter dem Schrumpfschlauch. Da ich noch frei habe werde ich mal in meinen alten Modellheften nach Grundigschaltungen suchen. Ich melde mich wieder.
Gruss René
DF8GD
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

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16

Sonntag, 8. Oktober 2006, 22:24

Hallo alle!
Bin von einem kurzen Italienurlaub zurück und habe erst jetzt wieder mal hier reingeschaut.
Zuerst einmal herzlichen Dank für Eure Bemühungen und Hilfe!

@Erich: Denke sowohl 'pdf' wie 'jpeg' wäre ok, aber ich kenne mich da nicht so gut aus. Könnten's ja mal versuchen!
Den Schaltplan könnte ich dann im schlimmsten Falle meinem Servicetechniker/ Bekannten übergeben. Der ist allerdings schon Ende sechzig und kennt sich da evtl. auch ohne aus. Hab noch nicht gefragt.

@Rolf:
Zitat: 'Die beiden 5-Zeller im Sender-Akkufach werden über eine Brücke zwischen den mittleren Kontakten des 'Kartons' verbunden.'
...und haben dann 12 V. Genau das hatte ich wissen wollen.
Ist ja interessant, das mit der 'versteckten neuen Anlage' im Variophon-Gehäuse.
Hatte auch schon an sowas gedacht, da ich ja einmal noch mein erstes Modell, den 'Kapitän' von KHD, nachbauen möchte. Diesen dann allerdings mit einer alten 'Tip-Tip'-Anlage zu fliegen sähe wohl Klasse aus, aber ich hätte dazu -schon wegen der zu erwartenden Störungen auf dem 27MHz-Band- keinen Bock.
NB Sind das normale NCad/NiMH-Zellen die Du jetzt eingesetzt hast?

Dürfen wir Näheres zu diesem Umbau hören, würd mich interessieren!

@Ingo: Danke auch dir für die Hilfe!

Grüsse, Daniel

RSchu

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17

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 08:40

Zitat

Original von Daniel_Loertscher
Hallo alle!
Bin von einem kurzen Italienurlaub zurück und habe erst jetzt wieder mal hier reingeschaut.


@Rolf:
Zitat: ...Ist ja interessant, das mit der 'versteckten neuen Anlage' im Variophon-Gehäuse.
...NB Sind das normale NCad/NiMH-Zellen die Du jetzt eingesetzt hast?

Dürfen wir Näheres zu diesem Umbau hören, würd mich interessieren!

@Ingo: Danke auch dir für die Hilfe!

Grüsse, Daniel


Hallo,
da ist ein Mißverständnis: Ich baue zwei Empfangssysteme samt Rudermaschinen in den Bergfalken. Mit einem Copiloten will ich dann mit beiden Sendern fliegen. Ich bin gerade dabei, unter zwei Bellamatik auf Schienen zwei D200 zu montieren, um die Bellas damit zu verschieben und so die Ruder alternativ anzusteuern. Unter der Konstruktion sollte noch Platz für einen kleinen Empfänger sein. Die Empfänger könnten aus einem gemeinsamen 5-Zeller versorgt werden. Für die Bellas zusätzlich ein 2-Zeller.

Zu den Sender-Akkus: beim großen C gibt/gab es NC-Akkus mit identischen Maßen und Werten für 40€ (pro Stück?).

Rolf

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »RSchu« (19. Oktober 2006, 08:45)


Ingo_Seibert

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18

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 10:50

Hallo zusammen,

Erich hat mir vor geraumer Zeit die Scans zugesandt, und diese sind auch schon weitestmöglich bearbeitet. Indes fehlte mir bislang die Zeit, diese in entsprechende ZIP-Archive zu verpacken. Ich hofe, selbige bietet sich mir in den nächsten Tagen! Also nicht verzagen, bald dann Erich fragen ;)

19

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 16:53

RE: Stromversorgung Variophon, Varioton

Zitat

Original von RSchu
Es gab für Graupner Rudermaschinen, die elektrisch neutralisierten. Dafür brauchte man 2 mal 2 Zellen, die zu 4 Zellen mit Mittelabgriff verschaltet wurden.


Ich min der Meinung, solche Dinger hab' ich noch irgendwo.

Graues Gehäuse, ein mords-dickes Kabel mit einem 6(?)-poligen Rundstecker.
Gehörten zu meiner alten minitron.

RSchu

RCLine User

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20

Freitag, 20. Oktober 2006, 08:49

RE: Stromversorgung Variophon, Varioton

Zitat

Original von MechWerkAndi

Zitat

Original von RSchu
Es gab für Graupner Rudermaschinen, die elektrisch neutralisierten. Dafür brauchte man 2 mal 2 Zellen, die zu 4 Zellen mit Mittelabgriff verschaltet wurden.


Ich min der Meinung, solche Dinger hab' ich noch irgendwo.

Graues Gehäuse, ein mords-dickes Kabel mit einem 6(?)-poligen Rundstecker.
Gehörten zu meiner alten minitron.


Ja, genau die als Linear-Servo. Ohne nachzuzählen 8-poliger Stecker wie damaliger Graupner Standard, aber mit 8-adrigem Kabel, weil für die elektrische Neutralisierung die Ruhekontakte der Relais in den Schaltstufen benötigt wurden.

Rolf