1

Montag, 8. März 2010, 15:23

Flybarless für Heli-Anfänger

Hallo,

bin gerade dabei meinen ersten richtigen Heli T-Rexx 450 Sport aufzubauen
und bin nach durchlesen diverser Forienbeiträgen am überlegen, ob es nicht
besser ist den mitgelieferten Paddelkopf und Gyro nicht gleich durch das
Align 3G Flybarless-Sytem zu ersetzen.

Angeblich soll der Heli ja mit diesem System ruhiger schweben/fliegen und somit
auch leichter zu beherrschen sein.

Was halter Ihr davon oder ist ein anderes System besser für einen Anfänger geeignet.

Grüße Heinz

ernie_baronick

RCLine User

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2

Montag, 8. März 2010, 15:29

Ein normales Flybarless-System wird dich nicht ums Üben bringen! Es gibt Systeme, wie das Helicommand, die dir auch beim Schweben helfen, da dieses auch die Lage deines Helis korrigiert.
Ein "normales" Rigid System hat evtl. den Vorteil, dass bei einem Crash nicht so viele Teile zu ersetzen sind, wie bei einem herkömmlichen Rotorsystem mit Paddelebene.
Wenn du Anfänger bist, wirst du mit dem 450 Sport auch ohne BFL glücklich sein - umrüsten kannst du später immer noch.
Gruß
Sebastian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ernie_baronick« (8. März 2010, 15:31)


someone

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3

Montag, 8. März 2010, 16:24

Ein FBL Heli wird dir das Fliegen bei Wind sicher erleichtern, da du nichts/weniger aussteuern musst. Jedoch würde ich als Anfänger nur zu einem FBL System greifen, wenn du jemanden hast, der dir beim Einstellen helfen kann und den Heli auch einfliegt.

Gruss

Peter
SJM 430 Rigid :evil:
T-Rex 450 Rigid
T-Rex 250

Futaba T7C :ok:

Termixx

RCLine User

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Beruf: Elektroniker für Luftfahrttechnische Systeme

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4

Montag, 8. März 2010, 17:04

Jedoch ist das auch nicht so ein riesen Unterschied von der Einstellarbeit zu einem Paddel Heli.
Bei FBL Systemen muss man auch nicht viel mehr machen, als die Regler für die Empfindlichkeit auf 12 und dann nur kleine Anpassungen.
Steuerwege nach Anleitung ein zu stellen sollte doch machbar sein oder? Und die Empfindlichkeit so ein zu stellen, dass der Heli beim Schweben nicht hin und her taumelt bzw. einrastet ist ja auch keine große Herausforderung.
Gruß
Kevin

Jörg01

RCLine User

Wohnort: Kärnten

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5

Montag, 8. März 2010, 18:13

laß es mich mal so formulieren:
kannst Du einen Paddelheli auf Deine Bedürfnisse einstellen dann wirst Du mit dem einstellen eines FBL-Systems keine Probleme haben
Gruß Jörg
just my 2 cents

[IMG]http://www.helifreak.com/picture.php?pictureid=41526&albumid=5328&dl=1281077726&thumb=1[/IMG]

* fly fast - live slow *

Jegla

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6

Dienstag, 9. März 2010, 12:59

Aber solch elektronische Helferlein, so schön sie auch sind, bringen dem Anfänger noch mehr Möglichkeiten etwas falsch zu machen...

Warum nicht einfach mit Paddeln das Fliegen lernen und dann später auf ein FBL system umzusteigen ??

Das man damit Ersatzteile spart ist nicht ganz richtig...definitiv gehen die Servos bei jedem Einschlag direkt kaputt ...also sollte man Erstazgetriebe schon mal vorhalten.
Gruß Jens

Einstellvideos für Anfänger jetzt auch in TV Auflösung und Menü auf DVD
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mushroom93

RCLine User

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7

Dienstag, 9. März 2010, 13:30

Moin,

wenn man einen zum einstellen und einfliegen hat ist es sicher einfacher mit FBL anzufangen!

Der Heli fliegt ruhiger und stabiler und man kann alles nach seinen Wünschen anpassen, sofern man weis was man wie verstellen muss.

Wenn man keinen hat mit Erfahrung sollte man es vorerst lassen...
Viele Grüße, Jonas

8

Freitag, 12. März 2010, 18:51

Ist doch ganz einfach:
Wieviele haben mit einem normalen Paddelheli das fliegen gelernt?
Und wieviele taten dies mit einem FBL (KEIN HC oder ähnliches!)?
Also ich kenne keinen und ich könnte keinem Anfänger guten Gewissens
empfehlen, so anzufangen. Auch nicht, wenn "jemand mit Erfahrung" dabei ist.
Woher soll der Laie denn wissen, wer nun wirklich fundiertes Wissen
besitzt und wer bisher einfach nur Glück hatte?

Was die "Stabilität" eines FBL betrifft, so kann man nur sagen: Das ist leider nicht
richtig. genauso, wie man einen FBL träger einstellen kann, so kann man das
auch mit einem Paddelheli. Stabil im Sinne von Eigenstabil ist jedoch KEINER
von beiden! Alles andere wäre entweder ein Koax und Co oder eben ein
Helicommand und Co.

Fazit: Nur weil FBL grade alle Preisgrenzen durchbricht, ist es deswegen ja nicht
einfacher geworden. Und gerade derzeit geistert unglaublich viel Halbwissen
und Falsches, aber nur wenig Richtiges über FBL-Helis herum und alles was
damit zu tun hat (z.B. Scalehelis).

Ich persönlich begrüße es, dass da auf breiter Ebene richtig Schwung in die
Sache kommt. Aber das ändert nichts daran: Normale Paddelhelis sind und
sollten es bleiben: Ideale Trainerhelis. Wenn man dann mal aus dem Gröbsten
raus ist und weiß, wohin mal will, kann man immer noch ohne Probleme auf FBL
gehen. Aber eben eins nach dem anderen. Klar darf ein 18-Jähriger nen Porsche
fahren - aber sollte er das auch? :shake:

Nix für ungut, nur meine Meinung. ;)

p714518

RCLine User

Wohnort: Deutschland, München

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9

Freitag, 12. März 2010, 22:47

Das stimmt teilweise.

FBL hat - neben dem besseren Flugverhalten - den Vorteil, daß der Kopf mechanisch einfacher einzustellen ist und im Falle eines Chrashs am Kopf weniger kaputt geht.

Mit dem Align3G ist das elektr. Einstellen nicht schwieriger als mit einem modernen Gyro ala GP750.

Ich sehe kein Problem, gleich mit FBL anzufangen.
Viele Grüße
Michael



Leben und leben lassen


T-Rex 600 ESP FBL MicroBeast 8)
CopterX 450SE V2 FBL MicroBeast :evil:
Blade MSR :tongue:
Spectrum DX7 SE :D

Jegla

RCLine User

Wohnort: MG / TR

Beruf: Inscheniör

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10

Samstag, 13. März 2010, 08:19

Zitat

Original von p714518

Ich sehe kein Problem, gleich mit FBL anzufangen.

Das sehe ich auch anders, wenn ich hier mal aufmerksam die Fragen der HC Anfänger lese... Wieder mehr Fehlerquellen machen es nicht einfacher...
IMHO haben viele Fortgeschrittene ihren Anfang schon verdrängt oder selten bis garnicht mit Anfängern zu tun...
Gruß Jens

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Loisl

RCLine User

Wohnort: München

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11

Samstag, 13. März 2010, 08:58

Ich leg mich ja nur ungern mit meinem Teamkollegen an, aber in dem Punkt vertrete ich ne ganz andere Meinung als Jens! :w
Aber der Reihe nach:

Zitat

Wieviele haben mit einem normalen Paddelheli das fliegen gelernt?

Naja, nicht ganz aussagekräftig das Argument, denn erst jetzt sind FBL-Systeme in entsprechend "Anfängertauglichen" Preisklassen und "Einstellschwierigkeitsgraden" erhältlich. Es gab auch mal ne Zeit, als jeder ohne Simulator oder sogar ohne Heckkreisel fliegen gelernt hat, wird aber auch keiner mehr wollen.

Zitat

Wieder mehr Fehlerquellen machen es nicht einfacher...

Mit dem gleichen Argument hättest du auch jedem Anfänger vom Heckkreisel abraten müssen - schliesslich sind/waren die Dinger teilweise ganz schön tricky einzustellen. Mittlerweile anstecken und etwas Feintuning wenn man will. Das Gleiche gilt mittlerweile fast analog bei den FBL-Systemen.

Selbstverständlich ist es für einen Anfänger als Einzelkämpfer sehr schwer und zumeist mit viel Frust behaftet - aber das war ja schon immer so beim Helifliegen!
Und gerade das war ja immer das, worauf wir so stolz waren.
Entweder der Anfänger zeigt viel Eigeninitiative und lernt aus dem Forum oder er hat einen "Heliprofi" der ihm hilft. Das ist in der Regel der Vereinskumpel und/oder ne Flugschule. Aber Ich behaupte mal nie war Helifliegen einfacher als heute!

Mechanisch sehe ich für FBL keinen großen Vorteil, weil das bisschen Paddelstange ausrichten hat man bald geschnallt - sofern man will und nicht beratungsresistent durch das Unterholz rennt. ;)
Deutlich zu spüren ist natürlich der "Leistungsgewinn" eines Paddelosen Helis, das macht lahme 6s-Boliden zwar nicht zur Rennsau, aber immerhin zum agilen Sportgerät.

Fliegerisch hat der Anfänger (wie auch der Fortgeschrittene) natürlich den Vorteil eines über alle Achsen stabilisierten Helis. Dies darf man unter keinen Umständen verwechseln mit "korrigiertem Flugvehalten"!!! Die Steuerkommandos müssen auch bei einem FBL-System richtig erfolgen, sonst liegt auch hier der Heli sofort im Dreck!
Der Vorteil ist aber ein verläßlicheres Flugverhalten, ohne dem bekannten Eigenleben eines Helis! Auch Windeinflüsse werden gedämpft und sorgen somit für ein gewisses Vertrauen zum Fluggerät.
Beispiel Seitenschweben oder Pirouette:
Mit Paddeln muß immer mit Roll & Nick korrigiert werden - auch ohne Wind. Und wenn der Heli dann in einer Position ist, die ich noch nicht beherrsche komme ich schnell in eine gefährliche Situation und das Mistding kippt weg.
Mit einem FBL-System wird mir genau diese Nick&Rollsteuerung abgenommen, denn das FBL "weiß" ja, dass ich nur Heck steuere und die Bewegung über Roll & Nick ungewollt ist und stabilisiert dies.
Also wirklich nichts anderes als ein Headingholdkreisel für die Hochachse!

Damit mein Fazit:
FBL ist den Kinderschuhen lange entwachsen und ein massentaugliches 3Achsen-Gyrosystem geworden. Dass wir alten Hasen das damals nicht hatten ist halt Pech, aber jetzt ist es verfügbar und sehr hilfreich - auch für den Anfänger.
(Eigentlich gerade für den Anfänger, weil der genug mit den Basics zu tun hat und keinerlei Eigenleben am Heli gebrauchen kann.)

Dann gibts noch die immer wiederkehrende Frage:
macht denn Helifliegen mit FBL überhaupt noch Spaß?
Gegenfrage: fliegst du ohne Heckkreisel um Spaß zu haben?
viele Grüße vom
Lois'l

So isses halt... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Loisl« (14. März 2010, 07:24)


Jegla

RCLine User

Wohnort: MG / TR

Beruf: Inscheniör

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12

Samstag, 13. März 2010, 09:11

Lieber Loisl,

ich stimme dir ja vollkommen zu und ich würde mein FBL nicht mehr missen wollen :-)(-:

Nur möchte ich vermeiden, dass ein Anfänger denkt ein FBL System wäre ein MUSS um das Helifliegen zu erlernen.
Und ja mit Hilfe von Dritten ist der Helianfang am einfachsten ...predige ich ja auch immer und wenn das Geld vorhanden ist lohnt es sich dann auch mit FBL einzusteigen.
Nur ist es dann ein bißchen wie Automatik fahren...macht viel Spaß, aber wehe es kommt der Schaltwagen :D :D
Den Heckkreisel lasse ich nicht ganz gelten, denn der Unterschied zwischen ohnen und mit Gyro ist IMHO viel vile größer als mit oder ohne FBL. Natürlich brechen sich da auch viele erst mal den Hals bei der Einstellung, aber wozu gibt es Einstellvideos :D
Hmmm sollte ich vielleicht mit dem Beastx mal wieder einen machen...
Gruß Jens

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Loisl

RCLine User

Wohnort: München

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13

Samstag, 13. März 2010, 09:25

Zitat

Original von Jegla
Nur ist es dann ein bißchen wie Automatik fahren...macht viel Spaß, aber wehe es kommt der Schaltwagen :D :D

Da ist natürlich viel Wahres dran, denn ein FBL vermittelt einem schon ein Gefühl von "fliegerischem Können" was schlicht und ergreifend (noch) nicht da ist.
Aber auch das seh ich nicht so tragisch an, denn wenn FBL mal ausfällt, hat man gaaanz viele Probleme auf einmal und wenn man nen Zweitheli ohne FBL fliegt wird man auch schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Grundsätzlich sind wir uns ja einig - ich wollte nur den Eindruck vermeiden, dass FBL für einen Anfänger grundsätzlich untauglich ist. :D

Zitat

Hmmm sollte ich vielleicht mit dem Beastx mal wieder einen machen...

Das war jetzt ne Ansage Jens: wie der Rest der Welt, warte ich gespannt auf deine beastx-Einstellvideos!!! 8)
viele Grüße vom
Lois'l

So isses halt... :D

RV

RCLine User

Wohnort: D-71134 Aidlingen

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14

Samstag, 13. März 2010, 09:27

Falls der T-Rex 450 Sport noch zur Debatte steht:

Hier

http://www.vstabi.info/forum/read.php?20,39990

habe ich mir auch einen aufgebaut. Zwar mit VStabi, aber ein paar Sachen wie z.B. Geometrie sind ja grundsätzliche Dinge. Genauso grundsätzlich ist die schlechte Qualität des mitgelieferten Align Reglers im Bezug auf BEC (steigt ev. aus) und die Regelqualität sowieso (wird mit Gaskurve empfohlen - doch recht vorsintflutlich).

Setup und Bilder sind dabei, so tut man sich doch leicht beim Nachbau.
Immer Luft nach unten lassen!!!

Konrad

RCLine User

Wohnort: 1230 Wien

Beruf: Informatiker

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15

Samstag, 13. März 2010, 14:05

In ein paar Jahren wird es ganz selbstverständlich sein, dass ein Moldellheli mit elektronischer Stabilisierung und ohne Paddel daher kommt, und zwar gerade für Anfänger. Der Schwierigkeitsgrad wird stufenlos einstellbar sein von Koax-like (also selbst stabilisierend) bis kunstflugtauglich. Nur einige wenige Alt-Flieger werden sich noch erinnern, dass man früher einmal mit diesen komischen Paddeln geflogen ist.
Ein System, das dem Anfänger heute schon hinsichtlich Eigenstabilität (wie Koax) und Verstellmöglichkeit bis zu 3D entgegen kommt, ist der Gyrobot. Der fliegt sich in der Grundeinstellung wie ein Koax. Ich habe meinen kürzlich verkauft und habe nun einen AC-3X. Für den Anfänger bis Fortgeschrittenen ist der Gyrobot aber ideal.

Noch ist es so, dass die FBL-Systeme bei der Grundeinstellung den Anfänger fordern und außerdem recht teuer sind. Das ändert sich aber in dieser Zeit gerade.

Warum ich mir so sicher bin, dass Paddelhelis bald Historie sein werden? Es war bei allen technischen Revolutionen so. Und jedesmal waren die Argumente der alteingesessenen Flieger die gleichen. Ich kenne noch Leute, die ohne Heckgyro fliegen gelernt haben....

Grüße,
Konrad
TRex 450, 550
Blade 230S, nano QX, 200 QX, diverse Kleinhelis...

Lama V4

RCLine User

Wohnort: Rheinberg-Niederrhein

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16

Samstag, 13. März 2010, 17:13

ich habe auch überlegt in meinen Rex500 von vorne herein ein FBL System zu verbauen, ich will aber erst einmal richtig die Basics lernen, dazu habe ich im 450er einen HC der mir auf niedriger Horizontalstabilisierung noch hilft, der wird aber im Frühjahr ganz zugedreht und dann muss es funzen. Dann lerne ich mit meinen Helis erst einmal schönen Rundflug. Wenn alles sitzt bekommt der 500er ein Align 3G System, dann kann ich wenigstens auch über den Unterschied mitreden. Irgendwie habt ihr ja beide Recht, einem absoluten Neuling würde ich bespielsweise aber keine Programmierung eines HeliCommand zutrauen ohne jemanden dabei zu haben der die notwendige Erfahrung hat. Ich meine jeder sollte einmal mit den Basics anfangen, wobei ich glaube das ein FBL System in 5Jahren zu den Basics eines Modellhelis gehört.
Bernd

• Blade Helis: 130x • nanoQX • mSR • Align: T-Rex 450 Sport FBL • T-Rex 500ESP FBL • T-Rex 600ESP FBL • Henseleit TDR •
• EFlite AS3xtra • MPX Stuntmaster • MPX FunJet • F27-Q Stryker • F27-Q Micro Stryker 180 • Reflex XTR2 • Spektrum DX8 DSMX •

Klaus13

RCLine User

Wohnort: Wuppertal

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17

Mittwoch, 17. März 2010, 10:49

Zitat

Original von Konrad
In ein paar Jahren wird es ganz selbstverständlich sein, dass ein Moldellheli mit elektronischer Stabilisierung und ohne Paddel daher kommt, und zwar gerade für Anfänger.


In ein paar Jahren??? Ohne in meine Kristallkugel blicken zu müssen, möchte ich fast wetten, dass man im nächsten keine preiswerten Paddelhelis mehr bekommen wird. Ich könnte mir vorstellen, sobald die Produktionszahlen der FBL-Systeme á la 3G, Microbeast etc. in die Höhe schnellen, werden sie mit dem einfachen mechanischen FBL-Kopf günstiger zu produzieren sein, als heute ein Paddelkopf + Heckgyro.

Gruß Klaus
T 450 in Huhges, T600 in AS350, Acrobat SE und Shark, alle AC3X

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Klaus13« (17. März 2010, 10:49)


wave81

RCLine User

Wohnort: Beselich

Beruf: selbstständig

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18

Mittwoch, 17. März 2010, 17:39

Wollte mich auch mal kurz einklinken...hatte ja schon einen Gaui EP200 rigid mit Gyrobot 700 und wollte mir jetzt mal einen 250er Rex mit dem Align FBL aufbauen.

Vor dem Gaui bin ich klassisch mit LMH, Koax und FP gestartet... Danach ein 450er Rex mit Paddeln und dann der Gaui. Gerade in diesem Vergleich muss ich sagen, dass ein vernünftig eingestellter Rigid (mit Hilfe eine Piloten oder eines Forums ;) ) um Längen besser zu handeln ist als ein Paddelheli.

Auch mit Paddelkopf ist einiges einzustellen, aber schon beim ersten Crash ist der Rigid klar im Vorteil. Einige mechanische Einstellungen entfallen ausserdem und diese sind äußerst wichtig für´s Flugverhalten. Das zeigt z.B. der Innovator. Der Heli hat keine elektronische Stabilisierung, sondern ist einfach durch fixe Bauteile von Beginn an korrekt eingestellt. Gerade das Thema Paddelstange und Ausrichtung kann von Menschenhand nicht 100% genau sein, Bauteile wie Pitchkompensator und Anlenkungen bringen viel Spiel in den Rotorkopf und für ein neutrales Flugverhalten muss einiges getan werden...

Gerade diese Punkte entfallen beim Rigid und man erhält nach richtiger Programmierung mit einem anwenderfreundlichen System (da kommen einige in Frage) einen sehr neutral fliegenden Heli, der mechanisch einfach einzustellen ist, mehr Leistung hat und deutlich weniger Crashkosten produziert.

Das Wissen zu FBL Systemen und Handhabung kann man sich anlesen und Hilfe zu Rate ziehen. Dann ist ein rigid meiner Meinung nach anfängerfreundlicher als ein Paddelheli und Flugerfolge stellen sich viel schneller ein !

Wie gesagt: Basiswissen und FP Erfahrung sollten vorhanden sein, aber danach war der Gaui rigid für meine Aufgabenstellung der nahezu perfekte Heli !
Gruß
Henrik

Blade mSR
Blade mCP x (in froher Erwartung)
Gaui EP200 V2, rigid, 4 Blatt, Microbeast
KDS 450 SV
DX8

Supra42

RCLine User

Wohnort: Hattingen

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19

Sonntag, 21. März 2010, 20:52

weiss hier jemand ob das microbeast ne pirouetten optimierung haben wird?
MfG Nick
Esky BAD Belt CP V2 FBL
Esky HBK 3
Ikarus Piccolo Fun
Walkera HM 4#3b
Zoom 450 Clone zu verkaufen
Align T-Rex 600N Limited Edition FBL mit Microbeast RJX Kopf
Hk 450 TT Pro
Align T-Rex 250SE
Align T-Rex 700E
Funke:
Spektrum Dx7

mushroom93

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Wohnort: Berlin-Reinickendorf

Beruf: Schüler

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20

Sonntag, 21. März 2010, 20:52

Zitat

Original von Supra42
weiss hier jemand ob das microbeast ne pirouetten optimierung haben wird?
MfG Nick


JA!
Viele Grüße, Jonas