1

Donnerstag, 30. November 2017, 04:16

Einsteigerdrohne für den Neffen

Servus ihr lieben Fliegenden,

ich habe vor meinem Neffen zu Weihnachten ein kleines Geschenk zu machen. Ich hatte kurz über einen kleinen Indoor Quadcopter wie dem CX-10 nachgedacht, aber sorry, der ist einfach zu klein und nee, das ist was zum spielen und das war es auch schon.

Dann habe ich jedoch einen CX-33 gesehen und war echt begeistert. Mein Neffe ist sowiso immer richtig scharf auf alles was nicht der Norm entspricht und das passt zu diesem ... ja was ist es denn? Tricopter? Hexacopter?

Ich hatte einige Bewertungen dazu angeschau, auch diese hier http://www.onlinedrohne.kaufen/cheerson-cx-33/ und sie alle deuteten darauf hin das die Laufzeit und damit auch Reichweite relativ eingeschränkt ist. Was ich persönlich als sehr gut erachte, auf diese Weise kommt mein Neffe vielleicht gar nicht auf erst so nen Blödsinn das er sich die Wolken mal genauer anschauen möchte.

Nun meine Frage, was haltet ihr davon so einen weitestgehend 'harmlosen' Rasenmäher an einen 14 jährigen Knaben zu verschenken. Besser nicht oder eigentlich das passende Alter? Ich kann mir durchaus vorstellen das er Wildfliegerei und auch einen verantwortlichen Umgang mit einer Drohne verstehen wird. Aber irgendwie habe ich auch wieder die sorge das ich einen dieser Rowdies zum vorschein bringe welche uns die tollen neuen Gesetze erst eingebracht haben.

Könntet ihr mir da eventuell mal gründe geben warum es gut oder blödsinn ist dem kleinen sowas zu schenken und vielleicht auch was ihr von dem Trihexcopter haltet ;)

Liebe Güße vom Urselinchen

2

Donnerstag, 30. November 2017, 08:25

Die von Dir beschriebeben Multicopter kenne ich leider nicht.

Ich für meinen Teil hab beschlossen kein fliegendes Material an nicht Modellflieger zu verschenken.

Grund dafür sind die gesetzlichen Vorgaben.

Einige Beispiele:
Flugverbotszonen in mannigfaltiger Ausführung
Versicherungspflicht
Kennzeichnungspflicht
Höhenbeschränkung 100m
Persönlichkeitsrechte

Denkst Du das ein 14jähriger sich tatsächlich daran halten wird?

Besorg lieber ein Modellauto, das kann genauso viel Spaß machen und ist von Rechtswegen her wesentlich unproblematischer.

comicflyer

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3

Donnerstag, 30. November 2017, 09:43

ja was ist es denn? Tricopter? Hexacopter?

Hexa, Anordnung Y6.
Wenn man das nicht mal weiß: nicht verkaufen, nicht kaufen.

Sorry!

CU Eddy
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IngoH

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4

Donnerstag, 30. November 2017, 10:24

Sogar in dem verlinkten Testbericht heißt es Tricopter ==[] :shake:.
Da würde ich voraussetzen, dass sich der Tester damit auskennt.

Wenn sich dein Neffe wirklich so ein Teil wünscht und sich näher damit befasst hat, warum nicht.
Wenn es aber nur ein Geschenk sein soll, damit was unterm Baum liegt und weil die "Drohnen" gerade modern sind, dann lieber nicht.

5

Donnerstag, 30. November 2017, 12:54

Da Du offensichtlich etwas von der Materie verstehst, kannst Du ihn doch bestimmt auf seinen ersten Schritten begleiten. Wenn er von Die erfährt, was er besser nicht machen sollte und warum das unter Umständen für ihn teuer werden kann, entwickelt sich seine Modellfliegerkarriere bestimmt besser als gänzlich ohne Führung.
Die Anzahl deiner oder meiner Beiträge hier sagt nichts über unsere Erfahrung aus!

6

Donnerstag, 30. November 2017, 20:26

Hihihi,

ich find das lustig. Habt ihr auch schön brav auf die lustigen Links auf der onlinedrohne geklickt? :D
Gruß Michael
Valar morghulis
Bedienungsanleitungen werden nicht nur kostenlos, sondern meistens auch völlig umsonst beigelegt!

7

Freitag, 1. Dezember 2017, 00:13

Da Du offensichtlich etwas von der Materie verstehst, kannst Du ihn doch bestimmt auf seinen ersten Schritten begleiten.
Das war so auch durchaus geplant das ich mit ihm gemeinsam die ersten Flüge 'bestreite'. Zum einen damit er überhaupt einmal weiß wie alles funktioniert und zum anderen damit er auch eine Aufklärung dazu bekommt was er damit darf und was nicht.

Und wegen Rechten und Pflichten. Auch das ist mir durchaus bewusst, ich halte mich dabei auch an alle. So kann ich aber wenigstens zusehen das ich ihm das wichtigste mit auf den Weg gebe, ihm erklären warum er eben NICHT auf dem Kinderspielplatz fliegen soll und was es sonst für Regeln gibt. Besser er lernt es so, als das er irgendwann doch noch seine Finger an eine Funke bekommt und dann ganz ohne führung irgendwem die Haare vom Kopf säbelt. Nicht wo man mittlerweile für unter 100 Euo zum Teil größere Drohnen hinterher geworben bekommt.

8

Samstag, 2. Dezember 2017, 12:47

Und dann wird schön ohne Versicherung geflogen...
Ich bin mal gespannt was dann die Eltern des Kleinen sagen, wenn er damit ein Auto zerkratzt hat und keine Versicherung den Schaden bezahlt.
Oder wenn das Teil in der Dachrinne vom Nachbarn liegt.
Ärger ist da vorprogrammiert.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
SAB Goblin 700 Black Thunder
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raimcomputi

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9

Samstag, 2. Dezember 2017, 13:31

Ich bin mal gespannt was dann die Eltern des Kleinen sagen, wenn er damit ein Auto zerkratzt hat und keine Versicherung den Schaden bezahlt.

Die Eltern haben damit nichts mehr zu tun. Der "Kleine" ist 14 Jahre alt und damit selbst verantwortlich, für das was er tut.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Phoenix 1600, Twinstar 2
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

comicflyer

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10

Samstag, 2. Dezember 2017, 13:53

Und dann wird schön ohne Versicherung geflogen...
Ich bin mal gespannt was dann die Eltern des Kleinen sagen, wenn er damit ein Auto zerkratzt hat und keine Versicherung den Schaden bezahlt.
Oder wenn das Teil in der Dachrinne vom Nachbarn liegt.
Ärger ist da vorprogrammiert.


Es würde ja auch mal ohne Bedenkenträger und ständig erhobenen Zeigefinger gehen!

:no:

Aber sich über positive Beiträge, auch wenn es viele sind, von anderem mitteilsamem
User mokieren... ^^

CU Eddy
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haschenk

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11

Samstag, 2. Dezember 2017, 15:33

Hallo,

an einer Haftpflichtversicherung für den Copter führt kein Weg vorbei. Es kommt aber noch drauf an, wie diese aussieht.

Die Eltern haben vermutlich eine Privathaftpflicht-Versicherung, die auch Schäden durch den Jüngling mit abdeckt. Und da kommt es jetzt drauf an, ob die Versicherung den 150 gr-Winzling noch als "Flugspielzeug" oder schon als "Luftfahrzeug" einstuft. Gesetzliche Vorgaben dazu gibt es (mW) nicht; jede Versicherung kann das halten, wie sie will.
Daher wäre es angebracht, sich dazu bei der Versicherung bzw. deren Vertretung schlau zu machen, und das schriftlich. Wenn die Versicherung eine Einstufung als Flugspielzeug ablehnt, bleibt evtl. noch die Möglichkeit, mit der Privathaftpflicht in ein anderes Tarifmodell zu wechseln; das dürfte dann die billigste Möglichkeit sein.

Gruß,
Helmut

comicflyer

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12

Samstag, 2. Dezember 2017, 15:44

Das war so auch durchaus geplant das ich mit ihm gemeinsam die ersten Flüge 'bestreite'. Zum einen damit er überhaupt einmal weiß wie alles funktioniert und zum anderen damit er auch eine Aufklärung dazu bekommt was er damit darf und was nicht.

Und wegen Rechten und Pflichten. Auch das ist mir durchaus bewusst, ich halte mich dabei auch an alle. So kann ich aber wenigstens zusehen das ich ihm das wichtigste mit auf den Weg gebe, ihm erklären warum er eben NICHT auf dem Kinderspielplatz fliegen soll und was es sonst für Regeln gibt. Besser er lernt es so, als das er irgendwann doch noch seine Finger an eine Funke bekommt und dann ganz ohne führung irgendwem die Haare vom Kopf säbelt. Nicht wo man mittlerweile für unter 100 Euo zum Teil größere Drohnen hinterher geworben bekommt.

Ich gehe in meinem Vertrauen in die Intelligenz anderer Menschen davon aus,
dass man hier Eulen nach Athen tragen würde.

Zumal eine Versicherungsfrage gar nicht gestellt war...

CU Eddy
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13

Sonntag, 3. Dezember 2017, 09:46

So wie ich das sehe geht Urselinchen verantwortungsvoll mit dem Thema um.

Bei Empfehlungen für so einen Copter ist das so eine Sache.
Es müsste jemand hier aus dem Forum genau so einen Copter haben um eine Empfehlung abzugeben.

Und auch dann sind nicht alle Modelle eines Typs gleich.
Wir haben schon des öfteren die Erfahrung gemacht das ein Copter eines Typs gut fliegt, der andere aber rumzickt.
Eventuell nimmst Du ja einen Typ, für den es schon Erfahrungswerte gibt.

Finde ich auf jeden Fall besser, als sich eventuell mit unzulänglichen Flugeigenschaften rum zu ärgern.

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