Joyrider

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1

Sonntag, 22. Oktober 2006, 15:01

Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Hallo zusammen !

Eins erstmal vorneweg: Das hier ist für mich bis jetzt das beste Forum, wenn es um die kleinen Koaxialhelis geht - woanders wird man eher als gealtertes Spielkind angesehen, wenn man sich nicht ausschließlich mit der "Königsklasse" befasst...

Aber da ich immer schon gern mal einen Modellhubschrauber geflogen hätte und im Wohnzimmer auch ein bißchen Platz ist, habe ich mich für die kleine Bell 47 G von Graupner entschieden - und natürlich voller Enthusiasmus bei eBay gebraucht ersteigert.

Natürlich bin ich mutig an die Sache heran gegangen im festen Vertrauen darauf, dass man nur den Akku einlegt, den Sender einschaltet und den Heli einfach "ein Stück in die Luft stellt".

Tjaaaaa - wer natürlich auf die Werbung des Herstellers vertraut, sollte sich besser auch einen Neuen zulegen... was ich bis dahin nicht wusste, war, dass der Vorbesitzer in der Regel nur die großen Verbrenner- und Turbinenhelikopter fliegt - und dementsprechend den kleinen Bell auch ein wenig modifiziert hatte.

Mein erster unfreiwilliger Stunt bestand darin, dass ich eigentlich nur auf dem Schreibtisch testen wollte, ob sich die Servos bewegen. Natürlich geht man dabei mit der Nase extra nah `ran und schiebt den Hebel am Sender mit `nem Ruck nach vorne, man will ja schließlich was sehen! Hätte auch geklappt, wenn der Gashebel LINKS gewesen wäre... der kleine Heli schoss also ruckartig nach oben, rasierte mir dabei fast die Augenbrauen weg, verteilte den Inhalt des Aschenbechers äußerst gründlich und verfehlte die Schreibtischlampe nur um Mikrometer. Ich ließ den Sender einfach fallen, hechtete dem Heli hinterher, konnte ihn gerade noch in der Luft fangen und landete relativ unsanft auf dem Teppich. Sah wohl aus wie ein Touchdown beim American Football, auf jeden Fall hatte mein Frau ihren Spaß...

Nachdem ich dann den Sender wieder auf Mode 2 umgebaut hatte, dachte ich, dass es das jetzt wohl gewesen wäre - denkste! Die Taumelscheibe war auch ziemlich stark nach vorn geneigt, so dass jeder (versuchte) Start das reinste Wettrennen war - wer bremst den Heli rechtzeitig? Ich oder die Wand...?

Nun gut, ich hab´ das nicht immer gewonnen... jedenfalls weiß ich nun also, wie lange der Nachschub an Rotorblättern dauert. Ich denke mal, dass ich das auch noch irgendwie alles sauber eingestellt bekomme - ich werde berichten. Also bis dahin - ich geh´ dann mal wider schrauben und kleben...
Gruß

Jörg

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2

Sonntag, 22. Oktober 2006, 15:13

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Hallo,

aller Anfang ist schwer aber wenn du den dreh mal raus hast und das wird sehr schnell gehen wirst du dein heiden Spaß mit dem kleinen haben :ok:
Ein kleiner Tip noch versuche nicht so dicht über dem Boden zu schweben (Bodeneffekt da zappelt der kleine ein wenig) sondern 40-50cm hoch damit wird der Heli ganz ruhig.

Also immer kräftig üben und beim hinterher hechten nichts brechen :D

Gruß Marc
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Joyrider

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3

Sonntag, 22. Oktober 2006, 15:25

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Würde ich auch gern - nur leider mangelt´s im Augenblick mal wieder an Rotorblättern. Da in unserem kleinen Garten doch noch mehr Platz ist als im Wohnzimmer, hab´ ich es es für gefahrloser gehalten, dor mal ein paar Flugversuche zu starten. Ihr habt nur alle so fürchterlich Recht mit dem Wind - die erste heftigere Windböe hat mir den Bell in den Pflaumenbaum gedroschen, von wo er - dank der allen Hubschraubern eigenen hervorragenden Aerodynamik - wie ein Ziegelstein zu Boden rauschte und dort erst einmal als Total-Zerleger endete. Da hätte ich ihn auch mit `ner Schrotflinte zum Landen bringen können...
Gruß

Jörg

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augusto

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4

Sonntag, 22. Oktober 2006, 15:57

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Jaja, die lieben Rotorblätter. Ich baue meine Bell gerade auf Schwenkblätter um. Danach kann ich die günstigen Lama-Blätter einsetzen. Muss jetzt eigentlich nur noch passende Schrauben besorgen. Und ich hoffe schwer, dass die Löcher gleichmäßig genug geworden sind. ???

Wenn ich das die Tage fertig stelle gibt's natürlich ein paar Bildchen in meinem Blog.

5

Sonntag, 22. Oktober 2006, 16:57

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Ja Schwenkblätte sind bestimmt crash resistenter, aber wie bekommt man die gewuchtet?
vG

Achim

augusto

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6

Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:02

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Ich denke das ist nicht das Problem. Hab bisher allerdings auch bei den Standardblätter nicht sonderlich darauf geachtet. Mit einer empfindlichen Waage wäre es aber wohl kein Problem.

Viel problematischer sollte es sein wenn die Bohrungen (hab alte Blätter umgebaut) nicht 100% identisch sind. Bei einem Loch bin ich mir sicher, dass es etwas weiter außen ist. Somit ist ein Blatt "länger". Vielleicht 1/2 mm. Ich bin gespannt.

Joyrider

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7

Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:23

Also das mit den faltbaren Rotorblättern habe ich auch schon probiert - allerdings hatte ich nur Blätter von einem ältern "No Name"-Hubi. Leider passt wohl die Blattform nicht gut genug; auf jeden Fall kommt kein nennenswerter Auftrieb zu Stande. Die Blattlänge und das Gewicht sind annähernd gleich zu den Original-Blättern und der Rotor läuft auch wunderschön in der Waage, aber der Hubi hoppelt trotz randvollem Akku nur über die Tischplatte. Werde demnächst mal ein paar Originalblätter schneiden und dranschrauben...
Gruß

Jörg

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:23

RE: Bell 47 G: Bin neu hier - Möchte mich nur kurz vorstellen...

Hallo Joyrider,

bitte schreibe weiter von deinen Erfahrungen.
Ich hatte Tränen in den Augen bei deinen Beschreibungen. :ok:

Gruß
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augusto

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:32

Die Form der Lama-Blätter ist mit den Originalen beinahe identisch. Haben hier im Forum auch schon einige im Einsatz.

Joyrider

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10

Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:38

Hallo Blade,

ich glaube, man muss das alles mit ein bißchen Geduld und Humor betrachten, auch wenn´s manchmal weh tut... zumindest geht unsere Katze schon mal in Deckung, wenn der Rotor anläuft - hat ja auch was für sich!

Also wie gesagt - Baumstämme sind ein wenig zu hart, aber der rotorunterstütze Heckenschnitt klappt auch ganz gut, wenn auch unfreiwillig. Das liegt aber im Moment einfach nur daran, dass der Vorbesitzer vom Bell die Taumelscheibe auf "Alarmstart" gedreht hat und ich noch nicht die richtige Einstellung raushabe - kommt aber garantiert noch. Bis ich das allerdings begriffen hatte, hatte ich auch schon die 4 in 1-Elektronik mehr als total verdreht. :wall:

Von Fliegen kann also jetzt und hier eigentlich keine Rede sein - es sei denn, jemand hat eine Idee, wie man einen zerhackten Bumerang fernsteuert. Leider kann ich erst weitere Versuche anstellen, wenn der nächste Satz Rotorblätter hier eintrudelt.

Mit der Katze muss ich wahrscheinlich zum Psychiater - Ich kann mir das richtig gut vorstellen: Da döst man (ein Bild des Friedens) im höchsten Körbchen seines Kratzbaumes vor sich hin und auf einmal rast ein giftig schnurrendes Etwas mit blinkenden Positionslichtern und Suchscheinwerfer auf einen zu und macht keine Anstalten, auszuweichen... Das ist auch einer der Unterschiede zwischen Katzen und Hubschraubern: Wenn eine Katze aus 2 Metern herunterfällt, bricht sie normalerweise nicht auseinander, der Hubschrauber - na ja...
Gruß

Jörg

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:44

Danke für den Tip mit den Lama-Blättern! Werde ich auf jeden Fall ausprobieren!
Gruß

Jörg

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 19:42

Hy Joyride,

was meinst du mit Taumelscheibe auf Alarmstart gestellt?
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13

Sonntag, 22. Oktober 2006, 20:13

Vom Hersteller wird der 47 G so ausgeliefert, dass die Taumelscheibe "gerade" steht. Das sieht zwar nicht so aus, aber der Hubi hebt sich beim Start recht senkrecht, den Bodeneffekt mal ausgeklammert.

Jetzt kann man aber die Stellhebel der Servos länger heraus oder kürzer herein schrauben. Damit neigt man die Taumelscheibe zu einer Seite, bei meinem Hubi war´s halt ziemlich heftig nach vorne. Effekt ist, dass der kleine Hubschrauber zwar merklich schneller wird, aber leider beim Abheben schon nach vorn fliegt, statt einfach nur aufzusteigen.

Möchte man aus dem Bodeneffekt heraus, muss man zwangsläufig auch mehr Gas geben - bis mein Hubi dann auf Bauchhöhe war, hatte er schon locker 2 Meter Strecke gutgemacht. Dann noch rechtzeitig eine Kurve hinzukriegen, ist im Zimmer schon der Grundkurs in Akrobatik. Ein Schwebeflug war unmöglich, ein kontrollierter Schwebeflug erst recht, an Rückwärtsflug war gar nicht zu denken. Selbst Roll-Hebel und Korrekturschieber ganz nach hinten konnte den Vorwärtsdrang nicht aufhalten. Da hilft erst mal garnichts außer landen - wenn´s denn damit überhaupt noch klappt...
Gruß

Jörg

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a_rueckert

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 23:21

Die Taumelscheibe muss gerade stehen, und der Heli wird so ausbalanciert, dass er leicht nach vorne kippt. Mich wundert, dass er bei obiger Konfiguration nicht gleich die Rotorblätter ineinander schlägt, wenn Du nach vorne nickst... 8(
Heli: Twister CP V2,Carbooon CP,T-Rex 450 S-CF,CopterX,T-Rex 600 CF,T-Rex 600 ESP,DF64C
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Joyrider

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15

Montag, 23. Oktober 2006, 18:30

Hallo Andreas,

nein - die Rotorblätter berühren sich nicht, warum auch immer. Trotzdem ist es purer Blödsinn, wenn man den Hubi nicht einmal zum Stillstand bringen kann und wenn man für eine Kurve ein Lagerhalle braucht. Sobald ich wieder Rotorblätter habe, gehe ich mal gaaaanz vorsichtig an die Servo-Hebel und fummel´ so lange, bis ich den Hubi auch wie einen solchen in die Luft kriege. Denn sonst könnte ich ihn ja auch werfen und mich wundern, warum er nicht gleitet... :D
Gruß

Jörg

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moddy

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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 11:20

Hi Joyrider,

danke für deine sehr amüsanten Berichte *lach*! Aber jetzt bist Du auf dem richtigen Weg! Der Hubi muss erstmal richtig eingestellt sein, denn erst wenn er schwebt, kann man ihn auch fliegen. Etwaiges "tuning" für schnelleren Vorwärtsflug setzt sauberes (also richtige Einstellung) Schweben voraus. Leider vertraut man - gerade bei Gebrauchtgeräten - zu sehr auf die Kompetenz des Vorbesitzers...

Wie vorher schon erwähnt,
- die Taumelscheibe muss absolut gerade sein ("im Wasser") die Anlenkhebelläng (vom Servoarm zur Taumelscheibe) sollte so gewählt sein, dass sie bei voll Nick / Roll nirgends streift.
- Benutze für den Anfang eher das mittlere Loch am Servoarm, ein umhängen nach aussen für grössere Steuerwege kommt erst später, wenn man´s kann.
- Kontrolliere auch die Stabistange, wurde daran schon manipuliert? Oder sieht sie noch original aus? Gern genommenes Tuning ist das verkürzen dieser, ist aber am Anfang eher schlecht, da der Heli agiler wird...das brauchst du noch nicht. Leichtgängikeit der Stabistange ist eh Pflicht.
- Der Schwerpunkt muss stimmen Stabistange 90° zur Flugrichtung dann auf 2 Fingern den Heli auspendeln.

Dann sollte der Heli erstmal schweben, evtl. Gieren kannst du dann ja mit dem Kreisel ausgleichen.

Viel Spaß, wirst sehen, das wird noch!
Grüße,
Yann

[SIZE=1]Fliege Drehflügler und Flächen mit Graupner MC-22, Spektrum DX7, Futaba FF9[/SIZE]

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »moddy« (25. Oktober 2006, 11:21)


Joyrider

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17

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19:08

Hallo moddy,

danke für den guten Tip mit dem mittleren Loch – an so etwas habe ich überhaupt noch nicht gedacht! Du hast es ja gelesen: Normalerweise nehme ich den Hubi auseinander, indem ich irgendwo vorfliege, die losen Teile einsammle und dann mal gucke, was wohin gehört… Vielleicht finde ich ja irgendwo einen Rumpf mit einem dicken Vollgummi-Rand außen herum, so wie früher bei den Auto-Scootern auf der Kirmes… :D

Nein, im Ernst: Ich bin nicht der absolute Grobmotoriker, aber ich habe auch nicht die Erfahrung mit einem Verbrenner-Hubschrauber. Ein Profi hätte da wahrscheinlich sofort Lunte gerochen und losgeschraubt.

Na ja – der Amateur schraubt eben nicht vorher, sondern hinterher… aber irgendwo finde ich das alles auch gar nicht so schlimm; zum Einen gehört das Basteln dazu und macht einfach tierischen Spaß, wenn alles wieder funktioniert und zum Anderen lernt man sein Modell wirklich kennen, anstatt nur ein „User“ zu sein, der zwei Hebelchen bewegt.

Ich wird´ da auf keinen Fall locker lassen – dazu habe ich mittlerweile viel zu viel „Blut gerochen“! Und ich hab´ da natürlich auch noch Einiges vor – vom Versuch, die Beleuchtung über die Funke zu schalten bis hin zum eigenen Rumpf. Werde natürlich berichten, was davon geklappt hat (und wenn nicht, warum nicht), was alles schief gelaufen ist (passiert garantiert, Murphy´s Gesetz gilt auch für Hubschrauber) und wer weiß – vielleicht reicht es ja eines Tages für ein paar nette Fotos! Im Moment sollte ich das besser nicht machen – mein kleiner Bell steht da ohne Kanzel, mit noch ein bisschen Gittergerüst und dem Hintern von `nem Apache; ein klassisches Bild dafür, wie man´s NICHT machen sollte…
Gruß

Jörg

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moddy

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Donnerstag, 26. Oktober 2006, 00:26

:ok: Dann weiterhin viel Erfolg!!! Und Achtung! Helifliegen macht süchtig!!! Ist schlimmer als Rauchen... das habe ich mittlerweile aufgehört, wenn aber irgendwas den Heli grounded bin ich gribblig bis er wieder fliegt. Mit ner Bell und nem X-UFO hat´s angefangen, und jetzt ist´s schon ein Rex - und geschielt wird auf einen Raptor 8)
Grüße,
Yann

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