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steets

RCLine Neu User

  • »steets« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bayern

Beruf: Funkelektroniker, Teamleiter einer christl. Hilfsorganisation

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1

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 22:04

Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo zusammen,
ich habe meinen LamaV3 jetzt seit 3 Wochen. (den für 118 Euro mit 2 Akkus.)
Vorher nur ein paar Mal im FMS mit Heli geflogen, also Helianfänger.
Bis jetzt nur ein Rotorblatt kaputt. Bin aber auch ziehmlich vorsichtig an die Sache rangegangen.
Folgende Sachen sind mir aufgefallen:
Die Präzision der Plastikspritzgussteile ist mässig, Taumelscheibe eiert und das obere Rotor/Stabistangen lager sitzt schief auf der Wele und eiert daher ebenfalls. Aber er fliegt OK. Aber von wegen Senderknüppel für mehrere Sekunden loslassen... vielleicht für 1 bis 2 Sek. aber länger nicht.

Die Rotorblätter und die Stabistang incl Gewichten ausbalancieren hat hat echt geholfen die Vibrationen zu minimieren. (Tesafilm am Rotorblatt, Isolierband am Stabigewicht.

Wenn man den Lama erst mal ein wenig ausgetrimmt hat fliegt er relativ stabil, aber es braucht wirklich volle Konzentration bei der Sache.

Die rot-grüne LED in der 4 in 1 scheint übrigens keine Spannungskontrolle zu sein, sondern eher bei Überlastung von grün auf rot zu wechseln. Am Labornetzteil konnte ich die 'Akkupannung' simulieren und habe bis unter 5 Volt runter gedreht ohne dass die LED rot wurde.

Zahnradspiel: ich fand das Spiel doch recht gross, habe die engen Bohrungen der Motorbefestigungen zu kleinen Langlöchern gemacht und die Motorritzel so ein wenig näher an die Zahnräder gebracht.

Kreisel; meine Erfahrung ist auch, dass der Kreisel sich bei sinkender Betriebsspannung nicht mehr durch Trimmen korrigieren lässt. Ich stecke den Akku dann kurz ab und wieder an, dann geht's wieder. (Sendertrimmung wieder auf neutral stellen nicht vergessen)
Hat da jemand eine Lösung für gefunden wie man das ververmeiden kann?

Sender: Er kam mit einem Quarz Kanal 185 (35 Mhz), ich habe den Quarz mal testweise in meinen robbe/Futaba FX 18 Sender gesteckt und er funktioniert soweit problemlos! Mit dem 'eigenen' Sender fliegt es sich dann auch sofort angenehmer und feinfühliger. Seitdem habe ich die Originalfunke nicht mehr angefasst. Vielleicht kann man sie ja als FMS Simulatorsender umstricken.

7 Minuten Schwebeflug lutschen ungefähr 550 mAh aus dem Akku, ich habe meine Senderuhr jetzt auf Piepsen nach 7 Minuten eingestellt. Das sollte die Akkulebensdauer eröhen.

Ladegerät: Das kleine orange Kästchen ist ziehmlicher Schrott.
Kein Wunder, dass Leute von sich aufblähenden Akkus berichten. Meins war in der Ladeschlussspannung einfach zu hoch eingestellt. Ca. 8,48 Volt! (4,24 Volt pro Zelle) . Wenn man das Kästchen aufschraubt sind 2 Trimmpotis zu sehen. Das in der Nähe der Buchsen für den Akkuanschluss ist das für die Ausgangsspannung.
Einfach ein wenig dran drehen bis der Lader früher abschaltet. (testen!)
'Balancer' : ich glaube nicht dass die Zellen wirklich balanciert werden, der Lader scheint abzuschalten wenn die erste Zelle voll ist. Es fliesst soweit ich das sehen konnte kein Ausgleichstrom zwischen den Zellen. Dafür wird die Kiste aber recht heiss.
Mein persönliches Fazit: Unbedingt Spannung nachmessen und korrigieren, am besten aber einen anderen, gescheiten Lader benutzen.
Das 12 1,5A Steckernetzteil dagegen ist klasse. Ich werde es zur Stromversorgung 'unterwegs' für meinen Orbit Pocktlader benutzen. (Nicht vergessen die max. Ladeleistung auf 15 Watt einzustellen)

OK soweit erst mal.
Ich gehe jetzt fliegen. :)
Hannes

2

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 22:31

Hallo Hannes,

danke für Deinen sehr interssanten Bericht!
Ich werd wohl morgen meinen Lama V3 bekommen laut Paketverfolgung mit DHL.
Wobei Deine Aussagen bezüglich der Qualität mich schon sehr stutzig gemacht haben ob ich da das richtige gekauft habe.
Sind die Rotorblättern wirklich von hause aus so mies ausgewuchtet?OK das kann man ja mit wenig Aufwand selber testen.Aber das mit dem Zahnrad kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Entweder hattest Du mit Deinem Modell Pech gehabt oder Du hast es genauer untersucht als diejenigen die hier schon von Ihrem Lamas berichteten.
Das ich meine Robbe FX-18 nutzen will interessiert mich der Sender nicht sonderlich.Wie hast Du die Spannung des Laders getestet um dann an den Potis zu drehen?
Weißt Du ob nen anderer Balancer anden Anschluß der Akkus paßt? Ich habe ein Ladegerät für LiPo von BMI und nen Dualsky Balancer der für 3zellige LiPos ausgelegt ist.

Gruß Tobias
Lama V3 :nuts:
Cap 232 10ccm :heart:
EPP-Nuri Brushless :evil:
KoD2 :dumm:
Robbe FX-18

frankenandi

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3

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 23:18

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo

Deine Meinung kann ich aber nicht so 100% teilen. Richtig ist , das die Spritzgußteile ( Heckausleger ) nicht all zu haltbar sind . Richtig auch , das die Lader ( Habe 2 V3 Lamas) gerne über´s Ziel hinausschießen . Habe deswegen
Spannung gemessen , haben ganz knapp über 8,4 V angefangen den Strom
zu takten und schalten dann auch ab ..also hier kein Grund zur Sorge ..zumindest bei meinen Ladern . Ansonsten flogen die 2 Lamas absolut Vibrationsfrei und ohne eiern oder ähnliches . Habe zur Demontration in unsrer Werkststatt beim Mittagspausenflug die Fernsteuerung weggelegt und der Heli flog auf ca. 50 cm Höhe über 1 Min. lang , ohne das ich den Sender aufhob . Gut ..er driftete ganz leicht Weg , also im Wohnzimmer ging das nicht ..aber in einem großen Raum ohne Verwirbelungen geht das !!
Das Heck driftet weniger wegen der Spannung ..eher wegen Temperaturänderung im Kreisel weg . Haube mit Lüftungslöchern versehen , 4 in 1 nackig machen und evtl.etwas Silberfolie zwischen der 4in1 und dem vorderen Motor könnten da Verbesserungen bringen ---haben aber alle Koaxer damit zu kämpfen ...ansonsten stabilisiert das Heck recht gut für einen Koax Heli !!

Gruß
Andi :w
Ryan Sta 2,35m+Saito Fa 220,Westland Lysander 3m+Saito FG 60R3,Topp Ultimate 1,6m Saito Fa 300t Boxer,Taylorcraft 2,22m 6s, Beagle B121+Saito Fa56, Stinger90 Jet EDF 6s, Logo 550 SX V2,TT E.Raptor 700 V2, Acro Magnum, HK Habicht,Traxxas Nitro Stampede, Geebee Sportster 2,15m+Mark180

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankenandi« (14. Dezember 2006, 23:19)


4

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 23:37

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo Andi,

Zitat

...ansonsten stabilisiert das Heck recht gut für einen Koax Heli !!


ALLE Koaxer haben damit nicht zu kämpfen. Es liegt nicht am Koax-Prinzip, sondern an der Qualität (z.b. Temperaturdrift) der Gyros in den Billig-Koaxen. ich habe ja beide "Qualitätsextreme" auf dem Koax-Markt (siehe Signatur) und die XRB dreht sogut wie NULL weg, im Gegensatz zur der inzwischen zum ähnlichen Preis "optimierten" (soweit das geht) Walkera.

Gruß Rene
EP180[SIZE=1] Alurahmen,LTG2100,4*3114,CC10 [/SIZE]
EP100 [SIZE=1] AS350, 3-Blatt-Alu, 3*XTAtom, LTG2100, Gaui 12 ESC[/SIZE]
EP180[SIZE=1] 5-Blatt, 3*HS45, Helicommand, S3154[/SIZE]
Hirobo X.R.B + Carbonblätter , Walkera 5#4

frankenandi

RCLine User

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5

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 23:52

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo

ich hatte auch eine Hirobo XRB :D ...kann also auch mitreden ;) Habe ja auch nicht gesagt , das es am Koax Prinzip liegt ...ist klar eine Kreisel Sache !! Billige Komplett helis ...billige Kreisel !!
Das Heck ist bei der XRB schon sehr gut stabilisiert und hat wenig Drift . Aber soo viel schlechter ist das der Lama V3 nun auch nicht --es rastet sogar besser ein . Über die Walkera kann ich nichts sagen, wie du wahrscheinlich auch nicht über die Lama V3 , da es 2 verschiedene Helis sind . Ich weiß ja auch nicht wieviel Erfahrung jetzt Hannes schon im Koax Bereich hat ?? Wenn er vom Heading Lock Verbrenner Heli mit GY 401/601 kommt , dann ist der Drift natürlich schon sehr groß 8( . Ansonsten ist´s meiner Meinung nach , im gewissen Rahmen natürlich , normal bei diesen Koaxern . Ich würde auch gerne nicht nachtrimmen müssen ..aber es driftet halt doch immer etwas ...
Jedenfalls wollen einige Kollegen vom Hallenfliegen , die meine Lama geflogen sind jetzt Ihre Walkera 5#4 verkaufen ( nööö...ist sogar schon verkauft ) auch Bell 05 und 06 Flieger waren von der Lama mehr angetan wie von Ihren Geräten . Von da her bin ich mit dem Teil , gerade für den Preis , sehr zufrieden . Kann natürlich nicht alles 100 Pro perfekt sein für das Geld , das ist klar ...aber für eine XRB bekomme ich halt auch 3 Lamas .

Gruß
Andi :w
Ryan Sta 2,35m+Saito Fa 220,Westland Lysander 3m+Saito FG 60R3,Topp Ultimate 1,6m Saito Fa 300t Boxer,Taylorcraft 2,22m 6s, Beagle B121+Saito Fa56, Stinger90 Jet EDF 6s, Logo 550 SX V2,TT E.Raptor 700 V2, Acro Magnum, HK Habicht,Traxxas Nitro Stampede, Geebee Sportster 2,15m+Mark180

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Manni-Fly

RCLine User

Wohnort: Singhofen bei Nassau/Lahn

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6

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 23:54

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Zitat

Original von Rene-M
Hallo Andi,

Zitat

...ansonsten stabilisiert das Heck recht gut für einen Koax Heli !!

ALLE Koaxer haben damit nicht zu kämpfen. Es liegt nicht am Koax-Prinzip, sondern an der Qualität (z.b. Temperaturdrift) der Gyros in den Billig-Koaxen. ich habe ja beide "Qualitätsextreme" auf dem Koax-Markt (siehe Signatur) und die XRB dreht sogut wie NULL weg, im Gegensatz zur der inzwischen zum ähnlichen Preis "optimierten" (soweit das geht) Walkera.
Gruß Rene


Ha da muß ich lachen, gerade der Walkera ist , vielleicht nach dem XRB der beste in dieser Disziplin , wenn er halt nicht allzu offt gegen die Wand geflogen wird :wall: und dadurch mechanische Probleme bekommt :ok: , dann hat er auch keinen Drifft , das hast du selbst bemerkt. :tongue:
P.S. Rene am besten wäre du fliegst nur den XRB und machst nicht laufend den Walkera unsinniger Weise schlechter als seine wirklichen Konkurrenten. :evil:
Gruß Manni

Walkera HM 5#4 4/2006
Walkera HM 5#8 2/2007
Hier kannst du meine Video's ziehen (Download): Manni-Fly!

7

Freitag, 15. Dezember 2006, 08:16

Hallo Leute,

interessante Diskussion wie ich finde. So wie ich es raushöre hat man also immer einen leichten Temperaturdrift bei der LamaV3 und anderen kleinen Koax Helis?
Und um das zu reduzieren sollte man die Umhüllung der 4in1 abmachen+Lüftungslöcher in die Haube und Isolation der nahen Motors wegen der Wärmeentwicklung mit Silberfolie machen.
Andere Möglichkeiten hat man sicher nicht,oder?Wie stark darf ich mir den Drift über die Flugdauer einer Akkuladung in etwa vorstellen? Also muß man gegen Ende der Akkuladung voll gegenlenken oder die Trimmung voll vertellen oder gehts da 1-2 Raster im Trimmbereich?

Gruß Tobias
Lama V3 :nuts:
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Robbe FX-18

frankenandi

RCLine User

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8

Freitag, 15. Dezember 2006, 09:47

Hallo

So lange sich der Drift im trimmbaren Bereich befindet ist´s O.K. . Bei manchen muß man weniger ( 1 oder 2 Rasten ) bei manchen Helis mehr trimmen .
Bei der Lama ist halt der vordere Motor fast in der Haube ..und die ist zieimlich zu . Da wirds also schon recht warm drin ..außerdem ist die 4 in 1 direkt am Motor dran . Denke also schon . das es mit den oben genannten Maßnahmen nochmals besser wird ...verschlechtern wird´s sich´s dadurch jedenfalls nicht :D
Ich werd´s jedenfalls so machen und dann sieht man weiter . Fliegt aber wie gesagt auch ohne dran rumzufummeln schon sehr gut !!! ;)
Gruß
Andi
Ryan Sta 2,35m+Saito Fa 220,Westland Lysander 3m+Saito FG 60R3,Topp Ultimate 1,6m Saito Fa 300t Boxer,Taylorcraft 2,22m 6s, Beagle B121+Saito Fa56, Stinger90 Jet EDF 6s, Logo 550 SX V2,TT E.Raptor 700 V2, Acro Magnum, HK Habicht,Traxxas Nitro Stampede, Geebee Sportster 2,15m+Mark180

slowhand_47

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9

Samstag, 16. Dezember 2006, 09:24

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Zitat

Original von steets
Die rot-grüne LED in der 4 in 1 scheint übrigens keine Spannungskontrolle zu sein, sondern eher bei Überlastung von grün auf rot zu wechseln. Am Labornetzteil konnte ich die 'Akkupannung' simulieren und habe bis unter 5 Volt runter gedreht ohne dass die LED rot wurde.


In der Praxis funktioniert's aber doch gut: Solange die LED immer grün ist, ist der Akku noch gut voll. Gegen Ende der Akkulaufzeit blinkt sie dann beim Steigen aus dem Schwebeflug heraus immer mal kurz rot auf, die Rotphasen werden dann immer länger. Irgendwann hat man schon beim leisesten Gasgeben rotes Licht --> höchste Zeit zum Landen. Der Akku liegt dann so ca. bei 6.8 - 7.0 V.

Gruß
Jan
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frankenandi

RCLine User

Wohnort: Schweinfurt

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10

Samstag, 16. Dezember 2006, 10:05

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Zitat

Original von slowhand_47

Zitat

Original von steets
Die rot-grüne LED in der 4 in 1 scheint übrigens keine Spannungskontrolle zu sein, sondern eher bei Überlastung von grün auf rot zu wechseln. Am Labornetzteil konnte ich die 'Akkupannung' simulieren und habe bis unter 5 Volt runter gedreht ohne dass die LED rot wurde.


In der Praxis funktioniert's aber doch gut: Solange die LED immer grün ist, ist der Akku noch gut voll. Gegen Ende der Akkulaufzeit blinkt sie dann beim Steigen aus dem Schwebeflug heraus immer mal kurz rot auf, die Rotphasen werden dann immer länger. Irgendwann hat man schon beim leisesten Gasgeben rotes Licht --> höchste Zeit zum Landen. Der Akku liegt dann so ca. bei 6.8 - 7.0 V.

Gruß
Jan


Hallo Jan
Bist du sicher das es bei dir so ist ? Ich bin der Meinung das die LED bei meiner Lama V3 nur die Pitchknüppelstellung angibt ( Bei Vollgas rot )
Denn wie Hannes schon geschrieben hat , ist die LED bei mir auch nicht gerade Spannungsabhängig , sondern wird nur rot , wenn ich über 90 % Gas gebe ...mit jedem vollen Akku .Kann natürlich sein , das das Ganze etwas seltsam auf Spannung reagiert . Íst zwar etwas unsinnig ...aber bei mir ist es halt so ...bei einer Bell oder anderen Koaxer reagiert die Anzeige genauer auf die Akkuspannung . Allerding sollte man das sowieso im Gefühl haben ,wann der Akku leer ist :)
Alter Spruch " Fliegt nix mehr ...Akku leer "

Gruß
Andi
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankenandi« (16. Dezember 2006, 10:06)


11

Samstag, 16. Dezember 2006, 12:17

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo Andi,
klar, die Lama V3 und Bells kenne ich natürlich nicht selbst, weil ich sie nicht habe. Wenn ich die zahlreichen interessanten Beiträge hier im Forum zum Thema Koax-Vergleich vor meinem Erstkauf (5#4) vor 3 Monaten hätte "verdaut" haben können, wäre vermutlich die Lama v3 mein Erstkauf geworden.

Zur XRB:

Allein vom Einkaufspreis mit Sender betrachtet liegst Du richtig, da ist die XRB kein Konkurrent zur 5#4. Zur Konkurrenz zur Lama v3 und Bell kann und will ich nichts sagen.
Zur Konkurrenz zur Walkera 5#4 kann ich aber bezüglich Folgekosten und Zeitaufwand deutlich sagen, dass es sehr von den Ansprüchen/Wünschen des einzelnen Piloten abhängt und davon, ob man gerade ein qualitativ gutes Walkera-Produkt erworben oder aber bei der Qualitätslottorie eine der vielen Nieten gezogen hat:

Entscheidend ist dabei, wie man seinen persönlichen Zeitaufwand und persönliches Interesse an eigenen Reparaturen, Umtauschaktionen und Verbesserungen bewertet. Da dürfte für viele - nicht für alle - die Walkera 5#4 sich als absolute Milchmädchenrechnung selbst gegenüber einer XRB im Nachhinein betrachtet herausstellen.


Manni schrieb:


P.S. Rene am besten wäre du fliegst nur den XRB und machst nicht laufend den Walkera unsinniger Weise schlechter als seine wirklichen Konkurrenten.

Hallo Manni:

Ich werde doch nicht nur noch die XRB fliegen, sondern fliege doch beide. Gerade wegen Deinen und Z@kis Beiträgen gelang es mir doch, aus der 5#4 mit den Verbesserungen (Motortausch, nackte 4:4 , Klebepunkte etc.) in halbwegs vernünftiger Zeit und weil mir das Basteln auch spaß macht, was Fliegbares raus zu machen.

So verbessert will ich die 5#4 überhaupt nicht schlecht machen.
Meine Hinweise auf die Qualitätslotterie beim Neukauf kannst Du aber mit "schlecht machen" doch nicht gemeint haben ? - Der Ausschuss bei der Walkera 5#4 ist nun mal hoch. Was an Fehlern hier schon beschrieben ist müßte eigentlich den Verbraucherschutz auf den Plan rufen. Natürlich gibt es möglicherweise viele, die keine Mängelware bekommen haben, die liest man ja hier auch. Aber wie gesagt, wir beide gehörten ja sicher nicht zu denen.

Mir gehts auch nichts um das schlecht machen, sondern um die Unterschiede und die bei jedem Modell vorhandenen Besonderheiten - Ob sie dem einzelnen gefallen oder unter dem Strich Nutzen, muss jeder für sich entscheiden.

Gruß Rene
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steets

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12

Sonntag, 17. Dezember 2006, 13:41

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo, schön, das mein kleiner Bericht einigen geholfen hat.

Tobias, na, ist dein Lama angekommen? Die Spannung am Akku habe ich mit einem digital Multimeter gemessen, während der Akku geladen wurde. Die Blanceranschlüsse sehen recht standardmässig aus. Mangels Vergleichsmöglichkeit kann ich aber nicht sagen welcher Standard...

Andi, das ist ja interssant wegen des Temperaturdrift des Kreisels, ich habe noch 'alles' dran (Haube ohne Löcher etc.) Da werde ich mal meinen Mikrotemperatursensor rein machen und gucken was die Temperastur so sagt.

Wegen den grün/roten LED, wird evtl.einfach der Motorstrom gemessen?
Oder eben doch nur die Küppelstellung? Müsste man ja rauskriegen wenn man die beiden Motorstecker mal abzieht und dann den Senderknüppel auf Vollgas stellt. (Oder wenn gerade mal alle Rotorblätter ab sind.)
Ich habe meine Akkus noch nie so leer geflogen dass die LED rot wurde, wenn ich Vollgas geb habe ich das rote Licht auch schon gesehen.
Ich verlass mich lieber auf die Stoppuhr meines Senders zum Aufhören. Bin gespannt wie lange die LiPo's bei der Behandlung halten. Meine sind nach 7 Minuten Flug mit kurzen Zwischenlandungen gerade handwarm.

Das alles sind übrigens einfach kleine Beobachtungen, grundsätzlich denke ich, dass ich für mein Geld einen Haufen Technik bekommen habe der mir sehr viel Spass macht. :)

Hat eigentlich jemand schon mal seine Motoren schwarz angemalt und einen Temperaturrückgang wegen besserer Wärmeabstrahliung bemerkt?

Gruss
Hannes

slowhand_47

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13

Sonntag, 17. Dezember 2006, 17:05

Vielleicht ist es ja eine Kombination aus Motorstrom und Knüppelstellung? Bei leerer werdendem Akku braucht man ja mehr "Gas" um den gleichen Strom fließen zu lassen. Das könnte die 4-in-1 dann auswerten, wenn sie den Schwebeflugstrom halbwegs genau kennt.

Thema Heckdrift: Nachdem meine Lama anfangs (direkt aus der Packung) so gut wie keine Drift hatte stellt sich jetzt nach ca. 6-8 Akkuladungen eine deutliche Linksdrift der Nase ein, so dass ich nach halber Flugzeit voll rechts gegentrimmen muss und danach immer noch etwas korrigiere. Vermutlich ist jetzt die Mechanik entweder eingelaufen oder durch die ersten Matratzenstürze schon ein wenig außer Tritt. Ein Rotorblatt hat auch eine Macke durch ein böses Spring-Wäschegestell davongetragen, vielleicht trägt das auch zum Driften bei.

Spielt eigentlich die Position der Hecktrimmung während der Gyro-Selbstkalibrierung eine Rolle? Ich habe einmal einen neuen Akku angesteckt, obwohl die Trimmung vom letzten Flug noch auf voll rechts stand. Vor dem Abheben habe ich dann die Trimmung zurückgeschoben und musste dann gleich wieder ziemlich weit nach rechts trimmen. Nach einer Zwischenlandung mit erneutem ab- und anstecken des Akkus schien es mir besser zu klappen. Ist das so oder habe ich mir das eingebildet?

Gruß
Jan
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14

Sonntag, 17. Dezember 2006, 18:49

Hallo Hannes,

ja mein Heli ist nun endlich angekommen. Die Post hatte das Paket verschlampert, deshalb die lange Laufzeit des Pakets.
Also ich habe das gute Stück nur mal kurz ausgetestet mit meiner FX-18, da es ja nen Weihnachtsgeschenk für mich ist. ;)
Also ich muß sagen der Heli macht wirklich irre Spaß.Na etwas trimmen am Poti liegt er wirklich sehr ruhig in der Luft. Selbst in 10-20cm Höhe ist er noch sehr gut kontrollierbar trotz Bodeneffekt.
Bin jedenfalls restlos begeistert vom LamaV3 und bin mir sicher daß es absolut die richtige Entscheidung war.Nun heißt es endlose 7 Tage warten bis es endlich meiner ist. 8( 8( 8(
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Robbe FX-18

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »log11« (17. Dezember 2006, 18:51)


steets

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Sonntag, 17. Dezember 2006, 23:31

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo Tobias, schön, das er endlich da ist und auch gut fliegt! Meiner war eigentlich auch ein Weihnachtsgeschenk... Der Dialog mit meiner Frau lief ungefähr so: 'Wieso soll ich einen Monat lang auf glühenden Kohlen sitzen und auf meinen Heli warten, nur das Du dann ein Weihnachtsgeschenk für mich unter dem Baum hast?' (Bestellt hatte ich ihn mir eh selber) Sie hat es eingesehen und ich danke es ihr jeden Tag wenn ich damit geflogen bin!

Ich habe übrigens heute ein paar Fotos von meiner Lama '4 in 1' gemacht, solange sie funktioniert, damit man dann eine Referenz hat wenn was kaputt geht. Habe auch einen kleine Alublechstreifen auf die Leistungsfets geklebt als Kühlblech (ca. 0,7 x 2,5 cm) vielleicht hilfts ja alles etwas länger leben zu lassen.

Hannes

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »steets« (17. Dezember 2006, 23:43)


16

Montag, 18. Dezember 2006, 07:29

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hey Hannes,

naja ich war so eisern und habe ihn wieder brav verpackt und laß ihn mir nun unter den Weihnachtsbaum stellen.Die eine Woche werd ich noch überstehen.;)
Was mir aufgefallen ist, daß er bei hochtouren sich ein wenig schüttelt.Wenn er dann die Drehzahl zum abheben erreicht hat ist alles wieder schön ruhig.Ist das bei Dir auch so?Die Blätter richte ich eigentlich zum Start schon ordentlich aus.

Grüße Tobias
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steets

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17

Montag, 18. Dezember 2006, 22:53

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Ich bewundere deine Willenskraft! :angel:
Zum zappeln wenn man die Drehzahl erhöht: Ja, hab ich auch. Ich vermute es hängt mit noch nicht perfekt ausgerichteten Blättern zusammen, die sich erst ab einer gewissen Drehzahl durch die Fliehkraft am Gelenk 'strecken' und ganz gerade ausrichten.
Man kann übrigens ganz gut rauskriegen ob und wenn ja welcher Rotor eine Unwucht hat indem man den Heli in der Hand hält (vorsicht) und langsam mit Gas und Gier (bei mir beides am linken Knüppel) erst mal nur den unteren und dann nur den oberen Rotor laufen lässt. Dann spürt man alle Vibrationen sehr gut. Bei mir war ein kleines Stück Tesafilm an einem der oberen Rotorblätter nötig damit es ruhig läuft.
Ich hoffe du überlebst die Woche bis Sonntag. Noch sechs mal schlafen! :shy:
Gruss Hannes

18

Dienstag, 19. Dezember 2006, 09:25

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hi Hannes,

ich hoffe auch daß ich es bis Weihnachten überlebe. :tongue: :tongue:
Bin schon gespannt auf die ersten Versuche mit dem kleinen Lama.
Stimmt der Trick mit Heli in der Hand halten und Rotor hochdrehn lassen mit vollem Gier ist ne gute Möglichkeit.Wobei Du dann immer noch nicht weißt, ob es an den noch nicht ganz ausgerichteten Blättern liegt oder an einer leichten Unwucht.

Wie sind Deine ersten Flugversuche abgelaufen?Alles noch heile?

Gruß Tobias
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steets

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19

Dienstag, 19. Dezember 2006, 21:06

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hallo Tobias!
Meine ersten Flugversuche sind recht ermutigend verlaufen. Es ist, bis auf 2 Rotoblätter, noch alles heil.
Die beiden Blätter waren vom unteren Rotor, bei härteren 'Landungen' (einmal senkrecht mit ziehmlich Schmackes und einmal schräg ins Gras im Garten) hat der obere Rotor mit der Vorderkante in den unteren Rotor, Hinterkante geschlagen und einen 1 cm langen Spalt gemacht. Ich habe die Blätter mit etwas Mühe und Sekundenkleber wieder repariert, aber noch nicht wieder benutzt.
Ansonsten wächst mit jedem Flug die Reaktionsgeschwindigkeit, von Reflexen würde ich noch nicht sprechen. Die Panikanfälle bei ungewollten Flugbewegungen lassen auch nach.
Es hilft wirklich wenn man etwas mehr (windstillen) Platz hat, dann muss man nicht bei jeder kleinen Abweichung gleich landen und kriegt besser ein Gefühl wie der Heli wirklich reagiert. Mein größtes Wagnis bis jetzt war, den Heli im Hof vor dem Haus zu fliegen und mal Gas zu geben bis er auf Augenhöhe mit meiner Frau und Tochter auf dem Balkon im 2. Stock war.
Da oben war es aber auf einmal auch nicht mehr windstill, so dass ich sehr schnell wieder runtergegangen bin. Das Bremsen und Abfangen braucht ganz schön viel Gas!
Ich fliege ihn auch im Zimmer aber dann macht er selber so viel Wind dass er davon unruhig wird.
Hannes

20

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 07:25

RE: Lama V3 Erfahrungsbericht

Hey Hannes,

freut mich daß Du inzwischen einige Erfahrungen mit dem Lama sammeln konntest und er noch heil ist. :ok:
Denke auch das man durchaus draußen mit dem Teil fliegen kann, solange es windstill ist.Aber bei den jetzigen Temparaturen macht das auch nicht wirklich Spaß, oder?Also bei mir sind da die Finger immer so schnell eiskalt, daß ich kaum noch Gefühl drin hab und das knüppeln zu unpräzise wird. 8(
Also ich hatte meinen ja mal kurz in meinem Wohnzimmer ausgetestet bevor ich Ihn zum Weihnachtsmann brachte. :wall: :wall: :wall:
Ich muß sagen daß man zwar die Verwirbelungen leicht spürt, man das aber prima mit leichten Steuerbewehgungen ausgleichen kann.Ich hatte keine Schwierigkeit den Lama gleich auf Augenhöhe direkt vor mir zu halten und auch schweben in 20cm Höhe ging prima. Da macht sich sicher auch meine Erfahrung mit dem Robbe Ornith46 (Verbrennerheli) bezahlt. 8)
Es ist absolut erstaunlich, aber von der Schwebeflugstanbilität verhält sich der Lama V3 fast wie mein damaliger 1,3m Verbrennerheli. Er liegt wirklich sauber in der Luft und folgt hervorragend auf Steuerbefehle. Ich denke mit ein wenig Übung kann ich mit dem Lama auf nen Bierdeckel punktgenau landen.
Und man kann nun endlich mal das schwierige Nasenschweben und Kreise sowei Achten fliegen, was ich mir mit dem großen Verbrenner nie getraut habe.Da war der Respekt einfach zu groß.Außerdem hatte ich da immer ein extrem unruhiges Heck(pendelnd) was durch nichts wegzubekommen war.Eventuell war auch der Kreisel nicht mehr ganz OK.

Grüße Tobias
Lama V3 :nuts:
Cap 232 10ccm :heart:
EPP-Nuri Brushless :evil:
KoD2 :dumm:
Robbe FX-18