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1

Freitag, 20. April 2007, 21:59

Probleme mit Lama *Hilfe*

Hallo an alle,

lese seit einiger Zeit so im Background mit und hab mich nun mal registriert da ich für mein Problem noch nichts hier gefunden habe.

Hatte mein Lama letzes Wochenende in der Hand um den Akku anzuschliessen und einem Bekannten die FB in die Hand gedrückt.
Der hat irgendwann aus versehen :wall: Gas gegeben und mir die Hand mit den Rotorblättern etwas verschönert 8(
Das Ende vom Lied war das mein Lama keine Rotorblätter mehr hatt und meine Hand geblutet hat. Leider habe ich auch keine Rotoblätter mehr gehabt (mein Trauzeuge ist letzten mit dem achso niedlichen Kinderspielzeug das er ja beherrschen kann gegen einen Schrank geflogen) und ihc habe nun im Ebay solche 8,95 € Rotoblätter bestellt.
Nun ist es so wenn ich Nick nach vorne gebe fliegt der Heli nach vorne rechts, gebe ich zurück fliegt er nach hinten links ??? Er lässt sich auch so gut wie nicht kontrollieren.

Wie gehe ich denn nun am besten vor?

Kann auch im Flugverein mal fragen, hier sind ja aber wohl die Spezis.
Ich fliege normal nur Fläche.

Gruß
Ralph

2

Freitag, 20. April 2007, 22:34

Hallo Ralph,

das Thema hatten wir hier auch schon (öfters?) - ich wüßte jetzt aber leider auch nicht, wie ich das auf die Schnelle per Suche finden könnte.
Ich hatte mir das auch nie durchgelesen, weil ich derartige Probleme bisher selbst lösen konnte. Eine "genau zutreffende" Lösung für dein Problem habe ich im Moment nicht im Hut, aber vielleicht ein paar Ansätze, die dich weiter bringen.

So ein Crash ist ein schwerwiegendes Ereignis für so einen kleinen Heli - einfach nur Rotorblätter wechseln wird nur einen kleinen Bereich der Schäden abdecken - ist bei dir wohl auch der Fall.

Meine Vorgehensweise ist inzwischen (u.U. übertrieben, aber schadet nix, weil man in der Übung bleibt und auch gleich eine Wartung durchführt, die man eh gelegentlich machen sollte) so:

zuerst entferne ich Blätter(reste) und Halter sowie Paddelstange. Dann wird bei niedrigen Drehzahlen schon mal geschaut, ob die Wellen noch gerade laufen, oder auch schon einen "Schlag" haben. Anschliessend Wellen nebst allen Anbauteilen (Zahnräder, Rotorköpfe ...) ausbauen, Sichtkontrolle und beschädigte (verbogen) Teile ersetzen - Taumelscheibe prüfen, ob die noch gerade läuft, oder ob die einzelnen "Hälften" sich etwas gelöst haben - kann man wieder zusammendrücken. Beim Zusammenbau darauf achten, daß alles möglichst spielfrei bei max. Leichtgängigkeit läuft. Anschliessend wieder Test, ob die Wellen keinen "Achter" haben. Das kann nämlich auch passieren, wenn da irgendetwas unter mechanischer Spannung läuft (und das kann eben auch nach einem Crash passieren, weil sich irgendetwas - und wenn es das Chassis ist, verzogen hat) - nach Zerlegen und Zusammenbau kann schon wieder alles OK sein, auch ohne Teile zu tauschen.

Rotorblätter überprüfen: sind die alle gleich, oder etwas verbogen / verdreht? Kann beim Transport mal passieren, bei "Billigheimer" aber auch schon ab Werk. Kann man vorsichtig (!) zurechtbiegen...

Passt bisher alles soweit, kommen die Rotorblätter und die Paddelstange wieder dran.

Paddelstange: ist diese verbogen? Wenn ja - richten oder austauschen.
Hebelchen Paddelstange <-> Rotorblätter: leichtgängig ? Oder "hakelt" da etwas? Einstellen oder austauschen (notfalls Blatthalter und / oder Paddelstange).

Jetzt ist das Einstellen der Blattspur fällig. Da bin ich jetzt zu faul - einfach mal in die Suche eintippen - wird ausführlich und einfach nachvollziehbar erklärt ;)

... und das war´s auch erst einmal.

Wenn du diese Schritte durch hast, sollte der Heli hoffentlich wieder fliegen. Wenn nicht, kennst du zumindest die Technik etwas besser und hast eine "kleine Wartung" durch. Dann mußt du halt nochmal schreiben - die folgenden Antworten (und Fragen) werden dann wohl etwas spezifischer, aber nach der durchgeführten "Schraubaktion" ist es für dich dann auch einfacher, die Geschichte mehr und mehr einzugrenzen ;)

Gruß,
Andreas

3

Samstag, 21. April 2007, 07:48

Ich habe den Heli nun mal komplett zerlegt in Einzelteile.

Die Paddelstange war nur minimalst verbogen, das denke ich ist nicht die Ursache. Die Inttere Welle hat ebenfalls eine minimale unwucht, habe aber andere Lamas schon gesehen die hatten mehr unwucht und hatten mein Problem nicht. Ich schaue mal weiter.

Übrigens ist mir nochmal eine gute Beschreibung dazu eingefallen.

Er lässt sich fliegen als hätte ich einen Mischer auf Nick programmiert.
Die beiden Bewegungen von Nase vorn und Heli kippt zur Seite und zieht auch so weg erscheinen ja immer zusammen.


Falls noch jemand Ideen hat, bitte posten.

Gruß
Ralph

4

Sonntag, 22. April 2007, 20:20

Nicht das ich eventuell falsch verstanden worden bin...

Mein Problem ist wenn ich nick gebe habe ich eine Rollbewegung mit dabei.

Das sieht folgendermassen aus:

Nick nach vorne = Nick vorwärts mit Roll rechts
Nick nach hinten = Nick zurück und Roll links

Ich habe also nicht das bekannte Problem mit der Drehbewegung sondern mit Roll und Nick zusammen.

Habe den Heli zerlegt und zusammengebaut, heute nochmal an einem gleichen Ikarus Lama ein paar optische Vergleiche durchgeführt.

Ich konnte nichts feststellen.

Kann es sein das mein Sender/Empfänger def. ist??

Habe ja immerhin zwei Bewegungen gleichzeitig.

Gruß
Ralph

Sumo

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5

Sonntag, 22. April 2007, 20:49

Bei mir hatten die Chinesen wohl zuviel Lötzinn übrig, ein Kondensator war mit einem so grossen Knubbel Zinn am hinteren Motor befestigt, dass die Anlenkung der Taumelscheibe behindert wurde...

Einfach mal nachschauen... ;)
E-Sky Lama V3 als Alouette II ...just fly and smile...!!!
Anti Kollisions Rotorblattverstärkung für Selbermacher... :D