13 901

Montag, 24. Januar 2011, 00:05

Gewicht (lackiert): 1.25g

Gewicht Luftkraft-Heckabstützung: 0.8g
Gewicht Nanoheli Heckabstützung: ?
»tasman« hat folgendes Bild angehängt:
  • CIMG0019 Kopie.jpg

13 902

Montag, 24. Januar 2011, 17:14

Hallo Tasman,

Tom hatte das ironisch gemeint ;)

Du wirst feststellen, dass Du das Landegestell, dort wo Du die Heckstreben angebracht hast, sehr leicht zusammendrücken kannst. Das bedeutet, dass dort die Heckstütze kein festes Gegenlager findet und die Funktion der Stütze gegen Null geht.

So wie ich es verstanden habe, ist Deine Heckstütze für einen anderen Hubi konzipiert. Jetzt bist Du als Modellbauer gefragt diese anzupassen. Wenn Du das Avaterbild von Tom anschaust, dann kannst Du erkennen, dass auch er die Stütze am Chassis angebracht hat (nicht ohne Grund).
Viele Grüße
Dirk

13 903

Montag, 24. Januar 2011, 19:36

Hi Dirk,

ob man mit der gezeigten Heckabstützung das Heck während des Fluges ruhiger bekommen kann ist diskutabel. Diese Funktion wurde bei den etablierten Heckabstützungen auch schon hinterfragt. Fakt ist allerdings, dass die Crashfestigkeit erheblich gesteigert wird. Vor dem Einbau ist das Heckrohr in regelmäßigen Abständen weich geworden. Nach dem Einbau musste ich bislang kein einziges Heckrohr wechseln, trotz eines enorm hohen Abfluggewichtes (Tuning und Gewichtsreduktion stehen an). Die Heckabstützung ist somit für Anfänger - zu denen ich mich noch zähle - durchaus sinnvoll. Ohne Frage lassen sich noch bessere Ergebnisse erzielen, wenn man eine Befestigung am Chassis wählt.
Wie oben erwähnt werde ich demnächst die Nanoheli-abstützung verwenden. Würde mich freuen wenn insbesondere die Flugeigenschaften weiter verbessert werden können.

Gruß,
Tasman

13 904

Montag, 24. Januar 2011, 20:42

Hallo Tasman,

meine beiden 43er fliegt ich ohne Heckabstützung. Wenn das Heckrohr weich geworden ist, wird es ausgetauscht. Kommt heute nach viel Üben nicht mehr so häufig vor.

Zitat

Original von tasman
Fakt ist allerdings, dass die Crashfestigkeit erheblich gesteigert wird.


Na ja, die Abstützung wirkt in eine Richtung wahrscheinlich ganz gut. Wenn der Hubi aber auf den Rücken (oder Bauch) plumpst, wirkt sie nicht. Hartes Aufsetzen z.B., wenn vor dem Landegestell die Heckfinne (Heckstab) auf den Boden knallt, dann wirkt sie nicht. Sie wirkt auch nicht, wenn die Finne bei Aufkommen das Heckrohr verdreht.

Just my two cents ;)
Viele Grüße
Dirk

1.0815

RCLine User

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13 905

Montag, 24. Januar 2011, 21:02

da hilft dann auch nur noch der heckstab...in verbindung mit einer carbon-finne ein unschlagbares team...
an dieser stelle entsteht für sie in kürze eine signatur

13 906

Montag, 24. Januar 2011, 21:38

Zitat

Original von -=Hubi-Dirk=-
Tom hatte das ironisch gemeint ;)

..., dass auch er die Stütze am Chassis angebracht hat (nicht ohne Grund).


Dirk, genau so ist es. Ironisch gemeint und am Chassis nicht ohne Grund. Ist der alte MHT-Umbau.

Der Grund für meine Heckabstützungen ist profan: Ich finde es sieht hübsch aus und nehme das Gewicht bei diesem 4#3er deshalb in kauf. Alle anderen fliegen ohne. Nur um die Resonanzfrequenz zu dämpfen? Muss nicht. Wuchten ist besser.

Das Weichwerden des Heckrohres wird in der Tat sehr viel geringer wenn man nicht abstürzt. Wenn doch mit Stützen, geht halt irgend etwas anderes kaputt.

Anbei noch ein Bild des Avatar von der Seite.

LG,

Tom

P.S.: Ach ja: Alle Finnen in diesen kleinen Bereichen sind aerodynamisch kompletter Quatsch. Balast. Dennoch schützen sie den Heckrotor und --- sehen cool aus. Oder nicht?
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13 907

Montag, 24. Januar 2011, 22:09

Akkuhalter

@Tom
Ist wahrscheinlich ein alter Hut - aber dein Heli hat unten sowas wie einen Akkuhalter mit Gummi oder täusche ich mich da ? Eigenbau ?

Gruß
Gerhard

13 908

Montag, 24. Januar 2011, 23:38

Zitat

Original von -=Hubi-Dirk=-

Na ja, die Abstützung wirkt in eine Richtung wahrscheinlich ganz gut. Wenn der Hubi aber auf den Rücken (oder Bauch) plumpst, wirkt sie nicht. Hartes Aufsetzen z.B., wenn vor dem Landegestell die Heckfinne (Heckstab) auf den Boden knallt, dann wirkt sie nicht. Sie wirkt auch nicht, wenn die Finne bei Aufkommen das Heckrohr verdreht.


Das Heckrohr ist bei mir ausschließlich an der Befestigung zum Chassis weich geworden. Genau diese Stelle wird durch die Querverstrebung zum Landegestell stabilisiert, egal aus welcher Richtung die "Einschlagskraft" wirkt. Ist sicherlich keine perfekte Lösung, aber das Heckrohr musste ich schon seit über zwei Monaten nicht mehr auswechseln. Nicht Abstürzen ist sicherlich die beste Lösung, muss jedoch erst erlernt werden...

@Tom
Dein 4#3 Avatar ist wirklich verdammt cool! Ich hoffe es gelingt mit die Nanoheli-abstützung auf ähnliche Weise am Chassis zu fixieren.

Noch eine Frage: weiß jemand welche Schrauben zur Befestigung des C05M Hauptmotors geeignet sind? Passen die vom walkera brushless Motor oder die vom C05?

Gruß,
Tasman

13 909

Dienstag, 25. Januar 2011, 21:31

RE: Akkuhalter

Zitat

Original von GerhardH
@Tom
Ist wahrscheinlich ein alter Hut - aber dein Heli hat unten sowas wie einen Akkuhalter mit Gummi oder täusche ich mich da ? Eigenbau ?


Nein, kein Eigenbau. Es ist das MHT-Chassis aus den alten Zeiten der Umbauten mit den Losi-BL-Motoren. Diese Motoren passten nicht sehr gut in die originalen Chassis.

Mittlerweile ist der Losi wieder entfernt, ersetzt durch einen selbstgewickelten C05, mit ungewöhnlichen 12 Magneten im Rotor. Nicht wie sonst nur 6. Das notwendige 32er Ritzel passt in das MHT-Chassis locker. Keine Chance beim Originalen.

Die Akkubefestigung bei den Carbon-Chassis erledigt immer ein Gummiring. Bei mir so ein Stoff-Ding von einem Bund Suppengrün. Die einfachen Gummiringe sind immer spröde geworden. Und sie sind schwerer.

Befestige die Akkus nur noch mit Gummiringen, auch bei den originalen - dafür abgeschnittenen - Akkuhaltern.

LG,

Tom
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Meteor

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13 910

Freitag, 4. Februar 2011, 22:37

RE: 4#3B Blatthalter Kippschutz

Zitat

Eines der Dinge, die mich beim 4#3B zur Weissglut bringen, sind die "Knochen" die die Paddelstange mit den Blatthaltern verbinden, die also die zyklischen Steuerbefehle weitergeben. Die Dinger sind bei jedem noch so kleinen "Hopperla" drunten.


Ich habe meine "Knochen" um die Längsachse gedreht aufgesteckt. Seit dem sind die nie wieder herunter gesprungen. Also fast ein Monat Ruhe, vorher waren die nahezu bei jedem Crash ab.
Hubis : Walkera 4#3B, 5#6, 5G6
Flieger: X-Rock / Typhoon 3D mit Direktantrieb / EPPTasy / Easy Star mit Querrruder + Brushless / Sky Surfer nachtflugtauglich

13 911

Montag, 7. Februar 2011, 19:23

Hi.

In absehbarer Zeit werde ich wieder mal ein paar Akkus brauchen, daher würde mich interessieren, mit welchen Akkus ihr fliegt.
Meine Erfahrungen sind folgende:
Die Originalen habe ich gleich mal in die Tonne verfrachtet.
Mit den 400mAh von Berthold habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht, jeder hat über 100 Flüge drauf und einer hat sogar noch immer über 7min Flugzeit.
Vom bösen König habe ich 2Stk. 400mAh Zippy zum probieren gekauft, wobei einer schon nach ca. 35 Flügen immer schwächer wurde und nach 45 gerade mal noch 3:30min schafft. Der 2te schafft noch gut 7min.

In der Bucht habe ich folgende gefunden: http://cgi.ebay.at/400mAh-1s-1s1p-3-7v-2…=item3f06d7751c
Die schauen irgendwie aus, wie die Walkera Akkus, allerdings sind es laut Aufdruck welche mit 20C.
Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
mfg

Christoph


4#3B BLBL :D :angry: :D :angry:
Blade mSR :heart:

Raziel

RCLine User

Wohnort: Münster, NRW

Beruf: stellv. Filialleiter im Einzelhandel

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13 912

Dienstag, 8. Februar 2011, 00:53

Ich nutz in meinen 4#3b meistens die KDS akkus, einfach mal googlen nach KDS 500mah 1S. Haben 20C und halten ordentlich für den Preis
Gruß Stephan

Walkera 4G6S DIY FBL, Spin 16300KV, RX2610S
Walkera 4#3B,C05 + 2.9g, RX2605A
Walkera 4G3, HP08S + 2,9g, RX2605A
Walkera 2801 Pro

Suche kleinen günstigen Drehzahlmesser, bitte melden.

Meteor

RCLine User

Wohnort: Raum Köln

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13 913

Dienstag, 8. Februar 2011, 10:19

Ich habe die Akkus von Terence - CJ Power Battery (3.7V 400mAh 20C) HM-CJP-20C - leider sind die aber ausverkauft. Ich bin super zufrieden mit denen, anständiger schwarzer Schrumpfschlauch drumherum und gute konstante Leistung. Die wenigen noch brauchbaren original Akkus nehme ich nur noch in Ausnahmefällen.
Hubis : Walkera 4#3B, 5#6, 5G6
Flieger: X-Rock / Typhoon 3D mit Direktantrieb / EPPTasy / Easy Star mit Querrruder + Brushless / Sky Surfer nachtflugtauglich

13 914

Dienstag, 8. Februar 2011, 12:04

Hi.

Danke für die rasche Info :ok:
Da werd ich mal die KDS probieren, muss nur noch einen Shop finden, der nicht so hohe Versandkosten nach AT hat.

EDIT: Hab mir jetzt mal die Zeit genommen und einen Adapter für das Ladegerät des mSR gebaut.
So kann ich jetzt 4 Akkus parallel laden, noch dazu schonender als mit dem WK-Lader.
Ladestrom ca. 100mA.
Funzt super :ok:
mfg

Christoph


4#3B BLBL :D :angry: :D :angry:
Blade mSR :heart:

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13 915

Mittwoch, 29. August 2018, 22:18

7,5 Jahre später

Schön das es das RCLINE-Forum noch gibt. So viele andere Foren gibt es nicht mehr. Meinen aufrichtigen Glückwunsch!

Damals

Und was hatten wir für einen Spaß hier bis Ende 2010 mit den Microhelis von Walkera. Der 4#3 (mit und ohne "b"), der 4G3 und nicht zuletzt der 4G6 mit dem ersten Starrheck. Seit Ende Februar 2011 ist das der erste Post hier in diesem Thread. Auch ein paar anderen Threads zu den kleinen Walkeras sind seitdem tot. Ich verlinke die mal später.

So, und nun die kleine Geschichte, muss ja etwas erzählt werden. Findet Ihr auch, oder? Genau! Mal sehen wann die Mods wegen "Off Topic" loslegen:

Die Tage war ich im Keller stöbern und mir viel die Verpackung meines Walkera 4#3er auf. Die mit dem Whiskey Glas drauf. Darin befand sich ein extrem umgebauter Walkera 4#3 FP (Fixed Pitch) Modellhubschrauber. Der Erste der kleinen Walkera Helis, das Model, das den ganzen Hype damals an den Start brachte. Und, fragte ich mich: Fliegt der noch? Der Sender war damals ein 27MHz analog Sender. Den habe ich nicht mehr. Den Empfänger schon. Genützt hätte mir der Sender heute wenig, die Maschine war schon damals längst auf 2,4 GHz Digitaltechnik umgebaut. Am Ende war damals an dem Kleinen nicht mehr viel original, die Haube, das Chassis, das Landegestell, die Rotorblätter. So leicht wie möglich. Schätze es gab keinen Leichteren. Die ganze Geschichte steht oben in diesem Thread. Doch er fliegt noch.

Der 4#3er hatte ein paar Schwächen, der Rotorkopf war nicht gut, die Motoren auch nicht, waren nach ein paar Flügen kaputt. Das Konzept von Walkera stimmte: Im Wohnzimmer Helikopter fliegen. Walkera hat dann mit dem überarbeiteten 4#3b den Hit an sich gelandet. Das Teil war robust, es flog gut, es ging bei einem Crash meist nichts kaputt. Bevor man tausend Euro teure Modelle zerlegte war das Üben damit preiswert. Und viele haben das Fluggerät modifiziert. Die normalen, mit Bürsten betriebenen Motoren, gingen schnell kaputt, die Ära der Brushless-Motoren (BL, heute gibt es keine anderen im E-Flug Bereich) war angebrochen. Also umbauen. Später hat Walkera auch direkt brushless 4#3er im Angebot. Schaut mal bei Google was „brushless“ bedeutet.

Der Heckrotor war damals auch ein konventioneller kleiner Motor. Der sollte auch Brushless werden. Mehr Kraft, Langlebigkeit, war die Ansage der Händler. Doch dieser Umbau macht Probleme. Die Regler, also die Ansteuerung der Motoren, waren meist nicht schnell genug um zu reagieren. Unzählige Varianten wurden durchprobiert. Filigran die Heckmotoren selber gewickelt. Wir reden hier über 10mm große Motoren. Ein Spaß.

Und weiter. Die beiden angesprochenen Walkera Modelle, die 4#3er, sind Fixed-Pitch-Helis. Die Blätter der Rotoren werden nicht bewegt oder angestellt. Nicht wie bei einem „echten“ Helikopter. Eher wie Tragflächen. Denn es wird die ganze Rotorebene gekippt. FP-Helis können daher auch nicht auf dem Rücken fliegen. Sie pusten immer nach unten, Richtung Landegestell. Das Ganze funktioniert wie ein Ventilator dessen Ebene gegenüber dem Rumpf geneigt wird. Aber natürlich wollte doch jeder einen Hubschrauber mit wirklichkeitsgetreuen Rotorkopf. So wie in echt.

Walkera kam mit dem 4G3 auf den Markt. Ein echter CP-Heli. Bäng! Flips, Loopings und Rückenflug im Wohnzimmer. Das war der Traum. Ein Hubschrauber mit einem Rotorkopf fast wie in echt. Ja, es hat funktioniert, es gibt YouTube-Videos in denen jemand Flipps im Wohnzimmer fliegt. Keiner der hier im Thread beteiligten. Natürlich :) Denn alle sollten die sehr empfindlichen Rotorblätter kennen lernen, die bei jeder Grundberührung kaputt gingen. Neue montieren und einstellen dauert.

Doch die Faszination war ungebrochen. Einen echten Hubschrauber im Taschenformat. Der Motor des Walkera 4G3, nun ein BL-Motor von Hause aus, war ok, aber da konnte man etwas verbessern. Vor allem stärker machen, Innenläufer statt Außenläufer (hier mal googeln was das bedeutet, Außenläufer sind heute Standard bei allem was größer ist als eine Zigarettenschachtel). Ach ja, der Heckmotor des 4G3 war ein Bürstenmotor, also musste der auch auf einen bürstenlosen BL-Motor umgebaut werden. Ja, wir waren so drauf. Damit das Heck stabiler wird war die Begründung. Mit den gleichen Problemen der zu langsamen Ansteuerung durch die Regler, das Heck wackelt. Wie beim 4#3er. Und? Egal, macht Spaß. Am Ende hatten wir die geeignete Kombination.

Der Sender eines CP gesteuerten Helis (CP, „Collective Pitch“ heißt das, hatte ich das erwähnt?) gesteuerten Modellhubschraubers muss sehr viel mehr leisten als Vorwärts, Stop, Rückwärts. Links/Rechts. Die Ansteuerung der Servomotoren ist kompliziert. Noch heute. Der 4G3 hatte dazu einen Sender der sehr viele dieser Einstellungen analog über DIPs und Potis regelte. Zugegeben, hat funktioniert. Aber müssig. Heutige Computersender können das besser, und Walkera kam mit dem WK-2801PRO mit so einem auf den Markt. Habe die 2801 gerade wieder in der Hand gehabt und eingestellt. Der Unterschied zu einer DX9 von SPEKTRUM ist nicht groß. Die DX9 ist komfortabler und das Display ist größer, besser aufgelöst. Mit der WK-2801PRO kann man alle angesprochenen Hubis fliegen.

Aber da war ja noch das Motorheck. Bei keinen großen Helikopter hängt am Ende ein Motor. Mit dem Walkera 4G6 war das Geschichte. Ein Heckpropeller mit kollektiver Blattverstellung, angetrieben vom gleichen Motor der auch den Hauptrotor dreht. Ein Starrantrieb. Der Hauptmotor treibt über eine Welle im Heckausleger den Heckrotor an. Wie bei den Großen. Ein weiterer Servo verstellt die Heckblätter und regelt das Ganze. Der 4G6 war augenblicklich der neue Star. Das Heck funktioniert sehr gut, viel besser als bei einem Motorheck. Im Kombipack mit dem 2801-PRO Sender eine richtig nette Kombination. Ich weiß noch genau wann ich meinen bekommen habe. Spät Abends durch einen gestressten Paketmann. Man war das ein toller Tag.

So gut das Starrheck auch ist, es hat einen imensen Nachteil gegenüber einem Riemenantrieb des Heckrotors. Die etwas größeren Heils damals, der T-Rex 250 zum Beispiel, hat so einen. Der Heckpropeller wird durch einen Zahnriemen angetrieben, nicht durch eine lange Achse nach hinten. Wird der Heckpropeller gestoppt, durch einen Crash, so rutscht der Gummi-Zahnriemen durch. Meist geht nichts kaputt. Doch die Welle von vorne nach hinten im Starrantrieb ist starr. Einmal Grundberührung mit dem drehenden Heckrotor und es zerlegt den kompletten Antriebsstrang. Die Getriebe an beiden Seiten der Welle sind kaputt. Walkera hat richtig verdient beim Verkauf von drei kleinen Kunststoffzahnrädern.

Die originale Motorleistung des 4G6 ist überschaubar, also auch dort umbauen. Neue, stärkere Motoren. Haben wir gemacht! Ach ja, und man kann die Leistung dadurch steigern, daß man statt einem Akku zwei nimmt. Einfach anschließen ist aber nicht, das killt den Empfänger. Ja, wir habe gebastelt.

Der 4G6 ist toll. Vielleicht ein Meilenstein. Habe nicht recherchiert, aber ich vermute es ist der erste und noch immer der kleinste Serienheli mit Paddelkopf und Starrheck.

Danach begannt auch bei Walkera die Ära der elektronischen Stabilisatoren. Der Wegfall der „Fly-Bars“, der Paddelstanden am Rotorkopf. Ersetzt durch elektronische Gyros. Der Walkera V120D01 (oder so) war der Nachfolger des 4G6. Meiner flog nie richtig gut. Doch nun sind Modellhubschrauber mechanisch ziemlich identisch zu manntragenden Fluggeräten. Die fehlenden Massenträgheit der großen Fluggeräte gleicht die Elektronik aus.

An dieser Stelle habe ich aufgehört mit den Walkera Modellen. Der V120D01 war in meinen Augen nicht der Hit. Ich denke das lag an der Software der Stabilisierung. Die war nicht gut. Kurze Zeit später kaufte ich einen Blade mCPX (Motorheck). Macht mir noch heute viel Spaß. Der hat die Software des BeastX. Horizont hat das schnell aufgekauft. Und die kaufen noch heute. Doch die Stabilisierung mag ich. Der mCPX, ein fast unkaputtbarer Micro-Held wie der 4#3er, aber doch viel präziser und stabiler.

Und heute

Nach ein paar Tagen rumgebastelt, habe noch ein paar Ersatzteile, fliegen alle unten abgebildeten Walkera Hubschrauber wieder. Einer nach dem anderen. Auch die meisten Akkus gehen noch. Gesteuert mit dem WK-2801-PRO Sender:

Keiner von denen ist mehr im Original. Schon damals nicht. In der Reihenfolge der Originalität:

- Der 4G6 (schwarz weißer Rumpf), ist noch am originalsten. Nur der Motor, Akkus und der Regler sind getauscht. 2S Akkus statt 1S, ein YGE als ESC im Governormode treibt einen HP08-Motor an. Zwei Servos wollten nicht mehr, nun hat er neue.
- Danach der 4G3 (schwarz/roter CP-Heli, Mitte links) bei dem beide Motoren und die Regler getauscht sind. Der ging sofort wieder.
- Der kleine, schwarze 4#3b hat ein komplett anderes Chassis (von MHT) neben dem Umbau auf Full-BL. Im Prinzip sind nur noch der Rotorkopf, die Servos, die Ansteuerungen, die Rotoren und das Hauptzahnrad vom 4#3b. Und der Empfänger. Die Glocke des Motors musste ich suchen. Die war in einem anderen Modell gelandet. Habe aber eine passende gefunden.
- Und der kleinste, ein erster 4#3er, mit dem Rotorkopf des 4#3b, Full-BL, ist vielleicht der leichteste der Welt. Verstaubt, aber sowas von gestrippt. Die Paddelstange ist aus Titan. Der ging auch sofort wieder.

Es hat einen großen Spaß gemacht damals! Und das macht es auch heute noch.

Und nun die Frage an Euch: Fliegen Eure Heils noch? Gibt es die alten Helden von damals noch? Was ist aktuell gerade angesagt?

LG,

Tom
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »warz« (29. August 2018, 22:39)


13 916

Donnerstag, 30. August 2018, 15:38

hui, die Zeit vergeht ... hatte damals einen Walka lama Coax, umgebaut auf BL. Leifer existiert das Stückchen nicht mehr ;(

13 917

Donnerstag, 30. August 2018, 19:56

Klar sind wir noch da, Tom ;)


Ich habe auch noch alle drei Walkeras und nehme die heute noch immer gerne in Betrieb. Leider nicht mehr so häufig wie früher, der Hype war damals einfach riesengroß. Wieviel gute Ideen damals entwickelt und umgesetzt wurden...
Zurzeit fliege ich alle meine Modelle mit der Devo 12S, die mit der Deviation Firmware auch die alten Protokolle für die RX 2401, 2605 und 2801 bedient und nebenbei auch DSM2/DSMX. Nicht zu vergessen die Devo Protokolle, was braucht man mehr!
Mal sehen, wer sich sonst noch meldet.
Viele Grüße
Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-=Hubi-Dirk=-« (30. August 2018, 20:01)


13 918

Donnerstag, 30. August 2018, 23:16

:)
Konjunktiv ist doof.

13 919

Sonntag, 23. September 2018, 20:55

Zeitvertreib am Wochenende

Moin!

Habe die Tage bei eBay einen 4#3b "Full-BL a la Nanoheli" ersteigert. "Nicht flugfähig, Elektronik ok". Ohne Akkus, mit Ersatzteilen und Alu-Koffer. Für 10,50€ (zehn Euro und fünfzig Cent).

Akkus rein, probiert, dann den Heckpropeller getauscht. Der, der dabei war rutschte durch und war gekürzt. Das Kürzen war so eine Unsitte damals, als ob Walkera nicht wüste wie die Propeller dimensioniert sein müssen. Und dann flog die 4#3er. Nicht gut, aber immerhin!

Sanierung:

Die Kiste war übel runtergerockt, kein Teil was nicht geklebt war. Vorweg: Der Hauptrahmen gehört auch noch getauscht, überall geklebt, das Heck kaum mehr fest zu bekommen. Tausche ich noch aus, habe noch eines, schade, dachte ich käme drum herum.

Doch was gab der Fundus an Ersatzteilen und Erfahrung her?

Im Dremel und mit einem Spiegel:
- Hauptrotorwelle (HRW) gerichtet
- Kopf gerichtet
- Paddelstange gerichtet, dann eingebaut
- neue Paddel (aber nur weil die Messinghalter der alten angelaufen waren)
- gerade Blatterhalter ausgesucht und montiert
- Taumelscheibe ausgetauscht (weil ein Knochen lose war und die Idee mit dem Papier dazwischen nicht sehr dauerhaft ist)

Alles lief rund und eingebaut. Doch dann: Vibrationen ohne Ende!
- neues Hauptzahnrad (HZR) => Ende der Vibrationen

Kosmetik (kaputt und dann Klebstoff):
- neues Heckrohr: Das alte war fantasievoll geklebt und zu kurz, der Hauptrotor schlug im Heckrotor ein
- Akkuhalter getauscht
- Haube getauscht
- Landegestell ausgetauscht

Fazit:
- zwei, drei Stunden Spaß beim Basteln. Für zehn Euro zzgl. ein paar Ersatzteile
- Bertis ("Nanoheli") Heckmotor ist nix besser als der 2g Chinamotor. Hatte den von Nanoheli damals nie, zu teuer

Ach ja: Mit dabei war noch ein 3. Floh-Regler, ob der geht weiß ich nicht. Wenn ja, prima, der kann das nächste RC-Gummimotormodel antreiben (siehe YouTube). Die nette Alu-Kiste habe ich schon erwähnt.

LG,

Tom
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