1

Sonntag, 16. September 2007, 14:27

Erfahrungen mit gekürzter Stabi-Stange?

Bevor ich mich mit meinem neuen CP-Heli (HM52) in die Luft traue wollte ich meine Bell 47G noch weiter zum Üben missbrauchen und habe einfach die Stabistange radikal gekürzt.

Der erste Eindruck: wesentlich agiler, empfindlicher und giftiger.

Leider habe ich noch Schwierigkeiten den Spurlauf der oberen Rotorblätter einzustellen, vermutlich reicht das "Gegengewicht" der Stabistange nicht mehr aus, um die Blätter sauber in der Spur zu halten. Weiterhin hat sich ein deutliches "Pendeln um die Hochachse" eingestellt, was das Steuern noch erschwert.

Ob sich das ganze als Vorübung für einen CP-Heli lohnt werden ich später (viel später ... ) berichten.

Was habt ihr für Erfahrungen mit geänderter Stabi-Stange?

Gruß,
Kue.
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Tarot 500, T-Rex 500

hapfel

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2

Sonntag, 16. September 2007, 17:25

RE: Erfahrungen mit gekürzter Stabi-Stange?

Nur mit Stange fliegt sich meine Lama V4 grenzwertig. Solange man sich auf das ausstabiliseren konzentrieren kann, gehts so gerade eben; aber fliegen ist kaum mehr möglich.

Grüße
Walkera 4#3B (was: CB100).

E-Sky Lama V4 Bürstenlos und Phase II.

2x Bluster 400:
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Phönix

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3

Sonntag, 16. September 2007, 20:52

@Kue: vielleicht ein bisschen krass kurz ==[]
habe meine am 5#4 um geringfügig mehr als eine Gewichtslänge pro Seite gekürzt und die Originalgewichte drauf. Fliegt damit optimal und ist vor allem outdoortauglich. Auch im Wohnzimmer super handlebar.
Im Vergleich zu einer Lama V4 fliegt er jedenfalls wie eine Rakete 8) :ok:

Gruss Ralf
Wing 450 V2 FBL, 3 x MKS DS460, 1 x HG D201AL, KDS EBAR :ok:
Copter 500 FBL, Scorpion 1600KV, YGE 80, 3 x INO-LAB HG-D251MG, 1x MKS 8910, MB :evil: ==[]
Skya 250, 3 x INO-LAB HG-D202HB, 1 x MKS DS480, Spartan Quark :D
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4

Montag, 17. September 2007, 18:55

Ich habe die Stabi-Stange ganz bewusst so stark gekürzt. Irgendwann hatte ich mal die Gewichte aus der Stabi-Stange genommen und bin nur mit den Gummis geflogen. Dann dachte ich mir: probier es mal und nimm die auch ab. Bin dann nur mit der nackten Stange geflogen und siehe da, plötzlich saust die Maus richtig heftig agil bis unsteuerbar durch die Gegend. Da war die Idee geboren, durch ein noch vertretbares Kürzen der Stabistange die Eigenschaften des KOAX vielleicht ein Quäntchen mehr in Richtung CP-Heli zu nähern. Zugegeben, klingt eigentlich nach ziemlichem Dünnschi.. im Hirn, aber weil die Stabistange eh zum Austausch anstand probier ich es einfach. Kostet ja nichts. Mein Motiv ist dabei, dem KOAX noch ein letztes Quäntchen mehr Übungscharakter abzutrotzen.

So, nun noch ein paar erste Flugerfahrungen: Die Bell kriegt richtig Schräglage, wenn man z.B. die Nase zum abbremsen hochzieht oder auch wenn man seitliche Ausbrüche abfangen möchte. Ist ja erklärlich, weil nun der Schwerpunkt weiter unten liegt, wohl auch unterhalb der Taumelscheibe. Blattkollisionen hatte ich noch keine. Steuerbar ist die Bell weiterhin, aber man muss quasi sofort wieder gegenlenken, wenn man einen Steuerimpuls gegeben hat. Der Heli schaukelt sich sehr schnell auf. Einmal verrissen und eine Korrektur wird schon recht schwer auf kleinem Raum.

Das "Fliegen" erfordert so eine wesentlich höhere Konzentration und wesentlich vorausschauendere Steuerung mit sofortigem - ja tatsächlich - "Gegenlenken". Dennoch bleibt die grundlegende Eigenschaft des KOAX erhalten: Lässt man ihn in Ruhe auf der Stelle hoovern so ist er eigenstabil.

Ob dieses Experiment hier Sinn macht weiss ich immer noch nicht, es ist jedoch eine sehr veränderte Steuerung erforderlich, weil der Heli zwar weiterhin relativ ruhig in der Schwebe gehalten werden kann und auch mit wesentlich mehr Korrekturen z.B. durch einen engen Flur geflogen werden kann. Bei Unkonzentriertheit oder etwas zu langen Steuerausschlägen bricht er jedoch schnell aus und schaukelt sich bei zu intensiver Gegensteuerung, die sonst ein KOAX verkraftet, viel schneller auf.

Auch ich bin nun ein Brainiac!

Viele Grüße,
Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

5

Montag, 17. September 2007, 22:23

ich hab diese experimente mit der stabistange auch schon hinter mir, imo ist das aber so, als würde man einem fahrad mit stützrädern die schrauben an den achsen lose drehen - der heli wird einfach nur unkoordiniert und macht was er will. ist auch nicht wirklich ein training für nen cp heli, denn würde man bei dem so dermassen rumfuchteln müssen, wäre man mit dem schon längst "auf dem boden der tatsachen".

ein gut eingestellter cp-heli macht exakt das, was man ihm an der funke vorgibt, ein seiner stabilität beraubter koax hat absolut nichts mit dem flugverhalten eines "echten" helis zu tun.
[SIZE=3]MSH Protos[/SIZE] - V-Stabi 4.0, Scorpion 880kv, Jazz55, Align DS-510, S9254, CC BEC, SAB red devil, Canomodhaube.. Spektrum DX7/AR6200
[SIZE=3]Rex 450 Pro Klon[/SIZE] - Roxxy 940-6, Turnigy 2836@5turns, HXT900, GY401, S9257, GCT Ultra

HIND 24

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6

Montag, 17. September 2007, 22:53

Stimme Dir zu andre,

aber Kue will ja den HM52 fliegen, und der ist ein Leichtgewicht und ist als Heli eine absolute "Mistsau" gelinde ausgedückt. Stabi-Stange am Koax kürzen hilft da nicht viel um zu trainieren.

@Kue: überlegst Du es Dir noch mal?????? der ist echt schwierig, nix für Anfänger und Fortgeschrittene haben bei dem auch Pobleme. Ich hab´s gesehen !!!!!

investiere Dein Geld für was anderes. Guter Rat unter Freunden.

mfg von der Spree

maik
mfg von der Spree

Maik

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MCPX, wird bald ausrangiert
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In a world without walls, who needs windows and gates ?

7

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 20:00

@ Hind:
nett gemeint, aber zu spät, der HM52 steht schon in den Startlöchern. "Mistsau" macht mir richtig Mut! Oder weiche Knie? :wall: :D Ich weiß nicht ...

@ alle:
Also, dem Gedanken, dem KOAX seinen einzigen und letzten Vorteil auch noch zu rauben und "an den Stützrädern auch noch die Schrauben zu lockern" kann ich gut folgen und bin immer noch nicht klar, ob dieses Experiment völlig für die Tonne ist oder ob es was bringt. Gestern jedenfalls bin ich wieder mit der Harakiri-Stange geflogen und habe folgende Erfahrung gemacht: bleibt man ruhig und sehr vorsichtig, gehen sowohl schneller Vorwärtsflug als auch Stopps tadellos. Aber wenn man einmal etwas hektisch verrissen hat dann hat man keine Kontrolle mehr, weil alle Rettungsversuche nur zum Aufschaukeln führen und ein rumfuchteln macht alles nur schlimmer. Man kann schön zusehen wie sich die Katastrophe anbahnt und kann nichts mehr tun. Bis auf eine Satz Rotorblätter ist aber alles heil geblieben.
Ähnliche zu starke Knüppelausschläge, wie sie sonst ein KOAX verzeiht sind beim CP-Heli natürlich als Anfänger auch nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen. Insofern bin ich noch optimistisch, dass es vielleicht doch ein Trainingseffekt gibt.
Ich werde weiter berichten.

Viele Grüße,
Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

Zigeuner

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8

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 20:20

RE: Erfahrungen mit gekürzter Stabi-Stange?

Zitat

Original von hapfel
Nur mit Stange fliegt sich meine Lama V4 grenzwertig. Solange man sich auf das ausstabiliseren konzentrieren kann, gehts so gerade eben; aber fliegen ist kaum mehr möglich.

Grüße



das kann ich für die V4 bestätigen, einen Lipo getestet und weit weit hinten wieder angestellt! :no: :dumm:

Servus :w
[SIZE=2][SIZE=2]Leute ich hab alles Verkauft und mach erstmal Urlaub
von diesem Hobby!

Happy Landings :w wünscht euch

Ralf der Zigeuner
[/SIZE] ;)
[/SIZE]

9

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 20:25

@Kue

Ich hab bei meiner Lama V3 die Stabistange nicht ganz so eingekürzt . Ist noch stabil im Flug , steht immer noch auf der Stelle wenn man sie lässt und macht auch das was ich will .

Ob man sich so auf einen CP Heli allerdings besser vorbereiten kann lass ich mal dahin gestellt .
Auf jeden Fall macht das fliegen mit dem Koax so mehr Spass , dass ist zumindest mein Eindruck .


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »guest100919« (4. Oktober 2007, 20:28)


10

Freitag, 5. Oktober 2007, 08:23

Hallo Uli,
sabber, sabber, Neugier: Du hast ja laut Signatur beides: CP-Heli und einen KOAX mit kürzerer Stabistange: kann man damit noch einen Zentimeter (Miilimeter, Nanometer) mehr in Richtung Flugverhalten CP kommen oder ist das einfach nur Quatsch was ich hier mache? Sei offen und schone mich nicht! ;)


Auf jeden Fall hat sich für mich schon bestätigt, dass ein moderates Kürzen der Stabi-Stange den Flugspass erhöht. Vielleicht bekommt meine Bell dadurch aber auch nur einfach die Agilität, die man dem Blade CX nachsagt ...

Danke an alle, dass Ihr mir bisher noch nicht die Jacke mit den langen Ärmeln empfohlen habt ... :D :ok:

Grüße,
Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

11

Freitag, 5. Oktober 2007, 12:43

@Kue

Das einzige was du mit dem Koax machen kannst , ist die Grundlegende Steuerung besser zu verinnerlichen , z.b. Nasenschweben üben . Wenn der Koax abschmiert geht meistens nichts kaputt , beim CP sieht das dann schon wieder anders aus .
Aber Grundsätzlich vergleichen kann man die beiden Varianten nicht miteinander .

12

Freitag, 5. Oktober 2007, 13:18

Ist mir schon klar, dass es zwei verschiedene Konstruktionsprinzipien sind, die zu einem ganz unterschiedlichen Flugverhalten führen.

In einem Hubschraubermuseum wurde das Heli-Fliegen mal durch eine Scheibe verdeutlicht, auf der eine Kugel liegt, die man durch Hebel an zwei Achsen in der Mitte halten sollte. Wenn ich dieses Bild auf den KOAX anwende, dann habe ich eben keine Scheibe sondern eine Schale und bei Passivität des Piloten rollt die Kugel mal runter oder eben einfach in die Mitte der Schale zurück. Und kann ich diese Schale also durch Veränderung der Stabistange abflachen?

Die Flugstabilität der KOAXe resultiert nach meiner Einschätzung dabei nicht primär aus den zwei gegenläufigen Rotorblättern, die für den Drehmomentausgleich sorgen, sondern aus der Wirkung der Stabistange, die ein enormes Ausgleichsgewicht (Masse x Beschleunigung ? ) schafft. Die Rotorblätter, die Nick und Roll bewirken liegen deutlich unter diesem Ausgleichsgewicht und nicht wie beim CP-/FP-Heli ganz oben über dem Schwerpunkt. Kürze ich die Stabistange und reduziere ich das Ausgleichsgewicht, müsste sich der KOAX was die Eigenstabilität angeht immer mehr zumindest einem FP-Heli annähern. Und dann könnte man eben doch noch mehr aus dem KOAX als Übungsgerät herausholen. Das war meine These.

Also doch die Jacke mit den langen Ärmeln, die man am Rücken zusammenknotet?
:D

Viele Grüße,
Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kue« (5. Oktober 2007, 13:18)


13

Freitag, 5. Oktober 2007, 13:43

Wenn Du es mit dem kürzen der Stabistange übertreibst, bekommst Du ganz einfach einen unfliegbaren Koax, der sich bei jeder kleinen Steuerbewegung wild aufschaukelt und als Folge abschmiert. Innerhalb gewisser Grenzen kann man ihn agiler machen, aber seine stabile "Schwebernatur" kann man ihm nicht nehmen.

Die Jacke gibt´s erst, wenn Du zusätzlich komplett auf Alu umrüstest :D
Walkera Big Lama Alu mit E-sky 4in1 :heart:
esky Lama V3 + V4 :)
Swiss Lama 7.1
Einiges "Flächenzeugs"
Weniger tunen, mehr fliegen :ok:

Joyrider

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14

Freitag, 5. Oktober 2007, 15:08

Hi, Kue!

Habe gern eins genommen: Die kürzere Stabistange vom Vortex mit den verschraubten Metallgewichten, klappt echt gut.

Wenn du aber was für die Jacke mit den langen Ärmeln suchst, dann versuch´ das hier mal, aber am besten gleich in der Gummizelle - denn so geht das Ding ab wie´n Zäpfchen und braucht weiche Wände! :D
»Joyrider« hat folgendes Bild angehängt:
  • Paddel FUN-Picco.jpg
Gruß

Jörg

[SIZE=1]Bell 47G V.05
2 x Bell 47G V.06
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2 x Hirobo XRB SR - Carbon-Blades
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FlyMex Basic One
Piccolo ECO
Jamara HG Micro
Walkera HM 4#3[/SIZE]

SirDEE

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15

Samstag, 6. Oktober 2007, 01:21

@ kue

wieder ein Interessanter beitrag von dir!!

Danke muss ich auch mal testen, obwohl meiner jetzt mit anderen Servos und runtergestelltem Gyro geht wie schmitz Katze, Grinst

Grüsse DEE 8)
Wenn Rotorblaetter schreien koennten, braeuchte ich Ohropax :D
Graupner 47G 2007 :ok:
Free Spirit :heart:
Belt CP V2 :heart:
Zacky Nuri :heart:
Borjet Nuri 100 i.B. ==[]
Mini Swift HK :heart: :heart: :ok:

16

Samstag, 6. Oktober 2007, 14:26

RE: @ kue

Gestern habe ich zum ersten Mal meinen HM52 (CP-Heli in KOAX-Größe) in der Luft gehabt. Die ersten Hopser und dann für einige Sekunden auch ein relativ ruhiges Schweben. Mein allererster Eindruck nach diesen ersten Hopsern ist, dass sich der KOAX mit der gekürzten Stabi-Stange tatsächlich sehr ähnlich verhält: Solange man ganz vorsichtig steuert geht es gut, jeder etwas zu unbedachte und größere Steuer- bzw. Gegensteuer-Versuch führt zum für den Anfänger nicht mehr beherrschbaren Ausbrechen.

Im Moment sehe ich meine These bestätigt wobei ich natürlich noch nicht richtig geflogen bin und den HM52 nur ganz kurz in der Luft hatte.

to be continued ...
Tarot 500, T-Rex 500

Joyrider

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17

Samstag, 6. Oktober 2007, 15:53

RE: @ kue

Da muss man einfach mal ausprobieren: Mein Super-ruhig-von-allein-Schweber X.R.B. hat jetzt zum Spaß mal die kurze Stange bekommen - die kleinen flachen Paddel runter und die runden Klötze mit Gewicht von der langen Stange drauf.
Fazit: WÜRG !!! Da fängt sogar der X.R.B. mit leichtem Kreispendeln an und Einstellungen aun der TS sind kaum mehr möglich - entweder ist es zu viel oder es ist zu wenig, aber vernünftig fliegen geht mit der Variante gar nicht... :no:
Gruß

Jörg

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18

Samstag, 6. Oktober 2007, 16:27

RE: @ kue

Meine Bell steht auch mit der kurzen Stabi-Stange satt in der Luft. Liegt das evtl. daran, das beim Hirobo die Rotorblätter weicher sind und dadurch empfindlicher reagieren, wenn der Ausgleich der Stabi-Stange schwindet?

Gegen leichtes Kreispendeln spricht doch nichts. Einfach per Hand aussteuern. Genau da beginnt doch das Lernen. Wenn wir unsere KOAXe so einstellen, dass die wie eine Stehlampe im Wohnzimmer rumhängen, dann dürfen wir uns doch nich wundern, dass der Umstieg auf einen FP-/CP-Heli so schwer ist.

Deinen Versuch, Joyrider, mit den Paddeln wollte ich auch schon mal nachprobieren, habe aber beim ersten Versuch keine passenden Paddel gefunden und habe mich dann erstmal auf den HM52 konzentriert. Finde ich übrigends eine tolle Idee von Dir und bin schon gespannt, ob ich das irgendwann auch mal hinkriege.
Tarot 500, T-Rex 500

HIND 24

RCLine User

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19

Montag, 8. Oktober 2007, 22:55

RE: @ kue

@ Kue

zum HM52 hab ich schon was hier geschrieben. Warum tust Du Dir das an? Hol Dir einen Piccolo oder gleich einen Rex wie ich, dann musst Du nicht mehr "rumprobieren, wie es gehen würde wenn" oder so. Und mit der Expo-Einstellung, kannst Du deinen "Zukünftigen" so einstellen, das er sich anfühlt wie ein Koax, nur etwas lebendiger.
Tu es endlich alter Kassen-Brillen-Träger :w :w :w
mfg von der Spree

Maik

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20

Dienstag, 9. Oktober 2007, 11:11

RE: @ kue

Hallo Hind,

vielen Dank für Deine netten Ratschläge! Freue mich darüber!

Ich wollte aus mehreren Gründen mit dem HM52 anfangen, einer davon ist einfach auch das Geld. Der Zwerg kostet ja nur 130,- zzgl. 70,- für den BL-Umbau wobei im Crashfall der Motor und Regler ja weiterverwendet werden können. Also ist das Risiko bei 130,- für den Heli sehr gering und die Folgekosten sind auch gering.

Außerdem will ich den Winter über in der Wohnung fliegen und so wetter- und hallenterminunabhängig sein. Hätte ich nicht schon gelesen, dass andere es auch mit dem HM52 geschafft haben wäre ich diesen Weg sicher nicht gegangen.

Meine ersten Erfahrungen mit dem HM52 sind wie beschrieben sehr positiv und ich würde mich freuen, wenn sich bei meinem Selbstversuch hier rausstellen würde, dass man aus dem KOAX eben doch noch etwas mehr zum Üben für einen CP rausholen kann. Wäre doch eine sehr schöne Erkenntnis: Um Heli-Fliegen oder besser Schweben zu lernen braucht man einen KOAX für mittlerweile nur noch 100,- EUR, wenn man den beherrscht eine gekürzte Stabi-Stange zum Weiterüben und dann noch lediglich den FMS als Simulator.

Ach ja, und natürlich eine gute Kassenbrille!

:w
Tarot 500, T-Rex 500