Gummikuh

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21

Dienstag, 9. Oktober 2007, 11:25

@sirdee

das mit den Servos hatten wir ja geklärt - ich habe jetzt mal die von Torsten Hoppe für den Twister Hawk 6,0 bestellt - sollen auch besser sein als Original (zumindest leichter). Das mit dem Gyro meint bei Dir - die Empfindlichkeit - oder!?

Ich werde - sobald die neuen Servos da sind - auch mal das mit dem Verstellen der Anlenkgestänge am Servoarm probieren. Ich fliege ausschließlich draussen und das ist ja bereits mehrfach ausprobiert worden.

lg
hp
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SRB QUARK gelandet und sehr zufrieden
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Gummikuh

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22

Dienstag, 9. Oktober 2007, 11:28

RE: @ kue

Zitat

Original von Kue
Hallo Hind,

vielen Dank für Deine netten Ratschläge! Freue mich darüber!

Ich wollte aus mehreren Gründen mit dem HM52 anfangen, einer davon ist einfach auch das Geld. Der Zwerg kostet ja nur 130,- zzgl. 70,- für den BL-Umbau wobei im Crashfall der Motor und Regler ja weiterverwendet werden können. Also ist das Risiko bei 130,- für den Heli sehr gering und die Folgekosten sind auch gering.

Außerdem will ich den Winter über in der Wohnung fliegen und so wetter- und hallenterminunabhängig sein. Hätte ich nicht schon gelesen, dass andere es auch mit dem HM52 geschafft haben wäre ich diesen Weg sicher nicht gegangen.

Meine ersten Erfahrungen mit dem HM52 sind wie beschrieben sehr positiv und ich würde mich freuen, wenn sich bei meinem Selbstversuch hier rausstellen würde, dass man aus dem KOAX eben doch noch etwas mehr zum Üben für einen CP rausholen kann. Wäre doch eine sehr schöne Erkenntnis: Um Heli-Fliegen oder besser Schweben zu lernen braucht man einen KOAX für mittlerweile nur noch 100,- EUR, wenn man den beherrscht eine gekürzte Stabi-Stange zum Weiterüben und dann noch lediglich den FMS als Simulator.

Ach ja, und natürlich eine gute Kassenbrille!

:w


@kue

hast ja meine Twister Aktivitäten mitbekommen ... glaube mir, da liegen Welten zwischen CP und Koax :(

Aber mehr sage ich zu dem Thema jetzt nicht mehr - die Nerven ....

Ich drück Dir die Daumen !

lg
hp
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Joyrider

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23

Dienstag, 9. Oktober 2007, 18:37

RE: @ kue

@ Kue:

Komme jetzt ein bisschen spät mit der Antwort, bin aber auch a) nicht mehr der Jüngste (da darf man das!) und bin b) am Koax-Stammtisch hängen geblieben... :prost:

Klar - das bisschen Kreispendeln kann man aussteuern. Aber man ist eben auch vom X.R.B. verwöhnt! Das Lustige ist nur, dass der Effekt erst mit den Carbon-Blättern auftritt und nicht mit den Styropor-Blättern. Mit der langen Stabistange hängt er garantiert wieder wie `ne Stehlampe in der Wohnung, aber...

ich find´ das Ding nicht wieder! Hilfe, Alzheimer! Jetzt isset so weit... ;(
Gruß

Jörg

[SIZE=1]Bell 47G V.05
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ESky Comanche
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Piccolo ECO
Jamara HG Micro
Walkera HM 4#3[/SIZE]

24

Mittwoch, 10. Oktober 2007, 10:18

RE: @ kue

Ich habe gerade an anderer Stelle noch was ganz interessantes gelesen:

KOAXe mit Schwenkblättern sollen nicht so präzise zu steuern sein wie solche mit starren Blättern. Hat jemand aus direktem Vergleich mit seinem Lama und seinem Blade berichtet. Jemand anderes berichtet, das schwammige Flugverhalten seiner Lama verringerte sich durch Festziehen der Blattaufhängung.

Da ich ja starre Blätter an meiner Bell habe mag das auch einen bedeutenden Unterschied machen beim Flugverhalten mit geänderter Stabi-Stange.

Bislang hatte ich immer gedacht, starre Blätter hätten nur Nachteile.
Tarot 500, T-Rex 500

25

Mittwoch, 10. Oktober 2007, 10:22

RE: @ kue

Ich bemerke im Gegenteil ein besseres Flugverhalten mit Schwenkblättern. Wenn die richtig angezogen sind, so daß sie sich relativ leicht im Blatthalter drehen können ohne lose zu sein, funktionieren Schwenkblätter perfekt. Das bezieht sich jetzt vor allem auf die Xtreme Blätter, mit den serienmäßigen Schwenkblättern einiger Koaxe habe ich eher schlechte Erfahrungen.
Walkera Big Lama Alu mit E-sky 4in1 :heart:
esky Lama V3 + V4 :)
Swiss Lama 7.1
Einiges "Flächenzeugs"
Weniger tunen, mehr fliegen :ok:

26

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 18:56

RE: @ kue

Meinen kleinen HM52 kann ich nun schon ganz gut schweben und kann abschließend zu meinem Umstieg auf dieses kleine freche "Miststück" sagen:

Die Schritte
1. KOAX fliegen und viel im Bodeneffekt durch die Wohnung rumdüsen
2. parallel am Simulator (FMS :heart: ) üben
3. mit gekürzter Stabistange fliegen
haben sich für mich voll bestätigt und gelohnt.

Der Umstieg auf den kleinen CP-Heli hat zwar ein paar Sätze Rotorblätter und zwei Blatthalterwellen gekostet aber die letzten drei Akkus bin ich ohne Schäden geschwebt. Zwar jeweils noch nicht ganz am Stück sondern mit wenigen Absetzern, aber dafür hat es schon gereicht: :) :nuts: :) :ok:

Die gekürzte Stabistange bringt folgendes an Lerneffekt: Man muss mit ganz kleinen kontrollierten feinfühligen Impulsen fliegen, dann kann man auch mit einer so stark gekürzten Stabi-Stange wie im Foto oben abgebildet sauber fliegen. Man lernt, den Heli wie ein rohes Ei zu steuern weil JEDER heftige Steuerimpuls zum unkontrollierbaren Aufschaukeln und Crash führt. Das ist schon viel näher am Steuerungsverhalten das man für einen CP-Heli braucht. Einen CP-Heli kann man dann zwar im Gegensatz zum derart missbrauchten KOAX in solchen Situationen wieder abfangen, aber sicher noch nicht als Anfänger bei den ersten Hüpf- und Schwebeversuchen. Insofern war es für mich eine gute ergänzende Vorübung für das Schweben mit dem HM52.

Das Steuerungsverhalten beim Schweben von kleinen agilen Modellen wie dem Piccolo im Simulator FMS kann ich fast 1 zu 1 auf meinen HM52 übertragen. Insofern ist der FMS für mich absolut realistisch und absolut empfehlenswert. Besonders bei dem Preis.

Meine Bilanz für den Umstieg vom KOAX auf den CP-Heli:

4 Paar Rotorblätter = 4 x 7,- = 28,- EUR
2 Blatthalterwellen = 2 x 6,- = 12,- EUR
Simulator (FMS) = 0 x 0,- = 0,- EUR
1 Gamepad für den FMS = 16,- EUR
1 Stabistange = 10,- EUR

Gesamtkosten = 66,- EUR

Ich würde diesen Weg wieder gehen.
Tarot 500, T-Rex 500

Basstom

RCLine User

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Beruf: Faktotum ;) in einem grooooßen Telekommunikationskonzern, Bereich Datenkommunikation.

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27

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19:10

Freut mich für Dich, Mann! :ok:
Schön zu lesen, dass Du den Kleinen so langsam trotz aller Unkenrufe ;) unter Kontrolle bekommst. Man kann also doch günstig und auf wenig Raum in die Welt der CP-Helis einsteigen. :)
Vielleicht ermuntert das ja auch mal ´nen Nicht-Kassenbrillen-Träger zur Nachahmung. :D
Munter bleiben, Tom.

E_sky LAMA V3 [SIZE=1](mit diversen Modifikationen)[/SIZE]
E_sky Honey Bee King 2 [SIZE=1](BL 3900/10T)[/SIZE]
MX-16s

28

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19:34

Basstom, vielen Dank für Deine netten Worte!

Ja, es würde mich freuen, wenn andere CP-Neulinge auch Mut schöpfen!

Klar bin ich auch ein wenig stolz auf mich aber besonders freut mich, dass man diesen Low-Budget-Weg erfolgreich gehen kann. Es ist kein teurer Sim nötig und auch die kleinen KOAXe bieten viel mehr zum Üben als man ihnen auf den ersten Blick zutraut. Beide (also KOAXe und FMS) sind für mich verkannte Stiefkinder der Szene weil sie immer als Spielzeug und Unrealistisch abgetan werden.

Mich haben Peter F. und R2*D2 mit ihrem Triumpf über den kleinen HM52 ermutigt. Auch an dieser Stelle nochmals besonderen Dank an Peter F. der sich wie ein Mentor um ich gekümmert hat! (Er hat den Umstieg auf den MH52 übrigends ebenso wie R2*D2 ohne SIM geschafft!)

Mir ist klar, dass noch weitere Crashkosten kommen werden, aber zumindest habe ich gerade den nächsten Akku mit drei Absetzern ohne Schäden verschwebt. :) :nuts: :)

Oder ob meine Brille durch die ich den HM52 groß wie einen Logo10 vor mir sehe zum Erfolg geführt hat? :D
Tarot 500, T-Rex 500

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kue« (24. Oktober 2007, 19:38)


29

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19:53

@Jörg: Zur XRB: ich weiß garnicht, was Du für einen Sender hast Jörg ?. Mit den leichten Pseudopaddeln und dem Umhängen der Stabistangenübertragung auf die oberen Rotoren konnte ist auch die XRB kontrolliert fliegen, aber nur mit ordentlich Expo (Dank mx16) auf den TS-Servos.


Die Carbonblätter waren bei mir auch leider nicht so wirklich frei drehbar aufhängbar, sodass ich sie festgezogen habe. Hier war natürlich immer das Problem, sie genau fluchtend (Schwerpunkt, Blattaufhängung und Rotormastmittelpunkt in einer Linie) und das genau 180 Grad gegenüber bei beiden Blättern. Wenn das gelingt, ist auch kein Eiern da und die präzise Lenkbarkeit fand ich keinen Unterschied zu den Styropoblättern (habe nebenbei mal für 9,90 Euro eine Wegschmeiss-Laser-Wasserwaage an einer Baumarktkasse mitgenommen, der gerade Laserstrahl hilft sehr beim ausrichten)

@Kue:

Dein Engagement beim Umstieg vom Koax direkt auf einen genauso kleinen CP-Heli ist Klasse und es freut mich, dass du dabei auch erfolgreich auf dem Weg bist und Dich nicht hast entmutigen lassen. Ich bin auch gleich vom Koax zum PocketZoom gegangen und bereue das nicht, aus ähnlichen Motiven wie Du auch.

Aber Deine Theorie, besonders das Fliegen mit dem Koax bei möglichst kurzer Stabistange in Bodennähe könne für das CP-Helifliegen was bringen, ist (nimms mir nicht übel) reiner Schwachsinn, von dem Du natürlich überzeugt sein mußt:

So wie Du schreibst, kannst Du gerade mal eine Lipoladung noch nicht mal durchgehend schweben. Wie sich ein Heli im Vergleich zum Koax beim fliegen anders verhält, wirst Du also erst noch feststellen dürfen. Für Dich sind beide Systeme (Heli und instabiler Koax) noch einzig eine Herausforderung an Deine Reflexe und noch sehr schlecht vorhersehbar. Daraus ziehst Du den Schluss, weil beidess für Dich reaktionsschnell sein muss, würde es auf das CP Heli fliegen vorbereiten.

Wie Dir schon andere gesagt haben, ist es einfach falsch. Mein inzwischen gut eingestellter PocketZoom lässt sich präziser starten, Landen , Schweben und im Bodeneffekt bewegen als mancher Koax. Trotzdem ist das Steuern etwas anders und hat - abgesehen von den grundstäzlichen Richtungsausschlägen, Höhe halten und dem Gieren - ein anderes Steuern an der Taumelscheibe nötig wie beim Koaxfliegen. Glubs mir, ch habe auch viel mit den Koaxen im Bodeneffekt und mit gekürzten bis abgebauten Stabistangen experimentiert.

Ich bin voll Deiner Meinung, dass Koaxe viel zu schade und zu interessant sind, um sie nur als Spielzeuge rumschwirren zu lassen.



Gruß Rene
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Hirobo X.R.B + Carbonblätter , Walkera 5#4

30

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 20:12

Rene, ist mir doch völlig klar, dass ich noch nicht vom Fliegen sprechen kann und auch weiß, dass ich davon noch meilenweit entfernt bin.

Ich hoffe, in meinen Beiträgen hier im Zusammenhang mit dem HM52 nicht doch aus Versehen das Wort Fliegen verwendet zu haben. Alles Gesagte bezog sich auf das Schweben! Aber da fängt es doch an und ich hätte niemals gedacht, dass ich diesen Anfang so schnell in den Griff kriege. Und dabei haben mir die besagten Schritte sehr geholfen und ich bin sehr begeistert, dass es über diesen Weg bis hierher so gut geklappt hat.

Für mich hat sich im direkten Vergleich bestätigt, dass man aus dem KOAX noch ein Quäntchen mehr an hilfreichen Trainingsmöglichkeiten herausholen kann. Das war die Grundüberlegung und Grundfragestellung in diesem Thread und die hat sich für mich bestätigt.
Tarot 500, T-Rex 500

31

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 20:51

Hallo Kue,

ich glaube, was Du mit Deiner Methode trainierst, ist die Konzentration - und von daher hast Du völlig recht, das hilft sehr beim CP-Heli-Schweben lernen. Die Steuerbewegungen sind aber auch beim Schweben weiterhin "Impuls" und nicht "Andauernd". Beim Koax steuerst Du die Bewegungsrichtung mit der Taumelscheibe sehr direkt, beim Heli eher die Drehung um die Roll/Nickachse in der Luft, daraus ergibt sich dann sekundär die Bewegungsrichtung.

Ich finde auch, dass man eine Menge aus den Koaxen zum Trainieren für den Heli rausholen kann, aber wie gesagt: gerade nicht die Art der Steuerimpulse auf die Taumelscheibe.

Gruß Rene
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Hirobo X.R.B + Carbonblätter , Walkera 5#4

32

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 21:13

Rene, warum stellt Du in Abrede, was ich im Eigenversuch bewiesen habe?

Nach dem was Du schreibst dürfe ich mit meinen HM52 noch gar nicht Schweben können und Du bist genau auf dem Weg wie viele die immer noch ein Quäntchen drauflegen und sagen: jaja, ganz nett was da erreicht wurde, aber was Richtiges ist das noch nicht. Strategie zum Kleinhalten anderer?

Ohne das geänderte Steuerverhalten gegenüber dem KOAX jetzt mit Impulsen und ständigem Korrigieren im Millimeterbereich am Steuerknüppel bleibt der HM52 keine Sekunde in der Luft. Ich Schwebe übrigends ohne Expo auf Nick und Roll.

Es klappt.
Tarot 500, T-Rex 500

Joyrider

RCLine User

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33

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 22:38

@ Rene:

Ich habe die Futaba FX18 V2 - aber ich bin da gar nicht erst in die "Programmiererei" gegangen; also kein Expo, obwohl´s eine Idee wäre.
Und das mit dem Eiern ist reine Schusseligkeitvon mir! :angry:

Ich hatte mal die oberen Blatthalter komplett auseinander genommen (hab´ mal ein Muster gebraucht) und natürlich auch die Schrauben für die Verstellung des Pitchwinkels herausgedreht. Natürlich hab´ ich jetzt den Spaß, das wieder vernünftig einzustellen... :wall:

Never touch a running System - but if you must do it, than pump´ dir Kue´s Kassenbrille, because you dann can see what you do, fool !!! :dumm:
Gruß

Jörg

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34

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 22:58

@Jörg: Die Schauben und "Konstruktion" zur Verstellung des Pitches hatte ich auch mal neugierig auseinandergemacht, und geflucht, dass die Neugierde über den Verstand gesiegt hatte. Das zusammenfiremlen hat Lupe, Geduld und Alkohol gebraucht ;)

@Kue: Jetzt hast Du mich heftig falsch verstanden ;) Wollte doch gerade Deine Methode nicht entwerten, sie hat ihren Sinn, nur m.E. nicht den, den Du ihr beimißt ;)

Rückblindend finde ich, dass das wesentliche ein gut eingestellter und guter Heli (und Funke) ist, dann schwebt sich mit dem ähnlich leicht wie ein Koax, nur anders. m Millimeterbereich rumzumachen ist nicht nötig, wenn Du Expo richtig einstellst, dann kannst du dir die Rotorebene gradweise gerade oder gekippt drehen, wie immer du magst -> ich meine, du könntest es Dir leichter machen.

Gruß Rene
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rene-M« (24. Oktober 2007, 22:59)


35

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 08:05

@ Rene:

Das freut mich sehr, dass ich Dich wohl etwas mimosig und falsch interpretiert habe! Da habe ich Dir was Falsches unterstellt und möchte mich dafür entschuldigen!

Du hast vollkommen Recht, dass sich ein CP-Heli zwar etwas ähnlich schwebt aber eben doch völlig anders als ein KOAX. Und genau dieses etwas anders macht selbst an dieser Stelle schon (also beim Schweben) den unglaublichen Reiz eines CP-Helis aus. Leider kann man das ja so schwer in Worte fassen aber es ist wirklich ein ganz neuer "Kick" den man nur zum Nachahmen empfehlen kann!

Ich habe an ganz vielen Stellen immer wieder auf Fragen nach "Tuning" von KOAXen geraten: Lasst es, fliegt die kleinen technischen Meisterwerke einfach so wie sie sind und spart das Geld auf einen CP-Heli. Ich denke, dass viele einfach vor dem Schritt über den KOAX hinaus etwas Angst haben und deshalb dort stehen bleiben.

Mich begeistert die Heli-Schwebe- und Fliegerei seit ich meinen PicooZ das erste Mal in den Händen hielt und es würde mich sehr sehr freuen, wenn die Beispiele die Peter F. und R2*D2 vorgemacht haben und in deren Reihe ich mich mit langsamen Schritten einzureihen versuche auch anderen auf der KOAX-Stufe stehenden Mut macht den nächsten Schritt doch zu wagen. Und selbst der kleine HM52, der mit BL-Umbau nicht teuerer als der KOAX Blade CX ist (rund 125,- EUR RtF + 70,- EUR BL-Umbau) ermöglicht es einem, die ersten Schritte in diese neue faszinierende Richtung zu gehen. Im Wohnzimmer. (Man kann auch ohne BL-Umbau anfangen und ist dann mit 125,- EUR dabei. Die Original-Motoren halten aber nicht so lange und kosten ja auch was.)

Mit einer gekürzten Stabi-Stange zu fliegen ist nur ein kleiner Zusatztrainingseffekt, den man dem KOAX noch entlocken kann. Es ist nicht der entscheidende Lerneffekt! Da hast Du völlig Recht, Rene, ich habe es vielleicht ein wenig zu sehr in den Vordergrund gestellt. Aber wer Umsteigen will sollte es mal probieren, es kostet ja fast nichts und ein kleines wirklich lohnendes Aha-Erlebnis ist es meiner Ansicht nach auf jeden Fall.

:w Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

36

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 13:52

Hier noch eine sehr interessante Diskussion zum Thema Stabilität und Einfluss der Stabistange beim KOAX:

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=174627&sid=

Die Kernaussage, die für die Experimente mit der Stabistange relevant ist, ist die, dass die Stabilität des KOAX nicht aus der Stabi-Stange selbst entsteht. Sie "neutralisiert" also nicht bestimmte "negative" Eigenschaften oder entschärft sie, die man dann durch ein Kürzen der Stabi-Stange wieder zum Vorschein bringen kann.
Tarot 500, T-Rex 500

Jörg Nickel

RCLine User

Wohnort: 31228 Peine-Stederdorf www.mfg-wipshausen.de

Beruf: Tischlermeister

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37

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 14:13

Zu Expo auf der Taumelscheibe ist mir schon vor langer Zeit aufgefallen das sich im ersten viertel des Knüppelausschlages eine masse tut während im letzten viertel z.B. in einer Rolle oder Flip kaum ein Unterschied zwischen dreiviertel und Vollausschlag ist. Mit einem Expo-Wert von 20-25% linearisiere ich mir meine Steuerlinie nur wieder. Das hat nichts mit einer "Weichei-Einstellung" oder so zu tun.
Meine Potis sind voll bezahlt und werden auch voll genutzt!

Jörg
Nach 10 Jahren Fläche nun gut 25 Jahre Heli. Zur Zeit div. Henseleit einige Vario! Auch Tragschrauber und T-Rex 1 Tandem!
meine CH47 Chinook

38

Samstag, 3. November 2007, 23:09

Ich weiß nicht, wie sich EXPO bei unterschiedlichen Sendern und Rotorkopfsystemen auswirkt. Am Anfang habe ich hier im Forum oft gelesen, dass EXPO auf Roll und Nick zum "entschärfen" hilft und den CP-Heli "sanfter" macht.

Ich habs dann natürlich gleich übernommen und einen für Anfänger empfohlenen Wert verwendet. Später habe ich gemerkt, dass das eigentlich kein "entschärfen" ist sondern die Reaktionen des Helis nur träge und wie in Watte macht. Für mich war das nicht einfacher dadurch und ich habe EXPO wieder rausgenommen. Dadurch erfolgen die Reaktionen und Korrekturen fast sofort was in meinem kleinen Übungs-Zimmer viel besser und einfacher ist.
Tarot 500, T-Rex 500