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Sonntag, 21. Oktober 2007, 13:09

Twisterhawk: Problem mit ansteckbarem Höhenleitwerk

Hallo,

bin seit knapp ner Woche auch den KOAX-Verrückten zuzuordnen. Letzten Freitag ist der JP Twisterhawk (Coastguard) eingetroffen und seitdem versuche ich jede freie Minute zu nutzen, um den Koax in die Luft zu befördern. Vor etlichen Jahren hatte ich mir schon mal nen "echten" Elektroheli zugelegt (hieß auch Twister), aber der war in 5 Sekunden zerlegt und das hat damals hunderte Euro Reparatur gekostet, so dass ich damals gleich wieder mit dem Heliflug aufhörte :( .
Habe jetzt 2 Jahre lang gerätselt und ausgewogen, ob ich mir einen Koax zulegen soll oder nicht, doch nachdem ich über das Forum auf den Twisterhawk als SemiScale gestoßen bin, mußte ich ihn haben. Nicht zuletzt auch wegen des RC-Line-Testberichts.
Ich muss sagen, das der TwisterHawk wirklich ein ausgezeichnetes und gutmütiges Flugverhalten hat. Nach den ersten 3 Akkuladungen beginnt man schon, ihn unter Kontrolle zu bringen (zumindest solange man hinter dem Heli steht ;-) ). Das einzigste was beim 2. Flug sich verabschiedet hat waren die Speichen vom rechten Rad des Fahrgestells . Aber nach dem ersten Outdoorflug im Garten letzten Sonntag ist der Virus jetzt eh nicht mehr wegzukriegen.

Aber hätte da auch noch gleich ein Frage: Das Höhenleitwerk am Heck ist ja zum aufstecken. Habe ich auch beim ersten Flug gleich gemacht, aber da ist der Heli die ganze Zeit in irgendeine Richtung abgedriftet. Über die Feintrimmung war da nichts justierbar. Erst als ich das Höhenleitwerk abgenommen habe und ohne geflogen bin stellte sich der Schwebezustand fast von alleine ein. Da waren nur noch ein paar mm Trimmung an den Hebeln notwendig und seither ist ein stabiler Schwebeflug kein Problem mehr.
Sorgt das ansteckbare Leitwerk wirklich für so viel Instabilität? Würde natürlich noch besser aussehen, wenn ich mit fliegen könnte, aber da er ohne ja zufriedenstellend fliegt möchte ich nicht alles möglich verstellen und nachher geht gar nichts mehr.
Hat oder hatte jemand von euch dieses Problem mit dem Höhenleitwerk ebenfalls?

Gruß
Stephan
Twister Hawk (Coast Guard)

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Sonntag, 21. Oktober 2007, 13:44

RE: Twisterhawk: Problem mit ansteckbarem Höhenleitwerk

Hallo Stephan,

ich habe auch den Twister Hawk. Das lose aufgesteckte Leitwerk
finde ich auch nervig.

Ich bin ihn noch nie ohne Leitwerk geflogen, kann aber sagen
das er sehr gut fliegt. Und er schwebt minutenlang fast von
allein auf der Stelle. Also bei mir wirkt sich das Leitwerk nicht negativ
auf die Flugeigenschaften aus.


Gruß

Michael
T-Rex 450 SE V2
Hirobo S.R.B. Quark

Twister Hawk :) :)
Colco Apache :tongue:

und etliche Piccoz :tongue:

3

Montag, 22. Oktober 2007, 12:20

Gestern habe ich ungewollt eine InFlight-Tuningmassnahme an meinen TwisterHawk durchgeführt, bei der die unteren Rotorblätter jeweils um ca. 4 cm gekürzt wurden (= Bodenkontakt aufgrund Fehlsteuerung meinerseits :( ). Danach musste ich dann doch mal dran und habe die Blätter getauscht, Blattlauf eingestellt, Pendelstange ausgerichtet, Kugelgelenke auf Leichtgängigkeit geprüft bzw. dazu gebracht usw.
...und siehe da, der Heli fliegt plötzlich nach ein bisschen Trim und Feineinstellung auch mit dem Höhenleitwerk (ohne seitliche Ausbrüche und Hecklastigkeit).

Da er aus der Packung heraus schon nicht damit flog, kommt's mir so vor, als ob die Voreinstellungen und der Testflug bei der Fabrikation ohne das Leitwerk vorgenommen worden sind. Aber ist mir ja nun eh egal, jetzt fliegt er ja wie gewünscht :tongue:

Gruß
Stephan
Twister Hawk (Coast Guard)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stark« (22. Oktober 2007, 12:21)


Modellflieger

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4

Montag, 22. Oktober 2007, 13:26

Hallo Stefan,

das Höhenruder an der HAWK ist ja nur für die bessere Optik, steckbar ist es damit das Schaumstoffteilchen nicht gleich bei kleinster Feindberührung wegbricht.

Wenn es aber derart stört einfach mit Epoxy verkleben und gut ist !

Das Du andere Flugeigenschaften mit und ohne Leitwerk bemerkt hast ist zumindest seltsam, das ist mir bisher noch nicht aufgefallen bzw. zugetragen worden, aber wenn jetzt nach Reparatur alles so ist wie es soll sei es mal drum !

Das Einfliegen ab Werk beschränkt sich auf einen Grundfunktions und Flugtest, aufgrund der großen Temparaturunterschiede und auch der Belastungen beim Transport kann eine exakte Feineinstellung nicht ab Werk funktionieren daher : die Feineinstellung bleibt leider immer die Aufgabe des jeweiligen Piloten !

MfG

Torsten Hoppe

www.der-Modellbautreff.de
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