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Montag, 29. Dezember 2008, 04:48

FAQ für Koaxialhelikopter - Gemeinschaftswerk

[SIZE=4]Weiter unten gibt es noch div. Bauanleitungen von verschiedenen User verfasst ( ich hab die lediglich hier eingefügt, desshalb sind die unter meinem Nick gepostet ;) )
[/SIZE]

Inhalt Bauanleitungen:

-Brushless Umbauten- Grundlagen (noch in Arbeit)
-LAMA Umbau zu bürstenlosen Motoren - von Pompfenpauli
-Wie baue ich ein Rumpf zusammen - von André
-3S Lipo-Warner für Einzelzellenüberwachung - von Gert
-Genesis - Making of "The Beautiful Lady" von Ralf


Direktlinks :
User Video v.KoaxialHelis
UserBilder Koaxial
Esky Big Lama- Werkstatt
Esky Big Lama- Werkstatt-Inhaltsverzeichniss

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

[SIZE=4]FAQ:[/SIZE]

Was ist ein Koaxial-Helikopter?
Dieser Helikopter hat zwei übereinander liegende Rotorebenen, die sich gegenläufig drehen um den Drehmoment auszugleichen.Das wird bei „normalen“ Helikoptern durch einen Heckrotor erreicht (gemacht) wird,
Grundlagen über Helikopter im allg. findest Du bei HeliWiki .



Was für Alle Helikopter RC Modele gilt:
bei Mhz Sender ist die Antenne am Sender immer vollständig auszuziehn.
die Empfängerantenne darf NICHT aufgerollt sein. Nicht direkt an Akku,Motoren etc. verlegen!
Immer erst den Sendern, dann den Akku am Helikopter anschliessen!
fliege nie so lange, bis der Helikopter nicht mehr steigen kann ( stichwort: Akku Tiefenentladung)
lade die Akkus nie ohne Aufsicht
Als Beginner: fliege nicht da, wo viele Zuschauer/Spaziergänger sind! Die lenken Dich nur ab, noch brauchst Du die ganze Aufmerksamkeit fürs fliegen.


Dann möcht ich Euch, die noch nicht genau wissen, was für ein Model ( Koaxial oder doch gleich einen "Richtigen"? ) Ihr aussuchen sollt, diesen Fred empfehlen.


Kümmere Dich unbedingt um den Versicherungsschutz, sofern Du vorhast ausserhalb Deiner Wohnung zu fliegen!mehr Info


Kann ich denn ein Koaxial auch draussen fliegen?
Nur bedingt. Bei Windstille schon, bei wenig Wind kämpfen die kleinen34er schon sehr. Die kleinen ( bis 35cm Rotordurchmesser) sind für drinnen gedacht. Natürlich kann man die soweit umbauen, dass auch das fliegen bei bisschen Wind möglich ist ... Boris Witt hat das für uns mit verschiedenen Koaxialhelikopter getestet und dokumentiert


Kann ich mit meinem WalkeraSender auch NichtWalkera Hubschrauber steuern?
Nein.
Walkera arbeitet mit einem eigenen Protokoll, desshalb geht nur WalkeraSender mit WalkeraEmpfänger.
Andere Marken sind da kompatibler- trotzdem VOR dem Kauf abklären ob Sender A mit Empfänger B komunizieren kann.



und wie ist das bei 2,4Ghz?
leider ist es z.Z (noch?) so, dass jeder Hersteller ein Eigenes Protokoll benutzt. desshalb:
-Futaba-Sender nur mit Futaba-Empfänger
-Graupner-Sender nur mit Graupner-Empfänger ..
usw.
Einzig Spectrum kann auch mit E-Flite



brauche ich spezielles Werkzeug für den Helikopter?
Du brauchst
-mini-Schraubenzieher ( Uhrmacherschraubenzieher).
-kleine Imbusschlüssel ( 6kantschrauber )

sehr Sinnvoll, aber kein muss:
-Kugelkopfzange -entsprechend zu der grösse Deines Helis, bzw.Kugelköpfe
-kleine Spitzzange
-kleiner Kneifer
-kleine feine Nagelschere

später dann bestimmt auch:
-div. Kleber :D

kaufe nicht das billigste Werkzeug, an dem wirste nicht lange Freude haben.



Was für Ersatzteile soll ich sinnvollerweise zu Hause haben?
Was Du immer brauchst: Rotorblätter! davon kann man als Anfänger nie genug haben.
ein packl Schrauben ( Schaubenset )
evt. Innere + äussere Welle. ( werden gerne krumm beim crash )
evt. ein Satz Antriebszahnräder
kleiner Luxus: Zweit Akku
bei den Lamas: ersatz Heckausleger
kriech mit mir... :D
Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

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Dienstag, 30. Dezember 2008, 14:47

RE:ausführlichere Antworten + speziellere Fragen- Gemeinschaftswerk

Ich les hier immer was von Trimmen. Was ist das, wozu und wie mache ich das?
Trimmen bedeutet, den Heli so einzustellen, dass er bei neutraler Stellung der Steuerhebel am Sender, auch alles am Heli auf "neutral" steht. d.h. die Taumelscheibe steht nach dem Initialisieren des Empfängers , von allen Richtungen betrachtet, im rechten Winkel zur Welle. Gleichzeitig stehn auch bei beiden Servos die Servoarme im rechten Winkel.
Wie man das genau macht kann man bei der Seite von Helibande ( seht gut bebildert und beschrieben ), nachlesen




Was ist mit Blattspurlauf gemeint?wieso ist das wichtig?
stimmt der Blattspurlauf nicht, so fliegt der Heli unruhiger.
Wenn die Rotoren drehen, so sollten die Rotorblattspitzen einer Ebene, auf einer "gedachten" Linie drehen. dh. Du schaust den Heli mit laufenden Rotoren von der Seite an.


das einstellen ist einfach:
das rot umrandete Teil mit der Kugelkopfzange auf einer Seite (oben oder unten) vom Kugelkopf lösen. dann das Gestänge eine halbe Umdrehung rein oder rausdrehen - anklipsen- prüfen. Vorgang solange wiederholen, bis der Spurlauf stimmt.( auf dem Beispielbild oben müsste man verlängern/rausdrehn)



Was ist den schonwieder dieser Bodeneffekt?
Bodeneffekt nennt man das, was entsteht, wenn man so tief fliegt, dass der Hubschrauber auf seiner eigenen "Abluft" rumtanzt. Wände, Möbel und Decken können sowas auch entstehen lassen. Eine sehr schwammige Angelegenheit ..
Auf-und Abwinde


So, jetzt hab ich einen KoaxialHeli gekauft, getrimmt und soweiter; - + wie fliege ich jetzt?
Das Schritt für Schritt hier erklären, würde diesen Ramen sprengen.
Auf der Seite Helischoole wird Dir das aber sehr gut erklärt. Später dann, wird möglicherweise die Seite mit Flugübungen Intressant für Dich sein.



Mein Heli schwebt nicht an der Stelle; fliegt schräg/diagonal
auch wenn auf der Verpackung steht: auspacken, Akku laden und losfliegen, stimmt das nur in den seltesten Fällen. Du muss vor dem Erstflug den Helikopter kontrollieren und g.g.f. trimmen. Auf der Seite von Helibande kannst Du genau nachlesen, wie man das macht.


meine Esky Lama V3 dreht sich, trotz einwandfreier Trimmung, immernoch
Hier wird dieses Problem gelöst.


der Heli "eiert" ,dh.er beischreibt einen Kreis in der Luft
Bei Schwenkblätter: sind alle Rotorblätter gleichfest angezogen/bzw.locker? nicht zu locker aber auch nicht zu fest anziehen!
-Ist die Padelstange krumm? kann sie auch leicht pendeln?
-oft ist eine Krumme Welle daran schuld. Wellen Prüfen und g.G.f. austauschen.
-stimmt der Blattspurlauf?
-sind beide Rotorblätter von einer Ebene gleichschwer?
Auf der Seite von Helibande kannst Du genau nachlesen, wie man das macht.



Nach einem Absturz reagieren nur noch die Servo - die Motoren rühren sich nicht
Prüfe alle Anschlüsse.
-evt. ist ein/ die Motor(en) defekt.
-evt. ist die 4in1 defekt.



Der Heli dreht sich nach einem Absturz nur noch um die eigene Achse.
Prüfe, ob die Antriebszahnräder noch fest auf den Wellen sitzen.
-haben die Antriebszahnräder "Karies", spirch abgenagte Zähne?
-Sitzen alle Anschlüsse noch fest im Sockel?



Der Heli dreht sich nach dem Einbau von neuen Motoren wie blöd um die eigene Achse.
Die Motorenanschlüsse umtauschen: der Obere unten, und der Untere oben anschliessen


Jetzt hab ich die Motoren gewechselt, aber der Heli hat kaum Leistung
kontrolliere :
-Motorritzel -Antriebzahnrad: ist genügend Spiel da, oder sitzten die Ritzel der Motoren zu satt am Antriebszahnrad? Ein stückchen Papier zwischen Zahnrad und Ritzel schafft den idealen Abstand.
-Sind die Motoren am richtigen Platz montiert?



ist die Rotorblatthalterung von E-Sky Lama auf Graupner Micro Jet-Ranger 47G passend?
-Grundsätzlich kann man für die Bells von Graupner auch die Lama-Blatthalter verwenden - allerdings nur mit einem Umbau
-oder man kauft sich ein Zusatzset mit entsprechenden Kugelkopfhaltern
-eine dritte, edlere Version: Blatthalter aus Alu, da sind schon die richtigen Kugelköpf dabei. [/I]


Passen die Teile für den Lama V3 auch für den Lama V4 und umgekehrt?
zum Teil ja, zum ( kleinen ) Teil sind sie verschieden. ( äussere Welle zb. sind die Bohrungen bei V4 etwas höher wie bei V3 )



gibt es in meiner Nähe auch RC-Piloten?Wie finde ich die?
Hier auf dem Forum gibt es einen Treffpunkt , einfach mal reinschauen!
Es gibt eine auch eine Pilotenkarte , die eine grobe Übersicht bietet. Vollständig ist die nicht, da sich nicht jeder RCPilot einträgt.


Kleine "dumme Fehler", die jedem mal passieren können:
-Du schraubst die Rotorblätter für die Ebene A auf der Ebene B und umgekehrt.
-Die Senderbatterien gehn zu ende ( vergisst mal leicht, darauf zu achten )
-Du vergisst vor dem Flug die Schrauben zu kontrollieren ( vor allem die von Schwenkrotorblättern )


und zum Schluss noch was zum Schmunzeln :D


[SIZE=1]es halfen aktiv mit: Wolfgang (Drachenstein); Carsten (xami); Matthias (hias); Mark (cool_death); Simon; Carsten(Feuerstürmer); Helmut (heliflyer); Steve (Heli67);
Andreas (A.D.G); Wolfgang (wobock); Claus (Claudo) ,Boris Witt;[/SIZE]
kriech mit mir... :D
Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

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Samstag, 10. Januar 2009, 22:27

Brushless Umbauten Grundlagen von Sven

Welchen Koaxial- Heli soll ich mir kaufen; was fliegt/empfehlt Ihr?

"Im Prinzip" kann jeder Koax Heli fliegen.
Der Eine macht es besser, der Andere eher schlechter.
je Grösser, umso träger - grob gesagt.

Hier mal ein paar Helis,die von dem meisten Usern für gut geheißen werden.

Esky
-bis 30cm Rotordurchmesser: ??
-35er Rotordurchmesser: Robins22, Lama V3, Lama V4, Dauphin, Commanche
-45er Rotordurchmesser: Esky BIG LAMA TWF

JP
-bis 30cm Rotordurchmesser: ??
-35er Rotordurchmesser: eigentlich alle Twister/Mash Bell Modelle.
-45er Rotordurchmesser : ??

E-Flite
-bis 30cm Rotordurchmesser: mCX (Mini Blade CX)
-35er Rotordurchmesser: Blade CX², (mit Graupner Teilen kompatibel/baugleich)
-45er Rotordurchmesser: ??

Graupner
-bis 30cm Rotordurchmesser: ??
-35er Rotordurchmesser: 47G, Jet Ranger, EC 135, Augusta (mit Eflite Teilen
kompatibel/baugleich)
-45er Rotordurchmesser: ??

Walkera
-bis 30cm Rotordurchmesser: HM 5G6, Rotordurchm.: 17,5cm
-35er Rotordurchmesser: Wk 5#8, Walkera HM 5-10 - 2,4Ghz von Nigel
-45er Rotordurchmesser: BIG Lama 53# +weitere 53#??Modele


Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl an Koax Helis. Und garantiert wird auch nicht jeder User , jeden der genannten Helikopter auch empfehlen, da jeder seine Favoriten hat. ( von Feuerstürmer/Carsten )

User zeigen Ihren Koaxialklick!


und natürlich nicht zu vergessen: Die [Testberichte von Walter und seinen Kollegen


Meinungen von Usern über div. Modele:

Zitat

Original von andreas.geist
1.
Ein Heli größer als ein "Miniwalkera" oder ein Blade mCX hat in einem (durchschnittlichen) Wohnzimmer nichts verloren. Und wer das Gegenteil behauptet liebt es entweder auf kleinstem Raum krampfhafte Schwebeübungen zu machen, oder hat in der Tat - wie Dandy888 es in etwa ausdrückt - einen Koaxialhelikopter noch nie wirklich "ausgeflogen" (das soll ja wegen der "allgemeinen Wohnzimmerproblematik" und der nur bedingten Außenflugqualitäten durchaus öfters vorkommen).

2.
Der (problematische) 5#6 ist Schnee von vorgestern: Okay, im Moment wird er hier in Deutschland an jeder Ecke für "´nen Appel und ´n Ei" verhökert, das aber nur, weil es inzwischen schon mindestens 2 Nachfolgemodelle gibt und der Handel die "Altlasten" los werden will.

3.
Es gab in der Tat auch Probleme mit dem 5G6 (Motorqualität) und dem 5G6-1 (Linkskreisen) Das 5G6-Problem wurde durch die besseren Motoren des 5G6-1/Lama2 behoben, das "vereinzelt auftretende" 5G6-1-Problem durch Verbesserung der Beweglichkeit der Paddelstange (bei mir durch Optimierung des Ritzelspiels) behoben werden. Dem gegenüber steht aber auch eine große Anzahl von zufriedenen 5G6/-1-Besitzern, die den "Kleinen" in den Meinungsrubriken der Händler Bestnoten geben und darüber hinaus erstaunlich wenige Probleme haben.

4.
Der 5#10 ist ein sehr schöner Koax von Walkera. Er hat jedoch den doppelten Rotordurchmesser, etwa die doppelte Gesamtlänge eines 5G6-1 und hat somit bezüglich des Innenflugs annähernd die gleichen Probleme, wie die anderen Modelle seiner Klasse.

Mein Fazit:
Es gibt zur Zeit nichts besseres für den "richtigen" Innenflug wie die "Miniwalkeras" und den mCX.
Aufgrund der Problemschilderungen muss ich jedoch inzwischen davon ausgehen, dass in der Tat nur der mCX als "echter" Anfängerkoax zu bezeichnen ist. Aber wer mit ihm gelernt hat zu fliegen, kommt dann später auch mit einem kleinen Walkera klar.
Und wenn mit diesen Helis noch einige mehr die Erfahrung machen, wie man einen Koax selbst in einem kleinen Wohnzimmer "ausfliegen" kann, wird sich diese Meinung (insbesondere jetzt, durch den "unverwüstlichen" mCX) auch ganz schnell verbreiten.

Jetzt brauchen wir nur noch einen ebenso guten, stabilen und sicheren "Outdoor-Koax".

Gruß,

Andreas




~~

Es gibt da so ultracoole Aluteile für die Lamas - soll ich mir die alle holen?
Nein.
-die Alublatthalter aus diesem Alu-Set für die Lama V3 +V4 versauen nur den Spurlauf - bringt nur ärger.
die Alublatthalter von xtreme sollen jedoch vom Spurlauf her i.O. sein, dafür wiegen sie beinah 3mal soviel wie die orginal Plasticblatthalter.
Sinnvoll:
Innere Welle mit Alu-Stabistangenhalter
evt. sogar die verlängerte Welle
darüber sind wir uns nicht ganz einig ob sinnvoll oder nicht:
Alutaumelscheibe

Hier ein aktueller Fred dazu.


lama v4: meine Erfahrungen & Teilevergleich von Ollil
Olli vergleicht ausführlich div. Tuningteile für die Lama V4
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…675#post2903675


Was bewirkt eigentlich die kleinere Stabistange? Wird der Heli dadurch agiler?
Ja, er wird ein stückweit instabiler und damit dann "agiler".
Als Beispiel kann man sich ein ausgebautes Fahrrad Vorderrad waagrecht drehend an der Achse festgehalten vorstellen. Es fällt schwerer das Rad aus der waagrechten zu bringen, je grösser der Durchmesser ist. Genauso hält die Stabistange den oberen Rotorkreis in der Waagrechten.
Je kürzer die Stabistange ist, desto eher "hilft" die obere Ebene mit Vortrieb zu erzeugen.

Da dies ist nur indirekt zu steuern ist, Eigenleben entwickeln kann und auf apruppte Steuermanöver empfindlich reagiert ist dies nur Fortgeschrittenen zu empfehlen.




auf dem LiPo/Akku sind verschiedene Werte/Zahlen angegeben, was bedeuten die?
Die Spannung wird in Volt (V) angegeben,
die Kapazität in mAh
C. Z.B. 10 C oder 16 C, steht für die max. Belastbarkeit.

C= Capacity, also Kapazität des Accu.
Wenn Du nun z.B. einen Accu hast mit 1000mAh, also 1,0Ah und dieser z.B. mit 20C belastbar ist (also 20xC) dann kannst Du dem Accu mit einem maximalen Strom von 20 x 1 A belasten, in diesem Fall also mit 20A.
In der Regel sollte man beim Laden nicht über 1C gehen, also nen 1000er Accu dann mit 1 Ampere.
Es gibt auch Accus die man mit 2C laden kann, wären in unserem Fall also dann 2 Ampere.
Bringt nicht so viel, denn bei LiPo´s geht bei erreichen der Ladeschlussspannung kontinuierlich der Ladestrom runter, man gewinnt beim Laden mit 2C nicht wirklich viel.
Gruß
Hias
kriech mit mir... :D
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Samstag, 10. Januar 2009, 22:28

Brushless Umbauten von User

Von Sven:

Also, los gehts:

Wenn man so durchs internet geistert, stoesst man ploetzlich als Koaxianer auf das Stichwort BL umbauten – und was passiert dann?

Erste Ueberlegung:

Warum BL Umbau?

Die haeufigsten Gruende:
1 geringeres Gewicht (ein KoAx der Blade/Lama Klasse wiegt so um die 240g, davon lassen sich durch einen BL umbau (theoretisch) etwa 40g einsparen
2 daraus resultiert eine laengere Flugzeit (Umbauer haben von einer Verlaengerung der Flugzeit um bis zu 50% berichtet.
3 Mehr leistung (einzige – mir bekannte – Alternative zum KoAx Booster) und Agilitaet
4 Ueberlegene Technologie im Vergleich zum Buerstenmotor
5 “Cool-Faktor” – sieht einfach besser aus (streitfrage)
6 Experimentierdrang, der Wunsch etwas zu haben, was sich (noch) von der Masse abhebt (eigene Variante des Tunings)


Was ist vor dem Aufbruch ins Abenteuer BL Umbau sonst noch wichtig:

Es gibt 2 grundsaetzlich verschiedene Wege, den BL Umbau zu bewerkstelligen:
1. Verwendung der Original – 4in1
2. Boardless Loesung die statt der 4in1 (sozusagen) aus lauter Einzelteilen anstatt der 4in1 aufgebaut wird.

Zu 1
Diese Variante kommt erst seit ca, 2 Monaten in den Vordergrund, weil erst seit dieser Zeit die zum BL Umbau unter verwendung der 4in1 notwendigen Konverter immer mehr in den Vordergrund ruecken

Zu 2
Die Boardless Loesung war bis vor kurzem der einzige moegliche Weg, um einen BL umbau vorzunehmen, da BL Motoren andere Signale verarbeiten als die Buerstenmotoren und deshalb eben NICHT direkt an der 4in1 betrieben werden koennen.


Welche Komponenten warden benoetigt?

Folgende Komponenten sind beiden Varianten gemein:

2 Brushless Motoren:

In den einschlaegigen Threads zum Thema finden zumeist folgende Motoren Erwaehnung:

Der ELEC10 (bisher hauptsaechlich in den US Foren) und der ROXXY 1815/17
Ausserdem wurde in einem US thread auch ein Motor mit dem Namen F1818 als Antrieb erwaehnt.

Der ELE C10:
Dies ist der leichteste BL Motor in der Klasse der Blade/Lama umbauten, den ich kenne. Er wiegt nur 7,9g + ca. 2g fuer den Motormount und wird mit 2900 kV angegeben. (Ausserdem gibt es eine 2100 kV Variante, die von denjenigen in Betracht gezogen werden kann, die mit 11,1 V fliegen wollen. Der Motordurchmesser ist 18mm und stellt das Limit dessen, was ohne Veraenderungen zum Umbau eines Lama3 moeglich ist.

Vorteil dieses Motors, und wohl auch der Grund, warum er insbesondere in USA so verbreitet ist: er ist komplett einbaufertig erhaeltlich, mit angepasster Welle und Ritzel,
(Beim Lama4 muss man zb nur die motorschrauben der originalmotoren loesen, orginalmotor gegen ELE austauschen, festschrauben – fertig)
Preislich ist der ELE C10 die guenstigste Variante. Es gibt ihn von ca. 9 Euro fuer die Grundversion (OHNE passende Welle und Ritzel) bis ca. 19 Euro in der einbaufertigen Variante.
Bisher sind mir keine Klagen ueber mangelnde Leistungsfaehigkeit dieses winzigen Motors bekannt.


Der ROXXY 1815/17:
Der Roxxy ist zuallererst einmal ca. 3g schwerer als der ELE. Auch seine maximale Nennspannung liegt mit 9V unter der des ELE mit 11,1V. Allerdings soll er gegenueber dem ELE ein hoeheres Drehmoment haben.
Nach Aussagen von Forumsteilnehmern nimmt man fuer die Roxxy Motoren 10er oder 11er Ritzel (unter bestimmten Umstaenden vielleicht auch noch 12er). Dies bedeutet aber auch, dass ganz ohne Bastelei eine Verwendung dieses Motors im Gegensatz zum ELE C10 nicht moeglich ist.
Preislich liegt der Roxxy eine Klasse ueber dem ELE C10. Ich habe bisher eine Preisspanne zwischen 15,50 Euro und fast 24 Euro feststellen koennen.




2 ESC’s (=Regler)

Fuer die Regler gilt, dass sie mindestens 5A Stromstaerke vertragen und fuer 2S oder auch 3S Lipo Akkus zugelassen sein sollten. Allerdings haben die meisten der im Handel erhaeltlichen Regler nur eine Garantie fuer den 2S Betrieb. Einzige mir bekannte Ausnahme ist ein 6A/1A BEC Regler von Dualsky, der auch fuer den Betrieb mit 3S vom Hersteller zugelassen ist Der preisguenstigste Regler den Ich kenne, ist der Turnigy Plush 6A fuer (im Optimalfall ca. 8,50 Euro aufwaerts). Wichtig bei den Reglern ist noch, dass die Gas-Endpunkte programmierbar sein sollten.


Die Unterschiede in den beiden Varianten (4in1 vs Boardless) liegen in folgenden Komponenten:

Die 4in1 Loesung erfordert den einsatz eines Konverters zur Signalumwandlung fuer fehlerfreien Betrieb der Motoren. Hier im Forum wird diese Konverterloesung im Allgemeinen als “Quax-Loesung” bezeichnet.
Diese Konverter erlangen erst in den letzten Wochen immer mehr Popularitaet. Dabei kann man 2 Konvertervarianten kaeuflich erwerben:

Einerseits den Single Konverter, weshalb man wie der Name schon sagt, 2 Konverter – 1 pro Motor – beneotigt, was preislich in nicht zu verachtender Weise ins Gewicht faellt.
(zumindest solange man den fertigen Konverter kaufen muss und nicht den Aufbau, Loeten und die Programmierung des Konverterchips selbst uebernehmen kann).
Singlekonverter gibt es von verschiednenen Anbietern. Die guenstigsten kosten ca. 15–20 Dollar, die teuersten mir bekannten 47.50 Euro fuer das Paar.
Andererseits gibt es eine ueber Ebay in den USA erhaeltliche, wesentlich preisguenstigere Dualkonverter Variante fuer ca. 25$

Bei der 4in1 Variante koennen die Komponenten entweder direkt miteinander verloetet oder durch Goldkontaktstecker verbunden werden.
Der Vorteil der Goldkontaktstecker-Loesung liegt darin, dass man die Drehrichtung der Motoren durch einfaches Umstecken von 2 Kabeln veraendern kann, waehrend man bei der direkten Verloetung die Reihenfolge der Draehte beachten muss.
Der Nachteil der Steckervariante dagegen ist, dass die Stecker ein gewisses Eigengewicht haben und die Kabel gewissen mechanischen Belastungen aussetzen koennen.

Dem gegenueber steht die Boardless Loesung, die ich insbesondere in den US Foren fast ausschliesslich gefunden habe, bis die ersten fertigen Konverter im Handel erhaeltlich waren. Es scheint auch immer nocht (zumindest hier in USA) die gaengigere Loesung zu sein..
Allerdings steht zweifelsfrei fest, dass diese Loesung technische Faehigkeiten und Fertigkeiten im Einstellen und Trimmen des Helis erfordert, die sie eher fuer erfahrenere KoAx Piloten empfiehlt.
Bei der Boardless Loesung benoetigt man neben den beiden Loesungen gemeinsamen Komponenten ein Gyro und (unter Umstaenden einen einfachen sogenannten V-tail Mixer.
Das Gyro kann von einem sehr eingachen Rate Gyro (zB BA Nano Gyro mit 2,3g Gewicht) bis hin zu professionellen Dualrate HH Gyros (mit deutlich ueber 10g Gewicht) gehen, auch wenn mir persoenlich der Einsatz eines TREX tauglichen Gyros in einem KoAx doch etwas uebertrieben erscheint.

Ferner besteht bei der Boardless Loesung einerseits die Moeglichkeit, die Originalfernsteuerung weiter zu verwenden, oder aber andererseits auf eine hochwertigere Fernsteuerung mit mehr Kanaelen oder 2.4 GHz umzusteigen. Wenn man die Originalfernsteuerung weiterverwenden will, muss man zusaetlich den bereits erwaehntern V-tail Mixer eibauen (in USA oftmals empfohlen ist zb ein Mixer von GWS fuer ca. 7,50 Euro). Wenn man jedoch eine leistungfaehigere Fernsteuerung mit programmierbaren Mixing Funktionen verwendet, eruebrigt sich diese Anschaffung.



Kosten der beiden BL Loesungen im Vergleich:

Kosten fuer den Umbau in der 4in1 Version (guenstigste mir bekannte Variante):
2 Motoren ELE C10 Einbaufertig 40 Dollar
2 Regler (Turnigy) ca. 25 Dollar
1 Duallkonverter (Ebay) 25 Dollar

(Preise ohne Versand, Steuern, Zoll oder aehnliches, die evtl noch anfallen koennen)

Kosten fuer die Boardless Version (guenstigste Variante):
2 Motoren ELE C10 Einbaufertig 40 Dollar
2 Regler (Turnigy) ca. 25 Dollar
1 Gyro (BA Nano) 27 Dolllar
1 Mixer GWS 200 step 9 Dollar

Es werdem derzeit ueber das Internet auch 2 Komplettloesungen zum Einbau angeboten:

Loesung 1:
BL Umbau Kit fuer Lama3/4 und Blade aus China. Von einigen Leuten hier im Forum gekauft (ebenso in den US Foren) und einhellig in seiner momentanen Ausstattung nicht zu empfehlen (kostet 63$, einzig brauchbar haben sich in den meisten Faellen jedoch die Konverter erwiesen)

[/]Loesung 2:[/B]
Komplett Umbausatz von einem griechischen Haendler fuer 99,95 Euro. Zu diesem Set ist mir kein Test in einem deutsch – oder englischsprachigne Forum bekannt.. Ausstattung scheint identisch zu sein, jedoch ist auf dem Bild im Angebot eindeutig zu erkennen, das zumindest fuer das Angebotsfoto die passenden Welllen und Ritzel bereits an den Motoren angebracht waren.

Hat man sich erst einmal mit diesen grundsaetzlichen Ueberlegungen auseinandergesetzt, ist dringend der Ausflug in einige Helispezifische Threads zu dem Thema anzuraten, da jeder KoAx seine gewissen Eigenheiten und Aufbaubesonderheiten (zb Motoranordnung, Servoverbindungen, Taumelscheibenloesung u.ae.) besitzt

Wenn dann eine Entscheidung ueber das ob und wie gefallen ist, geht es ab zu den bebilderten Umbauberichten a la Pompfenpauli.

Und damit frisch ans Werk ….

Ich hoffe, diese Abhandlung der Grundueberlegungen ist nicht zuuuu lang (ich weiss allerdings auch nicht recht, wie ich alles, was (meiner meinung nach) gesagt werden sollte, kuerzer “rueberbringen” kann)

In diesem Sinne
LG aus Philly
Sven
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Samstag, 10. Januar 2009, 22:30

RE: Brushless Umbauten von User

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=216125&sid=

Zitat

Original von Pompfenpauli
[size=6]LAMA Umbau mit bürstenlosen Motoren[/size] (Video: Im Flug)
Die schwächsten Glieder bei den LAMAs sind die O-Motoren und das Powerteil der 4in1 zum Steuern der Motoren. Das weiß jeder, der längere Zeit mit den LAMAs rummacht. Die eXtreme Motoren sind eine deutliche Verbesserung, aber es sind immer noch Bürstenmotoren die bedingt durch ihre Bauart im HF-Bereich stören, sodass man sich wundert, dass der Empfänger nicht massiver gestört wird. Außerdem sind Bürsten die Verschleißteile schlechthin. Deshalb grüble ich schon lange, wie man einen brushless LAMA bauen kann.
Und da isser:

38gr. leichter als das O-Teil! Kräftiger, leiser, störungsunanfälliger, kein Gyroverstellen, viel höherer Wirkungsgrad, längere Flugzeit und und und ... (Im Hintergrund der Heli-Rahmen mit den originalen "Tower"-Bürstenmotoren)
Das Allerbeste an dem Umbau ist, dass alles so gut klappt. Angefangen damit, dass die Motorenbefestigungen passen und alles auch sonst alles wunderbar in den Rumpf passt.
1.) Was muß man kaufen?
2 x ROXXY BL Outrunner 1815/17
2 x Pulsar Brushless Regler XC-6 LT (gibt es auch sicher andere günstiger, aber die sind genial)
Dieser Komponenten sind perfekt kosten aber ca. 60€, die sich jedoch gewaltig lohnen - das Risiko eines Abbrennen der 4in1 ist z.B für immer weg - man spart mit Sicherheit Folgekosten!
2.) Was man sonst noch haben muß:
Wie immer haben die richtig guten Dinge auch einen Wermutstropfen, so auch hier. Man muß einen Micro-Otto (Microcontroller = MC) einbauen, damit die beiden ESC die richtigen Signale abbekommen. Das was dieser MC machen muss kann man auf zwei Wegen lösen. Welchen ich letztlich nehme, weiß ich noch nicht. Ich erkläre mal den mir am symphatischsten, weil dann gleich noch ein Headlock Gyro dabei rauskommt (ein Novum bei Fixed-Pitch-Helis). In beiden Fällen läßt sich jedoch dieser winzige MC mit sechs oder sieben Drähtchen direkt ohne Platine in die alte 4in1 einbauen (aus der 4in1 wird übrigens dann eine 3in1!). Die 4in1 besteht aus zwei Platinen: Die eine ist der Standartempfänger von E-Sky die andere ist die Motorsteuerung mit Gyro. Verbunden sind die beiden Platinen über einen Doppelservostecker für Throttle und Ruder. Die Motorplatine macht aus diesen beiden Signalen die Pulsbreitenmodulation für die Gleichstrommotoren. Mit dieser Steuerung können BL-Motoren nichts anfangen, weil die ein Drehfeld brauchen (deshalb drei Anschlußdrähte). Die Drehfeldsteuerungen machen die ESCs - die dann nur noch (!!! hehehe) die Signale für zwei Throttles - bereinigt durch Gyro - brauchen.
2.a) Der MC bekommt die beiden Signal von Throttle und Ruder direkt vom Empfänger und das Analogsignal vom Gyro und macht daraus per Firmware zwei Motorenthrottlesignale für die ESCs. Das habe ich jetzt gemacht und bin schon ziemlich zufrieden. Gemacht wird das mit einem PIC-MC von Microchip der unprogrammiert um ein- bis zwei Euros kostet. Mein Programm ist jedoch i.A. nur ein paar Tage alt und macht noch kein Headlock. Sobald es aus der Alpha-Zone ist, gebe ich hier eine Info!
2.b) Microcontroller mit Ausnutzung der PPM Signale
Dieser Weg wurde von B. Konze schon im September 2007 vorgeschlagen und nutzt die PPM Signale vom MC der 4in1 für die O-Motoren. Damit hat man zwingend das gleiche Verhalten wie der O-Heli, weil der Gyro so "benutzt" wird, wie ihn E-Sky programmiert hat.
Hier der Link zu den Dateien von B. Konze. Die geniale Idee von B. Konze ist einfach die Motoren PPM Signale wieder auf Fernsteuersignale (1-2ms) für die ESCs zurückzuführen.

Das Problem bei beiden Lösungen ist (glaube ich), dass die wenigsten RC-Helipiloten auch gleichzeitig MC-Programmierer sind und das dafür notwendige Equipment nicht unbedingt auf dem Küchentisch liegen haben. Trotzdem kann das jeder Laie händeln: ATTiny13 bei z.B. Conrad kaufen (~2€), AVR Programmer kaufen (~10€) oder basteln (z.B. den hier), Ponyprog runterladen (0€) und installieren und das Programm von B.Konze in den Tiny13 brennen und einbauen.

Für Leute denen es schwer fällt Microcontroller zu besorgen und zu programmieren, gibt es die Möglichkeit diesen MC mit Anschlußdrähten und eingeschweißt in Schrumpfschlauch komplett zu kaufen!
Und zwar hier!
Ich habe das Ding selbst nicht getestet, bin aber fest überzeugt, dass es sich um dasselbe Programm handelt!
Man muß dann die Anschlußdrähte nur nur noch in der 4in1 anlöten!

Tatsache ist jedenfalls bei beiden Lösungen: Man braucht keine Platine (auch wenn es B.Konze vorschlägt)! Ich habe den MC zwischen die beiden 4in1 Platinen gepackt und dünne Drähte direkt an die gerade gebogenen und abgeschnittenen Beinchen des IC's (MC) gelötet und die dann an die entsprechenden Kontakte auf den E-Sky Platinen gelötet.

Ich habe übrigens dazu die nicht benutzten Servoanschlüsse 5 und 6 auf dem Empfänger benutzt - so kann ich die ESCs ganz normal anstecken.
Die 4in1 hat plötzlich zwei Kanäle mehr! Und das sind keine Standartkanäle!


3.) Einbau
3.a) Motoren: Die alten Motoren ausbauen indem man von unten die jeweils beiden Schrauben löst. Zahnritzel abziehen indem man sie mit dem Lötkolben erwärmt und gleichzeitig mit einem Messer abdrückt. Die BL-Motoren mit den alten Schrauben einbauen und die Ritzel auf die neuen Wellen stecken. Bei mir war es notwendig, die Ritzel z.B. mit Loctite 603 "anzukleben", da die Wellen der BL-Motoren 1/100mm dünner sind. Halten tut das, als ob die tatsächlich draufgeschrumpft wurden (Nochmals ein Danke an Olli für den tollen Tipp).
3.b) ESCs: Die werden einfach seitlich auf die Servos geklebt -am besten mit Heißkleber. Ich habe die Motoranschlussbuchsen abgeschnitten und die jeweils drei Drähte direkt an die ESC's gelötet. Man weiß nämlich echt nicht, wo man diese Monsterstecker im Vergleich zu den winzigen Motoren in dem kleinen Heli hinpacken soll. Dabei muß der vordere Motor in der Reihenfolge Gelb-Scharz-Rot von oben angeschlossen werden und der hintere Motor mit Rot-Schwarz-Gelb! Man kommt tatsächlich mit 2cm Leitungslänge aus. Beide ESC's müssen dann noch einen Batteriestecker bekommen, denn die Versorgung der 4in1 geht jetzt über die BEC der ESC(s). Dazu habe ich die +/- Anschlüsse des rechten ESC's (vorderer Motor) hinten herum an die Anschlüsse des linken ESC's gelegt und dort angelötet. Dazu muß man mit einem Papiermesser nur die Schutzhülle aus durchsichtigen Schrumpfschlauch punktuell um die Lötstelle entfernen. Dem linken ESC habe dann einfach einen zweipoligen Pfostenverbinder als Batterieanschluß verpasst. Man muß dann halt nur immer auf die richtige Polung achten. Wer Angst vor Vertauschen hat, muß da halt eine O-Buchse (JST) anbauen.
3.c) Den MC einbauen:
Nachdem man den MC programmiert hat (oder lassen hat), bekommt der seine Anschlüsse: Zwischen Pin 1 und Pin 8 wird ein 10k Widerstand gelötet und dann bekommt der Tiny13 sechs Drähte (Pin 2,3,4,5,6 und 8)angelötet, wie im nächsten Bild zu sehen ist.
Wenn man das gemacht hat, klebt man den Tiny13 mit einem Tropfen Heißkleber direkt an die Stelle, wie ebenfalls im nächsten Bild zu sehen ist.

Pin 2 vom MC an Pin 1 & 2 von RP1 (4er Widerstand)
Pin 3 vom MC an Pin 5 & 6 von RP1 (4er Widerstand)
Pin 4 (Masse) vom MC an - des gelben Kondensators
Pin 8 (Vcc+) vom MC an + des gelben Kondensators
Ich habe bewußt das Widerstandsnetzwerk RP1 genommen, weil man dort einfacher löten kann und zwar deshalb weil jeweils zwei benachbarte Pins dasselbe Signal angeschlossen haben. Und an zwei gemeinsamen SMD-Pins läßt sich ein Draht deutlich leichter anlöten!

Die beiden restlichen Dräte gehen auf die Empfängerplatine die man vorher mit zwei 3-poligen Pfostensteckern für die ESC Anschlüsse erweitert hat. Dazu muß man vorher die beiden Steuerleitungen (weißer Anschluß) mit dem Papiermesser trennen (denn es ist ja ein 8 Kanal Empfänger).

So wie hier zu sehen ist (da wo die beiden roten Kreuze sind). Jetzt kann man wie gesagt zwei 3er (oder einen Sechser) Pfostenverbinder einlöten (wie die beiden für die Servos). Von hinten werden dann die beiden Drähte vom Tiny13 (Pin 5 und 6) an die Pins gelötet, die gerade aufgetrennt wurden.

Und so sieht die komplette Verdrahtung aus. Bitte darauf achten, dass die Draht-Lötstellen keine Brücken zu Nachbarkontakten bilden. Ganz große Klasse ist hierbei, dass man hier problemlos durchgebrannte 4in1 Motorsteuerplatinen nutzen kann - solange kein Kurzschluß zum Gate eines MOSFETs besteht. Wenn man ganz sicher gehen will, dass nichts schiefgeht wenn man eine durchgebrannte Platine benutzt, sollte man die beiden 8-poligen (defekten) MOSFET IC's entfernen.

So, und jetzt erstmal viel Spaß mit dem Brushless LAMA Heli! Allein der Sound der Motoren und Rotoren ist schon gänsehauterzeugend!
Mein V4 wiegt mit Extreme Motoren, längerer Innenwelle und 800mAh Akku 236gr.! Mit den BL-Umbau nur noch 198gr.! Diese mehr als 16% Gewichtsersparnis merkt man deutlich beim Fliegen (und ich wette, dass die Crashs dadurch auch schadensärmer ausfallen).
kriech mit mir... :D
Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

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Montag, 12. Januar 2009, 18:25

Wie baue ich ein Rumpf zusammen -Teil 1 von André

Zitat

Original von Pompfenpauli
....da nur 10000 Zeichen pro Beitrag erlaubt sind, kommt der Rest halt hier:
Bitte bedenken!
Die hier genannten Motoren sind Außenläufer! Das macht auf dem engen Raum in diesem winzigen Heli Probleme mit der Kabelführung! Bitte achtet darauf, dass die Kabel ordentlich fixiert sind und nicht an einem Motor schleifen können!
Und: Solltet Ihr die Motoren so anschließen wie ich es gemacht habe (also die Motordrähte direkt an die ESC's), dann beachtet bitte es sind feste Lackdrähte, also keine Litze! Jedes Bündel besteht aus drei Drähten, die sauber von Lack befreit werden müssen, bevor man an ihnen löten kann! Das Entfernen des Lacks geht am einfachsten, wenn man als erstes mit einem Feuerzeug den Lack zerstört und dann vorsichtig mit einem Messer das blanke Kupfer freilegt! Das muß aber mit allen drei Einzeldrähten der jeweiligen drei Anschlüssen passieren. Wenn dann diese "Bündel" das Lötzinn gut annehmen, kann man ziemlich sicher sein, seine Arbeit sauber durchgeführt zu haben.

Wenn man zum ersten Flug ansetzt, sollte man unbedingt das "Gain" der 4in1 auf Minimum stellen, und dann später an seine Wünsche anpassen. Sonst besteht die Gefahr, dass man ein "schwanzzappelndes" Modell hat, was nicht fliegbar ist! Die ESCs mit den BL-Motoren reagieren nämlich deutlich direkter.

Wenn man die genannten Pulsar ESC's benutzt (oder ähnliche) müssen die an der Fernsteueranlage eingestellt oder angepasst werden. Dies ist mit dem BL-LAMA ein echtes Problem und läßt sich am Besten mit Hilfe von zwei Akkus und einem (besser zwei) Servozwischenstecker lösen.
Dass es ein Problem ist liegt daran, dass die 4in1 eine ganze Zeit braucht um ihren Gyro einzumessen. Die ESC's wollen aber innerhalb der ersten 3sec. nach dem Einschalten programmiert werden und dann noch mit Gasknüppel ganz oben. Beides geht also nicht zusammen.
Was muß man also tun?
Man schließt beide ESC's an die 4in1 mit Servozwischenstecker bei denen der mittlere Kontakt (+5V) unterbrochen ist. Jetzt schaltet man den Sender ein, dann steckt man die 4in1 mit dem alten Batteriestecken an. Jetzt wartet man die übliche Gyroeinmessprozedur der 4in1 ab, bis die grüne LED permanent leuchtet. Als nächsten wird der Gasknüppel ganz noch oben gestellt und erst dann steckt man mit Hilfe des zweiten Akkus die ESC's an. Jetzt sollte man zwei Beeps hören (Bestätigung des oberen Throttle-Punktes), dann eine weitere Sekunde warten und den Gasknüppel ganz nach unten stellen - wieder sollten zwei Beeps zu hören sein als Bestätigung des unteren Throttle-Punktes. Anders als in der Pulsar-Beschreibung ertönt nach einer Sekunde nicht eine Melodie, sondern ein einzelner Beep als Bestätigung, dass die Programmierung der ESC's ebgeschlossen ist. Jetzt kann man die Akkus abtrennen, die (oder den) Servozwischenstecker entfernen und die ESC's normal enstecken und dann mit einem Akku über die ESC's den Heli starten.
Sollte man sich nur einen Servozwischenstecker gebastelt haben, müssen die beiden ESC's eben nacheinander programmiert werden, dabei sollte die 4in1 nicht von ihrem Akku getrennt werden, damit dieselbe Gyroeinstellung benutzt wird.
Sinnvoll bei der ganzen Einstellung ist, dass sowohl Ruder als auch Gas in der Mitte am Sender getrimmt sein sollten!

Inzwischen sind mir 5 von 10 E-Sky Servos ausgefallen und das nur in ein paar Monaten ohne große Belastung. Deshalb baue ich jetzt auch in meinen BL-LAMA andere Servos ein!
Und jetzt das Großartige: Dank der kleinen ROXXY BL-Motoren passen die Tower Pro Servos perfekt in den LAMA.

Sie sind ja sonst baugleich, wie die E-Sky Servos - haben aber doch ein etwas höheres Getriebegehäuseteil - was aber, wie man hier sieht nichts macht. Es ist knapp, aber die BL Motoren haben noch genug Platz zum Drehen. (Auf der rechten Seite ist noch ein E-Sky Servo, aber nicht mehr lange!)
Also noch ein weiterer Grund den LAMA auf BL umzubauen ;) !

Ich hoffe, alles einigermaßen klar und deutlich beschrieben zu haben. Sollten noch Fragen auftauchen - nur zu - das ist ja schließlich ein Forum!
kriech mit mir... :D
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Montag, 12. Januar 2009, 18:25

RE: Wie baue ich ein Rumpf zusammen -Teil 2 von André

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…530#post2860530

Zitat

Original von koaxerist
Moin,

hier also n kleiner Crash-Workshop :D für den zusammenbau eines Rumpfes, das zusammenfügen zweier Rumpfhälften.
Das Helimodell ist Bratwurst, anwenden tu ich immer folgende Methode :

Kleber :
am liebsten arbeite ich mit dem rechten UHU-Kuststoffkleber. Für die Verbindungsstreifen arbeite ich mit UHU und verstärke allenfalls hinterher mit Sekundenkleber.
Sekundenkleber hält besser, ist aber nicht so gut und sauber verarbeitbar, noch kann man hervorquellenden überflüssigen Kleber nicht so ohne weiteres unsichtbar wegwischen!
UHU hält nicht auf allen PET-Materialien, daher empfiehlt sich vorgängig n Klebetest.



Zuerst müssen die Rumpfseiten zueinander plan geschliffen werden. Dies geht am einfachsten, wenn man n Schleifpapier auf eine ebene Unterlage legt und den Rumpf solange hinundher drüberrutschen lässt, bis die Konturen getroffen sind, alles grad ist und zueinander passt.
Wenn dieser Schritt gemacht ist, hefte ich die Rumpfseiten mit Tesa zusammen und überprüfe, ob auch wirklich alles "spaltfrei" passt. Falls nötig kann ich nochmals korrigieren. Dies schaut dann so aus :



Danach schnippel ich mir die Verbindungsstreifen zurecht. Je schmaler, je besser. So sind sie bei mir ca 3-4mm breit. Diese fixiere ich dann an die eine Rumpfhälfte :



..und lasse den Kleber drunter ziehen und nehme hinterher das Tesaband wieder weg :






Danach füge ich die beiden Rumpschalen wieder zusammen, hefte sie mit Tesa erneut zusammen und überprüfe den Sitz des ganzen. Evtl muss noch nachgearbeitet werden :



Passt alles, beginne ich vorne unten an der Nase mit dem zusammenkleben. Dazu nehm ich das erste Tesastück weg, lasse den Kleber drunterziehn, wisch das überquellende ab und lass es trocknen :



..dann entferne ich das nächste Stück Tesa ( 2-3cm), öffne etwas mit einer Nadel o.ä. und lasse wieder Kleber hereinziehen. Widerrum das überflüssige, heraustretende umgehend wegwischen :

...

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Donnerstag, 22. Januar 2009, 17:18

3S Lipo-Warner für Einzelzellenüberwachung

Zitat

Original von koaxerist


...und so arbeite ich mich von der Nasenspitze an rundrum vorwärts bis der gesamte Rumpf verklebt ist :




Danach folgen die öffnungen für Rotor, Mechanik etc.

Ich hoff, es hat geholfen. ;)

Gruss
André :w
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Freitag, 5. Juni 2009, 18:20

Genesis - Making of "The Beautiful Lady"

Lipo-Warner für Einzelzellenüberwachung. von Gert!

Ich habe mir einen Lipo-Warner zusammen gelötet, auf Grund eines Schaltplanes den ich im Netz fand.

[RCLTV]422[/RCLTV]

Es werden alle 3 Zellen des Lipos überwacht. Erreicht eine Zelle etwa 3 Volt, schaltet sich die entsprechende Leuchtdiode ein.

Da nicht alle guten Hubi-Piloten auch gute Elektroniker sein müssen und vielleicht nur selten mit nem Lötkolben umgehen, versuche ich den Nachbau etwas ausführlicher zu erklären.

Ich selbst habe von Elektronik auch relativ wenig Ahnung und bitte die Profis um
Nachsicht!!!

Benötigtes Material:
3 St. WarnLED 2.4 V 5 MM, Conrad-Bestell-Nr.: 185787
3 St. SMD Dioden BYM 10-50, Conrad-Bestell-Nr.: 160725
Stiftleiste, 2,54 mm Rasterung, Conrad-Bestell-Nr.: 732478-EG
Verschieden Stärken Schrumpfschlauch und Draht (Stärke etwa wie Servokabel haben)

(wenn sich die Leuchtdiode schon ab 3,2 Volt einschalten soll, dann wird eine
Zenerdiode mit 0,8 Volt statt der SMD-Diode verwendet.
Achtung: Die Zenerdiode muss nicht, wie für Zenerdioden üblich, in Sperrrichtung
eingebaut werden, sondern in Flussrichtung)



Der Schaltplan:

[RCLTV]425[/RCLTV] (oder Zenerdiode 0,8 Volt)

Diese Schaltung benötigen wir für einen 3-Zellen-Lipo also drei mal.

Die SMD-Diode BYM 10-50 ist ohne Anschlussdrähte. Der äußere Ring kennzeichnet die
Kathode (-).

[RCLTV]426[/RCLTV]

Bei der Leuchtdiode ist Kathode (-) durch den abgeschliffenen Rand an der Seite
gekennzeichnet.

[RCLTV]421[/RCLTV]

Noch eine kurze Anmerkung zum löten.
Ich stelle bei meiner Lötstation die Temperatur generell auf 350 Grad ein. Das hat den
Vorteil, dass die Verbindung der Teile schnell erfolgt und die Berührung nur 2 bis 3
Sekunden dauert. (Bauteileschonend)

Nun werden die beiden Dioden verlötet. Vorher auf die SMD-Diode auf beiden Seiten Lot anbringen. Dazu ist eine „dritte Hand“ unerlässlich.

[RCLTV]418[/RCLTV]

Dann das erste Diodenpärchen an die Stiftleiste anlöten.

[RCLTV]423[/RCLTV]

Für die Plusleitung unbedingt rotes Kabel verwenden, damit man beim späteren anschließen an den Balanceranschluss des Akkus nichts verwechselt. Vor dem anlöten der Kabel bitte Schrumpfschlauch drüber schieben. (Vergesse ich regelmäßig)


Die drei Diodenpärchen werden an den roten Kreisen zusammengelötet. Es versteht sich von selbst, dass bis zur Lötstelle Schrumpfschlauch auf beiden Seiten drauf geschoben wird.

[RCLTV]419[/RCLTV]

Dann noch die Kabel von den Dioden zur Stiftleiste anlöten. Vielleicht sich mal vorher
Gedanken machen, wo der Liposaver am Hubi positioniert werden soll. (Wegen der Länge der Kabel)

[RCLTV]424[/RCLTV]

Ich habe dann noch unter die Leuchtdioden ca. 1 cm Schrumpfschlauch angebracht und das Kabel mit Spiralschlauch umwickelt. Man könnte auch Schrumpfschlauch dazu nehmen, der jedoch nicht so flexibel ist.

[RCLTV]420[/RCLTV]

Für irgendwelche Fehler in dieser Bauanleitung, oder Schäden die durch den Nachbau entstehen, übernehme ich keinerlei Garantie und Haftung. Der Nachbau geschieht auf eigene Verantwortung.

Gert

~~
»flying_chicken« hat folgende Datei angehängt:
  • Lipowarner.pdf (187,35 kB - 69 mal heruntergeladen - zuletzt: 15. Oktober 2016, 13:05)
kriech mit mir... :D
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Samstag, 1. August 2009, 19:06

RE: Genesis - Making of "The Beautiful Lady"

Zitat

Original von Rawa
Dies wird eine Dokumentation .... worum gehts?

Es geht um den Blade CX2 V2 , den ich mir,
blutiger Anfänger, vor 2 Monaten gekauft habe.

Obwohl er zwar "Out of theBox" perfekt fliegt, sind
mir ein paar Stellen aufgefallen, die ich verbessern möchte:

1. Die Motoren werden sehr heiß .... Pause zwischen den Flügen zum Abkühlen
2. Unterer .... Plaste .... Rotorkopf, bei jedem Crash reißen die Zapfen ab
3. Obere .... Plaste .... Wellenführung, bekommt mit der Zeit zuviel Spiel
4. Taumelscheibe, zerlegt sich sehr gerne
5. Zahnräder, bekommen gerne Karies
6. Landegestell, zu eng, neigt zum Umkippen
7. Accuaufnahme, zu speziell, die billigen aus China (für Lama) passen nicht.

Nach diverse Tests mit Einzelkomponenten werde ich ihn jetzt neu aufbauen,
und dies Schritt für Schritt dokumentieren.

.......
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=130207&sid=[/IMG]


weiter geht es hier
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