21

Montag, 16. Juni 2003, 08:40

Hallo,

Ich habe dem selbe ausrustung wie in beitrag 1. So dem reglar steht in Modus 1.. Das ist dann nicht gut?

WIe geht das denn? Wird der drezahl geregeld bei Modus 2? Und wie soll das denn gehn? Kein gas/pitch mehr misschen? Bie Modus 1 wie ich jetzt geflogen habe, hat der Hornet einfag keine power.

soll ich denn gas auf eine schiebe machen???? Oder wie??

Grusse
Roel
http://www.heliman.com für Lipoly V2 heli's / hacker / Lipo's / Roxxter / ORBIT CHARGERS und fieles mehr

RV

RCLine User

Wohnort: D-71134 Aidlingen

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22

Montag, 16. Juni 2003, 13:08

Oh je ... das Heck ....

Nach dem letzten Crash ging bei mir mit Stahlwelle und manuellem richten nix mehr.

auch ein komplett neu aufgebautes Heck hatte nix gebracht.


Daher gestehe ich:

Ja, ich habe keinen Aufwand gescheut um mein Heck zu wuchten.

Ich habe ein Gerät zur Schwingungsanalyse und Zuordnung bei einem Bekannten nutzen dürfen (der macht sowas Beruflich).

Dabei habe ich auf die Heckwelle einen Reflexstreifen geklebt, ein Optosensor am HeRo Gehäuse dazu angebracht (ist dann die Bezugszuordnung) sowie am Heckrohr einen Piezosensor zus Schwingungsanalyse montiert.

Das Gerät kann nun - ähnl. wie ein 2-Kanal Oszi - beide Kurven darstellen. Also Phase (Zuordnung in der Umdrehung) und Amplitude (Vibrationsstärke).

Durch eintragen der Grundwucht und einer Referenz(un)wucht mit einem kleinen Gewicht (z.B. Tesa am Blatt) in ein Meßblatt kann man hier ziemlich schnell die Wuchtrichtung und -Größe ermitteln.

Das Problem ist, daß die Unwucht 90° zur Hecknabe (ach ja, habe ich auch noch selbst präzisionsgedreht, die originalen sind etwas unwinklig in den Bohrungen) auftritt.

Also haben wir provisorischerweise die Stifte für die Blatthalter durch längere ersetzt, um daran kleine Plastikgewichte anzubringen. Mit Erfolg.

Dann wurde natürlich auch in die andere Richtung (Tesa am Blatt) gearbeitet, um das Ergebnis zu optimieren.

Im Endeffekt sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen:

Die Bauteile des Hörnchens sind vermutlich geringfügig unpräzise gefertigt. Bei den anstehenden Drehzahlen, und den ohnehin nicht so schweren Teilen macht 1/100 gramm bereits was aus. Es war sehr deutlich zu erkennen, daß bereits ein Tesa von 5x10 mm Welten bedeuten kann.

Mit dem Einbau von Titan / Stahlwellen / Anziehen + manuellen Ausrichten der Blätter kann man (in Grenzen) die Unwucht kaschieren, aber nicht beseitigen.

MS Composit MUSS sich hier etwas einfallen lassen.

Nicht jeder hat solch ein Meßgerät (ca 5-10.000 Euro Wert) mal zur Verfügung.

Wenn man eine Spezielle Nabe machen würde, welche eine 2. Wuchtebene 90° zur Blattlagerwelle hätte wäre das Wuchten mittels Try and Error für den Bastler mit etwas Geschick ohne Meßaufwand machbar.

Hier ein Foto:

Heckrotor
Immer Luft nach unten lassen!!!

23

Dienstag, 17. Juni 2003, 15:39

Hallo erstmal!

WOW! RESPEKT! Feine Sache das richtige Messgerät zu haben...
quote:" Das Problem ist, daß die Unwucht 90° zur Hecknabe (ach ja, habe ich auch noch selbst präzisionsgedreht, die originalen sind etwas unwinklig in den Bohrungen) auftritt."
Das erklärt einiges, habe auch schon Stunden mit Tapen verbracht weil ich dachte das nach dem 1001sten Versuch doch evtl. per Zufall besser passen muss, aber nun gut, jetzt wissen wir bescheid. THX!!!

quote:"Wenn man eine Spezielle Nabe machen würde, welche eine 2. Wuchtebene 90° zur Blattlagerwelle hätte wäre das Wuchten mittels Try and Error für den Bastler mit etwas Geschick ohne Meßaufwand machbar."
dann werde ich mir heute abend mal einen schönen langen Sicherungstift fürs Heckzentralstück schnipseln und das Hörnchen auf wieder auf ne Milchtüte tapen... :-)
Die Heckblätter dann wieder lösen, oder?

Tschö!, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Noack« (17. Juni 2003, 15:45)


RV

RCLine User

Wohnort: D-71134 Aidlingen

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24

Dienstag, 17. Juni 2003, 18:54

Ja, die Heckblätter lösen, so daß sie sich selbst ausrichten können.
Immer Luft nach unten lassen!!!