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relau

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141

Montag, 22. Juni 2009, 20:35

Der Tank hat einen Druckanschluss vom Schalli bekommen, bzw. der Schalli einen Nippel.
Sieht furchtbar aus, ich brauche noch einen gewinkelten Anschluss, damit der Schlauch nicht knickt. Ohne Haube geht das, aber mit Haube weiß ich noch nicht wie der Schlauch verlegt werden soll.

Hat aber bis jetzt nichts gebracht.
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  • Bell 47G Schalli0003_2.jpg
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relau

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142

Montag, 22. Juni 2009, 20:46

In die Nut zwischen Schalldämpfer und Motorstutzen habe ich Lötzinn gelegt weil ich grad nichts anderes da hatte.
Nun....da hat kaum noch was rausgesuppt, das lasse ich also erstmal so.

Bei dem Testlauf habe ich in Viertel-Schritten die Hauptnadel verstellt. Der Motor verhält sich jedesmal absolut gleich, wie früher beschrieben.
Da stimmt also was mit dem Vergaser nicht. Habe alles zerlegt, war blitzebank sauber. Wenn man durch den Anschluß bläst wird der Widerstand je nach Stellung der Leerlaufscheibe stärker oder weniger. Das scheint zu funktionieren.
Das einzige Problem ist die Düsennadel, die wahrscheinlich abgebrochen ist?
Jedenfalls sieht die bei meiner Bell so aus. Die sitzt sehr locker und verstellt sich durch die Vibrationen von selbst.
Keine Ahnung wie man die abdichten könnte?

Sehen eure Vergaser auch so aus?

Gruß Rene
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relau

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143

Montag, 22. Juni 2009, 20:46

Hier ein Bild von der Hautwelle-Zahnrad Verbindung einer ungereinigten Version.

Vielleicht könnte man eine Nut mit dem Proxxon eindremeln, einen Stahldraht einlegen und mit der Nylonfläche verschrauben.


Die anderen Bilder wie immer bei Pixum, allerdings völlig unsortiert und chaotisch, sorry. das wird demnächst geändert.

An dieser Stelle vielen Dank an Eberhard für die Tipps.

Wie weit seid ihr denn mit euren Bells? Zeigt mal Bilder, Flugvideos oder irgendwas....

Gruß Rene
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snakyjoe

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144

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:33

Hallo Rene, zurück im Forum. Danke für Deine PN. Zunächst mal zur Tante Bell. Ich habe Fotos von den ganzen Bruchstellen gemacht. Um es zu komprimieren, habe ich Zeichnungen der Chassisteile angefertigt und auf diesen die Risse bzw. fehlenden Teile rot eingezeichnet und gelb hervorgehoben. Das zweite Chassis hat nur drei Brüche, die aber auch hier an den Aufnahmestellen des Fahrwerks (Verbindungsstück zu den Querträgern der Kufen) und an der Aufnahme des Heckträgers sind. Auch bei meinem zweiten und dritten Heckträger liegt der Bruch exakt an der gleichen Stelle der Aufnahme des Heckgetriebes. Also haben die Teile offensichtlich unbeabsichtigte aber konstruktiv bedingte "Sollbruchstellen". Ich denke gerade über eine Verstärkung mit 2 mm CFK-Platte nach (kleben, aber womit ?).
Zu Deiner Vergaserproblematik kann ich aus Mangel an Erfahrung nicht viel sagen. Ich biete dir jedoch meinen kompletten Motor mit allen Anbauteilen an, denn ich werde definitiv auf Elektro umbauen. Ich will auch kein Geld dafür, Deine Tips und Ratschläge sind es mir einfach wert. Hab aber keine Ahnung, in welchem Zustand sich mein Vergaser befindet. Müsstest Du selbst heraus finden. Habe aber alles mit Spiritus gereinigt und mit Öl konserviert.
Den Bluster hab ich auf dem Boden des Wohnzimmers schon mal in Umdrehungen versetzt, nachdem ich alle Schrauben, Gestänge, Kabel und die Servobewegungen geprüft und befestigt/eingestellt bzw. angeschlossen hatte. Die Stellrichtungen der Servos sind ok. Die Beschreibung zum Sender geben aber bei einer Seite nicht viel zum Thema Servobegrenzung für Pitch her. Eine pitchlehre habe ich, da hilft wohl nur trial and error. Gleich mehr.
flugfertig: Lama V3, Big Lama, Bluster 500 3D, vielleicht irgendwann Graupner Bell 47G von 1978
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snakyjoe

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145

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:45

Was mir völlig schleierhaft erscheint, ist das Rutschen des Getriebzahnrades auf dem Zahnrad der Hauptrotorwelle bei Deiner Bell. Als meine noch montiert war, lief das Getriebe super genau mit einem normalen Zahnflankenspiel. Keine Ahnung, ob das bei voller Motorleistung auch so gewesen wäre. Das Hauptrotorzahnrad sieht bei mir jedoch jungfräulich aus, also kein Abrieb, wie auf deinem Foto. Das Chassis scheint mir nicht besonders verwindungssteif zu sein. Vielleicht gibt bei voller Antriebsleistung ein Teil nach und erzeugt das Spiel im Getriebe? (Vorsicht bei meinen Vermutungen, ich bin nichttechnischer Beamter! :D )
Nun die Fotos einzeln an den nächsten Beiträgen aus Größengründen.

Nochmal Bluster: Der Sender hat zwei vorprogrammierte Gaskurven: Schweben (diagonal, also proportional Pitch zur Drehzahl) und 3D (also ein nach oben offenes "V").
Ob und wie ich das verändern kann/muss, weiß ich noch nicht. Eigentlich wollte ich vorsichtshalber erstmal alles so lassen und natürlich nicht in den 3D-Modus schalten. :nuts:
Ich könnte zwar auch meine Futaba T6 EXP und den dazugeörigen Sender nehmen, aber die ist für mich Greenhorn noch schwerer zu verstehen. Die sollte später bei gewachsenem Sachverstand in einen Heli eingebaut werden. Natürlich juckt es in den Fingern, wenn ich den Bluster so stehen sehe. Danke für den Tip mit dem Trainingsgestell. Werd ich mir auf jeden Fall für den Jungfernflug bauen.
Gruß Egbert
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snakyjoe

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146

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:46

Hier noch ein Bild von meinem Bruchsortiment.
Gruß Egbert
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snakyjoe

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147

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:47

Und Nummer drei:
Gruß Egbert
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snakyjoe

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148

Dienstag, 23. Juni 2009, 17:48

Und nun schließlich auch noch das Heck:
Gruß und Schluß für heute
Egberft
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relau

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149

Mittwoch, 24. Juni 2009, 14:14

Hallo Egbert,

vielen Dank für das Angebot und die hilfreichen Bilder der Bruchstellen.

@alle
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob die Bruchstellen mit denen anderer Bell überein stimmen.

Also mückchen, Joshua und Gerhard, wie sieht es aus?
Habt ihr schon aufgegeben oder fliegen eure alten Bells schon bzw.noch (Gerhard)?

Eberhard hat mir neben Tipps zum Motor auch eine Eigenkonstruktion 450er Bell gezeigt. Vielleicht stellt er die bald vor?

Nun.... aufgrund der im Flug gemessenen Leistungsdaten von Gerhard und der vielen alten Bells mit Bruchstellen überlege ich, ob es überhaupt sinnvoll ist den Versuch mit dem originalen Verbrennungsmotor durchzuführen und Bruch zu riskieren.

Weiß einer einen guten Grund außer dem das man es versucht hat und einen direkten Vergleich der Antriebskonzepte hat, bei dem der E-Antrieb eh gewinnt?

Gruß Rene
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mueckchen

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150

Donnerstag, 25. Juni 2009, 02:03

Hallo Mit-Bell-er ;) ,
ich hab' mich ein Weilchen nicht gemeldet, weil es mir zeitweise nicht so gut ging und ich auch nicht weiterkam mit meinen Silikonformen :wall:

Mit meiner Bell ist noch nichts passiert (was wohl auch noch eine Weile so bleiben wird!).
Meine Werkstatt nimmt Laaaangsaaam Form an.

@Rene:
Hallo Rene,
warum schickst Du mir nicht mal eine PM in der Du mir sagst, welche Teile Du brauchst.
Ich hab hier eine Drehbank! Darauf kann man passgenau UND zentrisch arbeiten!

@Egbert:
Hallo Egbert,
lies Dir mal meine Posts in diesem Thread durch!
Genau diese Teile will ich in Originalmaßen aus Kohle/Kevlar unter Vakuum laminieren!
Klar geht das nich mal so hopphopp, denn die Endprodukte sollen "Besser als Original" werden.
Hier mal ein paar Infos zu ABS (Das Material aus dem unsere Bell hergestellt wurde)!
Hier sind ein paar Infos zum Kleben von Thermoplasten .
Allerdings würde ich von Cyanacrylat die Finger lassen. Das hält den Vibrationen niemals stand!
Dieses Zeug wird gerne zum Reparieren von Motorrad- und Rollerverkleidungen aus ABS genommen. Ist aber nicht ganz billig mit ca. €44,- !
Zudem würde ich immer fragen, ob man ein unersetzliches Modell an einer solchen Klebestelle möglicherweise riskieren sollte! Ich würde es DEFINITIV NICHT tun!
Bevor ich da irgendwas kleben würde, würde ich versuchen mir die Teile aus CFK oder GFK nachzufertigen. Wenn man sich dann noch die kleinen Rundkeile nachbaut/besorgt, kann man die Verbindung mit ein WENIG Harz {nach leichtem Anrauhen des ABS (Glasfaserschleifstift aus dem Baumarkt - für kleine Roststellen am Auto)} formschlüssig herstellen (genaues Arbeiten setze ich mal voraus)!
Dann hast Du wenigstens das Risiko der Klebestelle eliminiert!
Sieht zwar seltsam aus mit dem CFK-Bauteil, hält aber wenigstens!
Die Teile welche ich herstellen will, bekommen eine Schicht Gelcoat die in etwa die Farbe des ABS haben wird. der größte Optische Unterschied wird die glänzende Oberfläche sein (wobei ABS nur einen matten Glanz hat)! Aber vielleicht bekomme ich das dann auch hin. Aber erstmal müssen die Formen passen und halten.
Ist alles etwas umfangreicher, als ich mir gedacht habe.
Aber: Was nicht auf Anhieb klappt wird verbissen bis zum Erfolg weiter be- erarbeitet!

Aufgeben gibt es bei mir nicht. Sonst wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin!
Nur so am Rande...
1992 schwerer Motorradunfall, halb tot, ca. 6 Monate Krankenhaus.
Bis 2003 mit infiziertem Unterschenkel rumgequält (aber trotzdem zwischendrin selbständig und danach als Angestellter weitergearbeitet.
Ab 2000 weitergehende Verschlechterung des Unterschenkels (immer wieder Krankenhaus und mehrere OPs).
Herbst 2003 Amputation des rechten Unterschenkels, erst gut mit Prothese laufen gelernt.
Anfang 2004 Zuhause gestürzt und Oberschenkelknochen im Stumpf gebrochen, danach Stumpfneurom (sehr schmerzhaftes Nervengeschwür / stärkste Schmerzmittel!) welches sich durch OP höchstwahrscheinlich (ca. 90%) verschlechtern würde.
Seitdem Rollifahrer (für Kannibalen "Essen auf Rädern" :evil: )

Aber.... äußerst Hartnäckig und Dickfellig war ich schon immer :D
Also bestehen gute Chancen, daß es irgendwann in naher Zukunft wieder Ersatzteile für unsere Kleine Bell gibt :ok:

Liebe Grüße
[SIZE=4]mueckchen[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mueckchen« (25. Juni 2009, 02:04)


snakyjoe

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151

Donnerstag, 25. Juni 2009, 18:35

Kunststofftrümmer

Hallo mueckchen,
erstmal Hut ab vor Deinem Mut und Deinem Willen!
Wer sowas bewältigt, schafft mit Sicherheit auch die Tante Bell in die Luft!
Leider fehlen mir die richtig guten Grundlagen wie eine Werkstatt, Drehbank.... und außerdem noch ein Batzen Erfahrungen. Aber bei gilt: man kann fast alle lernen.
Ich werde mich erstmal mit Deinen Links zur Kunststoffverarbeitung beschäftigen.
Teile in Silikon abzuformen und in Kohle/Kevlar nachzufertigen ist sicher der Königsweg. Davon kann ich nur träumen. Ich versuche weiter, die alten Teile zu sanieren.

@ Rene:
Du hast eine PN!

Liebe Grüße Egbert
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mueckchen

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152

Donnerstag, 25. Juni 2009, 22:41

@ Egbert.
Wie ich oben weiter schon geschrieben habe, wird man die Teile dann auch kaufen können ;)
Für die schnelle Lösung kauf Dir einfach CFK Platten in der Stärke des ABS, zeichne das komplette Bauteil auf, bohre in jeden Durchbruch ein Loch und säge die Durchbrüche mit der Laubsäge/Dekupiersäge aus (etwas unter Maß sägen).
Das restliche überflüssige Material dann vorsichtig (und vor allem GERADE!!) abschleifen und schon hast Du Dein fehlendes Teil neu.
Nicht vergessen, sämtliche Säge- und Schleifkanten mit dünnflüssigem Harz DÜNN zu versiegeln ;) .
Das Teil hält dann jedenfalls länger als jedes ABS Teil.
Da die Maße mit dem defekten ABS-Teil übereinstimmen, kannst Du es einfach mit den vorhandenen Keilen einpassen (kannst Dir aber auch Neue machen)!

Liebe Grüße
[SIZE=4]mueckchen[/SIZE]

relau

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153

Donnerstag, 2. Juli 2009, 00:14

Hallolo,

habt ihr es schon gesehen?
Der Eberhard hat ein Video von seinem selbst gebauten 450er Bell ins Netz gestellt.

www.rcmovie.de/video/5775c4d2633011b21068

Ich habe es noch nicht gesehen (mit Handy online), bin aber schon mal gespannt.


Gruß Rene
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snakyjoe

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154

Sonntag, 5. Juli 2009, 14:02

Ja, ein wirklich schöner Heli! Als Eigenbau ist der sehr gut gelungen und das Flugverhalten ist so überzeugend stabil. Hut ab vor den Bastlern! Ich bin mir nicht sicher, ob die Graupner bell 47G (selbst mit Elektroantrieb) jemals so stabil fliegen wird. Der Rotorkopf ist einfach zu schwerfällig und der ganze Heli sehr anfällig. Aber mich reizt es trotzdem, weiter zu basteln.
Egbert
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relau

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155

Samstag, 1. August 2009, 16:26

Hallo Allerseits,

das Interesse an der (dem?) alten Graupner Bell 47G ist ja scheinbar nicht so doll......ist wohl eher ein Winterprojekt?

Ich hatte das Glück vorgestern eine(n) originale Bell zu sehen. Leider fehlte der Heckrotor....

Und draußen landete gerade die Cobra in sportlicher Manier, die ich als zweiten Oldie habe. Zufälle gibts......

Übrigens sind jetzt ein paar E-Teile angekommen und werden die nächsten Tage eingebaut. Der E-Umbau beginnt also quasi jetzt. Mal sehen.....

Setzt doch mal ein paar Bilder rein von euren Bells...(ich glaube der Satz kommt jetzt in die Signatur)

Bis dann Gruß Rene
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  • Bell 47G Hangar770007_2.jpg
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relau

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156

Montag, 3. August 2009, 15:34

Also...wegen der vielen Nachfragen.

Hangar 7 ist bei Salzburg oder bei www.hangar-7.com

Auf der Seite gibt es unter anderem schöne Bilder und ein Video des Bell 47 G zu bewundern. Sehenswert, wenn man alte Flieger mag.....

Bis dann Gruß Rene
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Barny50

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157

Dienstag, 4. August 2009, 19:01

bitte haut mich nicht, wenn das ein uninterssantes Bild sein sollte....
Ich finde Scale-Modelle wunderschön, kann aber bislang keineswegs gut genug fliegen.

Das Bild stammt aus dem Museum of Modern Art in New York.
Ich habe noch ein paar weiter in voller Auslösung. Falls jemand sie haben möchte, schicke ich sie gern zu. (PN bitte)



Bernhard
[SIZE=1]LMH Corona Original-Chassis, Kontronik Fun 480-28, Hyperdrive Riemenantrieb
LMH Corona Hackenberg, 2 * Riemen, SHP 16
[/SIZE]

relau

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158

Samstag, 8. August 2009, 13:32

Hallo Zusammen.

@Berhard
Den finde ich noch besser als den Redbull, so richtig puristisch, klasse. Muß einer der ersten sein? Hast du ein Bild oder Bilder vom Heckrotor und den Anlenkungen? Dann bitte an meine E-Mail unten.


Zu Umbau,
So um die Sache mal zum Ende zu bringen schreibe ich hier, für Anfänger und solche die es werden wollen, auf wie ich den Umbau umgesetzt habe. Falls jemand bessere Ideen hat bitte ich darum diese hier mitzuteilen. Der Umbau wurde minimalinvasiv unter Beibehaltung des originalen Getriebes gestaltet um einen vollständigen Rückbau zu ermöglichen und die originalen Teile, die ja immerhin über 30 Jahre alt sind, zu erhalten.

Tag 1
Am ersten Abend habe ich alles was nach Verbrenner aussieht ausgebaut und ca. 420 g Gewicht gespart, plus Gasservo, Methanol, Empfängerakku und Motorhalter sind das ca. 650g.
Da noch reichlich Abend übrig war habe ich dann so viel Verbrennungsrückstände mit der Zahnbürste entfernt wie möglich war. Optimal wäre wohl warmes Wasser mit Spüli, hier wurde aber Aceton verwendet. Dadurch wird der eh schon alte und brüchige Kunststoff noch brüchiger, also nicht so machen, bitte.
Beim Hantieren mit der Kunststoffzelle ist mir aufgefallen, das der Vorbesitzer hauptsächlich nur an den Laschen und Verbindern geklebt hat (Hinweis Bruchstellen von Egbert). Da ich vollflächige Krafteinleitungen besser finde, habe ich alle Berührungsflächen, an die ich rankam, zusätzlich mit UHU Hart verklebt. Die Steifigkeit der Zelle hat subjektiv deutlich zugenommen. Klebetests unterschiedlicher Klebstoffe wurden früher schon durchgeführt.
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  • Bel 47 G ausgebaut00002_2.jpg
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159

Samstag, 8. August 2009, 13:40

Tag 2

Der von mir verwendete Motor verfügt über eine 5 mm Welle. Die Welle des Getriebes hat 4 mm. Der Abstand zwischen Motorwelle und Getriebewelle ist durch den vorhandenen zweiten Spant gegeben. Der Wellenverbinder (5 auf 4 mm) von Graupner ist aber zu kurz. Wer eine Drehmaschiene sein Eigen nennt ist im Modellbau fein raus, alle anderen müssen improvisieren. Es wurde hier (erst mal) ein 5 auf 5 mm Verbinder und ein 4 auf 5 mm Verbinder eingesetzt, die mit einem Stück geraden! Rundstahl verbunden wurden. Dadurch kann zwar die Längendifferenz leicht angepasst werden, geht aber zu Lasten des Rundlaufs. Und der ist hier enorm wichtig, um das, in Relation zum Motor, weiche original Getriebe zu schonen. Deshalb verwende ich auch Sperrholz und kein Platinenmaterial oder gar Kohlefaser. Aber vielleicht ist da ja auch ein Denkfehler?

Es wurde der Spant aus Sperrholz (Bild mit Massangaben) gesägt, an dem der Motor befestigt wird. Der wurde in der Mitte geteilt um ihn zwischen Getriebe und zweiten Spant zu setzen. Unten wurde danach ein ungeteiltes Passteil mit 2 mm Stärke eingesetzt. Das alles wird mit dem Motorhalter und dem zweiten Spant verschraubt, wobei immer wieder auf leichten Rundlauf geachtet wird.
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Samstag, 8. August 2009, 13:48

Der Motorspant sitzt verdeckt hinter dem zweiten Spant. Die Aussparung in der Mitte wurde ebenso wie die Bohrungen für die Motorbefestigung vergrößert, um einen besseren Rundlauf zu erreichen.
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