1

Dienstag, 30. Dezember 2008, 13:54

Prüfen auf Vibrationen

Hallo,

wie kann man bei einem großen Heli eigentlich prüfen, ob höherfrequente Vibrationen vorhanden sind?

Vibrationen die man am Schütteln des Helis oder am Vibrieren des Heckrohrs sehen kann sieht man natürlich. Das sind dann ja schon heftige Sachen. Die meine ich nicht sondern die, die man nicht sieht weil sie eben höherfrequentig sind und so fürs Auge wieder zu einer stabilen Kontur werden.

Bei einem kleinen Heli kann man den Heli ja in die Hand nehmen und hochlaufen lassen und spürt ob was vibriert. Was macht man aber bei einem großen Heli?

Viele Grüße,
Kue
Tarot 500, T-Rex 500

Basstom

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Wohnort: D-483xx Münsterland

Beruf: Faktotum ;) in einem grooooßen Telekommunikationskonzern, Bereich Datenkommunikation.

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2

Dienstag, 30. Dezember 2008, 18:19

Also dazu fällt mir jetzt, ehrlich gesagt, nichts ein.
Ich denke aber, das hochfrequentere Vibrationen längst nicht so schädlich sind, wie ihre niederfrequenteren Kumpels. Daher mache ich mir darüber nicht gerade viele Sorgen. ;)

[SIZE=3]-Aber:[/SIZE]

Hochgeschätzter Kassenbrillenträger,

mit Bestürzung musste ich soeben zur Kenntnis nehmen, dass Du Dein Userbild/Avatar/wasauchimmer, welches mir sehr ans Herz gewachsen und untrennbar mit Deiner Person verbunden war, gelöscht hast! 8( ???
Munter bleiben, Tom.

E_sky LAMA V3 [SIZE=1](mit diversen Modifikationen)[/SIZE]
E_sky Honey Bee King 2 [SIZE=1](BL 3900/10T)[/SIZE]
MX-16s

DMKOE

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Wohnort: D- Feldkirchen

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3

Dienstag, 30. Dezember 2008, 18:30

RE: Prüfen auf Vibrationen

Servus,

ich mache zu diesem Zweck ein bis drei Kabelbinder mit eine Länge von ... hm... ja, in der gewünschten Frequenz halt.... an das Heckrohr. Wenn ich hintereinander unterschiedliche Längen verwende, dann sieht man auch sehr gut, bei welcher Drehzahl welche Vibrationen vorherrschen. Je länger die Kabelbinder, desto niedriger die Frequenz.

MfG

Jochen

4

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:03

RE: Prüfen auf Vibrationen

Bomben idee :ok:
SJM 430 V2.5CF PRO
3 x Align 510 DS
1 x Futaba BLS 251
Ac - 3x :nuts:
Scorpion 1400KV (1,7kW) 13T :dumm:
Scorpion Commander 90A
HT- 435-S-CFK
KBDD - 70mm
Futaba FF-7 2,4Ghz

Wolf10

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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5

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:19

das Foto von kue war echt besser als das jeztige.
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
X-Fläche, MC-19,Aurora 9

Gert

RCLine User

Wohnort: Nähe Hof/Bayern

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6

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:27

Zitat

Original von Wolf10
das Foto von kue war echt besser als das jeztige.


Jo, da sieht man so wenig :D
Gruß Gert


7

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:34

RE: Prüfen auf Vibrationen

Zitat

Original von DMKOE
ich mache zu diesem Zweck ein bis drei Kabelbinder an das Heckrohr.
Jochen


Dann könnten doch aber die Kabelbinder auch in Resonanz mit den Rotorabwinden vibrieren, oder?

[SIZE=1](Der ältere Herr meines Avatars lässt sich gerade die Augen lasern damit er nicht mehr mit der dicken Kassenbrille rumlaufen muß. :D )[/SIZE]
Tarot 500, T-Rex 500

Gert

RCLine User

Wohnort: Nähe Hof/Bayern

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8

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:39

RE: Prüfen auf Vibrationen

Zitat

Original von Kue
[SIZE=1](Der ältere Herr meines Avatars lässt sich gerade die Augen lasern damit er mehr mit der dicken Kassenbrille rumlaufen muß. :D )[/SIZE]


Der ist gut, der ist sehr gut! :D
Gruß Gert


Wolf10

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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9

Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:45

Hallo
Wenn man keine Vibrationen sieht sind da auch keine.
Zumindest bei Kassenbrillen.


mfg Wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
X-Fläche, MC-19,Aurora 9

10

Dienstag, 30. Dezember 2008, 22:26

Zitat

Original von Wolf10
Wenn man keine Vibrationen sieht sind da auch keine.
mfg Wolf


Doch leider ja. Führt zu Materialermüdung und Losvibrieren von Schrauben ...
Tarot 500, T-Rex 500

Wolf10

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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11

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 00:09

Hallo Kue

Wenn es zb. den Heckanlenkungshebel ermüdet ist das sehr ungut.
Für den Hebel ist eine starke Gegenkraft auch nicht gut.
Dagegen gibts doch was von Ratiopharm.PMGs :angel:
Oder was beutelt es sonst noch ab bei den Rexen. 8)

mfg Wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
T-Rex 450,DES 677 BB ,4g6
X-Fläche, MC-19,Aurora 9

12

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 11:52

Solange der Heli elektrisch angetrieben wird, geht es relativ leicht, wenn man beim Aufbau mitdenkt: einfach den Heli in mehreren Aufbaustadien laufen lassen.
1.) ohne montiertem Kopf und ohne montierte Heckrotornabe (bringt krumme Hauptwelle, krumme Heckrotorwelle und schlecht laufenden Riemen / Starrantrieb zutage)
2.) Heckrotornabe + Blatthalter montieren (bringt häufig, leider nicht immer verbogene Nabe zum Vorschein)
3.) Kopf mit Paddelstange, aber ohne Paddel montieren und laufenlassen
4.) Paddel montieren und laufenlassen
5.) Heckrotorblätter montieren und laufenlassen
6.) Probeschweben mit Blättern.

Erst bei 6.) kann nicht mehr auf Vibrationen kontrolliert werden. Die kommen dann aber meistens von nicht ausgwuchteten Blättern, extrem falschem Spurlauf, beschädigter Blattlagerwelle oder verbogenen Blatthaltern

13

Freitag, 2. Januar 2009, 19:26

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Deine Tipps! Ich gehe jetzt mal rückwärts vor weil der Heli schon aufgebaut ist. Der erste Lauf ohne Blätter war schon eine kleine Überraschung weil der Heli absolut ruhig aussah, Paddelstange gut vermessen war und die Heckrotorblätter auch gewuchtet waren. Dennoch feine Vibrationen! Wo hier die Schwelle zum Normalen ist weiß ich noch nicht. Also wird weiter abgebaut und getestet!

Vielleicht eignet sich für den Testlauf mit Rotorblättern ein Holzstab der am Chassis oder Landegestell fixiert wird und Vibrationen überträgt? Na, mal weitergrübeln ...

Viele Grüße,
Kue.
Tarot 500, T-Rex 500

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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14

Samstag, 3. Januar 2009, 01:19

Hallo,

Zitat

wie kann man bei einem großen Heli eigentlich prüfen, ob höherfrequente Vibrationen vorhanden sind?

Wenn´s etwas aufwändiger sein darf (der Eine oder Andere hat ja vielleicht Zugang zu entsprechendem Equipment):
Beschleunigungsaufnehmer + Frequenzanalyse
Für das letztere gibt´s heute PC-basierte Programme; früher brauchte man dazu teure Nf-Spektrumanalysatoren.

Zitat

Ich denke aber, das hochfrequentere Vibrationen längst nicht so schädlich sind, wie ihre niederfrequenteren Kumpels.

In den höherfrequenten steckt (bei gleicher Amplitude) mehr Energie; was aber noch nichts über die praktische Auswirkung sagt.

Ich hab selbst vor vielen Jahren solche Untersuchungen gemacht; da ging´s um die Definition von zulässigen Vibrationsbelastungen bei Komponenten von RC-Anlagen. Untersucht wurden vor allem die Auswirkungen von Vibrationen durch Verbrenner-Motoren in Starrflächen-Modellen. Da können haarsträubende g-Belastungen auftreten, abhängig von der Drehzahl, Bauweise des Rumpfes usw. Von großer Bedeutung ist auch, daß es prakt. in jedem Modell "hot spots" für die Vibrationsbelastung gibt. Die kann man nicht allgemein voraussagen; fies und gefährlich ist, wenn ausgerechnet an so einer Stelle RC-Komponenten ohne Vibrationsdämpfung angeordnet sind.


Gruß,
Helmut