Kraeuterbutter

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1

Freitag, 7. November 2003, 19:48

schüttel rüttel - ich kriegs ned weg, wo kommt das her

(Acorbat10-Chassis, Eco8-Plastekopf, Metallkugeln)

so..
vor einiger Zeit hatte ich nen Absturz.. die beschädigten Teile (Wellen, RotorblätteR) ersetzt..
dann war ne ZEit Pause..

jetzt wieder geflogen:

es schüttelt..
nochmal zerlegt, Blattlagerwelle überprüft --> passt
hauptrotorwelle überprüft (allerdings dabei nicht ausgebaut) --> passt

Heckrotor überprüft --> passt

alles hochlaufen lassen (ohne Hauptrotorblätter) --> keine Vibrationen erkennbar --> der Heckrotor müsste also passen.


beim Fliegen dann: Vibrationen --- Spurlauf überprüft.. 2-3mm Abweichung, korrigiert.. jetzt passts...

heute mal wieder ordentlich geflogen...
bei ca. 1450U/min noch alles vibrationslos (keine Heckrohrabstützung)...

ABER: wenn ich auf 1550U/min gehe, fängt das Heck recht wild auf-und-ab zu schwingen an (2-3cm !!)...
hat somit nix mit KReiselempfindlichkeit zu tun

so hab ich mich nicht fliegen getraut, also wieder auf 1450U/min zurück..
hier keine Vibrationen...

wenn ich - mit 1450U/min - ne Autorotationsanflug einleite, und die Drehzahl des Hauptrotors raufgeht fängt wieder alles zu vibrieren an..

sprich: am Heckrotor kanns also wirklich ned liegen, weil der ja vom Hauptrotor bei Autorotation entkoppelt ist und weiter konstant die Drehzahl die der Motor vorgibt hält
es muss am Hauptrotor liegen..

Tausch der Blätter bringt keinen unterschied (weder tauschen untereinander, noch das Tauschen paarweise)

ich bin früher aber immer mit 1550U/min ohne Probleme geflogen..

hat jemand ne Idee ??

beim Testlauf im Zimmer ists mir so vorgekommen, als ob das Rotorkopf-Mittelstück leicht eiern würde (merkt man nur beim Auslaufenlassen des Systems wenns ned mehr so schnell dreht)...

wenn ich jetzt ne Heckrohr-Abstützung montiere wär das ja nur ein kaschieren des Fehlers (falls denn überhaupt helfen würde)

mich wunderts halt: wenn was unwuchtig ist dann solls ja immer vibrieren.. hier tritts aber erst bei höheren Drehzahlen relativ schlagartig auf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kraeuterbutter« (7. November 2003, 19:53)


Frank_Schwaab

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2

Freitag, 7. November 2003, 20:07

evt. Heckrotorwelle ???
Gruß frank

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3

Freitag, 7. November 2003, 20:25

Moin,

oder das Zentralstück.

Eiern tut das vom ECO sowieso (optisch) aber es kann sein das die Bohrung durch den Crash ausgeschlagen ist.

Gruß
Jörg

Kraeuterbutter

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4

Freitag, 7. November 2003, 20:49

tja.. der Crash war damals heftig..
(frontal aus 10m Höhe rein, dann überschlag...

da in meiner Nähe passiert war ich so schockiert/perplex, dass ich erst paar Sekunden später den Not-Aus-Schalter gefunden habe.. da hat er sich dann schon am Boden entlanggewutzelt..

wie gesagt: er fliegt, aber ab 1500U/min aufwärts kommen plötzlich diese Vibrationen..

werd mal die Hauptrotorwelle tauschen (sicherheitshalber)
und wenn das auch nix hilft, dann mal ein Zentralstück besorgen..

kriegt man das überhaupt extra ? oder muss man da nen ganzen "Beutel" (mit der Nr. ???) besorgen ?

das Heck schliesse ich jetzt mal aus, da
1.) ohne Rotorblätter das Heck relativ ruhig ist..
(vielleicht 1mm Vibration am Rohr, aber wenn man bedenkt dass das Heck beim Acrobat10 sehr schnell dreht, ist das wohl normal ohne Abstützung)
2.) bei Autorotation wo das Heck NICHT rauftourt, sondern nur der Hauptrotor die Vibrationen ebenfalls auftauchen

is blöd, weil ich jetzt endlich meinen 11 Zeller (1950FAUP) hier hab..
ordentlich Leistung bei nur 1500g Heli-Gewicht und ich kanns ned auskosten..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kraeuterbutter« (7. November 2003, 20:55)


da_vinci

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5

Freitag, 7. November 2003, 21:09

hallo
hatte ein ähnliches problem mit meinem morley
nach einem absturz (kein sprit und keinen schimmer von autorotation)hatte es den rotorkopf zerlegt.
das einzige teil dass ich davon behielt war die rotorkopfbremse,die zugleich mit den paddelstange verbunden ist.
bei niedriger drehzahl kein problem
bei höhere drehzahl rüttelte alles,weil der teller irgendwie verzogen war.
mfg edo
---------------------------------------------------------------------------
Hangar:
T-Rex xl,Crown 3,Airwolf Concept 30,Morley F1 Carbon,Ka 58 Koax,Kalt Baron,1974 BELL 212,Lmh110,usw.

ehub22

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6

Freitag, 7. November 2003, 23:16

Gelesen hab ichs nicht, hast Du Hauptrotor und Hillerroter dynamisch feingewuchtet (z.B. mit etwas Tesafilm)? Ist ja eigentlich selbstverständlich... Evtl. sind die Blatthalterschrauben zu fest angezogen?
Gruß Markus

[SIZE=1]Mein Verein:
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Kraeuterbutter

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7

Freitag, 7. November 2003, 23:27

ne.. habs nicht dynamisch gewuchtet..

nur statisch, wobei ich aber da nix tun musste...

hab sie zusammengeschraubt, aber passt...
und Blattschwerpunkt ist auch praktisch identisch..

hmm.. hast recht... werd das mit dem dynamischen wuchten noch probieren..

aber wenns jetzt bei "geringer" Drehzahl von 1450U/min passt und ich jetzt dynamisch zu wuchten anfange, dann passt ja dort nimma wenns bei 1550U/min passt..
aber ok.. ich werd das morgen probieren

Kraeuterbutter

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8

Freitag, 7. November 2003, 23:28

Hillerrotor ?
meinst damit die Paddel ?

die hab ich hochlaufen lassen im Zimmer (ohne Rotoren) und das scheint alles zu passen..

9

Samstag, 8. November 2003, 09:26

Hi
Mal wieder die Frage eines Unwissenden:
was bedeutet statisch u. dynamisch auswuchten ?

Hat da Jemand eine einfache Erklärung für mich ?

Gruß
Der Unwissende
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Smeagle

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10

Samstag, 8. November 2003, 11:06

Normal brauch man beides. Als 1. statisch und dann dynamisch.

Statisch: Unbewegt ->

1. Blätter einzeln auswiegen, Scherpunkt festellen, sicherstellen (durch Klebestreifen o.ä.) das beide Blätter den Schwerpunkt an des selben Stelle haben. Diesen Schwerpunkt markieren.

2. Rotoblätter auf den Heli Montieren, reade ausrichten, festziehen. Motor lösen, Heckabtrieb lösen. Modell am Tisch so aufbocken, daß die Welle gerade über die Tischkannte ragt. Rotorblätter auswiegen. Korrigieren durch Zugabe vom Gewicht am vorher markierten Schwerpunkt.

Dynamisch: Am Laufenden System ->

Laufen lassen, langsam den sinnvollen Drehzahlbereich durchfahren ob hier irgendwo Vibrationen auftreten. Das Maximum suchen und merken.

Nun ein Blatt im Schwerpunkt zusätzlich beschweren. Wieder laufen lassen. Sind die Vibrationen schlimmer geworden, die Beschwerung auf das andere Blatt und wieder probieren. Mit unterschiedlichen Gewichten sollange herantasten, bis auch die letze Vibration weg ist.

- Oliver

Smeagle

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11

Samstag, 8. November 2003, 11:15

P.S.:

Bevor man mit dem Wuchten der Blätter anfängt, auch sicherstellen das die Mechanik _vibrationsfrei_ läuft ohne Blätter! 1mm Vibration wie oben geschrieben ist viel zuviel, das multipliziert sich dann mit Blättern...

Vibrationen können durch krumme Wellen, zu kleines Zahnflankenspiel, defekte Lager oder Zahnräder und andere "Baufehler" entstehen.

- Oliver

Kraeuterbutter

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12

Samstag, 8. November 2003, 14:12

mit 1mm hab ich das hintere Heckrohr gemeint...
also sehen tut mans ned, aber wenn man den Finger drauflegt spürt man dass es leicht "arbeitet"

100% Vibrationsfrei wird man ja sowas sowieso nie hinkriegen (ODER ???)

Kraeuterbutter

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13

Samstag, 8. November 2003, 18:19

so.. Übermut tut selten gut !!! - gibt mir aber die Gelegenheit alles genauer zu untersuchen..

hab heute meinen neuen 11 Zeller 1950FAUP ausprobiert..
super --> KEINE drehzahleinbrüche auch bei 12° Pitch nicht...
und super leicht..

danach den 10 Zeller 2400er reingetan.. gleich beim Abheben gemerkt, dass für gleiche Steigleistung DEUTLICH mehr Drehzahl nötig ist (Heli ist ja 200g schwerer)..

einige Spielereien gemacht..
und zu übermütig geworden..

nach dem 6. oder 7. Überschlag nach hinten die immer tiefer wurden hab ich dann im langsamen Vorwärtsflug in ca. 50cm Höhe einen Überschlag probiert..

tja.. in der Rückenlage lag er etwas schief, statt einfach voll Negativ-Pitch zu halten und etwas zu warten hab ich zufrüh in die NOrmallage zurückgedreht..
Heli hat dabei leider den Boden berührt und ist übergekippt..

ARGHHHH...

das schöne dabei: der Heli hat absolut 0 Schuld ! liegt nur an meinem blöden Übermut !
(mit dem leichteren 1950FAUP-Akku wärs ses sicher ausgegangen ;) )

erster Eindruck was SICHERLICH hin ist:
Paddelstange verbogen
Heckrohr krum
Heckumlenkhebel gebrochen
Heckanlenkung weg
Rotorkopfhaupt-Schraube abgescheert.. (die Blätter steckten in der weichen erde, wärend sich der Motor noch drehte --> Zahnriemen und Getriebe in Ordnung, Rotorblätter ebenfalls in Ordnung)

ich könnt mich in den A.... treten..

tja.. war das nötig ?? normalerweise hab ich nach einem Überschlag mehr Höhe als vorher.. also vondaher hätts kein PRoblem sein sollen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kraeuterbutter« (8. November 2003, 18:20)