Muemmel

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1

Montag, 16. Februar 2004, 09:29

Inline-Antrieb

Hi,

mal einen Gedanken: Wäre es nicht möglich, die LRK-Motoren mit Hohlwelle mit ca 8-10 mm Bohrung zu fertigen? Dann könnte doch der Motor auf der Rotorwelle plaziert werdfen, was einen extrem kompakten und robusten Aufbau ergeben müßte. Das Getriebe könnte dann entweder zweistufing mit einer kurzen seitlichen Zwischenwelle oder als Planetengetriebe ausgeführt werden. Ich könnte mir das gut vorstellen, daß damit fast sowas wie ein chassisloser Hubi entstehen könnte. Damit müßten Zahnradprobleme durch Verwindung der Teile untereinander fast auszuschließen sein.
So ein Motor hätte sicher auch gute Chancen bei den E-Seglern, wo er einen einfachen Druckatrieb ermöglichen würde.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

TheManFromMoon

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2

Montag, 16. Februar 2004, 09:36

Wie meinste das jetzt genau?

Den LRK Motor direkt auf der Rotorwelle? Das gibts ja schon!

Oder hab ich dich nun mißverstanden?!

Gruß
Chris

Muemmel

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3

Montag, 16. Februar 2004, 09:44

Hi,

ne, nicht direkt auf der Rotorwelle, sondern um die Rotorwelle drum rum gebaut. Auf der Rotorwelle mit 2 Kugellagern gelagert (bzw. die rotorwelle im Motor, wie man es sehen will). Am Stator einen Arm angebracht mit einer kurzen Welle. Der Rotor treibt ein Ritzel, das ein Zahnrad auf der Zwischenwelle treibt, und dieses treibt über ein weiteres Ritzel dann das mit der eigentlichen Rotorwelle verbundene Hauptzahnrad an.

Gruß Mümmel das Mümmel
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(°°)_).

Mümmel ante portas

TheManFromMoon

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4

Montag, 16. Februar 2004, 09:54

Probleme:

-nur enie einzige Übersetzung möglich
-nur ein spezieller Motor möglich
-nur für eine bestimmte Anzahl von Zellen ausgelegt
-beim Crash nimmts evtl. auch gleich den Motor mit hin

Man kann sowas bauen, aber so ein Antrieb wäre sehr unflexibel.
Jeder Pilot hat andere Vorstellung und Anforderungen.

Die Nachteile überwiegen die Vorteile.

Ich habe mal ein Foto von einem LRK gesehen, der 1:1 mit der Rotorwelle verbunden war. Also der Rotor vom Motor war direkt mit dem Rotor des Helis verbunden. Aber dieses Prinzip hat sich auch nicht durchgesetzt.

Gruß
Chris

Muemmel

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5

Montag, 16. Februar 2004, 10:13

Hi,

das sehe ich nicht ganz so. Warum soll da nur eine Übersetzung möglich sein? Sicher, bei der Variante mit Planetengetriebe schon. Aber mit Zwischenwelle sind theoretisch genau so viele Möglichkeiten wie in der offenen Bauweise möglich.
Das mit der speziellen Bauform stimmt schon. Es kann dann nur ein LRK oder vergleichbarer Motor sein.
Das mit der bestimmten Anzahl von Zellen ist auch nicht, man kann ja den Motor in verschiedenen Statorlängen und Windungszahlen bauen.
Bei einem Crash würde ich den Motor im Gegenteil eigentlich recht geschützt sehen.
Sicher ist die Flexibilität nicht ganz mit den derzeitigen Helikonstruktionen zu vergleichen, aber man hätte einen äußerst kompakten Antriebsblock, an den man dann ganz nach Wunsch was eigenes außen drum dranstricken kann. Wenn man die Zwischenwelle noch ein paar Millimeter nach draußen führt, kann man da dann auch gleich noch ein Kegelrad oder Riemenrad für den Heckabtrieb drauf befestigen und hat alles was den Heli-Antrieb ausmacht in enem Stück. Zum einen würde das die Möglichkeit von Eigenentwicklungen bzw. Modifikationen verbessern, zum Beispiel einer mit mechanischem Mischer, der andere mit elektronischer Mischung, zum anderen könnte es ein Basisblock für Scalehelis aller Art sein.
VW fährt mit den genormten Grundbaugruppen ja auch sehr gut. Auch im Helibau wäre es sicher für Selberbauer günstig, nicht immer das gesamte Fahrrad neu erfinden zu müssen, sondern enen Grundbausatz zu haben, an den man dann siene eigenen Komponenten dranstrickt.

Gruß Mümmel das Mümmel
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(°°)_).

Mümmel ante portas

TheManFromMoon

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6

Montag, 16. Februar 2004, 10:45

Zeichne doch mal auf wie du das genau meinst!

Bedenke dabei das man auch noch die Servo braucht.
Mechanische Mischung hat immer den Nachteil das Pitch sehr wenig Kraft hat, da es nur von einem Servo gesteuert wird.
Elektronische Mischung hat den Vorteil das dort Pitch von 3 oder 4 Servos gleichzeitig bewältigt wird.
Bauartbedingt hast du bei elektronischer Mischung insgesamt weniger zyklischen Ausschlag. Bei mechanischer Mischung ist das mehr. (Die Servowege addieren sich).
Bei elektronischer Mischung muüsste die Rotorwelle auch deswegen kürzer ausfallen als bei mechanischer Mischung.

Also ich seh da noch nicht den Riesenvorteil.

Das mit der Zwischenwelle habe ich noch nicht verstanden.

Gruß
Chris