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Smeagle

RCLine User

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1

Samstag, 17. April 2004, 14:07

Umfrage: Wer fliegt Jazz 55 im Heli? (Weil Absturz wegen Absteller)

Hallo.

Ich hasse es. Wieso habe ich immer nur Probleme mit allen Stellern im Heli.

Habe mal den Jazz 55 im Logo 10 getestet.

1. Flug super gut - Bei ~1650UPM 5:30 Flugzeit. Bei guter Leistung. Nett. Aber Drehzahl etwas zu hoch, das hat er nicht mehr durchgezogen ab Hälfte des Akkus. Motor und Steller waren nach dem Fluge lauwarm (30°C). Akku heiß. Insgesamt eine deutliche Verbesserung gegenüber meinem 3SL den ich vorher drinn hatte.

Also habe ich beim zweiten Flug den Regler auf etwa 1550 runtergeregelt.

Ging auch ganz gut, bis mir nach ca. 2 Minuten im Aufwärtsteil eines
Looping der Motor ausging. Argh. Steller und Motor waren nach dem Aufschlag kalt. Störung glaube ich nicht, der Heli war die ganze Zeit steuerbar (konnte ihn nach dem Motor-Aus noch wieder richtigrum drehen, hatte aber keine Drehzahl mehr zum Abfangen - Und mein Empfänger hat einen Störungszähler, der nix angezeigt hat. Selbst WENN Störungen da gewesen wären, der Empfänger ist auf 3 Sekunden Hold eingestellt, das kanns ansich nicht sein.

Crash. Kaputt. Stinksauer.

Nun bleibt die Frage: Was war das. Wieso könnte der abgeschaltet haben?
Ich bin mit der Abstimmung und dem 3SL mehrere hundert Flüge ohne jedes Problem geflogen, bei (umschaltbar) 1500 / 1550 / 1600 UPM. Niemals ein Absteller. Leider ist der 3SL kaputt derzeit, deshalb mal der Versuch mit dem Jazz.

UMFRAGE:

Wieviele Leute fliegen denn tatsächlich "schon" mit einem Jazz 55-6-18 im Heli? Wer hat/hatte Probelem damit? Wie konnte er sie lösen? Was kann man falsch machen?

Bin verzwifelt. Mein 3SL geht Montag zur Reparatur (Und Jazz bei der Gelegenheit gleich mit zur Überprüfung). Was mache ich, wenn er irreparabel ist? Dann geht wieder die Suche nach einem gebrauchten 3SL los :( Ich hatte ja schonmal das selbe Spiel, als mein erster 3SL kaputt ging: Da hatte ich dann diverse Steller probiert und nur Ärger mir Regelleistung und Abstellern gehabt.

- Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Smeagle« (17. April 2004, 14:47)


2

Samstag, 17. April 2004, 16:43

Hallo

Ich fliege auch den JAZZ 55-6-18 in meinem Logo in Verbindung mit dem Fun 600/17 an 12 Zellen.
Bin jetzt seit meinem Umstieg vom LMH auf Logo 10 ca. 3 -3,5 Stunden geflogen und es kommt bei mir hin und wieder immer noch zu üblen Abfangmanövern wo man meinen könnte der Rotor steht.
Aber keine Probleme :ok: . JAZZ ist kalt und Motor auch. Akku heiß.

Ich hab meine Drehzahl über den Regler sogar auf ca. 1400 runtergeregelt und somit quält er sich beim Abfangen umso mehr. ==[]

Auch über das BEC kann ich bis jetzt nur positives sagen.

Selbst nach 3 Akkus am Stück sind Regler und Motor nur lauwarm.
mfg
Markus
www.mmeyer-web.de

Snoopy

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3

Samstag, 17. April 2004, 16:54

Ich hatte auch schon Motorabsteller (und auch Störungen) beim wechsel von einem 3SL auf nen Jazz40. Der Störungszähler vom Scan7 hat aber nix angezeigt. NAch diversen Versuchen habe ich dann mal zwei Empfänger in das betroffene Modell eingebaut, einen nur für den Regler und einen nur für die Servos (plus nen E-Akku).
Danach waren die Motorabsteller weg, die Servos zuckten aber bei Teillast ein wenig.

Das Problem liegt offensichtlich in der Kommutierung des Jazz, die offensichtlich wesentlich steilflankiger ist als beim 3SL (was ja für den Teillastbetrieb viel besser ist). Bei ungünstiger Verlegung der Servokabel kann das wohl Probleme machen. Und zwar wird der Empfänger über die induzierte Spannung auf den Servokabeln gestört und nicht auf der HF Seite, daher hat der Störungszähler wohl auch nichts angezeigt.

Die Lösung waren zwei Ferritringe (und zwar die gleichen wie im Reglerkabel) auf den Servokabeln, je zwei Servos auf einem Ring. Seit dem ist Ruhe.

Smeagle

RCLine User

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4

Samstag, 17. April 2004, 17:03

Hallo,

ich hatte schon zwei Ferrite im Kabel: am Empfänger ein kurzes Verlängerungskabel mit Ferrit (hatte ich schon vom 3SL drann) und daran wieder das Kabel vom Jazz, wo ja auch nochmal ein Ferrit dran ist... Ich glaube aber wirklich nicht an Störungen, weil ich in der Vergangenheit Störungen hatte, die habe ich am Heck sofort gesspührt, ohne daß der Motor oder sonst etwas Probleme gemacht hat.Und der Steller soll ja erst nach 1,5 Sekunden Aussetzern reagieren -> Das ist eine Ewigkeit wenn man Heli fliegt!

- Oliver

Frank_Schwaab

RCLine User

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5

Samstag, 17. April 2004, 19:15

2X jazz , ein 40A , ein 55 A jeweils an LRK´s von High-torque und Pletti , seit ca. 250 Flügen ohne Probleme.
gruß Frank

Suzanne

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6

Samstag, 17. April 2004, 19:57

Oliver,

vergiß ganz einfach Heli + BEC. Ich war selbst jahrelang der Meinung, wenn man's nur richtig macht, geht's auch. Inzwischen bin ich der Meinung, das Theater lohnt sich nicht. Selbst meine eigenen Schaltregler haben immer ein messbar höheres Störniveau gebracht als ein getrennter Empfängerakku. Und das trotz Aufbau nach allen Regeln der Kunst mit Doppel-Pi-Filter, extra ground-plane usw. usw.

Auch Ultra BEC, sBEC und der Schaltregler von Herrn Bittner gehen nur bis zu einer bestimmten Leistung, darüber kommt einfach zu viel Schmutz rüber.

Ab einer bestimmten Leistung will man einfach keine Verkopplung von Signal- und Leistungsteil mehr haben, sondern eine komplette galvanische Trennung.

Empfängerakku rein und gut ist's. Zwei Kokam 1500HD mit 5V Regler wiegen unter 80 Gramm.

Dass beim Jazz der Empfängerakku heisser wird als bei anderen Reglern, ist m.E. ein ganz schlechtes Zeichen. Deutet auf unzureichende Siebung am Eingang des Reglers hin. Und das koppelt dann natürlich überall rein.

Ich würde deshalb:

a) Empfängerakku reinmachen
b) Ferritkern UND Entstörfilter (z.B. 1k / 1nF) zwischen Regler und Empfänger
c) low-ESR Kondensatoren parallel zum Reglereingang, am besten 2 x 470 uF / 35V aus der Panasonic FM Serie. Die verbinden lange Lebensdauer, Temperaturfestigkeit bis 105°C, und extrem niedrigen ESR. Gehört meiner Meinung nach serienmässig an jeden Regler dran. Katalognummer bei Panasonic ist übrigens EEUFM1V471.

Ach ja, und damit's die guten Kondensatoren nicht gleich beim Anstecken des Akkus in die ewigen Jagdgründe schiesst (fast 200A Impulsstrom!), verwende ich einen Pilotstecker (Servostecker) der über 100 Ohm angeschlossen ist und die Eingangskondensatoren vorlädt, bevor man die eigentlichen Hochstromstecker zusammensteckt. Dann ist auch der lästige Knall und Feuerball beim Einstecken weg.

Smeagle

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7

Samstag, 17. April 2004, 20:19

Danke Jochen,

aber:

a) ich fliege ja immer mit BEC. Und mit dem Kontronik 3SL habe ich nie Störungen/Probleme mit Abstellern. Im gleichen Modell bei sonst gleicher Ausstattung.
b) auch mit dem Jazz habe ich keine Störungen, ich bemerke ansich mit dem 9253 und GY401 sofort an Heckzuckern wenn ich Störungen haben sollte, das hat aber wie gesagt damals als ich noch störgeplagt war nie zum Abschalten geführt! Ausserdem soll der Kontroller ja erst nach 1,5s Totalausfall abschalten. ODER wenn für mehrere Frames "Motor aus" kommt. Das wären aber schon extreme Störungen, die ich 100% auch an den anderen Kanälen hätte spüren müssen! Der Empfänger zählt auch Störungen mit, der Zähler war auf 0. Und selbst wenn er gestört worden wäre, das Teil macht Hold und dann FailSafe, und beides wird angezeigt nach dem "Aufschlag". :)

Oder meinst Du das können "Störungen" sein, die nur den Regler betreffen, nicht den Empfänger und die anderen Servos? Der Regler sollte doch mit seinem eigenen Schmutz am Besten klar kommen, oder?

Achja, nachdem Absturz habe ich den Steller in meine Salto gebaut und bin damit weiter geflogen. Keine Probleme, Störungen, Abschalter usw.

- Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Smeagle« (17. April 2004, 20:22)


Frank_Schwaab

RCLine User

Wohnort: Schönste Stadt am Rhein

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8

Samstag, 17. April 2004, 22:27

Zitat

Original von Suzanne

Dass beim Jazz der Empfängerakku heisser wird als bei anderen Reglern, ist m.E. ein ganz schlechtes Zeichen.


Wo steht da was von heisem E-Akku ?

Gruß frank

Smeagle

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9

Samstag, 17. April 2004, 22:34

Hmm,

ich dachte er meint den "einzigen" Akku. Der war schon heiß, das ist er aber ansich immer nach der Landung, am Ende vom Akku geht der Strom ganz schön hoch wenn die Spannung abfällt. Will sagen, Akku so heiß wie immer, nicht besonders auffällig. Hätte ich ansich nicht erwähnen sollen :)

- Oliver

10

Sonntag, 18. April 2004, 09:57

Hi Oliver,

ich hab auf dem Jazz 55 jetzt etwa 4h Betriebszeit, habe den internen BEC aber deaktiviert und nutze einen von Kurts linearen BECs (7,5A) Ausführung.
Dafür gibts ausser meiner Vorsicht aber keinen konkreten Grund, ich habe vom Jazz BEC nur gutes gehört.

Das hilft dir jetzt wahrscheinlich auch nicht weiter. Zu deiner Sache mit reproduzierbarer Drehzahl und gutem regelverhalten habe ich hier was interessantes gefunden: Drehzahlregler im E-Heli (englisch)
Das ist ein sehr interessanter Ansatz, es kommt ein eigentlich für V-Helis vorgesehener Drehzahlregler zum Einsatz und anstatt des Gasservos wird der im Steller Modus betriebene Regler angeschlossen.
Das muss super funktionieren, der Drehzahlregler ist relativ leicht und die Montage des Sensors ist zumindest bei Aussenläufern sehr simpel.
Geniale Idee meiner Meinung nach, ich selbst habe allerdings an der Drehzahlregelung des Jazz nichts auszusetzen.

Gruss,
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stone« (18. April 2004, 10:10)


da_Peda

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11

Sonntag, 18. April 2004, 10:05

Hi,

Kann es sein, dass Du immer das selbe Ritzel montiert hast und der Motor mit dem 3SL einfach nicht so hoch gedreht hat?
Meine Vermutung: Die neueren Regler lassen den Motor einfach höher drehen
und Du hast eine zu hohe Drehzahl, die Du dann runterregelst und dann zu weit in den Teillastbereich kommst? Du schreibst ja

Zitat

Aber Drehzahl etwas zu hoch, das hat er nicht mehr durchgezogen ab Hälfte des Akkus


Würde sich für mich so anhören, als ob Du den Motor 'würgst' und dann dreht er die Drehzahl beim nachlassen der Akkuspannung nicht mehr durch.


Ein ähnliches Reglerproblem mit zu hoher Drehzahl gibt es hier:
Reglerproblem
Hmm. Der Link geht nur bis sid= drum hier der verweis ins Logo Forum unter Reglerfrage.


Hast Du schon mal ein kleineres Ritzel getestet?

Ich habe in meinem Eco8 einen selbstgewickelten LRK von Flyware mit BEAT 55-6-18 an 10 Zellen und im Logo 10 einen Tango 45-10 an einem BEAT 50-8-30 an 14 Zellen und hatte nie Probleme mit den Reglern. Ich habe es sogar einmal geschafft, den LRK abrauchen zu lassen dass ich auf 2 Wicklungen Kurzschluss hatte. Mann, hat das im Schwebeflug geraucht :nuts:
Dem Regler war das aber wurscht.
lg
da Peda

12

Sonntag, 18. April 2004, 12:46

Servus,
ich hatte nen 40er Jazz in einer kleinen F3A Maschine, der hat nach kurzer Zeit bei ca. 40A abgeschaltet, BEC funktionierte aber einwandfrei.
Regler wurde gegen einen 55er getauscht, seit dem ist Ruhe.
Nach Rücksprache mit Mike meinte der, daß die Jazz sehr empfindlich auf schlechte Lötstellen an den Stecken ist und wenn diese nicht wirklich sehr sauber ausgeführt sind es zu Abstellern nahe der angegebenen Amperegrenze kommer kann.
Es giebt wohl schon mehrere Fälle dieser Arte.
Gruß
Thomas

Smeagle

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13

Sonntag, 18. April 2004, 15:43

Hallo :)

Also, abgewürgt habe ich ihn sicher nicht...

Let's do the math:

Leerlaufdrehzahl: 1650 UPM.
*13 (Ritzel) / 200 (Hauptzahnrad) * 14 (Zellen) * 1,1V (pro Zelle) = 1651 UPM am Kopf im LEERLAUF. OK, Leerlaufangabe ist bei Timing 0°.

Also war der Motor nicht gewürgt sondern einfach nur die Drehzahl zu hoch.

Ausserdem soll der Steller ja adaptiv sein Timing anpassen je nach Leistung und Drehzahl, bei einem Leerlauf von 1650 UPM am Kopf sollte ich wohl mit 1550 fliegen können, das wären ja nur 93% Teillast. Wenn man nun noch einrechnet, das der Steller das Timing zurücknimmt sogar noch weniger.

Nee, an Abwürgen/Teillast kann es nicht liegen.

Und: Ich fliege mit 2400ern etwa 5-6 Minuten. Gehen wir von 5 Minuten aus, dann wäre der Durchshnittsstrom 28A. Tatsächlich weniger, da ich ja nicht wirklich 2400mAh entnehmen kann. Im Stand bei -10 Grad Pitch zieht der Motor etwa 35A. Klar, im Flug kommen schon höhere Stromspitzen vor, mit dem 55A Regler sollte ich aber auf der sicheren Seite sein? Zumal ja der 40A 3SL nie Ärger machte! Ausserdem bleibt der Jazz ja auch kühl.

Nee, an der Lesitungsgrenze des Stellers bin ich auch nicht.

Noch andere Vorschläge? :)

- Oliver

14

Sonntag, 18. April 2004, 18:07

Servus,

Ich fliege meinen Logo 10 mit einem FUN 600/17 und dem Jazz 55-6-18
an 14 Zellen. Ich habe mittlerweile schon über 100Flüge hinter mir und
kann sagen, dass ich noch absolut nie Probleme hatte.

Auch bei Außentemperaturen von 20°C wird der Jazz gerade mal mal handwarm.

Gruß Matze
Gruß
Mäddis... das Thermikluder

Smeagle

RCLine User

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15

Sonntag, 18. April 2004, 21:11

Hallo Matthias,

das ist ja genau mein Motor :) Was für ein Ritzel und welche Drehzahl fliegst Du? Welche Software hast Du im Steller und wie lange hast Du ihn schon?

Welchen Empfänger setzt Du ein und hast Du irgendwelche Störungen?

Temperaturprobleme hatte ich keine, Steller war lauwarm nach dem ersten Flug und direkt nachdem Absteller noch kalt, weil er erst seit 2 Minuten in der Luft war zu dem Zeitpunkt.

Danke,

- Oliver

Smeagle

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16

Montag, 19. April 2004, 12:19

Hallo,

MotorMike sagt, Jazz Regler könnte abschalten wegen:

- Überhitzung
- Störung
- BEC Überlastung

Dann bleibt in meinem Fall wohl nur BEC-Überlastung.

OK, ich habe 4 DigiServos drinn, aber GY401/9253 ist ja wohl "üblich" und die MPX Digi ziehen nach meinen Messungen eher weniger Strom als die HS85MG die ich vorher hatte. Zumindest ist die "verbrauchte Kapazität" pro Flug geringer.

Naja, jetzt schicke ich das Zeugs erstmal zu Kontronik. Werde hier berichten wenn noch was rauskommt.

Jetzt übe ich erstmal Rückenautoration im Realflight :)

- Oliver

17

Montag, 19. April 2004, 17:02

Hallo Oliver,

Sorry, dass ich nicht gleich geschrieben habe.

Also, gleich vorne weg: ich fliege mit HS 81MG. Die sind zu schwach, aber für den
Anfang hat´s gereicht (ich kaufe mir jetzt die DS 361).

Ritzel bin ich 14er und 13er geflogen. Software ist die "CD2". Den Motor und
den Regler hab ich vor ca.5 Monaten gekauft. In meinem Logo 10 fliege ich mit
einem C17 und hatte absolut noch nie Störungen gehabt.

Wenn ich nun die DS 361 in meinen Logo mache (auf dem Heck fliege ich auch
mit dem S9253) werde ich mir auch überlegen müssen, ob ich zusätzlich noch
ein Empfänger-Akku dran hänge.

Falls bei dir das BEC versagt hat, musst du´s unbedingt sagen. Ich hab nämlich
keine Lust nochmal 150 Kröten für einen "milden" Absturz zu zahlen.
Gruß
Mäddis... das Thermikluder

Paddy

RCLine Neu User

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18

Montag, 19. April 2004, 19:16

Hi
Um wieviel muß man denn das BEC überlasten bis das es abschaltet?
Ist abschalten nicht die schlechteste Lösung? Abregeln müßte doch auch gehen?
Cheers
Patrick

19

Montag, 19. April 2004, 20:10

@Patrick


Du musst einfach das rote Kabel (+) am Regler abziehen und
einen seperaten Empfängerakku dran hängen.

Aber ich hab den Jazz auch nur gekauft, da er BEC hat. Ich muss
mal schauen was ich machen werde. Vielleicht frage ich mal bei
Kontronik nach.
Gruß
Mäddis... das Thermikluder

Suzanne

RCLine User

Wohnort: D-73773 Aichwald

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20

Montag, 19. April 2004, 20:37

Zitat

Original von Smeagle
Oder meinst Du das können "Störungen" sein, die nur den Regler betreffen, nicht den Empfänger und die anderen Servos?


Ja. Deshalb das Filter zwischen Regler und Empfänger. Der Schmutz kommt nicht über die HF-Seite rein, deshalb zählts der Empfänger nicht. Genau den Fall hatte ich auch schon mal. Allerdings kamen bei mir die Störimpulse von Entladungen am Heckriemen, sind direkt in den Regler eingeschlagen, die Servos waren dabei ruhig, der Empfänger hat davon nichts bemerkt.

Übertemperatur oder Überlastung des BEC können wir bei den Servos, die Du verwendest, ausschliessen.

Also: erst entstören (Ferritkern und R/C Filter). Wenn dann immer noch Probleme, mal mit Empfängerakku probieren.

Aber wie gesagt, denk auch an die Eingangskondensatoren des Reglers. Wenn die durch den Stromstoss beim Einstecken einen Sockenschuss abgekriegt haben, hast Du sehr viel hochfrequenten Schmutz auf Zuleitungen und Akku, da kann dann alles passieren.

Das R/C Filter kann man übrigens für 20 Euro kaufen oder für 20 Cent selbermachen - einfach in die Impulsleitung zwei 470 Ohm Widerstände in Reihe, und deren Verbindung über 10nF an Masse. Kann man mit ein paar Quadratmillimeter Lockrasterplatine problemlos ins Anschlusskabel "implantieren".