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Holi

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1

Mittwoch, 10. März 2010, 17:31

Aurora 9 und doppelte Empfängerstromversorgung

Hallo Aurora Nutzer,

hoffentlich gibts hier schon ein paar mit Erfahrung, die mir helfen könnten ???

da ich mir auch mal was gutes gönnen wollte und mich von meiner 35Mhz Funke verabschieden möchte, habe ich mir die Aurora 9 gekauft. Bin jetzt dabei meinen Segler umzurüsten und stoße dabei auf mehrere Probleme.

Problem 1:
der Segler hat 6 Digitalservos DS368. Bisher am Multiplex IPD DS keine Probleme nach Anstecken des Empfängerakku (4Z 2000er Eneloop) - alle Servos nach kurzem Zuck in die Mittelstellung, absolut leise - kein Ton zu hören. Mehrere Stunden Flüge möglich ohne das Vario Bordspannung bemeckert.
Mit dem Optima 9 der Aurora zirpen jetzt permanent alle Servos vor sich hin. Nicht sichtbar, aber gut hör - und fühlbar zittern sie um die Mittelstellung. Das bedeutet natürlich permanenten Stromverbrauch, immerhin 600mA dauerhaft. Der Empfänger nimmt davon lt. Beschreibung190mA. Beim benutzen der Butterflyfunktion sind es 1,4A, alle Servos gleichzeitig 1,7A.

Gibt es eine Möglichkeit die Servos bei Untätigkeit ruhig zu stellen?

Problem 2:
Da aufgrund der permanenten Stromaufnahme die Flugzeit geringer wird und wegen zusätzlicher Sicherheit, wollte ich zusätzlich das bisher ungenutzte BEC des Reglers nutzen. Also zwei Dioden SR 450 in Plus vom Regler BEC und Plus vom Empfänger eingelötet.
Vom Empfängerakku funktioniert das ganze, vom BEC nicht - da meckert die Empfängerstromüberwachung der Aurora. Wieso? Das BEC liefert 5V die Diode frisst 0,45V, macht mit leichten Einbrüchen trotz Stützkondensator (wegen starker Servospitzen) ein regelmäßiges erreichen der Warnschwelle des Empfängers von 4,5V.

Kann man die Warnschwelle irgendwie einstellen? 4,3V würden helfen. Ab wann steigt eigentlich der Empfänger wegen Strommangel aus?

Problem 3:

weder aus Schwerpunkt- noch aus Platzgründen ist ein größerer Akku möglich.
könnte man hier das SPC des Empfängers nutzen, damit wenigstens der Strom rausfällt? Und was meldet dann der Empfänger als Empfängerstrom zurück, den SPC Strom oder den Empfängerakkustrom.

vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen und eventuell die Lösung für die Probleme? Sonst muß ich dank moderner Technik noch mit Verlängerungsschnur fliegen.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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Skyrock

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2

Mittwoch, 10. März 2010, 19:11

Hallo Holger

Ich empfehle Dir folgendes :

1. Benutze den SPC Anschluß
2. schließe dazu deinen Antriebsakku oder bei einem reinen Segler die Servobatterie (leider hat Du nicht geschrieben, um was für einen Akku es sich handelt) direkt an den SPC Anschluß des Empfängers an.
3. Nimm keine gewöhnlichen Dioden, sondern Schottky-Dioden. Schließe die Servo Batteriennun zusätzlich über ein Y-Kabel und eine Schottky-Diode an einen freien Kanal an.
4. Schließe das BEC des Reglers über ein weiteres Y-Kabel an einen anderen freien Kanal an.
5. probiere aus, ob deine Servos einmal nur mit dem BEC funktionieren (Servo Batterien einfach abklemmen, - Stecker einfach vom Y-Kabel ziehen)
6. probiere aus ob, deine Servos nur mit der Servo Batterie funktionieren ( BEC Spannung vom Y- Kabel abziehen).
7. jetzt benutze den Test Modus des Servomonitors anb der A9 und lasse alle Deine Servos hin- und her bewegen. Sieh zu, wie lange deine Akkus das mit machen. Das gibt dir die Sicherheit für das Segelfliegen

Funktionieren 5 und 6 anstandslos und bist Du mit 7 zufrieden, dann kannst Du losfliegen.

Für die Ruhigstellung der Servos habe ich keine Lösung. Das kann dadurch hervorgerufen werden, dass Hitec mehr Schritte für die Digitalservos benutzt.

Vielleicht weiß hier jemand anders Rat, denn meine Digital-Servos an den Großmodellen knurren in Mittelstellung auch immer, halten diese aber sauber, ohne zu zucken.

mfg

Jürgen
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Skyrock« (10. März 2010, 19:24)


Holi

RCLine User

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3

Mittwoch, 10. März 2010, 20:02

Hallo Jürgen,

vielen Dank für die Antwort. Der Antriebsakku ist ein 3Zeller Lipo 2600 LemonRC.
Schottky Dioden habe ich, 0,45V Spannungsabfall war das geringste was ich finden konnte. Der Empfängerakku steckt auf BAT/Chan9. Das Regler BEC steckt am Gaskanal.
Soweit funzt alles. Zuzüglich hab ich noch einen Elko um die Rückströme der Servos zu eliminieren, da die Dioden den jetzt blocken.
Bau mir jetzt noch ein Kabel fürs SPC. Damit ist der Empfänger wohl erstmal sicher.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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Skyrock

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4

Donnerstag, 11. März 2010, 05:59

@Holger

Zitat

vielen Dank für die Antwort. Der Antriebsakku ist ein 3Zeller Lipo 2600 LemonRC


Um so besser !!!

Zitat

Schottky Dioden habe ich, 0,45V Spannungsabfall war das geringste was ich finden konnte. Der Empfängerakku steckt auf BAT/Chan9. Das Regler BEC steckt am Gaskanal

Ok, ich kannte den Diodentyp nicht. Selbst benutze ich immer MBR 2045...
Die Schaltung mit dem Empfängerakku und dem BEC ist so ok! Probiere es doch mal einzeln aus (meine Schritte 5 und 6). Die Servos sollten sich dann immer noch bewegen!)

Wenn Du meinen Vorschlag so realisierst sollte es keine Probleme geben. Wenn Du im Testmodus des Servomenüs deine Servos bei voll geladenem Lipo eine halbe Stunde laufen lassen kannst bist Du auf der sicheren Seite. Soviel Strom ziehen die Servos bei einer Stunde Segeln nicht....

mfg

Jürgen

P.S. Die Warnschwelle kann man mit dem HP-22 Interface einstelle, wie... steht bei RCGroups...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Skyrock« (11. März 2010, 06:03)


Markus P

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5

Donnerstag, 11. März 2010, 08:34

Hallo Holger,

Zitat

der Segler hat 6 Digitalservos DS368. Bisher am Multiplex IPD DS keine Probleme nach Anstecken des Empfängerakku (4Z 2000er Eneloop)


Bei 6 Servos ist das mit 4 Eneloop aber schon ne heiße Sache!! :no:
Die Spannungslage der Akkus ist recht niedrig.
Meines Erachtens sind die für 6 Servo + 2,4 GHz (egal welches System) aufgrund der niedrigen Spannungslage nicht geeignet.

Wenn du schon einen dicken Flugakku im Modell hast, würde ich auf eine 5A externes BEC gehen und das mit 6v laufen lassen. Die kosten so um die 10-12€ und haben sich mittlerweile 1000 Fach bewährt. :ok:
Wenn deine Servos mal kurzzeitig schnell anlaufen, bricht die Spannung selbst im ms (Millisekunden) Bereich nicht unter 5Volt ein und der getaktete 2,4 GHz Empfänger kann sicher weiter takten.

Das mit der Diode würde ich nicht machen. Dann sinkt die BEC/Akkuspannung noch einmal um 0,5Volt. Somit fliegst du unbelastet mit 4,5 Volt Empfängerspannung.
Bei Belastung sinkt dann die Spannung im ms bereich auf 3,5 Volt ein und schon gibt es Aussetzer. Dann wird wieder auf die Hersteller mit den dicken Zeigefingern gezeigt.

Jungs, warum steigt ihr auf 2,4 GHz um und macht solche gefährlichen Sachen? ??? :no:

Gruß Markus
MP

6

Donnerstag, 11. März 2010, 09:45

Zitat

Original von Markus P

Wenn du schon einen dicken Flugakku im Modell hast, würde ich auf eine 5A externes BEC gehen und das mit 6v laufen lassen. Die kosten so um die 10-12€ und haben sich mittlerweile 1000 Fach bewährt. :ok:
Gruß Markus


Sehe ich nicht anders.
Gruß Markus

Silberkorn

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Wohnort: Steinheim/Murr

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7

Donnerstag, 11. März 2010, 10:14

Zitat

Original von Markus P
Bei 6 Servos ist das mit 4 Eneloop aber schon ne heiße Sache!! :no:
Die Spannungslage der Akkus ist recht niedrig.
Meines Erachtens sind die für 6 Servo + 2,4 GHz (egal welches System) aufgrund der niedrigen Spannungslage nicht geeignet.


Welche NIMH der AA Größe wären hier besser?
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

8

Donnerstag, 11. März 2010, 10:35

Ich verstehe die Problematik nicht ! Er hat 2 Akkus im Modell, einen 4Zeller Eneloop und einen Antriebsakku. Die RX der A9 sind ja geradezu für diese Konstellation prädestiniert. Den 4Zeller an den SPC Anschluss, der versorgt dann nur den RX und über das BEC des Regler die Serveos mit Strom versorgen. Einfacher geht es doch nicht !

Bis bald, Wolfgang.
Bis bald, Wolfgang.

Skyrock

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9

Donnerstag, 11. März 2010, 11:17

So geht es auch!

So, wie Wolfgang das vorgeschlagen hat, geht es natürlich auch!

Der einzige Nachteil dieser Schaltung ist der, dass man die Spannung des Antriebsakkus nicht via Telemetrie überwachen kann, denn da wird immer nur die am SPC Anschluss anliegende Spannung, das wäre hier die Spannung vom 4 Zeller NiMh, übertragen.
Bei meinem Vorschlag wirkt der 4 Zeller praktisch als Redundanz zum BEC. Da er durch die Schottkydiode immer die niedrigere Spannung hat würde erst dann "Saft" aus dem Akku gezogen, wenn das BEC in die Knie gehen sollte.

Im Prinzip muss man immer darauf achten, dass das BEC leistungsmäßig ausreichend für die angeschlossenen Servos ist. Aber die BEC's gibt es ja für ein paar Euro preiswert und gut beim Chinesen...

mfg

Jürgen
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skyrock« (11. März 2010, 11:17)


udo260452

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10

Donnerstag, 11. März 2010, 11:19

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Für Modelle mit einem Antriebsakku sollte die Konfiguration so aussehen:

- Von den Anschlüssen des Reglers/Drehzahlstellers an den Antriebsakku Plus und Minus mittels eines alten Servoanschlusskabels (von einem abgerauchten/kaputten Servo) anlöten und damit den SPC-Anschluss des Empfängers versorgen.

Vorteile:

- Du hast damit kostenfrei und ohne weitere Massnahmen eine Anzeige der Spannung des Antriebsakkus auf deinem Senderdisplay,

- du hast damit eine immer einwandfrei funktionierende Empfängerstromversorgung eingerichtet, die ganz unabhängig von Schottkydioden oder unzureichenden BECs funktioniert,

- da die Spannung zwar hoch ist (je nach Antriebsakku kann sie bis zu 35 Volt betragen), aber andererseits die Strommenge (Ampere) nicht sehr hoch ist und auch bei Servobetätigung nicht zunimmt, reicht so ein relativ dünnes Servokabel vollkommen aus.

- Spannungseinbrüche im Millisekundenbereich durch gleichzeitig anlaufende Servos kommen bei dem direkten Anschluss des Antriebsakkus nicht vor, denn wenn bei dem die Spannung auf unter 4,5 Volt (von 11,1 Volt Nominalspannung) einbrechen würde, ist der Akku sowieso tot und dein Modell steuerungslos geworden.

Für die Versorgung der Servos über den Batterieanschluss an der Steckerleiste bzw. mittels Y-Kabel würde ich entweder ein gutes getaktetes BEC oder ein gutes U-BEC nehmen, das reicht völlig aus (den Servos macht es absolut nichts, wenn tatsächlich mal die Spannung für ein paar Millisekunden einbrechen würde, das merkst du gar nicht).

Gefällt die die Idee mit dem BEC oder U-BEC nicht, kannst du natürlich auch gerne einen 4 oder 4 zelligen Eneloop-Pack nehmen und dessen Spannung direkt an einer der Servobuchsen legen, aber zusätzlich zu den Eneloops auch noch ein BEC anschließen, natürlich noch abgesichert durch Schottkydioden? Nun ja, kann man machen, muss man aber nicht, mehr Sicherheit hast du damit nicht unbedingt.

Manchmal ist es besser, Überflüssiges einfach weg zu lassen.

Grüße
Udo

Holi

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11

Donnerstag, 11. März 2010, 17:33

Hallo,

oh, so viele Tipps, vielen Dank.

Zitat

Original von Jürgen
Probiere es doch mal einzeln aus (meine Schritte 5 und 6). Die Servos sollten sich dann immer noch bewegen!)

habe ich, beide Systeme funktionieren unabhängig voneinander, nur der Empfänger bekam infolge Diode zuwenig Strom.

Zitat

Original von Markus Prage
Bei 6 Servos ist das mit 4 Eneloop aber schon ne heiße Sache!!

ja, sehe ich mittlerweile auch so, nur mit den 35Mhz ging das über 3Stunden gut und mein Vario hatte mir ja die Spannung eingeflüstert, somit wenig Risiko, der Empfänger war auch kein Problem. Jetzt mit den 2,4Ghz sieht das natürlich anders aus.

Zitat

Wenn du schon einen dicken Flugakku im Modell hast, würde ich auf eine 5A externes BEC gehen und das mit 6v laufen lassen. Die kosten so um die 10-12€ und haben sich mittlerweile 1000 Fach bewährt.

Das mit dem Empfängerakku resultiert noch aus der GP2200 4/5RC Zeit. Da konnte bei 60A schnell mal ne Zelle wegkochen. Daher nur den 10er Pack für den Antrieb. Das hat sich eingeprägt. Die Idee mit dem externen BEC gefällt mir recht gut. Dann ist aber wiederum - wenn der Lipo ausfällt - auch gleich alles tot.

Zitat

Original von Wolfgang
Den 4Zeller an den SPC Anschluss, der versorgt dann nur den RX und über das BEC des Regler die Serveos mit Strom versorgen. Einfacher geht es doch nicht !

ja, wäre mir das liebste, geht aber leider so einfach doch nicht. Der Schulze Regler hat 3 bzw. kurzzeitig 4,5A BEC. Laut Hersteller nur ausreichend für 4-5 Servos unter 600mA Blockierstrom. Die Digitalservos ziehen 950mA Blockierstrom. Nur wann tritt das ein, und wieviel Sicherheit hat der Hersteller noch drin. Der FutureValue hat 3 x 5V BEC FETs eingebaut. Im Extremfall - alle Servos per Schalter in eine Position fahren lassen- bleibe ich unter 2A, die Eneloops haben das ja auch noch gestemmt. Kann man dem BEC das zutrauen? Dann wäre die Lösung für mich diese: Eneloop an SPC, BEC vom Steller an Servoanschluß Empfänger.
Geht das BEC in die Knie, würde ich ein externes kaufen und genauso nutzen.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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12

Donnerstag, 11. März 2010, 18:21

Zitat

Original von Holi
Kann man dem BEC das zutrauen?

Ich denke, ja ! Du hast 3Kg Servos verbaut, der durchschnittliche Strom dürfte sich in Grenzen halten. Ich benutze in einer 2,6m Extra einen Regler der auch mit 3A angegeben ist. Es sind 8, zum Teil sehr kräftige Digis verbaut. Der durchschnittliche Strom liegt, gemessen, je nach Flugstil zwischen 1,8 und 2,2A !
Mach einen Trockentest, belaste deine Ruder (Gummi) und stelle fest ob der Regler sehr warm wird. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, dann bau gleich ein externes UBEC ein.

Bis bald, Wolfgang.

P.S. Sorry, ich habe micht geirrt ! Mein Regler ist für 5A ausgelegt.
Bis bald, Wolfgang.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »WoFlei« (11. März 2010, 18:30)


Markus P

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13

Freitag, 12. März 2010, 10:48

Hallo zusammen,
also Udosghz Vorschlag ist mit Abstand der Beste!! :ok:
Und das als eher Ugoghz kritischer Zeitgenosse. :D :-)(-:
Ich würde noch einen Feritring in den SPC Anschluss mit einwickeln.
Dann kannst du auch, wenn der Regler etwas gekühlt wird, die Servos an das 3-4,5A BEC anschließen. Spannungseinbrüche machen den Servos sehr sehr wenig aus.

Sacht mal, hat jeder Hitec 2,4 Empfänger so einen SPC Anschluß?? 8(
Und da kann ich bis zu 35Volt anstecken?? muss doch gleich mal schauen? mit wie viel ich meine Empfänger beaufschlagen kann?
Gruß Markus
MP

Holi

RCLine User

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14

Freitag, 12. März 2010, 16:44

Hallo,

soweit funzt jetzt alles, geht sogar besser als ich dachte. Über die SPC Buchse wird mir die Spannung des Eneloop im Display angezeigt und die Spannung vom BEC flüstert das Vario. Der Eneloop reicht für den Empfänger locker den ganzen Flugtag und der Antriebsakku wird ja eh nachgeladen. Das BEC läuft auch bei allen 6 Servos unter Last stabil ohne Einbrüche o.ä. .
Was mir nicht ganz geheuer ist, ist die Funktion der SPC Buchse. Eine Unterbrechung in der Stromversorgung (Kabelbruch oder Akkuausfall etc.) und alles ist tot, selbst der BEC Strom wird gekappt. SPC ist zwar eine gute Sache und vom Erfinder sicher in die richtige Richtung gedacht, aber dann wohl nicht weit genug aus entwickelt. Besser wäre SPC und unabhängig dazu BEC - wäre ne schöne Doppelstromversorgung.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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udo260452

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15

Freitag, 12. März 2010, 17:31

Zitat

Original von Markus P

Sacht mal, hat jeder Hitec 2,4 Empfänger so einen SPC Anschluß?? 8(
Und da kann ich bis zu 35Volt anstecken??
Gruß Markus
Ja, haben die alle. Ja, man kann da direkt bis 35 Volt einstöpseln, diese Spannung bleibt aber nur im Empfängerteil, wird natürlich nicht an die Servos gegeben und wird auch nicht runtertransformiert, denn für einen Trafo ist da nun wirklich kein Platz mehr drin, im Empfängergehäuse.

Die Stromkreise für den Betrieb des Empfängers und für die Servos sind völlig getrennt.
Das bedeutet aber auch, dass es da keine gegenseitige Sicherheit gibt: Fällt aus irgendeinem Grunde die Stromzufuhr an der SPC-Buchse aus, so wars das für den Empfänger, der stellt dann seine Arbeit komplett ein und im anderen Fall, wenn der Servostromkreis ausfällt = ohne Strom können die Servos nun mal nicht arbeiten = Ende im Gelände.

Grüße
Udo

16

Freitag, 12. März 2010, 17:31

Zitat

Original von Holi
Eine Unterbrechung in der Stromversorgung (Kabelbruch oder Akkuausfall etc.) und alles ist tot,

Komisch, Empfängerseitig werden immer alle möglichen Ausfallursachen erdacht und was ist mit deinem Sender ? Akku, Sicherung, Kabelbruch am Poti !
Eine Doppelstromversorgung kannst du dir mit Hilfe von Dioden selber basteln.

Bis bald, Wolfgang.
Bis bald, Wolfgang.

udo260452

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17

Freitag, 12. März 2010, 17:37

Zitat

Original von Holi

Was mir nicht ganz geheuer ist, ist die Funktion der SPC Buchse. Eine Unterbrechung in der Stromversorgung (Kabelbruch oder Akkuausfall etc.) und alles ist tot, selbst der BEC Strom wird gekappt. SPC ist zwar eine gute Sache und vom Erfinder sicher in die richtige Richtung gedacht, aber dann wohl nicht weit genug aus entwickelt. Besser wäre SPC und unabhängig dazu BEC - wäre ne schöne Doppelstromversorgung.
Das hast du sehr richtig erkannt. Dabei wäre Abhilfe so einfach: man bräuchte bloß im Empfänger zwei Kontakte mittels Schottky-Diode verbinden (eben die Kontakte, die mittels des "Überbrückungssteckers" überbrückt werden, der im Auslieferungszustand in der SPC-Buchse steckt. Diese Überbrückung sorgt nämlich dafür, dass der Empfänger mit Strom versorgt wird, wenn sonst nichts an der SPC-Buchse angeschlossen ist), dann wäre eine Stromversorgung des Empfängers auch bei Ausfall der SPC-Stromversorgung sichergestellt.

Also immer darauf achten, dass diese SPC-Stromversorgung sicher ist.

Grüße
Udo

Skyrock

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18

Samstag, 13. März 2010, 08:05

SPC-Anschluss

Hier muss ich widersprechen :

Mit dem SPC Anschluss steht man nicht notwendigerweise auf einem Bein!

Ich nenne mal ein zwei Möglichkeiten (es gibt viel mehr) :

1. Man schließt 2 Empfängerbatterien, die mit Schottkydioden getrennt sind, an den SPC Anschluß an.
2. Man schließt den Servo- oder Antriebsakku mit Schottkydiode an den SPC Anschluß an. Zusätzlich schließt man an den SPC Anschluß noch über eine Schottkydiode einen 4-zelligen Empfängerakku an. Letzterer übernimmt dann nur die Empfängerversorgung, wenn der Antriebsakku ausgefallen ist, oder in die Knie geht.
u.s.w.

Übrigens, das mit der internen Diode kann man auch immer extern realisieren!
Z.B. :

Alle Servos werden über BEC versorgt.

Der Antiebs-Lipo versorgt direkt (so wie das von Hitec vorgesehen ist) den SPC Anschluß. Damit kann man den über Telemetrie überwachen. Wenn man jetzt von der BEC Spannungsversorgung ein Kabel mit Diode auf den SPC Anschluß legt, dann hat man das genauso realisiert, als ob die Diode intern wäre.

mfg

Jürgen
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Skyrock« (13. März 2010, 08:06)


Holi

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19

Sonntag, 14. März 2010, 16:06

RE: SPC-Anschluss

Moin,

so, habe jetzt die Servos alle unter Belastung ne Weile über den Aurora Monitor laufen lassen, den Segler komplett eingestellt und die Funke programmiert. Danach hatte ich 70°C am Regler BEC. War mir ne Nummer zu fett und somit habe ich das von Gerd getestete und hier vielfach gelobte TURNIGY 5 - 7,5A UBEC bestellt.

Zitat


Übrigens, das mit der internen Diode kann man auch immer extern realisieren!
Alle Servos werden über BEC versorgt.
Wenn man jetzt von der BEC Spannungsversorgung ein Kabel mit Diode auf den SPC Anschluß legt, dann hat man das genauso realisiert, als ob die Diode intern wäre.
mfg
Jürgen


wie meinen ???. Glaube ich bin mit meinen 46 langsam zu blöd für das neue Zeugs :O
Habe den 4Zeller Eneloop jetzt an SPC (Dauerspannung ewig schöne 5,2V), das Regler BEC kommt weg. Jetzt das UBEC (geplant mit 6V) an den freien Anschluß Bat/CH9.
Wenn ich jetzt "von der BEC Spannungsversorgung ein Kabel mit Diode auf den SPC Anschluß" legen will, wo kommt der hin? Meinst du den Plus vom UBEC auf den freien rechten Pin vom SPC - da wo früher die Brücke vom regulären Plus drüber war?
Weiß ja nicht wie das in den Kästchen aussieht, nicht das da was anfängt zu riechen 8(
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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udo260452

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20

Sonntag, 14. März 2010, 19:20

RE: SPC-Anschluss

Zitat

Original von Holi
Habe den 4Zeller Eneloop jetzt an SPC (Dauerspannung ewig schöne 5,2V), das Regler BEC kommt weg. Jetzt das UBEC (geplant mit 6V) an den freien Anschluß Bat/CH9.
Genau so mach das, diese Konfiguration ist völlig in Ordnung so.

Das mit den Dioden und doppelter Stromversorgung ist ja ganz nett und bei bestimmten großen und wertvollen Modellen auch sicherlich sehr sinnvoll, aber für den normalen Hobbypiloten mit normalen Fliegern ist das etwas "overstyled", wie ich finde. Solche Konfigurationen erhöhen nur das Gewicht und den ganzen schaltungstechnischen Aufwand, der wiederum neue Fehlerquellen in sich bergen kann ..... immer daran denken: Was nicht da ist, kann auch nicht ausfallen.

Achte nur darauf, dass deine Verbindung Eneloop-Akku zur SPC-Buchse immer sicher ist, also dass die Lötungen ordentlich ausgeführt wurden und dass der Stecker in der SPC-Buchse gesichert ist, desweiteren ist natürlich der Eneloop-Akku regelmässig zu warten (nachladen) und auf einwandfreie Funktion zu überprüfen, vor allem, wenn er später dann mal schon älter sein wird, da kann sich dann schon mal eine Zelle gemächlich ins Nirwana verabschieden, ohne dass man das gleich merkt, weil die anderen noch intakten Zellen kurzfristig einspringen, legst du einen Schalter in dieses SPC-Kabel, so nimm einen zuverlässigen Ein-/Ausschalter und kein Billigteil.

Die Stromversorgung der Servos mittels eines UBEC erachte ich als wenig problematisch.

Hältst du dich an diese wenigen aber wichtigen Regeln, kann von Seiten der Stromversorgung nicht viel passieren. Eine zusätzliche Sicherheit durch einen zweiten Akku, der durch Schottkydioden vom anderen Akku getrennt ist, ist zwar theoretisch vorhanden, in der Praxis aber eher nicht.

Grüße
Udo