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Mittwoch, 10. März 2010, 21:17

Empfänger Spektrum AR500, Frage zur Funktion

In diesem Thema Absturz Twin Star II, Hilfe bei Ursachensuche ging es um die Absturzursache eines Twin Stars. Das ist soweit klar.
Mich beschäftigt aber noch speziell das Verhalten des eingesetzten Empfängers Spektrum AR500. Darum hier das neue Thema.

Nach dem Absturz war der Empfänger ausgeschaltet, die LED war aus. BEC Spannung war aber vorhanden, da ein Servo zu hören war. Steuerbefehle blieben, so wie vor dem Absturz, ohne Reaktion am Modell.

Vermutet wird ein Zusammenbrechen der BEC-Spannung als Grund führ das Abschalten des Empfängers. Der Empfänger hätte sich laut Bedienungsanleitung bei erneuter BEC Versorgung wieder einschalten und die Störung durch Blinken anzeigen müssen (QuickConnect). Dies tat er aber nicht. Auch nicht nach ca. einer Minute. BEC Spannung lag am Boden an (siehe oben).

Ist es möglich, dass sich der Empfänger im Betrieb oder durch die Störung des BEC irgendwie “aufgehangen hat“ (so wie ein PC) und deshalb in den Failsafe-Modus ging? Denn da wird bei diesem Empfänger der Motor abgeschaltet und die Servos bleiben in der Position des letzten Signales. So war es ja bei dem Absturz.
Auch spricht dafür das nach dem Abziehen und Wiederanstecken des Antriebsakkus alles wieder funktionierte.

Hat jemand auch solche Erfahrungen mit einem AR500 gemacht?
Kann mir das Verhalten jemand erklären?

Gruß Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_RCL« (10. März 2010, 21:20)


pcDoc

RCLine User

Wohnort: Raasdorf

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2

Mittwoch, 10. März 2010, 22:28

Hallo,

Hab 2 davon im Einsatz (Funjet und ein 2m Segler) und hatte bis jetzt keine solchen Probleme.

Wäre aber wirklich interessant warum das so war....

Ich habe mal was gelesen, dass manche Spektrum Empfänger ziemlich anfällig darauf sind, wenn die Spannung abfällt.

mfg
Doc

3

Donnerstag, 11. März 2010, 10:52

RE: Empfänger Spektrum AR500, Frage zur Funktion

Zitat aus der Bedienungsanleitung der DX6i:

Zitat

Eine unzureichende Auslegung der Empfängerstromversorgung, die nicht in der Lage ist, die Mindestspannung während aller Flugzustände sicher zu stellen, ist eine der häufigsten Ursachen für den Verlust eines Modells.


Alle weiteren Fragen erübrigen sich damit.

Die Stromversorgung wird mehrfach hintereinander so zusammengebrochen sein, daß der Empfänger komplett aus dem Tritt gekommen ist. Ein denkbarer Kurzschluß im FlyCam-Kabel wird dabei eventuell Rolle gespielt haben, aber auch ohne sind 4 Servos und eine Flycam an einem 2A-BEC grob fahrlässig.

Wer ein neues 2.4GHz-Modell (egal, von welchem Hersteller die Technik stammt) ohne vorherigen ausführlichen Test der Stromversorgung in die Luft schickt, lernt durch Erfahrung. Zu diesem Thema gibt es inzwischen ausreichend Beiträge, und Spektrum schreibt auch nicht aus Spaß mehr als eine Seite darüber in die Anleitung. Die blinkende LED gabs es bei denen auch nicht immer.

Oliver

4

Donnerstag, 11. März 2010, 21:51

Danke für die Erklärungen. :ok:

Aus Fehlern lernt man und zum Glück ist bis auf den kaputten TS und der zerstörter Flycam nichts weiter passiert.
Dass die 2.4 Ghz Empfänger so empfindlich reagieren wusste ich nicht, da ich bisher nur mit einfachen 35 MHz Empfängern unterwegs bin.
Ich werde mit meinem Fliegerkollegen noch einiges testen und ihm bei Notwendigkeit eine separate Empfängerstromversorgung empfehlen.

Gruß Thomas

pcDoc

RCLine User

Wohnort: Raasdorf

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5

Freitag, 12. März 2010, 08:09

Hi,

Du kannst dir das so in etwa wie analoges und digitales Fernsehen vorstellen.

Bei Analog rauscht das Bild immer mehr bei abnehmendem Signal. Bei digital ist es entweder gut oder total weg. Der Vergleich hinkt etwas ich weiß, aber umgelegt auf die Emfpänger heißt dass, dass ein 35MHz Emfpänger bei niedriger Spannung einfach in der Sendestärke nachlässt und der 2,4er mit voller Stärke sendet oder garnicht. Deshalb sind die 35er auch etwas flexibler was die Spannung angeht.

mfg
Doc