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Heli242

RCLine Neu User

  • »Heli242« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 23. März 2010, 19:36

Futaba FF6 Flugfehler oder Störung?

Ich fliege in letzer Zeit nur meinen Heli (MC20 + Jeti) . Habe dort noch nie Probleme gehabt.
Heute bei dem Wetter habe ich mal meinen Elektrosegler rausgeholt und habe mich getraut damit zu fliegen. Ich fliege und stehe im Wind, als plötzlich der Segler komisch reagiert. Wie ein Strömungsabriss. Er hat sich nach links gedreht und ist in Richtung Boden. Er hat nicht reagiert. Da ich lange nicht mehr geflogen bin dachte ich erst es war ein Flugfehler. Der Segler ist in einer Baumkrone hängen geblieben. Zum Glück nix passiert. Ich habe aber wie ich unter dem Baum gestanden habe ein lautes Brummen gehört. So als wäre der Motor noch an und ist blockiert. Wie er abgestützt ist war der Motor aber nicht an, und an der Fernbedienung war er auch aus. Komisch dachte ich.
Bin dann auf den Baum geklettert und habe den Flieger gerettet.
Also ich Ihn unten hatte habe ich die Haube abgemacht und wollte schauen. Ich konnte nix mehr steuern mit der Funke. Das Höhenruderservo war bis zum Anschlag gedreht (viel weiter als der normale Ausschlag ist) und die Servos haben das Brummen erzeugt. Das das Höhenruder das Servo soweit bewegt hat glaube ich nicht, da es aus Elapor ist -eher reißt die Anlenkung raus ;) . Der Vollausschlag im Höhenruder würde den Strömungsabriss erklären.
Als ich den Akku ab und wieder dran habe ging wieder alles als wäre nix gewesen.
Jetzt frage ich mich, ob es ein Flugfehler gewesen ist oder die FF6 eine Störung hatte.
Da ich sowas noch nie hatte und bei 2,4Ghz keine Erfahrung habe was da passieren kann wollte ich hier mal fragen ob das jemand kennt.
Flugfehler wäre zu verkraften, daraus lernt man ja, aber eine Störung wäre schlimm.
Fernsteuerung: Futaba FF6
Empfänger R617 (FS?)
Entfernung zwischen Flieger und mir in dem Moment ca 50m.

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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2

Dienstag, 23. März 2010, 20:00

RE: Futaba FF6 Flugfehler oder Störung?

Als Entwickler riecht mir das sehr nach einer Software im Empfänger, die sich "aufgehängt" hat und nicht mittels Watchdog aus diesem Zustand rausgekommen ist.
Oder:
Wie reagiert die Kombi aus Empfänger, Akku und Servo, wenn ein Servo an den Anschlag geht und den Akku durch Strom in der Spannung soweit runterzieht, das der Empfänger Unfug macht? Ist dieser Zustand u.U eigenstabil.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K_Mar« (23. März 2010, 20:03)


der_rote_baron

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3

Dienstag, 23. März 2010, 20:04

Hallo,
was hast du denn für einen Regler in dem Modell? Ein Kumpel hat so ein ähnliches Problem mit seinem Easy Glider. In dem steckt ein Dymond Regler, der nach einer gewissen Zeit einfach zu macht. Die Servos fangen an, verzögert zu reagieren. Bewegt man den Knüppel, passiert erst gar nichts, dann laufen die Servos schrittweise und sehr langsam in die gesteuerte Position. Steckt man den Akku kurz ab und dann wieder an, geht es vorübergehend wieder, aber nicht lange... Liegt vielleicht an überlastetem BEC.

Eine Störung würde ich fast ausschließen. Wenn der Empfang mal abreißt (ist bei mir noch nie vorgekommen), geht der Empfänger auf Hold und die Servos bleiben einfach stehen. Sie laufen aber nicht von allein in eine andere Position, schon gar nicht auf Vollausschlag. Eventuell ist ja auch das Servo schuld. Wenn das Poti eine Macke hat, könnte das vielleicht dazu führen, dass es bis zum Anschlag läuft.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

Heli242

RCLine Neu User

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4

Dienstag, 23. März 2010, 21:03

So, es hat mir jetzt keine Ruhe gelassen.
Mir ist eingefallen, dass ich letztes Jahr mit einem der beiden Querruderservos Probleme hatte. War fest. Habe ich gegen andere ausgetauscht.
Höhen und Seitenruder waren noch alte drinnen. Wenn ich die festhalte drehen die Getriebe durch. Sind beide defekt (oder ich habe die durch die Aktion eben kaputt gemacht). Die fliegen auf jeden Fall raus. Egal, was ich mit den Servos jetzt gemacht haben, sie gingen immer wieder in Ruhestellung zurück.
Jetzt habe ich mal den Strom gemessen. Habe jetzt nicht den BEC Ausgang gemessen sondern direkt am Akku. War auf die Schnelle einfacher.
In Ruhe zieht der Flieger 70mA. Höhen & Seitenruder blockiert ca 500mAh. .
Der Regler hat max BEC von 2 A.
Ich denke nicht, dass die Servos für den Totalausfall in Frage kommen....
Bleibt die Frage, warum hat nix mehr reagiert?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heli242« (23. März 2010, 21:04)


hsh

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Wohnort: Österreich

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5

Dienstag, 23. März 2010, 21:29

Zitat

Original von Heli242
[...]
Höhen und Seitenruder waren noch alte drinnen. Wenn ich die festhalte drehen die Getriebe durch. [...]
Höhen & Seitenruder blockiert ca 500mAh.

Da ist irgendwo ein Widerspruch. Außerdem sind es mA.

2A BEC bei welcher Eingangsspannung? Ich würde auf ein überlastetes BEC wetten. Der Absturz könnte noch am defekten Servo gelegen haben. Im Baum hängend dürften die Querruder ebenfalls Blockierstrom gezogen haben...
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit eines defekten Empfängers. Aber Empfangsstörung kannst du sehr sicher ausschließen.
mfg Harald

Heli242

RCLine Neu User

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6

Mittwoch, 24. März 2010, 07:29

oh ja, natürlich mA ;)
BEC bei 3S und 5 Volt Ausgang.

So wie der Flieger im Baum lag waren keine Ruder mit dem Baum in Berührung. Er hing mit der vorderen Tragflächenkanten und der Schnautze fest. Warum meinst du, auch Querruder müssen Blockierstrom gezogen haben?
Ich werde heute mal neue Servos einbauen und nochmal testen. Vielleicht waren es nur die Servos. (und dann wäre ich hier in der falschen Rubrik 8( )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heli242« (24. März 2010, 07:29)


7

Mittwoch, 24. März 2010, 08:31

Zitat

Original von Heli242
Der Regler hat max BEC von 2 A.


Und täglich grüßt das Murmeltier ...

Ein 2A BEC ist für 4 Servos nicht immer ausreichend. Schon gar nicht, wenn da zwei defekte dabei sind, die brummend in der Endstellung blockieren.

Mach mal einen Rührtest am Boden, dann siehst du, ob es ausreicht.

Oliver

mudracer

RCLine User

Beruf: Kommunkationselektroniker

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8

Mittwoch, 24. März 2010, 08:56

Hi!

Ich sag mal so aus'm Bauch raus: BEC überlastet!
Wenn die Betriebsspannung für den Empfänger auch nur kurzfristig unter den Minimalwert sink, werden die nachfolgenden Empfangsdaten ignoriert, weil kein neues "Sync" erfolgt.
Einmal Sender Aus- und wieder Einschalten und es geht wieder. Leider hat man mit'm Modell in der Luft für solche Mätzchen keine Zeit. Daher Regler mit großem BEC (3 A) oder getrennte Stromversorgung für den Empfänger (über eigenes BEC aus dem Flugakku oder unabhängigen Empfänger-Akku) verwenden. :wall:
Funkstörungen kannst Du bei FASST ausklammern, da mußt Du schon das gesamte 2,4GHz-Band extrem zumüllen, ehe deine Anlage streikt. Die einzige Lösung ist die Abdeckung deines Sender (es stellen sich 20 - 30 Personen dicht gedrängt um dich herum), aber das hättest Du gesehen :D
Nee, mal im Ernst: Für 4 Servos und einen Empfänger sind 2A BEC schon arg dünn. Bei 2,4GHz sowieso, weil die Empfänger auf Spannungseinbrüche wesentlich zickiger reagieren als die "alte" 35MHz-Technik. Du bist nicht der erste, dem das passiert ist...

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

Modellbauknaller

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9

Mittwoch, 24. März 2010, 12:59

es kommt noch aufs BEC.
Ein BEC mit Linear-Regler an 3s kann mit 4Servos auch mal den Dienst einstellen.

Flugakku frisch geladen, Motor kaum benutzt, 4Servos evtl. mit erhöhtem Stromverbrauch, da hat ein Spannungsregler ganz schön was zu "verheizen" um seine 5V Output zu liefern.

Vielleicht wurds dem BEC zu warm die Spannung ist eingebrochen, jetzt im kalten Zustand ist es wieder gut.
Du kannst den Flugakku ja nochmal laden und die Einheit eingeschaltet auf den Tisch legen und die Knüppel rühren ( ohne GAS ) und mal schauen, wie warm der Drehzahlsteller wird und ob er dann evtl. sogar seinen Dienst einstellt.

Gruss
Alex

lichtl

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Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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10

Freitag, 26. März 2010, 07:44

Zitat

Original von mudracer
Hi!

Ich sag mal so aus'm Bauch raus: BEC überlastet!
Wenn die Betriebsspannung für den Empfänger auch nur kurzfristig unter den Minimalwert sink, werden die nachfolgenden Empfangsdaten ignoriert, weil kein neues "Sync" erfolgt.
Einmal Sender Aus- und wieder Einschalten und es geht wieder. Leider hat man mit'm Modell in der Luft für solche Mätzchen keine Zeit. Daher Regler mit großem BEC (3 A) oder getrennte Stromversorgung für den Empfänger (über eigenes BEC aus dem Flugakku oder unabhängigen Empfänger-Akku) verwenden. :wall:
Funkstörungen kannst Du bei FASST ausklammern, da mußt Du schon das gesamte 2,4GHz-Band extrem zumüllen, ehe deine Anlage streikt. Die einzige Lösung ist die Abdeckung deines Sender (es stellen sich 20 - 30 Personen dicht gedrängt um dich herum), aber das hättest Du gesehen :D
Nee, mal im Ernst: Für 4 Servos und einen Empfänger sind 2A BEC schon arg dünn. Bei 2,4GHz sowieso, weil die Empfänger auf Spannungseinbrüche wesentlich zickiger reagieren als die "alte" 35MHz-Technik. Du bist nicht der erste, dem das passiert ist...

Viele Grüße, Torsten


ich Fliege mit der ff7 und hatte einen definitiven funkstreckenausfall ! Ok das war wirklich meine eigene blödheit. Beim trimmflug die Akkulage verändert und dabei beide antennekabel in den Cfk rumpf gezogen!
beim von mir weg fliegen standen so beide empfänger antennen auf mich zu im voll cfk rumpf
und bei ca 400m entfrenungs gabs den bug!
Ein verdrehen der Funke hat genügt um wieder Empfang zu haben und sicher zurück zu kommen. Die Antennen position der funke war auch nicht optimal!
Aus und einschalten des Senders ist bei Futaba nicht notwendig um den Empfänger zu
raktivieren.

Die Summe der möglichen Fehler ist beim thread eröffner allerdings schon so groß...
das ein genaues Untersuchen der Fehlrursache nicht wirklich möglich ist.

Zu bedenken ist allerdings, das so manche neue Fesrnsteursystem die Servosignale nicht mehr nacheinader ausgeben sonder gleichzeitig oder fast gleichzeitig!
und sich die Anlaufströme der Servos dann schon summieren!
Kommt heir ein blockeirstrom hinzu sind 2A puls schon mager. Linear bec s können den strom ja bekanntlich nicht dauerhaft . Und der Spannungs zusammenbruch ist vorprogrammiert .

es geht dann steurtechnisch, bei knapper auslegung ,wenn die spannug wieder hochkommt nix mehr wiel.
Der pilot an den knüppeln rührt........alle 4 servos wieder werklen sollen + hohe ruderlast bei absturzgeschwindiket =bec spannung wieder zusammen bricht....empfängerausfall..
Bec spannung kommt wieder hoch lest weiter einen satz weiter oben > der pilot an den knüppeln rührt....

ich galube ich habe meinen 2,4 m salto so vesenkt der mit digitalservos in den flächen ausgerüstet war mit der alten 35 mhz steureung und 3A bec linear immer super funzte
mit fasst ging das 2 mal gut , dann im schnellflug in voll in die queruder und ins höhen-sietnnruder (v leitwerk)gergriffen. Aus der gerissenen Rolle kam der salto erst beim einschlag wieder heraus.
Seit dem Fachvortrag von Dieter Perkhuhn teste ich bei servovolllast aller servos ob die Stromversorgung ausreicht...

Ansonsten halte ich futaba fasst immer noch für das sicherste aller 2.4ghz Rc systeme.
Nach über 2 Jahren Fasst und wiet über 200 flugstunden mit 9 verschidenen modellen
habe ich nur dann schlechte erfahrungen gemacht wenns hirn ausgestezt hat!
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (26. März 2010, 07:54)


mudracer

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11

Freitag, 26. März 2010, 09:08

Hallo Bernd!

Gut, so kann man aber jede 2,4GHz-Fernsteuerung lahm legen. Ich hatte meine Aussage eher auf atmosphärische/elektromagnetische Störungen bezogen. :D

Ich mache mir gerade Sorgen, ob mein BEC vom Regler (Torcster eco 40A) für 4 Servos (davon 2 digitale) und den Empfänger reichen oder ich doch lieber auf einen Empfängerakku zurückgreife. Bei 35MHz hätte ich nicht so die "Sorgen", wenn der Strom wieder da ist, geht's halt wieder. Die waren bei Spannungsschwankungen nicht ganz so empfindlich.
Meinen Empfänger klebe ich üblicherweise ins Modell und führe die Antennen sofort in dünnen Trinkhalmen, weil der WInd am Heli (mehr oder minder direkt unter dem Hauptrotor) doch etwas heftiger ist als in einem Flächenflieger. Das mag zwar in'ner Fläche etwas übertrieben sein, aber beruhigt mein Gewissen :nuts:

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

Heli242

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12

Freitag, 26. März 2010, 09:56

@Mudracer, dann geht es Dir wie mir. Ich bin auch gerade am überlegen ob ich am Heli einen Empfängerakku mache. Da ist es doch etwas wichtiger als bei meinem Segler.
Ich werde mich da echt mal mit beschäftigen

mudracer

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13

Freitag, 26. März 2010, 10:21

Hi!

Am Heli habe ich bisher immer mit dem Rgeler-BEC gelebt - ohne Sorgen. Ich habe ja bloß 4 analoge Mini-Servos drin (TowerPro SG90), dazu dann den R617 von Futaba. Da gabs bisher noch nie Schwierigkeiten, obwohl der Regler auch "nur" ein Linear-BEC mit 2 A hat.
Wenn Du nicht gerade 3 Kunstflug machst und 4 Digi-Servos betreibst, sollte es mit dem normaln BEC problemlos und zuverlässig gehen. Die Servolast wie beim Speedflug am QR-Servo wird man im Heli nur schwer erreichen..
Was hast Du im Heli für'n Regler? Switch-BEC oder Linear? Wieviel Zellen und was für Servos?

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

Modellbauknaller

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14

Freitag, 26. März 2010, 16:07

Zitat

Original von mudracer
Hi!

Am Heli habe ich bisher immer mit dem Rgeler-BEC gelebt - ohne Sorgen. Ich habe ja bloß 4 analoge Mini-Servos drin (TowerPro SG90), dazu dann den R617 von Futaba. Da gabs bisher noch nie Schwierigkeiten, obwohl der Regler auch "nur" ein Linear-BEC mit 2 A hat.
Wenn Du nicht gerade 3 Kunstflug machst und 4 Digi-Servos betreibst, sollte es mit dem normaln BEC problemlos und zuverlässig gehen. Die Servolast wie beim Speedflug am QR-Servo wird man im Heli nur schwer erreichen..
Was hast Du im Heli für'n Regler? Switch-BEC oder Linear? Wieviel Zellen und was für Servos?

Viele Grüße, Torsten



Hallo,
ja im Heli glaub ich Dir, dass dies auch problemlos geht, dort muss das BEC auch nicht so viel vernichten, da Du laufend eine Last hast.
Beim EGP läuft der Motor meist nur sehr kurz, die Flugakkuspannung ist dementsprechend höher, das BEC muss diese vernichten.

Gruss
Alex

mudracer

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15

Dienstag, 30. März 2010, 07:17

Hi Alex!

Stimmt, an die permanente Last am Akku durch den Heli-Motor hab ich jetzt nicht gedacht. Allerdings dürfte die nicht so viel ausmachen, dass die Spannungslage weit einbricht.
Es ist nur'n TH450-TF installiert, der zieht maximal 380 W, im Schnitt aber wesentlich weniger, denn als Anfänger kam ich auf ca. 15 Minuten Motorlaufzeit, bis der Akku in die Knie ging (3S/2100mAh & 3S/2300mAh). Der Regler im Heli hatte garantiert mehr zu schwitzen, da permanent alle 4 Servos Strom ziehen (TS & Heck), der Empfänger und'n Gyro. Mit Kühlung war nicht viel, der Regler (Flyware 30A) liegt direkt unter dem Antriebsmotor im Rahmen, da gibt's nicht wirklich Luftbewegung...

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

16

Dienstag, 30. März 2010, 07:44

Hallo Kollegen,
nehmt doch ein seperates U-Bec als Empfängerstromversorgung.
Die Dinger sind günstig,leicht und in Bezug auf 2,4 Ghz,genau da richtige.
Bei meinen IFS-Empfängern+U-Bec habe ich mit 6 analog Servos bei wilden "Rührtest" nie eine "orange"-LED.
Gruß Markus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »siedleri« (30. März 2010, 07:44)


Heli242

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17

Mittwoch, 21. April 2010, 19:55

So, war eben mal wieder mit dem Flieger fliegen. Bin letzte Woche schonmal mit geflogen - ohne Probleme.
Eben ist es wieder passiert.
Flieger ist plötzlich ausgebrochen und ist erst (obwohl ich am Höhenruder gezogen habe) ein ganzes Stück gerade im Rückenflug geflogen. War mein erster Rückenflug mit dem Segler :D leider unfreiwillig.
Natürlich ist er dann eingeschlagen
Wieder das brummen und keine Steuerung mehr möglich.
Habe mal Akku dran gelassen und habe Fehler gesucht. Motor ging frei zu drehen. Wenn ich Empfänger etwas angehoben habe und berührt habe, hat sich das Brummgeräusch verändert. Seltsam
Servo für Höhenruder war wieder bis Anschlag. Habs mal vom Empfänger abgezogen. Brummen hat sich verändert. Wieder eingesteckt und dann Seitenruder ab. Brummen war anders.
Dann Querruder ab, Empfänger piepst und Servos gehen in Position, alles funktioniert wieder.
Querruder wird von einem Y-Kabel in jedes Tragflächenservo angeschlossen.
An einem Abgang war das Massekabel ab. Jetzt werde ich mal testen ob das der Grund war oder beim einschlagen passiert ist.
Massefehler wäre ja ein möglicher Fehler. Und als ich den Emfänger angefasst habe, habe ich vielleicht die Lage des Kabels verändert (dachte erst, der Emfänger könnte doch was abhaben)
Mal gespannt ob ich was rausbekomme