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SatMAX

RCLine User

  • »SatMAX« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: A-3353 Biberbach

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1

Sonntag, 4. April 2010, 15:39

Welche Empfängerstromversorgung

Empfängerstromversorgung für 90er Verbrenner Hubi gesucht.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber gelesen, bin aber trotzdem noch zu keiner Entscheidung gekommen.

4 Zellen NiCd sind ja nicht mehr zu bekommen
4 Zellen NiMH sind nicht besonders gut geeignet (wegen dem Innenwiederstand, warum eigentlich?)

Also Lipo oder A123, Welchen Lipo Controller? Mit oder ohne Akkuweiche?

In der engeren Auswahl:

Jeti MaxBec 2 D (Jeti vorhanden, wäre gleich die Telemetrie dabei)
Helitron VS-5 DUO

oder ohne Akkuweiche

Helitron VS-5HS
EMCOTEC DPSI MICRO HELI
Jeti MaxBEC

Beim EMCOTEC stört mich etwas der Graupner Stecker für die Stromversorgung (kann man aber umbauen) und, das nach einem Wackler am Akku der Emcotec ausgeschaltet bleibt. Die anderen Systeme merken sich den letzten Zustand.

Ich will das beste und vor allem das sicherste System.

Freue mich schon auf Eure Antworten.

Gruß
Markus
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der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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2

Sonntag, 4. April 2010, 23:06

Hallo,
ich würde einfach ganz pragmatisch zwei A123er mit 2.300 mAh direkt an den Empfänger hängen und gut. Die Spannung entspricht ziemlich genau der eines 5-zelligen Nickelakkus, sie können einen Haufen Strom abgeben, ohne in der Spannung einzubrechen, sind mit 4 C ladbar und schön leicht noch oben drein. Für mich die Eier legende Wollmilchsau.

NiMH-Zellen mit hohem Innenwiderstand sind deswegen nicht sonderlich gut geeignet, weil sie keine hohen Ströme abgeben können, ohne in der Spannung einzubrechen (eben wegen dem hohen Innenwiderstand). Wenn du dir aber die richtigen Zellen aussuchst, besteht das Problem nicht. Zellen, die zu Nickel-Zeiten als Antriebsakku gedacht waren (z.B. die Sanyo 3600 HV), haben einen sehr geringen Innenwiederstand und können ebenfalls hohe Ströme liefern.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

3

Montag, 5. April 2010, 09:33

Zitat

Original von der_rote_baron
Hallo,
ich würde einfach ganz pragmatisch zwei A123er mit 2.300 mAh direkt an den Empfänger hängen und gut. Die Spannung entspricht ziemlich genau der eines 5-zelligen Nickelakkus, sie können einen Haufen Strom abgeben, ohne in der Spannung einzubrechen, sind mit 4 C ladbar und schön leicht noch oben drein. Für mich die Eier legende Wollmilchsau.

NiMH-Zellen mit hohem Innenwiderstand sind deswegen nicht sonderlich gut geeignet, weil sie keine hohen Ströme abgeben können, ohne in der Spannung einzubrechen (eben wegen dem hohen Innenwiderstand). Wenn du dir aber die richtigen Zellen aussuchst, besteht das Problem nicht. Zellen, die zu Nickel-Zeiten als Antriebsakku gedacht waren (z.B. die Sanyo 3600 HV), haben einen sehr geringen Innenwiederstand und können ebenfalls hohe Ströme liefern.

mfg Der Baron


Das ist auch meiner Meinung nach,absolut die beste und einfachste Lösung.
Was nicht eingebaut ist,kann nicht ausfallen.
Kleine AA Ni-Mh brechen aufgrund ihres relativ hohen Innenwiederstands bei größerer Servolast in der Spannung ein.Das ist bei 2,4 Empfängern unter Umständen tödlich.Die Lifepo´s sind hoch belastbar,absolut schnelladefähig,robuster und unbedenklicher als Lipos.Auch die Zyklenzahl ist wesentllich höher.
Hier kann man viel über Lifepos nachlesen.
http://www.modellbaufuchs.de/ und hier:http://shop.strato.de/epages/61333079.sf…engerakkus_A123

Das einzige Problem wird aber wohl dein Heckservo sein,das vermutlich einen V-Limiter braucht.

Vor dem Erstflug würde ich aber immer einen Belastungstest deiner Stromversorgung mit ziemlich entladenem Akku durchführen.Noch ein Servo zusätzlich als in deiner Konfig.Dann alle Servos mit den Knüppeln wie wild "rühren".Dabei müssen deine Servos ruckfrei arbeiten.Wenn nicht andere Stromversorgung verwenden.
Auf diesem Video kann man beim letzten Akku die Ruckelrei/Reboots schön erkennen.
http://www.youtube.com/watch?v=upzD6K7XeVs
Gruß Markus

SFL

RCLine User

Wohnort: Weyhe b. Bremen

Beruf: Energieelektroniker

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4

Montag, 5. April 2010, 10:03

Ich habe in meinem 600er Nitro 3x Savöx 1258TG, 1x HS6975 und S9253 + GY401 verbaut, und versorge sie über nen 4000er 2S1P Lipo und den Jeti MaxBec mit 6V.
Eingangsseitig hängt der Lipo über nen MPX-Stecker (die grünen) am MaxBec, und Ausgangsseitig ist wieder ein MPX-Stecker, der an meinen Jeti R8-EPC Empfänger geht.
Läuft super stabil und kraftvoll, und ist auch im 90er einsetzbar. :ok:

Probleme könnte es m.E. geben, wenn man den Empfänger über nen Servostecker versorgt, da dabei der gesamte Strom über die dünnen Servolitzen am Versorgungsstecker muß.




Gruß
Stephan
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

Modellbauknaller

RCLine User

Wohnort: Bensheim / Bergstrasse

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5

Montag, 5. April 2010, 10:41

Achtung bei der Verwendung von 2 Zellen A123 - nicht jeder Kreisel kommt damit problemlos klar!
Ja es entspricht 5 normalen Zellen, funktioniert auch bei vielen Fällen, kann aber bei gewissen Konstalationen Kreisel/Heckservo zu Problemen führen.


Zu den NIMH Akkus:
Kleine NiMH Akkus haben meist einen hohen Innenwiderstand - richtig.
Aber bei einem 90 Heli kommt kein kleiner Akku rein.
Wenn ich an die Xcell 3800 Akkus denke, dann würde ich mir garkeine Gedanken machen. Schau Dir hierzu auch mal das Diagramm in diesem Link an und lies den Text dazu. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Xcell Empfängerakkus gemacht und setze dies auch bei eine Schleppmaschine problemlos ein.

Gruss Alex

SatMAX

RCLine User

  • »SatMAX« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: A-3353 Biberbach

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6

Montag, 5. April 2010, 22:25

Zitat

Original von der_rote_baron
Hallo,
ich würde einfach ganz pragmatisch zwei A123er mit 2.300 mAh direkt an den Empfänger hängen und gut. Die Spannung entspricht ziemlich genau der eines 5-zelligen Nickelakkus, sie können einen Haufen Strom abgeben, ohne in der Spannung einzubrechen, sind mit 4 C ladbar und schön leicht noch oben drein. Für mich die Eier legende Wollmilchsau.

NiMH-Zellen mit hohem Innenwiderstand sind deswegen nicht sonderlich gut geeignet, weil sie keine hohen Ströme abgeben können, ohne in der Spannung einzubrechen (eben wegen dem hohen Innenwiderstand). Wenn du dir aber die richtigen Zellen aussuchst, besteht das Problem nicht. Zellen, die zu Nickel-Zeiten als Antriebsakku gedacht waren (z.B. die Sanyo 3600 HV), haben einen sehr geringen Innenwiederstand und können ebenfalls hohe Ströme liefern.

mfg Der Baron


Ehrlich gesagt finde ich die 6,6 Volt der A123 dann doch etwas zu hoch. 5,6 -5,8 sollten das Maximum sein, zumindest am Heck.
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