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pcDoc

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101

Donnerstag, 29. April 2010, 13:36

Hallo Udo,

Der AR6250 wird zu mindest überall als Full range verkauft und auch bei Horizon als das angeschrieben.


Dass die Abdeckung besser ist mit Satelit hab ich ja wie gesagt nicht bestritten und setzte deshalb in den teureren /größeren Modellen auch welche mit Satelit ein.

Aber wenn die Antennen richtig verlegt sind ist das schon sehr schwer meiner Meinung nach den Punkt zu treffen wo die man garkeinen Empfang hat! Und wenn ist das vielleicht mal nur ganz kurz, dass es im Flug nicht wirklich auffällt.

Erklärung hast du leider keine wirkliche geliefert aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass wenn die 2 Antennen im 90° Winkel verlegt sind, es nie dazu kommen kann garkeinen Empfang zu haben (davon ausgehen, dass nichts störendes abschirmt). Es gibt naütlrich ein paar Stellungen bei denen die Antenne nicht optimal "getroffen" wird, aber weg dürfte es eigetlich nie sein. Anders bei einer 180° Verlegung, die aber sowieso schwachsinnig ist (wieder nur meine Meinung) und vermieden werden sollte.

Beim AR500 kann man den 90° winkel weit auseinander legen, was natürlich die Abdeckung noch verbessert gegenüber den kleinen Stummeln.

Ich mach dir gern mal eine Skitze wie ich den AR500 im Funjet verlegt habe und du sagst mir dann wo du glaubst keinen Empfang zu haben, ok? Weil meiner Meinung nach ist das eher unwahrscheinlich und im Landeanflug fast unmöglich.

Deal?

mfg
Doc

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pcDoc« (29. April 2010, 13:36)


udo260452

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102

Donnerstag, 29. April 2010, 15:40

Zitat

Original von pcDoc
Erklärung hast du leider keine wirkliche geliefert
mfg
Doc
Ich meine schon, dass ich die Zusammenhänge ausführlich erläutert habe, jedenfalls sieht die Praxis so aus, dass es mit Spektrum (sofern man die Empfänger mitsamt den Satellitenempfängern verwendet!) kaum oder gar keine Berichte von Fehlfunktionen, Failsafe-Situationen oder Versagen der Funkstrecke gibt, während man diese negativen Berichte durchaus von Spektrum-Empfängern lesen kann, die keinen Satellitenempfänger hatten.

Zitat

Ich mach dir gern mal eine Skitze wie ich den AR500 im Funjet verlegt habe und du sagst mir dann wo du glaubst keinen Empfang zu haben, ok? Weil meiner Meinung nach ist das eher unwahrscheinlich und im Landeanflug fast unmöglich.
Klar, mach das mit der Skizze. Bei uns im Klub ist genau dieser Fall eingetreten: Funjet mit AR 500 = Ausfall der Funkstrecke =Totalschaden. Jetzt verwendet dieses Klubmitglied nur noch Satellitenempfänger und ist total zufrieden.

Schlussfolgerungen daraus überlasse ich gerne dir oder jedem anderen.

Grüße
Udo

pcDoc

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103

Donnerstag, 29. April 2010, 16:05

Ist etwas schwer einzueichen auf nur einem Foto. Kurz als Erklärung:

Die lange geht parallel auf der Unterseite der Fläche, die andere steht Senkrecht nach oben im Rumpf inneren. (Zu allen Seiten recht viel Freiraum bis auf den Schaum, der aber nicht stört.

Dadurch dass die lange nur von Schaum umgeben ist, müsste die fast immer Empfang haben. Für den Fall, dass man genau in der Verlängerten Linie der langen Antenne steht hat der kurze Stummel Empfang. Der könnte theoretisch nur abgeschirmt sein durch Akku oder andere Elektronik im Modell, wenn man von vorn leicht unten auf den Flieger schaut oder genau von hinten über den Motor/Regler. Aber selbst in dem Fall ist es kaum möglich keine Sicht auf die lange Antenne zu habe, da die ja relativ weit neben dem Rumpf ist.

mfg
Doc
»pcDoc« hat folgendes Bild angehängt:
  • Funjet_AR500.jpg

udo260452

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104

Donnerstag, 29. April 2010, 19:58

Zitat

Original von pcDoc
Ist etwas schwer einzueichen auf nur einem Foto. Kurz als Erklärung:

Die lange geht parallel auf der Unterseite der Fläche, die andere steht Senkrecht nach oben im Rumpf inneren. (Zu allen Seiten recht viel Freiraum bis auf den Schaum, der aber nicht stört.

Dadurch dass die lange nur von Schaum umgeben ist, müsste die fast immer Empfang haben. Für den Fall, dass man genau in der Verlängerten Linie der langen Antenne steht hat der kurze Stummel Empfang. Der könnte theoretisch nur abgeschirmt sein durch Akku oder andere Elektronik im Modell, wenn man von vorn leicht unten auf den Flieger schaut oder genau von hinten über den Motor/Regler. Aber selbst in dem Fall ist es kaum möglich keine Sicht auf die lange Antenne zu habe, da die ja relativ weit neben dem Rumpf ist.

mfg
Doc
Ja, so hast du schon das Optimum an Antennenausrichtung erreicht, besser geht nicht.

Noch ein paar kleine Anmerkungen dazu:

- Die eigentliche Antenne ist immer nur das letzte, ca. 3 cm lange Endstück einer solchen "Antenne", wobei man beim Rest eigentlich nur von einer abgeschrmten Antennenzuleitung sprechen kann; eine lange "Antenne" ist also in Wirklichkeit gar keine sondern nur eine ganz normal lange Antenne mit verlängerter Zuleitung, um das aktive Ende besser und vor allem weit weg von der anderen Antenne unterbringen zu können.

- Soweit ich weiß, handelt es sich bei den Spektrum-Antennen nicht um zwei Antennen, sondern lediglich um die beiden Enden eines Antennendipoles, es ist also strenggenommen nur eine Antenne vorhanden, darum ja auch der dringende Hinweis, doch bitte unbedingt einen Satellitenempfänger zu verwenden, erst damit hat man das von Bruno zu recht eingeforderte Diversity.

Grüße
Udo

Nachtrag: Komme gerade von unserem Platz, ein Mitglied hatte heute seinen brandneuen FunJet ULTRA und seinen normalen Funjet dabei. Der normale Funjet hatte einen AR 62irgendwas mit Satellitenempfänger, der ULTRA einen AR 500. Beide Flieger flogen tadellos, wobei der ULTRA einen Tick schneller war; das mit dem AR 500 kann lange gut gehen, muss aber nicht. Klar fliegt das Ding auch damit ....... fragt sich nur: wie lange noch? Eventuell hat er ja auch Glück und hat niemals einen Ausfall, immerhin gibt es ja auch genug Beispiele dafür. Es ist ja nicht so, als dass nun auf einmal alle AR 500 Flieger runterfallen würden ....... nur, wozu das Risiko eingehen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo260452« (29. April 2010, 20:04)


105

Donnerstag, 29. April 2010, 20:52

Hallo,
bei der "langen" Antenne ist nur vorne das "abisolierte" Stückchen (gut 3cm der aktive Teil. Der Rest spielt dabei keine Rolle!

mfg
Lasse
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pcDoc

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106

Donnerstag, 29. April 2010, 20:57

Ist richtig, bei der langen Antenne ist nur der letzte kurze Teil für den Empfang zuständig, der Rest ist geschirmt und dient nur als Zuleitung. Das hat eben den Sinn, dass man die beiden Anntennen weiter auseinander legen kann, wodurch sich auch der Einfallswinkel erhöht (bei 90° Verlegung) und eben die Möglichkeit besteht den empfangenden Teil nach außen zu legen.

Das mit der einen Antenne ist so ne Sache und mir fehlt da das nötige Fachwissen, wie das genau bezeichnet wird, aber so wie ich es verstanden habe, sind es 2 Antennen, aber nur eine Empfangseinheit. Also im Prinzip das gleiche ist was du geschrieben hast, nur für mich sind die Antennen nur die Kabel die eben das eingefangene Signal zur Empfangseinheit transportiert.

Passt auch gut mit dem zusammen wie Spektrum es verkauft.
Ohne Satelit: Antennendiversity
Mit Satelit: Empfängerdiversity (wobei speziell drauf verwiesen wird, dass der Satelit eigentlich ein vollwertiger Empfänger, halt ohne Servoanschlüsse ist)

Aber vielleicht kann unser HF-Techniker da weiterhelfen, wie man in der Fachwelt dazu sagt.

mfg
Doc

P.S: Waren die 2 Funjets zufällig gleich motorisiert? Ist zwar hier sehr OT, aber mich würde echt interessieren ob der Ultra wirklich deutlich schneller ist mit gleichen Komponenten.

udo260452

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107

Donnerstag, 29. April 2010, 21:36

Zitat

Original von pcDoc

Das mit der einen Antenne ist so ne Sache und mir fehlt da das nötige Fachwissen, wie das genau bezeichnet wird, aber so wie ich es verstanden habe, sind es 2 Antennen, aber nur eine Empfangseinheit. Also im Prinzip das gleiche ist was du geschrieben hast, nur für mich sind die Antennen nur die Kabel die eben das eingefangene Signal zur Empfangseinheit transportiert.

Passt auch gut mit dem zusammen wie Spektrum es verkauft.
Ohne Satelit: Antennendiversity

mfg
Doc

Also da bin ich jetzt auch überfragt, wie sich das genau verhält mit den beiden Antennenenden bei Spektrum, mal hört man dies, mal das Gegenteil. Aber dass es sich dabei wirkliich um Antennendiversity handeln würde, möchte ich doch stark bezweifeln, nach meinen Informationen hat z. B. Futaba FASST auf jeden Fall ein klassisches Antennendiversity, während z. B. der Aurora 9-Kanal-Empfänger zwar ebenfalls über äußerst eindrucksvolle 2 Einzelantennen verfügt, diese aber nicht im Diversitybetrieb arbeiten, die hängen eben beide direkt am Empfänger, ohne Diversityschaltung. Das soll dann doch etwas die Richtungsempfindlichkeit verbessern helfen, wenn man diese im 90°-Winkel und dazu noch ebenenversetzt zueinander einbaut.

Fazit: Nicht alles, was zwei Antennen hat, arbeitet auch im echten Diversitybetrieb.

Zitat

Mit Satelit: Empfängerdiversity (wobei speziell drauf verwiesen wird, dass der Satelit eigentlich ein vollwertiger Empfänger, halt ohne Servoanschlüsse ist)
Eben, das ist völlig korrekt, es dürfte doch ohne weiteres einleuchten, dass dieses Empfängerdiversity um Längen besser ist, als mit nur zwei Antennen, die wahrscheinlich nichtmal im echten Diversitybetrieb arbeiten, an nur einem Empfänger.

Zitat

P.S: Waren die 2 Funjets zufällig gleich motorisiert? Ist zwar hier sehr OT, aber mich würde echt interessieren ob der Ultra wirklich deutlich schneller ist mit gleichen Komponenten.

Nein, waren sie nicht, der ULTRA hatte natürlich einen stärkeren Motor, andere Luftschraube usw. Dafür war damit nach nur 3 Minuten auch schon Schluss, während der Funjet locker auf die doppelte Flugzeit kam. (Aber der Kollege hatte auch vorher bereits einen Funjet mit einem stärkeren Motor besessen, der ging ebenso schnell, wie sein jetziger ULTRA. Allerdings ist der ULTRA schon etwas anderes als der normale Funjet, denn der ist viel schwerer, hat eine glattere Oberfläche und ist etwas anders geformt ohne die Gesamtlinie des Funjet zu verlassen, sieht also fast genauso aus. Die Flugeigenschaften sind sind sehr ähnlich dem des Funjet, wenn nicht gleich.)

Grüße
Udo

^____

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108

Donnerstag, 29. April 2010, 23:49

Hallo Doc,

Zitat

Aber vielleicht kann unser HF-Techniker da weiterhelfen, wie man in der Fachwelt dazu sagt.


Dein letzter Beitrag ist so korrekt.

Zitat

@Udo: Könntest du vielleicht mal erklären warum du glaubst, dass die Spektrumempfänger, bei denen kein Anschluss für einen Sateliten vorgesehen ist (aber Full range sind), nicht funktionieren können? Und warum da das Risiko höher sein soll, als bei 35MHz systemen?


Nun, ich habe das im anderen Beitrag eigentlich schon erwähnt. Es geht um die Polarisationsebene. Im Nahbereich, besonders in einer Halle, muss es nicht unbedingt Diversity sein. Das funktioniert ohne auch ganz gut. In einer Halle wird das HF Signal wie an einer Spiegelkugel in alle Richtungen reflektiert. Da es sich um ein Digitalsignal handelt und man eine aufwendige Fehlerkorrektur, sowie eine hohe Framerate hat, ist der Betrieb genügend sicher. Anders als bei analogen Mikrofonanlagen werden fehler wirksam korrigiert.
Will man volle Reichweite, dann kommt man nicht um Diversity herum. Alles andere ist fahrlässig.
Das Risiko ist deshalb höher, weil 2,4 GHz im Gegensatz zu 35 MHz eine Quasisichtverbindung haben muss.

Also tut es zu eurer eigenen und der anderen Sicherheit zu liebe und verwendet wenn immer möglich Diversity. Ob nun nur auf Antenne oder Empfänger spielt nicht so sehr eine Rolle, wobei es mit Empfänger sicher besser ist.

Gruss Bruno

Sarge

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109

Freitag, 30. April 2010, 07:59

Zitat

Original von udo260452
Also da bin ich jetzt auch überfragt, wie sich das genau verhält mit den beiden Antennenenden bei Spektrum, mal hört man dies, mal das Gegenteil. Aber dass es sich dabei wirkliich um Antennendiversity handeln würde, möchte ich doch stark bezweifeln, nach meinen Informationen hat z. B. Futaba FASST auf jeden Fall ein klassisches Antennendiversity, während z. B. der Aurora 9-Kanal-Empfänger zwar ebenfalls über äußerst eindrucksvolle 2 Einzelantennen verfügt, diese aber nicht im Diversitybetrieb arbeiten, die hängen eben beide direkt am Empfänger, ohne Diversityschaltung. Das soll dann doch etwas die Richtungsempfindlichkeit verbessern helfen, wenn man diese im 90°-Winkel und dazu noch ebenenversetzt zueinander einbaut.


Damit wäre der Aurora dann auch nicht besser als der hier vielgescholtene AR500..
Nur die Antennenzuleitung ist wohl etwas länger auf der einen Seite, als der eine Antennenstummel des AR500.

udo260452

RCLine User

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110

Freitag, 30. April 2010, 11:01

Zitat

Original von Sarge

Damit wäre der Aurora dann auch nicht besser als der hier vielgescholtene AR500..
Nur die Antennenzuleitung ist wohl etwas länger auf der einen Seite, als der eine Antennenstummel des AR500.
Das kann man so nicht sagen, denn die Gesamtkonzeption ist doch eine ganz andere:

- Die verwendeten Funkchips sind ganz andere,

- die Software ist anders,

- das Grundschema der Funktechnik ist eine ganz andere (Frequenzhoppen anstatt nur auf 2 Festfrequenzen zu funken)

- die Antennenkonstruktion selbst ist eine ganz andere (Dipol mit Sperrtopf)

- und die Empfindlichkeit der Empfänger ist bei der Aurora sehr viel höher, ein gleich schwaches oder starkes Eingangssignal kann dadurch auch noch dann einwandfrei verarbeitet werden, wenn das Spektrum-System damit bereits nichts mehr anfangen kann.

Letztlich entscheidend ist aber die tägliche Flugpraxis, nicht graue Theorie (obwohl einem das Verständnis der theoretischen Zusammenhänge manchmal ganz schön weiterhelfen kann) und hier haben wir doch folgende Situation:

- Es gibt Systeme, die von vorneherein für nur eine einzige Empfangsantenne ausgelegt sind (IFS und HiTec Aurora) und es gibt Systeme, die für Antennendiversity ausgelegt sind (Futaba/FASST), dann gibt es noch Systeme, die auf Empfängerdiversity setzen (Spektrum, Jeti, ACT, Weatronic?) oder auch eine Kombination von Antennendiversity und Empfängerdiversity haben, wobei ACT sogar ein Senderdiversity einsetzt (S-3-D).

Das Beispiel IFS zeigt ja eindrucksvoll, dass auch ein solches System durchaus funktioniert (ab Version 3) und dass dort ein zusätzlicher Satellitenempfänger nicht notwendig ist (Der Hersteller von IFS hat nur auf Drängen von Graupner einen Satellitenempfänger entwickelt, seiner Meinung nach braucht man den nicht), auch die Erfahrungen, die man bislang mit dem HiTec-System gemacht hat, sind durchaus positiv, es gibt bisher nicht einen einzigen Absturzbericht oder Berichte von zeitweisen Ausfällen der Funkstrecke mit dem System, obwohl schon über 10.000 Anlagen verkauft wurden.

Aber bei den Systemen, die von vorneherein als Antennen- oder Empfängerdiversitysysteme konstruiert wurden, sollte man doch tunlichst auch diese Technik einsetzen, wenn man wirklich unbeschwert fliegen möchte und dazu gehört nun mal Spektrum, auch unter dem Gesichtpunkt der hier in Europa nur halben Sendeleistung.

Grüße
Udo

Sarge

RCLine User

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111

Freitag, 30. April 2010, 12:14

Zitat

Original von udo260452
Das kann man so nicht sagen, denn die Gesamtkonzeption ist doch eine ganz andere:

- Die verwendeten Funkchips sind ganz andere,



so what? Mercedes baut auch andere Motoren als Audi, fahren tun sie beide gut.
Ebenso werden Spektrum und hitec werden ihre Sachen schon getestet haben, bevor sie auf den Markt gingen. Und da sie beide einen Ruf zu verlieren haben, werden sie das ordentlich gemacht haben, bevor z.B. Spektrum auf den AR500 Fullrange drauf schreibt.

Zitat


- die Software ist anders,

- das Grundschema der Funktechnik ist eine ganz andere (Frequenzhoppen anstatt nur auf 2 Festfrequenzen zu funken)


die Funktechnik hat keinen Einfluss auf den Empfang, da kommt es erstmal nur auf die Ausrichtung der Antenne zum Empfänger an.

Zitat



- die Antennenkonstruktion selbst ist eine ganz andere (Dipol mit Sperrtopf)



Wenn's der Empfangschip so braucht, macht man das auch so.

Zitat



- und die Empfindlichkeit der Empfänger ist bei der Aurora sehr viel höher, ein gleich schwaches oder starkes Eingangssignal kann dadurch auch noch dann einwandfrei verarbeitet werden, wenn das Spektrum-System damit bereits nichts mehr anfangen kann.


Beweise? Klingt so wie Waschmittelwerbung. Wird jedes Jahr noch weißer.
Die Reichweitentests in der Aviator sahen recht gut aus für Spektrum. Und wenn man bei dem AR500 die Antennen durchdacht verlegt reicht auch eine Antenne aus - daran haperte es vermutlich bei den meisten die Probleme damit haben.
Ich habe ja selbst den AR500 im Funjet und einer kleine Fw190 im Einsatz, sowie, ganz böse, den AR6110 Parkfliegerempfänger mit 2 Stummelantennen in der PZ Corsair sowie einem 1,7 Meter Segler. Keine Empfangsprobleme. Ich weiß aber auch von jemandem, der seinen AR500 einfach so in den Rumpf geschmissen hat, sich keine Gedanken um die Antennen gemacht hat und das hat dann im Landeanflug zu einer härteren Landung geführt. Hold nach Abschattung. Hätte es aber bei gleich schlecht verlegter Antenne mit 35MHz oder einem anderen 2,4 GHz System auch gegeben. Nach der Reparatur fliegt die Ripmax Spitfire wieder, Antenne g'scheit verlegt und man staune, keine Probleme mehr.

Zitat


Letztlich entscheidend ist aber die tägliche Flugpraxis, nicht graue Theorie (obwohl einem das Verständnis der theoretischen Zusammenhänge manchmal ganz schön weiterhelfen kann) und hier haben wir doch folgende Situation:

- Es gibt Systeme, die von vorneherein für nur eine einzige Empfangsantenne ausgelegt sind (IFS und HiTec Aurora) und es gibt Systeme, die für Antennendiversity ausgelegt sind (Futaba/FASST), dann gibt es noch Systeme, die auf Empfängerdiversity setzen (Spektrum, Jeti, ACT, Weatronic?) oder auch eine Kombination von Antennendiversity und Empfängerdiversity haben, wobei ACT sogar ein Senderdiversity einsetzt (S-3-D).

Das Beispiel IFS zeigt ja eindrucksvoll, dass auch ein solches System durchaus funktioniert (ab Version 3) und dass dort ein zusätzlicher Satellitenempfänger nicht notwendig ist (Der Hersteller von IFS hat nur auf Drängen von Graupner einen Satellitenempfänger entwickelt, seiner Meinung nach braucht man den nicht),


Der Herr von IFS hat wohl die abschattungsfreie Antenne erfunden, so ein Genie.

Zitat


auch die Erfahrungen, die man bislang mit dem HiTec-System gemacht hat, sind durchaus positiv, es gibt bisher nicht einen einzigen Absturzbericht oder Berichte von zeitweisen Ausfällen der Funkstrecke mit dem System, obwohl schon über 10.000 Anlagen verkauft wurden.


Ausgeliefert an die Händler trifft's wohl schon eher..
An meinen 2 Flugplätzen kenne ich keinen mit der Aurora, und Absichten das System zu kaufen hat auch keiner bekundet. Bis die entsprechenden Berichte kommen, ist es wohl eine Frage der Zeit.

Zitat


Aber bei den Systemen, die von vorneherein als Antennen- oder Empfängerdiversitysysteme konstruiert wurden, sollte man doch tunlichst auch diese Technik einsetzen, wenn man wirklich unbeschwert fliegen möchte und dazu gehört nun mal Spektrum, auch unter dem Gesichtpunkt der hier in Europa nur halben Sendeleistung.


EU: 100mW, US: 130mW. 77% sind schon deutlich mehr als die Hälfte... - doppelte Leistung würde auch nicht doppelte Reichweite bedeuten, nebenbei bemerkt. Irgendwie finde ich es befremdlich, wenn Leute die etwas nicht selber im Einsatz haben darüber befinden wollen, ob das System gut oder schlecht konstruiert ist.


Grüße, Thomas

PS: Spektrum bringt mit der DX10 auch 2 Senderantennen.
PPS: Wetten hitec bringt irgendwann auch Empfänger mit Antennen oder Empfangsdiversity oder Satellitenempfänger heraus?

112

Freitag, 30. April 2010, 13:22

Der Herr von IFS hat nicht die abschattungsfreie Antenne erfunden.
Wir fliegen nur jedes WE ohne Probleme damit.
In Schaumwaffeln fliegen wir sogar den XR 12 komplett ohne Antenne.Und da schattet auch nix ab. :D
Gruß Markus

eppilot

RCLine Neu User

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113

Freitag, 30. April 2010, 13:45

Wie bereits geschrieben habe hatte ich mehrere Failsafe Attacken hintereinander nach dem ich meinen Easy Glider mit AR500 zusammengabaut habe. DX6i am Bauch Flieger in der Hand.
Ich erwähnte es auch schon ich hatte den Regler nicht ganz auf aus beim Binden. Deshalb habe ich es auch so schön erleben dürfen, dass der Motor anlief dann wieder aus ging und so weiter dabei konnten die Ruder nicht bewegt werden (Failsafe).
Nochmal Abgesteckt wieder angesteckt, es war das Gleiche wieder, ich bin dann etwas mit dem Flieger herumgelaufen, der Motor lief an und ging wieder aus.
Manchmal dauert das verbinden der Anlage 1 Sekunde und manchmal bei viel 2,4 Betrieb 3 oder 4 Sekunden.
Da war gerade unser Händler am Platz und ich bin mit meinem selbständig agierenden EG zu ihm gelaufen ( An Aus an Aus ...). Er hat mir erzählt dass Tags zuvor (Sa) beim MFCA 2 AR500 irregulär zu Boden gingen und ich auf jedenfall neu Binden sollte damit der Motor nicht ungewollt anläuft was wenigstens am Boden für mehr Sicherheit sorgt. Das Leuchtet schon ein.
Das Thema wurde aber auch schon diskutiert (keine AR500 und AR6250 verwenden wenn man seinen Flieger liebt und damit fliegen will).

Ich frage mich nur wo zwischen meinem Sender am Bauch und dem Flieger in der Hand Reichweitenprobleme und Abschattungen auftreten sollen.
Bin ich zu nah am Flieger oder darf der aus Sicherheitsgründen eh nur von einer anderen Person geworfen werden?

Wenn ich alleine und nicht mit den Kollegen fliege habe ich keinerlei Anzeichen für Störungen und die Verbindung wird auch schneller Aufgebaut.

Ich weiss ja nicht wie viele marode Signalfetzen der Empfänger Braucht bis er in Failsafe geht oder vielleicht einen Reboot durchführt, was dem Flieger auch mal die Zeit gibt frei und ungebunden zu fliegen.
Früher war der Teufel ein Eichhörnchen, aber was tausende von haarlosen Programmierern wissen, ist das nicht mehr ganz zeitgemäss. :evil:

Jedenfalls finde ich es schade ein so bis über den Horizont gelobtes Empfangsmodul in Gesellschaft nicht Einsetzen zu können. ;(
Flugzeuge
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Sarge

RCLine User

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114

Freitag, 30. April 2010, 20:59

Vielleicht ist in dem Fall dein Empfänger auch einfach kaputt?

115

Samstag, 1. Mai 2010, 13:07

Hallo,
kauf dir doch das Flightlog, dann kannst du sehen welche Antenne gestört wird und die Verlegung optimieren. Evtl. ist aber bei dir wirklich einfach der Empfänger kaputt...

mfg
Lasse
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http://www.lasse-behrens.de

116

Samstag, 1. Mai 2010, 18:00

Zitat

Original von Lasse
Hallo,
kauf dir doch das Flightlog, dann kannst du sehen welche Antenne gestört wird und die Verlegung optimieren. Evtl. ist aber bei dir wirklich einfach der Empfänger kaputt...

mfg
Lasse

Hallo,

der FlightLog ist am AR500 nicht nutzbar. Er funktioniert erst ab dem AR7000 und größer.

Das Problem von eppilot ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der AR500! Wie immer sind es vermutlich auch hier Bedienungsfehler in Unkenntnis diverser Besonderheiten.
Wenn ein Motor nach dem Einschalten der Anlage immer wieder kurzzeitig anläuft, so ist in der Regel nicht der Empfänger defekt, sondern ganz einfach der Regler nicht richtig programmiert. Beim zwingend erforderlichen Anpassen des nutzbaren Regelbereiches vom Regler an den vorhandenen Sender, sollte die Trimmung dieses Kanals immer in der Mitte stehen. Nach vollzogener Programmierung wird dann die Trimmung auf die maximale Position Richtung Leerlauf bzw. Stopp gebracht. Ein ungewollter Anlauf des Motors wird damit ganz sicher verhindert.

Servus

117

Samstag, 1. Mai 2010, 18:52

Zitat

Original von Minare
Nach vollzogener Programmierung wird dann die Trimmung auf die maximale Position Richtung Leerlauf bzw. Stopp gebracht. Ein ungewollter Anlauf des Motors wird damit ganz sicher verhindert.


Noch sicherer wäre es, den Stecker am Empfänger abzuziehen...

Wenn der Gasweg des Reglers und failsave richtig programmiert sind, braucht man keine Tricks und Hilfskonstruktionen mit der Trimmung.

Knüppel unten - Motor aus, fertig. Bei digitaler Signalübertragung, egal ob MHz-PCM oder GHz, erkennt der Empfänger entweder die richtigen Daten, oder gar keine. Da zappelt nichts.

Oliver

eppilot

RCLine Neu User

Wohnort: Augsburg

Beruf: Elektrotechniker

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118

Samstag, 1. Mai 2010, 20:35

Nachdem ich den Empfänger mit Gas auf aus neu gebunden habe läuft er nicht mehr sporadisch an.
Den Regler habe ich selbstverständlich mit Trimmung neutral, Knüppel Vollgas, Akku dran, Gedudel abwarten, Knüppel Motor aus, wieder Gedudel. Der Regler funktioniert einwandfrei.
Wenn ich alleine Fliege hat er ja auch keinerlei Probleme von Anfang bis Ende alles mitzumachen was ich so vorgebe ohne erkenntliche Störungen und Blinken am Ende des Fluges, nur eben in Gesellschaft mehrerer anderen 2,4GHz Systemen verquasselt er sich anscheinend mit den Anderen und vergisst seine eigentliche Aufgabe.

Ich bin ein fast schon fanatischer Leser von Bedienungsanleitungen und beachte auch, den in der AR500 Bedienungsanleitung unter häufig auftretende Fragen 2.Q: ... beschriebenen Mindestabstand vom Sender zum Empfänger beim einschalten von 1,2m. Selbstverständlich habe ich damit auch schon experimentiert.

Auch wenn ich versuche hier einen fröhlichen Schreibstil zu pflegen, bin ich sehr interessiert und weder voreingenommen noch ganz unbedarft.

Als Elektrotechniker im Automatisierungsbereich mit SPS-Programmierung und verschiedenen Übertragungssystemen habe ich durchaus mit Fehlersuche und Fehleranalyse zu tun und habe ebenfalls im Kampf mit Beelzebub :evil: einiges meines Haupthaares eingebüsst.

Nur bin nicht mehr ganz so unbedarft bei der Verwendung der 2,4GHz Technik wie ich es bis noch vor kurzem war.
Wir hatten diese Woche schon 3 Abstürze mit 2,4GHz Technik am Flugplatz alles von erfahrenen Piloten geflogen. Selbstverständlich ohne Garantie auf Unfehlbarkeit.
Ein AR6250 in einem kleinen schlanken Nurflügelflitzer Balsa mit Folie der Pilot fliegt sonst diese glatt gelutschten E-Knatterteile welche mit 300 nach oben flutschen, ein Corona im 3,5m Segler wurde den ganzen Winter über so geflogen bis eben zum Mittwoch und ein Jamara im Impeller. Alle konnten in der Luft nicht mehr gesteuert werden.

Bei dem Absturz meiner Corsair kann ich mir durchaus eine Abschattung des Empfängers vorstellen. Ich bin auf mich zugeflogen und habe aus reichlich Höhe leicht an gedrückt und konnte keine Höhe mehr geben. Die kurze Antenne steht gemäss des Einbaus durch Parkzone Quer bisschen ausserhalb der Mitte des Rumpfes und das Lange Antennenkabel mit dem kurzen aktiven Ende nach hinten. Alles möglich und vorstellbar auch wenn ich schon hunderte Landeanflüge mit ähnlicher Ausrichtung aber geringerer Distanz hinter mir habe.
Aber die Erlebnisse mit dem EG haben mich vorsichtig und Aufmerksam gemacht.
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udo260452

RCLine User

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119

Samstag, 1. Mai 2010, 21:32

Zitat

Original von eppilot
Wir hatten diese Woche schon 3 Abstürze mit 2,4GHz Technik am Flugplatz alles von erfahrenen Piloten geflogen. Selbstverständlich ohne Garantie auf Unfehlbarkeit.
Ein AR6250 in einem kleinen schlanken Nurflügelflitzer Balsa mit Folie der Pilot fliegt sonst diese glatt gelutschten E-Knatterteile welche mit 300 nach oben flutschen, ein Corona im 3,5m Segler wurde den ganzen Winter über so geflogen bis eben zum Mittwoch und ein Jamara im Impeller. Alle konnten in der Luft nicht mehr gesteuert werden.
Waren die betroffenen Anlagen allesamt Spektrum-Anlagen?

Wenn ja, hatten alle Piloten jeweils nur satellitenlose Spektrum-Empfänger montiert?

Grüße
Udo

eppilot

RCLine Neu User

Wohnort: Augsburg

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120

Samstag, 1. Mai 2010, 22:11

Nein wie beschrieben, jetzt aber vielleicht etwas deutlicher

1. AR6520 Spektrum Im Nurflügel

2. Corona Günstigsystem FernOst (Corona 2.4Ghz JR Module & Rx (V2 DSSS))
wurde aber immerhin 3 Monate ohne Absturz betrieben.

3. Jamara WFT08 Sender in einem E-Impeller Jet.
Na gut ich habe eben einen Prüfbericht bei Jamara angesehen, der spricht eher für sich als für das System. Die meisten Prüfungen sind N/A Nicht Anwendbar.

alle Empfänger sind ohne Satellit. Werden aber immer noch verkauft.
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