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1

Mittwoch, 5. Mai 2010, 22:52

R16Scan abgesoffen - was tun?

Hallo,

mir ist mein R16Scan abgesoffen.
Also komplett mit Modell und Empfängerakku unter Wasser.

An den Anschlussstiften für den Akku sind weißgrünliche Ablagerungen.
Das IC hat an einigen Beinchen weiße Ablagerungen.

Mir sind früher schon mal einfachere Empfänger mit Quartzen abgesoffen, die nach dem Trocknen wieder einwandfrei funktioniert haben.
Geht das mit dem R16Scan auch so, oder braucht der eine besondere Behandlung, bevor ich den nochmal mit Strom versorgen kann?

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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2

Mittwoch, 5. Mai 2010, 23:12

Platinenreiniger hilft gegen die Ablagerungen. Danach schaut er wieder gut aus und Du kannst ihn in die Vitrine legen. Ein Modell würde ich dem Empfänger nicht mehr anvertrauen. Entweder sofort nach dem Schaden behandeln oder entsorgen.


:w Carl-Heinz

McNepp

RCLine User

Wohnort: Hamburg

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3

Donnerstag, 6. Mai 2010, 09:36

RE: R16Scan abgesoffen - was tun?

Tja, es kann durchaus funktionieren.
Mein Wasserflieger ist bisher 3mal kopfüber im Teich geschwommen, inkl. Multiplex Synth. Empfänger, LiPos und Regler.
Den Regler und den Empfänger habe ich jedesmal gründlich mit destilliertem Wasser abgespült und einige Tage bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
Den Akku habe ich mit Küchenpapier gründlich abgetrocknet und sicherheitshalber in nichtbrennbarer Umgebung (Balkon) einige Tage gelagert.
Alles funktioniert weiterhin.
Aber: das ist natürlich nur ein Erfahrungsbericht und keine Empfehlung!

P.S. Den Empfänger vor der Behandlung natürlich aus dem Gehäuse schälen und den Regler aus der Ummantelung entfernen!
  • Multiplex Gemini + Merlin
  • Staufenbiel Raven 2
  • FMT-Hai
  • Rainbow (Autogyro)
  • Mini Titan (als Agusta 109)
  • Blade mcx + msr + SR 120
  • Robbe Comtesse (mit Hilfsmotor)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »McNepp« (6. Mai 2010, 09:38)


4

Donnerstag, 6. Mai 2010, 09:51

OK, also ich entnehme dem, dass ein Empfänge mit Synthesizer nicht empfindlicher gegen Wassereinbrüche ist, als Empfänger mit Quartzen.

Meine schon mehrmals abgesoffenen Quartzempfänger haben nach dem Trocknen alle wieder einwandfrei funktioniert.

Eure Meinungen, ob man sowas wieder benutzen sollte, stehen 1:1 gegeneinander :-)
Ich werd ihn dann wohl wieder benutzen. Wenn ich ihn jedesmal wegschmeißen würde, wäre das sonst ein teurer Spaß.

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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5

Donnerstag, 6. Mai 2010, 09:59

Nicht ganz 1:1... Gernot hat den Empfänger gleich behandelt.
Die Ablagerungen am IC können einfach nur oberflächlicher Kalk sein... es kann aber auch sein, dass der Kalk schon Schaden an den Leiterbahnen oder schlimmer noch an den Spulen hinterlassen hat.
Ein abgesoffener Empfänger ist nicht schlimm, ein abgesoffener unbehandelter Empfänger mit deutlichen Spuren dagegen schon.

Klar ist es Deine Entscheidung.
Kleiner Tip: besorg Dir einfach WET-Protect und behandle Deine Empfänger & Servos vor dem abtauchen. Die Dose kostet dich im schlimmsten Fall 15€ und reicht für x Empfänger/Servos.
Im Notfall kannst Du es auch nach der Wasserung anwenden und hast dann eben bis zu einem Jahr Schutz gegen Wasserschäden an der Elektronik.
Für den Akku kannst du das Zeug gleich mitverwenden.


:w Carl-Heinz

6

Donnerstag, 6. Mai 2010, 10:29

Ah, das hat sogar den Segen von Graupner und scheint die HF-Eigenschaften von Empfängern und Sendern nicht nennenswert zu beeinflussen.

Das werde ich mir vielleicht mal zulegen.

7

Donnerstag, 6. Mai 2010, 11:25

Zitat

Original von Blopp
Ah, das hat sogar den Segen von Graupner und scheint die HF-Eigenschaften von Empfängern und Sendern nicht nennenswert zu beeinflussen.

Das werde ich mir vielleicht mal zulegen.

Nur für Regler wird es nicht empfohlen.

RK

8

Donnerstag, 6. Mai 2010, 11:39

Diese Info finde ich weder in der FAQ, noch in der Produktbeschreibung bei Graupner.

Woher hast du die Info und weißt du auch, warum man das Spray nicht auch bei Reglern einsetzen sollte?

9

Donnerstag, 6. Mai 2010, 11:55

Zitat

Original von Blopp
Diese Info finde ich weder in der FAQ, noch in der Produktbeschreibung bei Graupner.

Woher hast du die Info und weißt du auch, warum man das Spray nicht auch bei Reglern einsetzen sollte?

Info aus anderem Forum: http://www.rc-wasserflieger.at/forum/thr…readid=203&sid=

RK

10

Donnerstag, 6. Mai 2010, 13:34

Ah.
Allerdings schreibt dort jemand, dass man alles damit einsprühen kann, während andere schreiben, dass das Zeug die HF-Eigenschaften in Empfängern stören kann ( was ich plausibel finde) und wieder andere schreiben, dass man es bei BL-Regler nicht benutzen sollte. Leider wird dort auch kein Grund genannt, warum es gerade mit BL-Reglern nicht klappen sollte. Mir fällt keiner ein.

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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11

Donnerstag, 6. Mai 2010, 14:10

Das größte Problem von Elektronik, die mit angelegter Spannung im Wasser lagen, ist die Migration, ein wachsen von Whiskern von einer Leiterbahn zur anderen.
Diese Verursachen irgendwann einen Kurzschluss.
Es ist völlig unerheblich, ob es destiliertes Wasser (ist ja nicht deionisiert) oder normales Wasser verwendet wurde (normales Wasser wirkt schneller).
Ich wasche die Elektronik dann grundsätzlich auch mit Spiritus.

Einen Lack zu verwenden ist auch nicht immer ideal.
Sollte er nicht gut haften und kleine Risse haben, kann Feuchtigkeit eindringen und die Elektronik wird noch schneller durch Migration zerstört.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (6. Mai 2010, 14:11)


Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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12

Donnerstag, 6. Mai 2010, 15:22

WET-Protect ist kein Lack sondern nur ein Film. Die schmierige Substanz ist nur der Träger damit das Zeuch überall hinkommt.
BL-Regler sind sehr empfindlich, empfindlicher als Bürstenregler was mit dem Feldaufbau zu tun hat. Da soll es wohl mit einigen Reglern Probleme geben.

Ich hatte schon Regler die geflutet liefen, Regler die trotzdem starben und momentan hatte ich einen Ausfall wo beim Motor eine Wicklung abrauchte, der Regler aber noch funktioniert. Kann hier aber auch an einem simplen Wicklungsschluss gelegen haben.
Regler werden von daher inzwischen mit Flüssigsilikon vom blauen C behandelt.
Es hat wohl mal ein Problem gegeben und nu will keiner die Garantie übernehmen, daher wird abgeraten.

Verminderte Reichweite hab ich noch nicht gehabt. 1 Empfängertyp allerdings funktionierte nach Wassereinbruch nicht mehr bis ich ihn vom Wasser befreite. Da es ein alter Empfänger war hab ich ihn inzwischen eh ausgesondert.
Mindestens 2 unbehandelte Empfänger konnten nach ihrer Wasserung wieder ins Leben zurückgerufen werden.

Ich habs auf jeden Fall immer dabei.
Neptuns Opfer haben sich seitdem stark reduziert.

Video 1

Es gibt auch ein video wo ein PC Mainboard mit einem "Spezialspray" behandelt unter Wasser lief. Leider ohne Produktbeschreibung des Sprays, aber soooo viele möglichkeiten gibt es da nicht.


:w Carl-Heinz

13

Donnerstag, 6. Mai 2010, 15:57

Was meinst du mit Feldaufbau?


Eure positiven Erfahrungen sprechen natürlich für sich, aber die Empfehlung für Fernsteuerungen und Armaturen machen mich etwas stutzig.

2. Das Mittel soll einen extrem hohen Widerstand haben und sich in alle möglichen Ritzen drängen. Könnte es da nicht zu Kontaktproblemen bei Schaltern, Relais, Potis und Lampenfassungen kommen?

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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14

Donnerstag, 6. Mai 2010, 19:08

Vereinfachungsmode on:
Wet-Protect ist leichter als Wasser und unterwandert somit Wasser. Es hinterlässt auf dem Werkstück einen Microfilm den Wasser aufgrund der Oberflächenspannung und seiner Molekülgröße nicht mehr durchdringen kann.
Wenn ein Wassermolekül die Größe 10 hat und Wet-Protect ein Netz mit der Maschengröße 5 ist, kann das Wassermolekül nicht durch das Netz.
Gegenüber mech. einflüssen ist es jedoch nicht resistent wie z.b. Plastik 70. Man kann also mit Prüfspitzen etc. weiter auf die Kontakte ebenso verhält es sich bei Kontakten von Schützen.
Es ist auch nicht hochohmig sondern Durchschlagsfester als Luft.. Link zumThema.
Wurde die Barriere jedoch erstmal mech. überwunden ist der Wiederstand praktisch nicht messbar.

Bürstenregler funktionieren in dem sie die Spannung zerhacken ca. 8000-20000 mal pro Sekunde wird also entschieden ob Spannung fließt oder nicht. Bei Halbgas werden also 50% der Impulse mit Spannung gesendet und 50% nicht.

Brushlessregler bauen über die Wicklung ein positives oder negatives Feld auf um den Magnet der gerade in der Nähe ist an sich vorbeizuschiessen. Deswegen sind die Magnete auch abwechselnd gepolt. dies passiert natürlich auch im regler und es besteht der Verdacht, dass Wet-Protect bei einigen Reglern diesen Feldaufbau stört und der Regler sich dadurch verabschiedet.

Vereinfachungsmode off


:w Carl-Heinz

15

Donnerstag, 6. Mai 2010, 21:34

Wieso unterwandert WP Wasser, weil es leichter ist?
Leichtöl ist auch leichter als Wasser, unterwandert es aber nicht, sondern schwimmt oben auf.

Aber gut, es scheint ja fleißig in viele Ecken zu kriechen. Wenn es aber nur Wasser verdrängen kann, aber keine mechanisch harten Gegenstände, dann dürfte das Mittel bei der ersten Benutzung von Potis und Kontaken weggewischt werden.
Meinen Sender habe ich bisher noch nicht versenkt, aber bei einem Servo würde das Poti freiliegen.
Aber es sagt ja niemand, dass man mit WP ein offenes UBoot bauen kann :-)

In der FAQ von WP schreiben die, dass WP hochohmig ist (28 TerraOhm). Wenn es nicht hochohmig wäre, würde es ja auch ungewollte Kriechströme erzeugen.

Deine Erklärung für BL-Reglern kann ich immer noch nicht nachvollziehen, aber ich habe inzwischen eine Idee.
Bei BL-Reglern werden immer nur 2 von 3 Anschlüssen mit Spannung beaufschlagt. Über die dritte Wicklung wird bei sensorlosen Systemen über die Induktionsspannung die Lage des Läufers ermittelt. Diese Spannungen und Ströme könnten recht klein sein. Wenn WP die Schaltung beeinflusst, dann erkennt diese vielleicht nicht mehr die Lage des Läufers.
Das könnte vielleicht passieren, wenn es nicht hochohmig genug wäre (ist aber angeblich doch), oder wenn es eine nennenswert andere Dielektrizitätskonstante als Luft hätte.
Wenn WP einen BL-Regler auf diese Weise stören würde, dann hätte ich aber kein gutes Gefühl dabei es in Empfängern einzusetzen, denn dort wirken sich Kapazitäten noch stärker aus.

Da aber die einen schreiben, dass man es dort einsetzen kann, und andere das Gegenteil behaupten, bin ich mir nicht sicher, ob wirklich etwas da dran ist. Es könnte eine Legende sein, die durch einen unzufriedenen Kunden, oder durch die, auf der Webseite angesprochene Gesellschaftertrennung entstanden ist.

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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16

Donnerstag, 6. Mai 2010, 21:49

Meine Doktortitel in Physik und Chemie hab ich leider gerade verborgt von daher kann ich Dir keine genaue Analyse über die Wirkungsweise und eventuell auftretenden Probleme geben :)
Ich hab versucht halbwegs verständlich zu machen wie es wirken soll und die Unterschiede zwischen Bürste und Bürstenlosem Regler + die dadurch eventuell entstehenden Probleme aufgezeigt.

Einerseits hast Du keine Probleme damit einen Empfänger einzusetzen der nach Wasserschaden nicht richtig behandelt wurde und schon erste Korrosionsanzeichen hat, auf der anderen Seite hast Du Angst ein Mittel das eben diese Schäden verhindert könnte Reichweitenprobleme verursachen.

Es ist deine Elektronik und auch Dein Flieger... also auch Deine Entscheidung.


:w Carl-Heinz

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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17

Donnerstag, 6. Mai 2010, 22:32

Zitat

Original von Darkwing

Bürstenregler funktionieren in dem sie die Spannung zerhacken ca. 8000-20000 mal pro Sekunde wird also entschieden ob Spannung fließt oder nicht. Bei Halbgas werden also 50% der Impulse mit Spannung gesendet und 50% nicht.


Grätsch.....

Also, die Zerhacken schon die Spannung, auch in der Frequenz, doch wird ein PWM Verfahren angewendet, der die Pulslänge der Pausen und der Pulse ändert.
50% Regleröffnung bedeutet gleiches Verhältnis von Puls zu Pause.
Bei 10 % Öffnung sind die Pausen 90% lang und die Pulse 10% lang.
Bei 90% Öffnung sind die Pulse 90% lang und die Pausen 10% lang.
Bei 100% fließt durchgängig Strom.

Zitat


Brushlessregler bauen über die Wicklung ein positives oder negatives Feld auf um den Magnet der gerade in der Nähe ist an sich vorbeizuschiessen. Deswegen sind die Magnete auch abwechselnd gepolt. dies passiert natürlich auch im regler und es besteht der Verdacht, dass Wet-Protect bei einigen Reglern diesen Feldaufbau stört und der Regler sich dadurch verabschiedet.

Vereinfachungsmode off


Brushlessregler haben immer nur 2 Ausgänge aktiv, einer ist auf positiv geschaltet, einer negativ.
Im nächten Moment wird einer davon abgeschaltet (nehmen wir mal den negativen) und ein anderen an, dann wird der positive abgeschaltet, der noch an war und der zuvor abgeschaltete als positiv ein.
Damit erzeugt er ein Drehfeld, dem der Rotor folgt.
Durch den abgeschalteten Anschluss erkennt er den Nulldurchgang der im Motor induzierten Spannung und weiss, wann der den nächsten Ausgang umschalten soll.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Darkwing

RCLine User

Wohnort: D-04329 Leipzig

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18

Donnerstag, 6. Mai 2010, 23:13

Ja war ja klar das da einer reingrätschen muss :D
Fakt ist, der BL Regler arbeitet anders als der Bürstenregler und irgendwo darin soll begründet sein, dass Wet-Protect eben nicht mit allen BL Reglern zusammenarbeitet.

Die Warnung wurde irgendwann mal ausgesprochen und dies sollte man eben nicht vernachlässigen. Persönlich kann ich nur bestätigen, dass es keinen 100% Schutz bietet und eine Behandlung mit flüssigem Elektroniksilikon die höhere Erfolgsquote bringt. Ein abrauchen von BL Reglern DURCH Wet-Protect kann ich allerdings nicht bestätigen.

Damit es jetzt aber nicht noch mehr offtopic wird....
Empfänger reinigen und in die Vitrine legen, wenn am Akku schon der Pelz wächst und der Empfänger deutliche Spuren eines Wasserschadens zeigt, wird kein Dritter mehr die Verantwortung übernehmen wollen. alternativ reinigen und zu Graupner zur Überprüfung schicken.


:w Carl-Heinz

Güpfl

RCLine User

Wohnort: südlich von Graz

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19

Donnerstag, 13. Mai 2010, 02:06

Bevor der Nobelpreis für Physik und Chemie an Euch vergeben wird, wollte ich noch schnell fragen, wie das mit der Haftpflichtversicherung aussieht.

Meint Ihr nicht, die könnte aussteigen, wenn nachgewiesen werden kann, dass man wissentlich mit einem abgesoffenen Empfänger geflogen ist ?

LG Güpfl
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Güpfl« (13. Mai 2010, 02:06)


20

Donnerstag, 13. Mai 2010, 12:57

Das habe ich mich auch schon gefragt.

Wenn das allerdings ein berechtigter Grund dafür wäre, dass die Versicherung nicht zahlen muss, dann könnte man daraus etliche andere Fälle konstruieren, bei denen die V. nicht zahlen würde.

Manch Leute kürzen oder verlängern die Antenne; benutzen Stummelantennen am Sender; verlegen die Antenne riskant im Modell, weil es sonst schlecht aussieht; haben Zucker; benutzen Empfänger, die schon mal abgestürzt sind; bauen total empfindlicher Modelle, die nur ganz schwer zu fliegen sind, oder schon bei kleinsten äußeren Einflüssen auseinander brechen oder einfach abstürzen; ...

Ich meine, dass es zum Modellbau dazu gehört, dass man Sachen ausprobiert.
Die Wenigsten dürften ihre Sachen mutwillig zerstören wollen. Wenn jemand meint, dass ein wichtiges Teil nicht funktionsfähig ist, dann bringt der damit normalerweise nicht seine teuren oder aufwendigen Modelle in Gefahr.

Solange der Hersteller nicht in die Beschreibung schreibt, dass man die Sachen nach Kontakt mit Wasser nicht mehr benutzen darf, glaube ich nicht, dass eine V. um die Zahlung herum kommt.


Das sind natürlich nur Vermutungen meinerseits.
Kennt jemand einen entsprechenden Fall, in dem eine V. nicht bezahlt hat und vor Gericht Recht zugesprochen bekommen hat?