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Strandi

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1

Sonntag, 6. Juni 2010, 02:06

Empfänger durchgebrannt

Hallo Leute
gestern war ich mit meiner Puddle Twinn am See und habe problemlos 2 schöne Flüge hinbekommen ohne Störungen. Nach dem letzten Flug habe ich den Flieger aus dem Wasser genommen und als ich den Akku abziehen wollte kam Rauch aus dem Rumpf. Als Quelle des Gestankes stellte sich der Empfänger heraus. Noch mal angesteckt- keine Reaktion. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?
»Strandi« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCF0002.jpg
MfG Jens
Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm - bei mir, da ist es andersrum :D

chemienator

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2

Sonntag, 6. Juni 2010, 02:52

Wasser?

Dr._Gernot

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3

Sonntag, 6. Juni 2010, 09:18

Hallo,

ein netter Kurzschluß, der nicht durch Wasser passieren kann. Wer es nicht glaubt: Einfach einmal einen Akkuanschluß in normales Süßwasser halten. Da passiert gar nichts. Es sei denn man ist in einem schlechten amerikanischen Spielfilm.

Ich vermute das Problem eher in der bekannt guten Corona Qualität und wäre dankbar, daß der Kurzschluß nicht im Flug passiert ist. Ich würde daraus lernen, daß es wohl bessere Empfänger gibt und seine sterbliche Reste dem Elektronikrecycling zuführen.

Gernot

Strandi

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4

Sonntag, 6. Juni 2010, 09:24

nicht ein Tropfen war im Rumpf :tongue:
Das das nicht im Flug passiert ist, ist schon super. Einen baugleichen Empfänger habe ich mit der Polaris schon einige male getaucht- 1 Tag in der Sonne und alles war vergessen. Und was die Qualität angeht bin ich bisher von HK sehr zufrieden.
MfG Jens
Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm - bei mir, da ist es andersrum :D

Elektroniktommi

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5

Sonntag, 6. Juni 2010, 11:19

War der Regler nass?
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

Strandi

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6

Sonntag, 6. Juni 2010, 12:15

Nö, immer noch nicht :-)(-:
MfG Jens
Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm - bei mir, da ist es andersrum :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Strandi« (6. Juni 2010, 12:15)


hsh

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7

Sonntag, 6. Juni 2010, 16:03

Mach das Gehäuse auf und schau was schwarz geworden ist.
Denkbar wäre ein ESD-Schaden, defekte Kondensatoren, defekte Servos, Leitungen oder Stecker.
Überprüfe sicherheitshalber auch die BEC-Spannung.
War das BEC bzw. der Empfängerakku merklich warm?
mfg Harald

Strandi

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8

Montag, 7. Juni 2010, 20:56

@ Harald: Das sind doch mal produktive Vorschläge. :ok:
Heute hatte ich ein paar Minuten, da habe ich gemessen. Gleich auf Anhieb fündig geworden: Der Regler lieferte 11 Volt als BEC, das hält die winzige Platine vom Empfänger nicht ab ;(
Aber wie kommt das ? ???

@ Gernot: der Regler stammt übrigens nicht aus China, den habe ich für Sch....geld im Inland gekauft :wall:
MfG Jens
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Elektroniktommi

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9

Montag, 7. Juni 2010, 22:50

Zitat

Original von Strandi

Heute hatte ich ein paar Minuten, da habe ich gemessen. Gleich auf Anhieb fündig geworden: Der Regler lieferte 11 Volt als BEC, das hält die winzige Platine vom Empfänger nicht ab ;(
Aber wie kommt das ? ???


Wasser im Regler? :evil:
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Elektroniktommi

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10

Montag, 7. Juni 2010, 22:51

Zitat

Original von Dr._Gernot
Hallo,

ein netter Kurzschluß, der nicht durch Wasser passieren kann. Wer es nicht glaubt: Einfach einmal einen Akkuanschluß in normales Süßwasser halten. Da passiert gar nichts. Es sei denn man ist in einem schlechten amerikanischen Spielfilm.


:shy:

Mein Regler hat mal ein wenig Wasser abbekommen (Regen/Schnee)
Er hat es mit Rauchzeichen signalisiert....
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11

Montag, 7. Juni 2010, 23:29

Hallo Tommi,

Klar tut der Regler das wenn er nass wird, ebenso der Empfänger und alle andere Elektronik. Nur reines H2O leitet nicht, das kommt aber in der Natur nirgends vor.

Zitat

ein netter Kurzschluß, der nicht durch Wasser passieren kann. Wer es nicht glaubt: Einfach einmal einen Akkuanschluß in normales Süßwasser halten. Da passiert gar nichts. Es sei denn man ist in einem schlechten amerikanischen Spielfilm.


Der Mann scheint schlicht keine Ahnung zu haben. Vergleicht Stecker mit elektronischen Schaltungen. Dabei scheint er nicht einmal in der Lage zu sein um festzustellen, dass auch ein Stecker im Wasser korrodiert. Es bilden sich auch Blasen am Metall. Elektrolyse nennt man das. Physikunterricht, Grundschule. :O

Soll er es doch einmal vorführen und filmen. Wir sind alle gespannt. :D

Gruss Bruno

Elektroniktommi

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12

Dienstag, 8. Juni 2010, 11:19

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Tommi,

Klar tut der Regler das wenn er nass wird, ebenso der Empfänger und alle andere Elektronik. Nur reines H2O leitet nicht, das kommt aber in der Natur nirgends vor.



Stimme zu :ok:

Allerdings, auf der Platine gibt es Verunreinigungen, die lösen sich im Wasser und machen es besser leitfähig.
Die MosFets brauchen keinen Strom um durchzusteuern, ihnen reicht die Spannung, voilá, es schalten die Mosfets einer Brücke durch und der Strom nimmt nicht mehr den Umweg über den Motor ;)

Schlimmer ist allerdings die Migration, die langsamer voranschreitet und zu Kurzschlüssen führt.
Es bilden sich unter Anwesenheit von Wasser und unter Einfluss des Stromes aus den Metallen der Lote Kristalle, sogenannte Whisker.
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13

Dienstag, 8. Juni 2010, 11:52

Hallo Tommi,

Auch ich stimme zu! :ok:

:prost:

Strandi

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14

Dienstag, 8. Juni 2010, 13:15

Vielleicht ist die Erklärung ganz simpel: Wie jedes andere Bauteil darf auch so ein Regler mal kapput gehen. Die Lehre- man darf nie 100% Sicherheit erwarten.
MfG Jens
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swessels

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15

Dienstag, 8. Juni 2010, 13:43

Zitat

Wie jedes andere Bauteil darf auch so ein Regler mal kapput gehen


Da sie das aber eher selten ohne Grund tun, würde ich zumindest mal die Stromaufnahme der Empfangsanlage messen. Vielleicht gibts da ja Servos die auf Block gehen oder Schwergängige Ruder.

Gruß,
Stefan

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16

Dienstag, 8. Juni 2010, 13:55

Hallo Stefan,

Ein blockiertes Servo kann aber keinen Empfänger killen. Sowas ist schlicht nicht möglich. Selbst wenn ein Servo einen satten Kurzschluss auf der Versorgungsspannung macht brennen zuerst die Kaebl durch.

Aber es stimmt, alles kann einfach so einmal auch ohne offensichtlichen Grund kaputt gehen. Ich habe vor jahrzehnten als Elektroniker Dank diesem Umstand meine Brötchen verdient. :D

Gruss Bruno

swessels

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17

Dienstag, 8. Juni 2010, 14:07

Zitat

Ein blockiertes Servo kann aber keinen Empfänger killen


nö, das nicht. Aber den Spannungsregler des BEC, was auch die weiter oben genannten 11V erklären würde.

Gruß,
Stefan

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18

Dienstag, 8. Juni 2010, 14:09

Hallo Stefan,

Das stimmt, aber selbst dann sollte der Empfänger keinen Scahden nehmen, mindestens nicht unmittelbar. Die Servo's gingen sofort kaputt.

Gruss Bruno

swessels

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19

Dienstag, 8. Juni 2010, 14:39

Hallo Bruno,

bei den heutigen Servos mit µC habe ich da auch so meine Bedenken. Da hab ich jetzt gar nicht dran gedacht.


Ok, ich habe lange nicht mehr in ein Servo reingeschaut. Ich meine aber dass zumindest früher einige Servos mit CMOS ICs bestückt waren, die sollten das dann auch zumindest kurzfristig vertragen.
Ob ein Empfänger, der ja meistens eine Spannungsstabilisierung mittel Z-Diode hat, das lange aushält kann ich nicht beurteilen.
Wie lange worde die Z-Diode das aushalten?

Gruß,
Stefan

Elektroniktommi

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20

Dienstag, 8. Juni 2010, 14:53

Zitat

Original von swessels

Ob ein Empfänger, der ja meistens eine Spannungsstabilisierung mittel Z-Diode hat, das lange aushält kann ich nicht beurteilen.
Wie lange worde die Z-Diode das aushalten?

Gruß,
Stefan


In den heutigen Empfängern sind keine Zener-Dioden, sie verwenden LDO Spannungsregler.
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