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Skyrock

RCLine User

Wohnort: Dülmen, Deutschland

Beruf: Dr. Ing.

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21

Mittwoch, 9. Juni 2010, 17:59

@Tom

Zitat

Toll!
Hast Du da mal ein Foto von Deiner Anlage und dem Tanksensor, wo das gerade anzeigt wird?


Anbei mal zwei Fotos, das erste vom Tankstandssensor und das zweite von der Anzeige bei 50% Füllstand auf dem Display der Anlage.

mfg

Jürgen
»Skyrock« hat folgendes Bild angehängt:
  • Tankstand.jpg
Es wird nichts so HoTT gegessen, wie es gekocht wird!

Skyrock

RCLine User

Wohnort: Dülmen, Deutschland

Beruf: Dr. Ing.

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22

Mittwoch, 9. Juni 2010, 18:01

Sensor

Hier der Sensor.

mfg

Jürgen
»Skyrock« hat folgendes Bild angehängt:
  • Sensor.jpg
Es wird nichts so HoTT gegessen, wie es gekocht wird!

23

Mittwoch, 9. Juni 2010, 18:32

RE: Sensor

Zitat

Original von Skyrock
Hier der Sensor.


Welche Vorstellungen gibt es denn, wie der Sensor im Tank angebracht wird, wenn es ihn dann mal gibt ?

Bis bald, Wolfgang.
Bis bald, Wolfgang.

nasenschweber

RCLine User

Wohnort: Deutschland, MekPom

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24

Mittwoch, 9. Juni 2010, 21:03

RE: Sensor

Zitat

Original von Skyrock
Hier der Sensor...

Kannst Du uns nicht ein Foto schicken, wo Dein Tanksensor an Deiner A9 den Füllstand eines Tanks in einem Deiner Flugzeuge zeigt?
Seit mehr als einem halben Jahr kündigt Hitec nun schon die Sensoren an - das Foto vom Tank-Sensor ist so alt, wie diese Ankündigungen, lieferbar ist nach wie vor nix!
Ist schon ziemlich daneben, einem Kaufwilligen einen Sender schmackhaft zu machen, indem man auf Funktionen verweist, die dieser Sender (noch) garnicht hat.


Tom

Skyrock

RCLine User

Wohnort: Dülmen, Deutschland

Beruf: Dr. Ing.

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25

Donnerstag, 10. Juni 2010, 06:19

@Tom

Ich habe die Aurora 9 gar nicht erwähnt und kann sie daher auch niemandem schmackhaft gemacht haben.

mfg


Jürgen
Es wird nichts so HoTT gegessen, wie es gekocht wird!

nasenschweber

RCLine User

Wohnort: Deutschland, MekPom

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26

Donnerstag, 10. Juni 2010, 06:34

RE: @Tom

Zitat

Original von Skyrock
Ich habe die Aurora 9 gar nicht erwähnt und kann sie daher auch niemandem schmackhaft gemacht haben.

Oh, sorry, Jürgen. Dann hast Du wohl doch von Jeti gesprochen - dann ist ja alles gut!
Jeti ist derzeit nämlich der einzige Telemetriehersteller, mit dessen Sensoren sich der Füllstand eines Tanks anzeigen lässt. Und auch das nur mit einem kleinen Trick und auch nur für Kerosintanks.



Tom

Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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27

Donnerstag, 10. Juni 2010, 08:36

Leute,

es spielt nach meiner Meinung für das Thema überhaupt keine Rolle welche Sensoren bereits lieferbar sind und welche nicht.

Spätestens nächstes Jahr werden fast alle Hersteller Telemetrie und Sensoren anbieten.

Die Frage und das Statement waren:

Zitat

Original von kr-nic1@aon.at
Habe mir gedacht ich mach mal nen Fred auf um das für-und-wieder von dieser Technik zu diskutieren!

Also ich persönlich halte nix davon weil man im Flug doch eh keine Zeit hat auf die Funke zu gucken..
Was denkt ihr??

LG


Zur eigentlichen Frage sind zwischenzeitlich schon einige Beiträge gekommen. Dass der Fragesteller "nix davon hält" zeigt, dass er noch gar nicht weiß, wie das (mit oder ohne Sprachausgabe) eigentlich funktioniert.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

kr-nic1@aon.at

RCLine User

  • »kr-nic1@aon.at« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Lengenfeld NÖ

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28

Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:33

he ich dreh bald echt am red eh!! das is verdammtnochmal meine meinung das ich das zeug nicht brauche!! wie oft denn noch! ich habe diesen fred eröffnet um über telemetrie zu reden nicht ob sich werauskennt oder nicht!!
manche habennoh nicht mal pay tv. kennen de si dann auch nu ned aus oder was?? mann muss ja nicht überall mitmachen!!
wenns eh jeder ned checkt das das meine eigene meinung is bitte.
genau darum gibts krieg auf der welt! jeder muss immer die gleihe meinung haben.. echt he!

CLOSEN!! danke
[SIZE=3]Hangar[/SIZE]
Fläche: Bee Combat, Alpha27, Blade Dancer, Hype Fox, Acromaster, F9 Panther, Yak 54, Freewing Eurofighter
Hubschrauber: E325 MiniTitan, Walkera CB 180D
Werkbank: Bo 209, Microjet
Funke: Futaba FC18, T8FG

Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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29

Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:47

Nic,

hmm. Wenn Du sicher bist, dass Du es nicht brauchst, und auch gar nicht wissen möchtest, was es damit auf sich hat... warum dann dieser Thread?

:shake:
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

30

Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:52

Ich versteh gerade nicht, warum auf den Threadstarter herumgehackt wird...
Das Thema ist doch gut und bietet Stoff für Diskussionen, wie man sieht.
Und das der Threadstarter keine Ahnung hat, möchte ich bezweifeln. Zumindest zur Zeit ist ordentlich funktionierende Telemetrie mit Spachausgabe kaum erhältlich...

kr-nic1@aon.at

RCLine User

  • »kr-nic1@aon.at« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Lengenfeld NÖ

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31

Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:52

ich will wissen wie es sich in der praxis macht. der theorie nach is das ja nicht schlecht
jedoch theorie und praxis sieht meist anders aus deshalb hab ich um eure meinungen gebeten.
ich persönlich bin bis jetzt ohne geflogen und darum sehe ich MEINER ansicht nach keine unbedingte notwendigkeit..

@janko! danke du sprichst mir aus der seele!!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kr-nic1@aon.at« (10. Juni 2010, 10:54)


Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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32

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:04

Zitat

Original von kr-nic1@aon.at
ich will wissen wie es sich in der praxis macht. der theorie nach is das ja nicht schlecht
jedoch theorie und praxis sieht meist anders aus deshalb hab ich um eure meinungen gebeten.
ich persönlich bin bis jetzt ohne geflogen und darum sehe ich MEINER ansicht nach keine unbedingte notwendigkeit..


Nic,

sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten.

Hier noch einmal mein Praxis-Beitrag, der offenbar gar nicht gelesen wurde:

Zitat

Original von Joachim222
[...]
Beispiel 1: gestern Abend war ich der letzte auf dem Platz, der Abend war lau und ich hatte einfach nur Lust mit meiner Parkzone Corsair im langsamen Tiefflug über den Platz zu schleichen: Mit Jeti Telemetrie bin ich dann nach 16 Minuten geladet. Verbrauch: 1400mAh (aus meinem 2100 3s). Mit dem selben Flugzeug fliege ich manchmal (einige Starts und Landungen dazwischen) nur 8 Minuten bei dem selben Verbrauch. Vielleicht ist das nicht wichtig. Ich habe mich aber über die längere Flugzeit gefreut.

Umgekehrt ist es freilich wichtiger: wenn der Akku vielleicht schon am Ende ist und man dann eine Aussenlandung macht. Von geblähten Lipos mal ganz zu schweigen.

Beispiel 2: Ich habe mir einen Traum erfüllt und mit in über einem Jahr Bauzeit eine kleine DC-3 selbst gebaut (und teilw. konstruiert). Das Flugzeug hat für mich eine besondere Bedeutung, das sieht man ein. Dennoch habe ich es geschafft bei der Startvorbereitung (als ich in ein Gespräch über das Flugzeug verwickelt war) einen bereits geflogenen Lipo einzusetzen. Ergebnis: sofort nach dem Start kamen zwar nur Piepstöne, aber die so aufdringlich, dass ich - weil ich nicht wusste was los war - sofort sicher landete. Nachdem ich die Jeti-Box anschloss, habe ich es gesehen: Spannung zu niedrig. Ich hatte 10,2V als Warnspannung angegeben und beim Start mit viel Gas waren die sofort unterschritten. Es reichte aber noch zur Platzrunde und sicherer Landung.

Sicherlich ist das Thema derzeit für E-Motorflieger am relevantesten. Nach einigen Erfahrungen mit Telemetrie, habe ich in jedem E-Modell einen Stromsensor, der mich warnt, wenn die Spannung einen kritischen Wert unterschreitet oder die vorgegebene Kapazität verbraucht wurde. Dabei ist es mir völlig egal, ob es piepst oder eine gesprochene Warnung kommt: wenn es piepst, ist Gefahr im Verzug und mann sollte landen.

[...]


Ich nutze Telemetrie seit einem Jahr bei jedem Flug und möchte es ganz praktisch nicht mehr missen. Wobei ich ausschließlich Elektro fliege, wo der Nutzen besonders hoch ist.

Alle Segler, die mit ihren WSTech oder anderen Varios unterwegs sind nutzen das schon länger (neben der Höhe bzw. Höhenändernug auch die Empfängerspannung).
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joachim222« (10. Juni 2010, 11:04)


udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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33

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:18

Zitat

Original von kr-nic1@aon.at
ich will wissen wie es sich in der praxis macht. der theorie nach is das ja nicht schlecht
Ist auch praktisch nicht schlecht, wenn man sich relevante Werte auf dem Senderdisplay anzeigen lassen kann bzw. während des Fluges durch Piepstöne gewarnt werden kann, dass die vorher eingegebene maximal zu entnehmende Akkukapazität nunmehr entnommen wurde, dass man eine bestimmte Höhe erreicht hat, die man nicht überschreiten sollte usw.

Daneben gibt es noch allerlei "nice to know" Anzeigen wie max. Speed, geflogene Strecke usw.

Natürlich braucht man für fast alle Anzeigen noch extra Sensoren, nur die Spannung des Antriebs- oder Empfängerakkus bekommt man gratis, aber selbst das ist doch schon ein enormer Sicherheitsgewinn, denn dann sieht man noch vor dem Start ob man eventuell mit einem leeren Akku losfliegen will (das passiert gar nicht so selten, ich selbst habe schon mehrere Notlandungen unmittelbar nach Verlassen der Platzgrenze mit ansehen müssen, weil die Kollegen vergessen hatten, den Akku zu tauschen).

Zitat

ich persönlich bin bis jetzt ohne geflogen und darum sehe ich MEINER ansicht nach keine unbedingte notwendigkeit..
Niemand muss mit Telemetrie fliegen, das klappte ja auch bisher seit Anbeginn der Funkfernsteuerungen ganz gut ohne ....... es ist jedoch so, dass diese neuen 2,4 GHz-Funkchips, die jeder Hersteller verwendet, diesen Rückkanal bereits serienmässig "drin" haben (weil die Dinger ursprünglich mal für Wireless-LAN-Router konstruiert wurden, und da wäre eine nur einseitige Verbindung .... nicht so der Brüller), nur haben die Hersteller bisher von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht (bis auf Jeti, die waren die ersten mit Telemetrie am Markt), inzwischen beginnt die Auslieferung der Telemetriesensoren bei Multiplex, demnächst bei HiTEc und mit dem Verkaufsstart der DX 8t von Spektrum wird es auch für dieses System Telemetrie geben, da bleibt dem letzten großen Fernsteuerungsproduzenten Futaba nichts anderes übrig, auf diesen "Zug der Zeit" mit aufzuspringen und das werden sie auch machen.

Also ob man das will oder nicht, ab nächstem Jahr spätestens ist Telemetriefähigkeit ein unbedingtes Muss für jeden, der Fernsteuerungen oder Module dazu anbieten will, wer diese Telemetrieintegration versäumt, ist raus.

Grüße
Udo

34

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:27

Ich denke, dass die Telemetrie eine große Zukunft haben wird. Schon in ein paar Jahren hat man sich so sehr daran gewöhnt, dass es ohne nicht gehen wird.
Sicher wird jetzt ein Aufschrei kommen, dass es bisher ohne ging. Vor dreißig Jahren konnten die Fernsteuerungen vielleicht gerade mal ein paar Kanäle proportional steuern.
Heute geht es kaum noch ohne V-Mischer, Delta-Mischer, Throttle Cut, zig Flugzuständen verschiedenen Taumelscheibenmischern und und :tongue:

Am Anfang profitieren wohl mehr die E-flieger von der Telemtrie. Wenn aber Tanksensoren für alle Systeme verfügbar sind, wird wohl kaum jemand den Luxus missen, den Tankstand jederzeit zu kennen.
Kurz Telemtrie wird uns das Fliegen nochmals ordentlich vereinfachen.

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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35

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:28

Zitat

Original von Joachim222

Hier noch einmal mein Praxis-Beitrag, der offenbar gar nicht gelesen wurde:


Ein großes Problem bei serh vielen Fragestellern heutzutage: Da werden mehr oder weniger komische Fragen gestellt, die allesamt bereits bis zur Erschöpfung in anderen Threads abgehandelt wurden, man antwortet trotzdem dem Fragesteller ausführlich, schließlich will man ja auch nicht immer mit dem Hinweis auf die Suchfunktion eine negative Reaktion des Fragestellers heraufbeschwören ...... nur um dann, ein paar Postings weiter mit Erstaunen festzustelln, dass der Fragesteller:

- entweder das umfangreiche Antwortposting gar nicht gelesen hat,

- oder nur zum Teil (ist ja auch sooo zeitaufwändig und mühsam einen Text, der mehrere Sätze umfasst, zu lesen, da lässt dann scheinbar bei einigen schon nach dem ersten Halbsatz die Konzentration nach),

- oder er hat das Posting gelesen, aber nicht verstanden,

- oder er hat es gelesen, will es aber gar nicht verstehen, weil es ihm nicht in seinen Kram passt,

- oder da ist jemand nur auf Konfrontation aus, dem geht es gar nicht um die Sache an sich (dieses vermute ich in diesem Thread)

Schon traurig, sowas. Da ist man immer weniger gewillt, seine Freizeit mit so einem Kinderkram zu vergeuden und antwortet in Zukunft gar nicht mehr.

Grüße
Udo

Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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36

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:36

Danke Udo.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

37

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:37

OK, mal ein paar Beispiele aus der Praxis.
Ich fliege oft und gerne F3K mit Empfänger in Carbonrumpf verbaut und die Antennen mit Sicherheit suboptimal verlegt wenn auch nach aussen geführt. Die Empfänger, weil sie ja klein und leicht sein sollen, sind auch nicht alle so super empfindlich das man unbedingt 2km weit damit weg fliegen sollte.
Die einzige Möglichkeit die ich kenne um ein Gefühl dafür zu bekommen wie gut oder schlecht der Empfang im Flug im real existierenden Modell tatsächlich ist ist eben Telemetrie. Reichweitentests sind nett aber sie sind nur ein Snapshot die genau diese Bedingungen zu genau diesem Zeitpunkt beschreiben.
Andere Sache, wenn du deinen Akku zwar gut gewartet hast aber durch äußere oder innere Einflüsse, gibt genügend Möglichkeiten mal eben ein bisschen mehr Strom als normal zu ziehen was die Flugzeit massiv verkürzen kann, die nominale Laufzeit unerwartet kürzer ist als gedacht dann ist die einzige Möglichkeit das festzustellen ohne zu landen, Telemetrie. Kann aber auch genau so anders rum sein. Könnte ja sein du hast eine wundervolle Thermikblase ausgekurbelt und wenig "gerudert" was den Stromverbrauch minimiert hat so das du evtl. sogar länger fliegen könntest wenn du die Sicherheit hättest das du den Akku nichjt totsaugst. Auch da, Telemtrie.
Thermik, ohne Telemetrie weiss man ja nicht soooo genau wie hoch man eigentlich ist und ob man nicht schon langsam in den kontrollierten Luftraum eindringt.
Oder die Leute mit Turbinen. Nix ist besser als zu wissen wie viel Sprit man schon verbraucht hat als so einen fliegenden Brocken ohne Antrieb notlanden zu müssen.

Klar, mann kann auch ohne auskommen aber verdammt praktisch ist sie schon.

sanfte Grüße
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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38

Donnerstag, 10. Juni 2010, 11:55

In der Praxis ist es derzeit noch so, dass man um die Echtzeitdaten ablesen zu können, das Modell kurz aus den Augen lassen muss. Je nachdem wo/wie das Display liegt genügt ein Kurzer Blick, wie wenn man auf die Stoppuhr oder Spannungsanzeige des Senders schaut. Wie du ja anfangs angemerkt hast, das unschöne ist, auf die Anzeige sehen zu müssen. Ja, aber je nach Modell habe ich das immer schon gemacht. Zwinkern muss man ja auch ab und zu.

Sprachansagen beherschen nach wie vor nur die Variosysteme oder Eigenbauten. Auf lange Sicht, könnte ich mir Vorstellen, dass Varios, Telemetriesenoren und Empfänger immer mehr verschmelzen. Das WStech Link Vario geht ja schon in diese Richtung.
Wenn die Fernsteuerungsanbieter mit Sprachausgabe nachziehen, könnte da ein recht interessanter Preiskampf entstehen.

Unbedingte Notwendigkeit haben Modellspeicher auch nicht. Praktisch sind sie aber trotzdem.
Wenn das Alarmpiepsen eines Telemetriesenders los geht, ist es Zeit für die Notlandung. Klar, wenn ich zusätzlich noch eine nette Stimme hätte, die mir sagt, dass nur die Akkukapazität zur Neige geht, kann ich entspannter sein, als wenn die Bordspannung Probleme bereitet oder der Regler überhitzt. Die zusätzliche Rückmeldung bietet aber einfach ein gewisses Sicherheitsgefühl und Systeme wie die Kapazitätsmessung erlauben (wie schon angeführt) längere Flugzeiten, ohne höheres Risiko. Natürlich könnte ich das alles, komfortable mit Sprachausgabe von einem Vario haben. Es ist auch leicht möglich, dass ich mir noch ein Vario zulege. Allein die akkustischen Warnung bringt m.M. nach schon sehr viel. Genaue Angaben sind ja nicht nötig wenn Gefahr in Verzug ist. Hauptsache das Modell kann noch gelandet werden.

Da du ja nach Praxiserfahrungen fragst.
Ich habe schon sehr lange ein UniLog für Antriebsabstimmung und Flugaufzeichnung. Seit einiger Zeit hat der Logger die Funktion mehrerer Telemtetriesensoren für drei 2,4GHz Systeme. Da ich inzwischen bei manchen Modellen 2,4GHz nutze, verwende ich diese Option natürlich.
Bei gemütlichen Seglern ist es einfach beruhigend manchmal auf die Bordspannung schauen zu können. Auch im Flug zu wissen wie hoch man gerade ist, ist m.M. durchaus interessant. Bei den Kunstflugmodellen und größeren E-Seglern kann ich jetzt fliegen, bis mir die Kapazitätsanzeige/Alarm Bescheid gibt und muss nicht, nach dem fünften Steigflug, wenn ich endlich einen Bart gefunden hätte abbrechen, weil ich nicht weiß, ob ich noch Strom fürs BEC habe. Sicher korreliert die Flugzeit ungefähr mit der Motorlaufstoppuhr. Notfalls greift beim Kunstflugmodell ja auch die Unterspannungsabregelung. Dennoch kann ich so meine Akkus besser schonen und längere Flugzeiten erreichen.
mfg Harald

Sycorax

RCLine User

Wohnort: Aachen

Beruf: IT Analyst und Strategieberater

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39

Freitag, 11. Juni 2010, 23:59

Zitat

Ich versteh gerade nicht, warum auf den Threadstarter herumgehackt wird...

Weil er einen Thread aufmacht und gleich mal klar stellt, dass er das Thema eigentlich für überflüssig hält? Ein denkbar schlechter Einstieg in eine neutrale Diskussion, wenn man gleich versucht die Richtung vorzugeben.

Aus der Praxis:
Pfingst-Samstag hatten wir Tag der offenen Tür und ein paar Gäste auf dem Platz, die einen Jet einfliegen wollten. Nach vielem hin und her und einstellen wollte man starten, allerdings gab der Sender komische Töne von sich. Angeblich wäre aber alles ok.
Das Piepsen hat trotzdem genervt - also haben sie nochmal nachgefragt.
Fazit:
- Man hatte in der Aufregung des Erstflugs offenbar unterschätzt, wieviel Strom beim Einstellen aus dem Empfängerakku gezogen wurde und es nicht für nötig gehalten, nochmal nachzuladen.
- Kontrolliert hatten sie die Sender, nicht die Empfängerspannung
- Der Empfängerakku war runter auf 3,6V .. während der Analyse sank die Spannung weiter und das Modell war komplett tot.
- Die "Piepserei" des Jeti Duplex hat den Jet gerettet. Alle waren sich einig: Ein Pilot ohne Telemetrie wäre gestartet und eingeschlagen - da hätte auch eine >2.000€ Anlage nichts gerettet.

Das ist die Praxis: Vergleichsweise preiswerte Sensorik rettet Modelle die schnell mehrere Tausend Euro kosten.

Wenn man Telemetrie diskutiert, dann sollte man bitte unterscheiden:
1. Vor kritischen Zuständen warnen
2. Datenloggen / Anzeigen / Auswerten
Leider sind viele, die das Thema diskutieren nicht in der Lage die beiden Funktionsgruppen auseinander zu halten und argumentieren mit dem Fehlen des einen gegen den Einsatz des anderen.

Punkt 1. erledigt Jeti Duplex ganz hervorragend, denn dafür wurde es entwickelt. Kritischer Zustand im Modell: Es piepst eindringlich und man landet. Sofort. Prüfen was los ist kann man auch noch, wenn das Modell sicher am Boden ist. Sprachausgabe ist dafür völlig überflüssig - ganz im Gegenteil verleitet die nur dazu, die Meldung als unwichtig abzutun und trotz Warnung weiter zu fliegen. Falsche Sicherheit also, wenn es um kritische Meldungen geht. Im Auto lässt man sich ja auch nicht alle 10 Minuten den Tankinhalt per Sprachausgabe ansagen. Man fährt .. wenn's kritisch wird, piept es mal und eine Warnleuchte geht an, das man auf Reserve ist.

Punkt 2. ist nochmal unterteilt in:
2a: Echtzeitanzeige der Daten
2b: Protokollieren, aufzeichnen der Daten

2a wird von Jeti Duplex, IFS der Aurora und MPX über eine Zusatzbox oder Integration ins Senderdisplay erledigt. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Ein Box kann man bei einem Senderwechsel auch am neuen Sender betreiben, bei integriertem Telemetriedisplay ist man fest an die Sendermarke gebunden.
2b .. tja .. da hapert es noch, aber bei fast allen. Einige Varios können loggen - aber nur die wenigen Messwerte die sie erfassen.
In Bezug auf die Flugsicherheit ist das Loggen aber die Funktion auf die man am ehesten verzichten kann. Das ist eher etwas für den Abend nach dem Flugtag und zum optimieren - also ein anderes Thema. Das muss man vor allen Dingen nicht per Funk ( Telemetrie = Fernmessung ) erledigen .. viel effizienter ist es, die Daten dort zu loggen wo sie anfallen - nämlich im Modell. Der Grund: Man kann wesentlich höhere Datenraten erzielen und präziser aufzeichnen. Die Funkstrecke bleibt frei für wirklich wichtiges wie Steuersignale (Prio 1) oder Warnungen über kritische Zustände (Prio 2).

Und wieder aus der Praxis:
In meinen Turbinenhubschraubern werkeln einige Komponenten zusammen, die kritische Zustände haben können. Der Sprit kann ausgehen, die Spritleitungen können verstopfen (Spannung der Kerosinpumpe steigt), die Abgastemperatur kann zu hoch werden, die Drehzahl aufgrund eines defekten Sensors zu stark schwanken, etc. ..
Jeder Turbinenhersteller liefert eine Ground-Unit - damit man die Werte nach dem Flug kontrollieren kann. In der Praxis ist das lästig und macht auch kaum jemand.
Ausserdem interessiere mich die wirklich kritischen Zustände in dem Moment wo sie auftreten, weil ich dann noch die Chance habe etwas zu retten. Nach der Landung in ein Log zu schauen ist ja nett, nützt mir nach einem Absturz aber nichts.
Ich entwickelt gerade einen Jeti Duplex Sensor für meine Turbinen - also ganz pragmatisch aus der Praxis. Das Teil kann eine Störung zwar nicht verhindern, aber mir ggfs. einige Sekunden Vorsprung verschaffen die ausreichen den Heli zu retten.

Ziel 1: Warnen um bei einem Problem zu landen
Ziel 2a: Das Anstecken der Ground Unit vermeiden und die geloggten Daten im Display anzeigen - Faulheit siegt, wenn die Daten nach dem Abstellen von alleine durchs Telemetriedisplay laufen, reicht ein Blick nach dem Flug.
Ziel 2b: Erledigt die ECU der Turbine sowieso ... das kann ich heute schon bequem zu Hause auslesen. Ist aber aufwändig und daher macht das auch kaum jemand.
Gruß,
Ralf


http://www.turbinenheli.de

MC24-JetiBox Bausatz, Informationen über Turbinen Hubschrauber, SeaKing auf T-Rex500 Basis, TwinJet mit Kolibri, usw

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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40

Samstag, 12. Juni 2010, 18:35

Schön zusammengefasst! Ich gebe dir vollkommen recht.
Wobei die Datenaufzeichnung durchaus auf schleichende Ausfälle hinweisen kann. Bei meinen HLGs haben sich Servoausfälle durch vermehrte, kurzzeitige Störungen angekündigt. Auch der steigende Innenwiderstand eines Emfpängerakkus zeichnet sich in den Spannungseinbrüchen ab. In der 2,4GHz-Ära warnt inzwischen ja der Empfänger bei Unterspannung, aber damals...

Mir gefällt der Lösungsansatz von WStech und SM-Modellbau recht gut. Einerseits Logger, andererseits Warnungen bei Fehlfunktion bzw. Übertragung ausgewählter Daten.
Was mir persönlich noch fehlt ist die Sprachausgabe für die diversen Ground-Units. Gerade beim relativ einheitlichen Format der Jeti-Textnachrichten, müsste ein halbwegs universeller Parser mit Sprachmodul machbar sein. Ich bin gespannt wer da als erster mit der JetiBox-Voice auf den Markt kommt oder ob mein Eigenbau vorher fertig wird. Auf Knopfdruck Motortemperatur oder Akkukapazität ansagen zu lassen, stelle ich mir einfach recht praktisch vor.
Klar, die guten Varios haben da die Nase vorne, aber wer schraubt schon sein Vario ins Motormodell, nur um eine Kapazitätsansage zu bekommen. Erst recht, wenn er die Daten ja schon am Display hat, nur eben nicht ablesen, sonder vorgelesen bekommen, will :D
mfg Harald