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1

Donnerstag, 8. Juli 2010, 13:54

Bald neue Übertragung?

Hallo ich habe gerade das gefunden:

Vielleicht sei noch etwas über die Zukunft von 2.4GHz im Modellbau gesagt. Fakt ist, dass derzeit in der ETSI die Neufassung der EN 300-328 verhandelt wird. Sicher ist auch, dass diese Neufassung Einfluss auf die technischen Lösungen aller Hersteller haben wird. Notwendig wird die Reform der Norm, um die Ressourcen des Bandes besser auszunutzen und das Kollisionsrisiko insgesamt zu reduzieren. Die Vielzahl der Anwendungen, die in dieses Band drängen erfordern diesen Schritt. Es sieht allerdings so aus, dass die Neufassung nicht vor 2012 in Kraft tritt. Bis dahin ist unsere Industrie also nicht an Änderungen gebunden. Und danach können selbstverständlich alle Anlagen weiterbetrieben werden, die bisher in Verkehr gebracht wurden. Der Pilot am Flugplatz ist also keinem Investitionsrisiko ausgesetzt.

Ich versteh zwar nicht sehr viel bin auch erst 14 :D aber ist damit gemeint das in wenigen Jahren 2,4GHz schon wieder alt ist?

msX

RCLine User

Wohnort: Großraum München

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2

Donnerstag, 8. Juli 2010, 14:46

RE: Bald neue Übertragung?

Nein, es werden nur LBT (Listen Before Talk) Techniken wichtiger = nur dann oder dort im Frequenzband senden, wo etwas frei ist.
http://www.msX-modellbau.de
[SIZE=1]Modellbautests (LD 3XL, MPX, Graupner...)
Hangar:SU29,Viper F5D,Ripper F3F,Comet F3B,Lunak 4m,TL+FJ Xtreme,B4 3m,Piper 2m[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »msX« (9. Juli 2010, 00:59)


3

Donnerstag, 8. Juli 2010, 16:03

Fraglich ist halt, welche Systeme das dann überhaupt können werden... Welche Systeme lassen sich auf sowas updaten? Das setzt ja auf jeden Fall einen Empfänger im Sender voraus. Ist der vorhanden, dann kann man Glück haben, dass sich die neuen Verfahren per Software implementieren lassen. Wenn nicht, braucht es ein Hardwareupdate. Fraglich ob alle Anbieter sowas anbieten werden...

Ciao, Udo

4

Donnerstag, 8. Juli 2010, 16:23

Zitat

Original von ubit
Fraglich ist halt, welche Systeme das dann überhaupt können werden...


Wird es vermutlich zum Super-Sonderpreis mit 50% Rabatt auf den Neupreis geben: Altes Funkmodul raus, neues rein. Empfänger gleich ganz tauschen ;)

Oliver

5

Donnerstag, 8. Juli 2010, 16:26

Jo. Sowas in der Art. Schauen wir mal, was da auf uns zu kommt. Derweil fliege ich immer noch mit 35 MHz und habe damit keinerlei Probleme.

Ciao, Udo

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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6

Donnerstag, 8. Juli 2010, 17:48

Diese Art der Übertragung stellt sicher, das es mit anderen Frequenzen nicht zu Störungen kommt
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

grmpf

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Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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7

Donnerstag, 8. Juli 2010, 22:29

Stimmt, das ist die störungssicherste Übertragungsart.
Allerdings ist die Reichweite ein klein wenig beschränkt.
Und es lassen sich leider auch nicht alle Modellarten damit steuern. Zumindest stelle
ich es mit schwierig vor, einen 3D-Heli so zu steuern.
Aber man kann halt nicht alles haben.
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

Lars77

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8

Donnerstag, 8. Juli 2010, 22:35

Ich sehe da aber durchaus eine ernsthafte Kollisionsgefahr, wenn mehrere Piloten auf begrenztem Raum fliegen... ==[]
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars77« (8. Juli 2010, 22:35)


9

Donnerstag, 8. Juli 2010, 22:57

Außerdem hat das mit Fliegen nix zu tun, sondern ist nur eine verschärfte Form von Bötchen- und Autofahren. Zweidimensional halt. Es fehlt einfach die dritte Dimension.

*ganz-tief-duck* *g*

Ciao, Udo

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10

Donnerstag, 8. Juli 2010, 23:35

Hallo,

Ist ja schon interessant. Als ich vor zwei Jahren genau diese Problematik der Bandüberlastung vorausgesagt habe, wurde ich hier von zwei bisn drei selbsternannten Fachleuten und Stammtischschwätzern als Depp hingestellt. Jetzt wird genau dieses Thema auf einmal aktuell. :D


Zitat

Fraglich ist halt, welche Systeme das dann überhaupt können werden... Welche Systeme lassen sich auf sowas updaten? Das setzt ja auf jeden Fall einen Empfänger im Sender voraus.


Genau da haben wir die auf JETI und MPX M-Link gesetzt haben einen Vorteil. Es dürfte Peanuts sein, diese Funktionen per Software zu implementieren.

Alle Futabajünger schauen aber in den Mond. Genau diesen Empfänger im Sender hat das beste aller Systeme nicht.
Wie immer bei Futaba, alle 2-3 Jahre ein neues System auf den Markt bringen und die Leute kaufen und kaufen und kaufen. Zustände wie bei MAC mit deren iPhone.

:D

Gruss Bruno

11

Donnerstag, 8. Juli 2010, 23:45

Zitat

Original von B. Eberle
Genau da haben wir die auf JETI und MPX M-Link gesetzt haben einen Vorteil. Es dürfte Peanuts sein, diese Funktionen per Software zu implementieren.


Ähem... Ganz so einfach dürfte das nicht sein. Die Empfänger müssen ja nicht nur "ihr" Signal empfangen, sondern sie müssen generell überprüfen, ob IRGENDWAS auf der Frequenz sender. Je nach dem wie die Empfänger implementiert bzw. an die RC-Sender (oder bei Telemetrie auch an die RC-Empfänger) angebunden sind reicht da eben keine Software. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch Jeti hier Hardware updaten müssen. Vielleicht schaffen es M-Link oder Hitec in Software. Die Systeme kamen so spät, dass man leise hoffen darf, dass solche Überlegungen vielleicht bereits eingeflossen sind. Absehbar war das ja wohl schon länger. Aber das ist alles Spekulation.

BTW: Es geht bei den Überlegungen zur Änderung der Bestimmungen eher weniger um die RC-Technik, sondern eher um andere Anwendungen die sich gestört fühlen. Die aktuellen 2,4 GHz-Hopping-Systeme sind gegen Störungen - auch bei stark genutztem Frequenzbereich - relativ gut aufgestellt. Die allermeisten Piloten werden hierdurch verursachte "Störungen" bzw. entsprechend verzögerte Reaktionen des Modells kaum bemerken.

Ciao, Udo

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12

Freitag, 9. Juli 2010, 00:11

Hallo Udo,

Zitat

Ähem... Ganz so einfach dürfte das nicht sein. Die Empfänger müssen ja nicht nur "ihr" Signal empfangen, sondern sie müssen generell überprüfen, ob IRGENDWAS auf der Frequenz sender. Je nach dem wie die Empfänger implementiert bzw. an die RC-Sender (oder bei Telemetrie auch an die RC-Empfänger) angebunden sind reicht da eben keine Software. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch Jeti hier Hardware updaten müssen. Vielleicht schaffen es M-Link oder Hitec in Software. Die Systeme kamen so spät, dass man leise hoffen darf, dass solche Überlegungen vielleicht bereits eingeflossen sind. Absehbar war das ja wohl schon länger. Aber das ist alles Spekulation.


ALLES ist eine Frage der Software. Zu 100% die jetzigen Funktionen und diejenigen Deiner Argumentation ebenso. Aus meiner Sicht ist ein Hardwareupdate nicht nötig. Der Empfänger im Sendermodul ist vorhanden und was der zu empfangen hat sagt ihm die Software. Egal was da wann wie und wo gebunden ist.

Weshalb soll denn da M-Link und HiTEC die Nase gegenüber JETI vorne haben?

Eines ist jedenfalls sicher, ALLE bisherigen Futabas werden das nicht können!

Gruss Bruno

13

Freitag, 9. Juli 2010, 00:23

LBT kann grundsätzlich nur funktionieren, wenn das 2,4-GHz Modul im RC-Sender auch einen Empfänger beinhaltet. Das als ersten Punkt. Alle Systeme die 2,4 GHz auch zur Übertragung vom RC-Empfänger zum RC-Sender nutzen haben damit eine reelle Chance Listen-Before-Talk zu unterstützen.

Ob es dann in der Praxis auch funktioniert hängt aber dennoch von der eigentlichen Implementierung ab. Verwendet ein Hersteller als "eigentlichen Sender" ein fertiges Modul quasi als Black-Box dem er lediglich die (binären) Daten liefert, dann hat er keinen Einfluss auf den Sender. Es wird dann ein Update des Sendemoduls "im 2,4GHz-Modul" benötigt. Ob das vom jeweiligen Hersteller angeboten wird wird man sehen. Der Hersteller der RC-Technik hat da wenig Einfluss....

Wer selbst einen Sender/Empfänger entwickelt hat und in seine HF-Module setzt hat da möglicherweise mehr Einfluss. Aber auch da gilt: Das System muss feststellen können, ob IRGENDEIN Signal auf dem Kanal liegt. Es muss also quasi die Feldstärke MESSEN können. Das ist etwas Anderes als einfach zu empfangen.

Stark vereinfachtes Beispiel:

Angenommen das System verwendet eine Frequenzmodulation mit zwei Frequenzen. Frequenz 1 = F1 = 2,4 GHz. Frequenz 2 = F2 = 2,400001 GHz. Der Sender sendet nun konstant auf 2,4 GHz. Will er Daten übertragen, so macht er das so:

Für eine 0 wechselt der Sender für 1 ms auf F2 und dann wieder zurück auf F1.
Für eine 1 wechselt der Sender für 2 ms auf F2 und dann wieder zurück auf F1.

Ein darauf abgestimmter Empfänger der nur die empfangenen Daten (0 oder 1) liefert wird bei einem Störsender, der konstant auf 2,4 GHz sendet eben keine Daten liefern obwohl die Frequenz ganz offensichtlich belegt ist. Mit einem solchen Empfänger lässt sich offenkundig dann eben nicht feststellen, ob die Frequenz frei ist (und ob daher gesendet werden darf).

Ciao, Udo

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14

Freitag, 9. Juli 2010, 00:39

Hallo Udo,

Alos JETI hat was eigenes entwickelt. Da ist kein vergewaltigtes XBee Modul drin.

Gruss Bruno

15

Freitag, 9. Juli 2010, 01:03

Jo. Hat Jeti. Ob sich das System aber an die neuen Anforderungen anpassen lässt wird sich erst noch zeigen müssen. Zumal die genauen Anforderungen ja noch gar nicht klar sind.

Ciao, Udo

16

Freitag, 9. Juli 2010, 08:27

Zitat

Original von B. Eberle
Alos JETI hat was eigenes entwickelt. Da ist kein vergewaltigtes XBee Modul drin.


Na ja, den eigentlichen Funkchip hat Jeti genauso wenig entwickelt, wie alle anderen auch (ausser Futaba). Und ob der Chip die noch gar nicht endgültig bekannten kommenen Änderungen dann auch unterstüzt, lässt sich einfach in dessem Datenblatt nachlesen.
Also, nicht raten, lesen.

Oliver

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17

Freitag, 9. Juli 2010, 10:39

Hallo Oliver,

Ja, wir wissen bestimmt alle hier, dass JETI kein eigenes Halbleiterwerk besitzt. :O

Trotzdem hat Futaba hier ganz bestimmt die schlechtesten Karten. Dort geht das ganz bestimmt nicht. Eigener Chip hin oder her.

Gruss Bruno

Prof._Dr._YoMan

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Beruf: Hard-/Software Ingenieur

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18

Freitag, 9. Juli 2010, 11:13

FUD?

ALLE (außer der FX6) Futaba Sender haben ein Funkmodul welches einen Sende- und Empfangsteil hat.
Alle prüfen nämlich beim Einschalten ob das Band frei genug ist und verweigern sonst das Einschalten oder brauchen einfach länger zum Einschalten.
Genau genommen sogar die FX6, aber bei dieser gibt es keine Verbindung zurück vom Empfangsteil in die Senderlogik. Die Einschaltverzögerung oder gar Verweigerung bei vollem Band gilt auch für sie.

Prinzipiell kann sogar bei den Modulen für die T10 ein Rückkanal genutzt werden. Physikalisch vorhanden und elektrisch entsprechend Verbunden.

Also Bruno. Keinen Blödsinn erzählen.

Ob Futaba für bestimmte Anlagen, für die kein Update durch den Kunden möglich ist ein entsprechendes Update nicht liefert, steht auf einem anderen Blatt.

PS: Jedem weiterhin viel Spaß und wenig Ärger mit seinem System. Darauf kommt es nämlich an. Nur weil man mehr für Jeti missioniert oder Futaba bashed, kommt man auch nicht in den Himmel. Think about it.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

19

Freitag, 9. Juli 2010, 11:28

Zitat

Original von B. Eberle
Alos JETI hat was eigenes entwickelt. Da ist kein vergewaltigtes XBee Modul drin.


Nur so als Nachtrag: Die aktuellen Module (Sender und Empfänger) des Systems, welches du da meinst, basieren nicht mehr auf XBEE. Die sind zwar noch nicht alle lieferbar, aber bis 2012 ist ja auch noch etwas Zeit.

Oliver

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20

Freitag, 9. Juli 2010, 11:35

Hallo Holger,

Gibt es Dich auch noch altes Haus! :D

Was die Prüfung abetrifft magst Du Recht haben. Ob dieses Empfangsmodul aber dann softwaremässig aufdatiert werden kann, werden wir sehen.

Zitat

Ob Futaba für bestimmte Anlagen, für die kein Update durch den Kunden möglich ist ein entsprechendes Update nicht liefert, steht auf einem anderen Blatt.


Genau! Dazu muss Futaba ja Hand bieten und sowas machten die noch nie. G3 ist sang und klanglos untergegangen.

Zitat

Prinzipiell kann sogar bei den Modulen für die T10 ein Rückkanal genutzt werden. Physikalisch vorhanden und elektrisch entsprechend Verbunden.


Weshalb machen sie es dann nicht?

Alle kommen jetzt mit Telemetrie. Ob man das braucht sei jetzt einmal dahingestellt. Futaba hatte in Nürnberg im Februar rein gar nichts dergelichen angekündigt.

Zitat

PS: Jedem weiterhin viel Spaß und wenig Ärger mit seinem System. Darauf kommt es nämlich an. Nur weil man mehr für Jeti missioniert oder Futaba bashed, kommt man auch nicht in den Himmel. Think about it.


Ist mir auch egal. Wenn Jemand seinen Guru's hörig ist wie das bei Apple der Fall ist, ist das seine Sache.

Es lebe Futaba, alle zwei bis drei Jahre ein neues System und die Kunden kaufen und kaufen und kaufen und kau....

Gruss Bruno