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1

Dienstag, 31. August 2010, 17:45

Micro-Schnellwechsel-System Jeti...

Huhu

In der Bucht fand ich folgendes Angebot: Klick mich dahin!

Taugt das was?
Wie läuft es da mit der Bindung zum Modell, wenn man über die Jeti Box was programmiert hat, ist dass dann im anderen Flieger nicht vom anderen dann so voreingestellt, und müsste neu programmiert werden?

Nicht dass ich sparen möchte, jedoch wäre es sicherlich interessant, auch wenn der Nachteil des Raus- und wieder Einsteckens gegeben ist.
Für den Anfang wäre es nicht schlecht, einen Empfänger für zwei oder drei Modelle zu nutzen.


Gruß

Michi

eco8mech

RCLine User

Wohnort: Österreich, Weinviertel

Beruf: Techn. Angestellter im Ruhestand

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2

Dienstag, 31. August 2010, 18:38

RE: Micro-Schnellwechsel-System Jeti...

Hallo!
Das Schnellwechselsystem erspart dir den Kauf von mehreren Empfängern.
Wenn du am Empfänger etwas programmiert hast bleibt das natürlich permanent;
somit auch beim nächsten Modell!
:ok:
guten Flug und weiche Landung wünscht
eco8mech

3

Dienstag, 31. August 2010, 19:08

RE: Micro-Schnellwechsel-System Jeti...

Hatte ich mir schon gedacht.

Hiesse dann, wenn ich was programmiere, was ich ja nicht unbedingt muss, müsste ich den von Modell zu Modell jedesmal umproggen.
Wird dann nicht langweilig und man lernt schnell die Jeti Box kennen...

Actros2644

RCLine User

Wohnort: Nordhessen

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4

Dienstag, 31. August 2010, 20:03

Zitat

Wird dann nicht langweilig und man lernt schnell die Jeti Box kennen...


Das ist sicherlich ein gutes Argument :-)

Aber: Es gab hier mal Diskussionen um das ständige Rausnehmen und Reinstecken von HF Modulen bei Futaba Sendern (glaube es war Futaba). Da ging es wohl um den Verschleiß der Kontakte und ich denke das verhält sich bei dem Wechselsystem nicht groß anders, je nach dem wie oft man wechselt.
Grüße

Michael

Modelle:
Align T-REX 450 SE V2
Align T-Rex 500 Superior Kombo (Unilog)
Align T-REX 250
Align4Ever 8)
MC22 nit Jeti

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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5

Dienstag, 31. August 2010, 20:15

ja, das ist nur ein Kabelbaumadapter. Bei individuell programmierten Empfängern also nur bedingt brauchbar, da Fehleranfälligkeit und Zeitbdarf beim Modellwechsel nicht zu unterschätzen sind.
Ob es sein Geld wert ist (etwas taugt), hängt davon ab welche Buchsen verbaut werden. Für RM2,5 gibt es sehr viele, qualitativ stark unterschiedliche Buchsenleisten. Meine Modelle vertraue ich nur wenigen davon an (Servokabelverlängerungen u.ä.).
mfg Harald

6

Dienstag, 31. August 2010, 20:31

Deswegen frage ich hier mal nach.
Bin mir wegen Verschleiß der Kontakte auch sicher, dass es da irgendwann Probleme geben wird.

Da ich weiterhin erstmal Kombi fliegen werde, also 35MHz und 2,4GHz, ist das System auch nicht unbedingt für mich erforderlich, war halt nur interessant zu sehen und mehr drüber zu erfahren.

Schätze, wegen dem Kostenfaktor für komplett neue Empfänger, wenn ich voll umgestiegen wäre, sicher eine hernzuziehende Alternative zu den neuen Empfängern, was ich so ja geschickt umgehen kann, und mir die passenden Empfänger nach und nach zulegen kann.


Gruß

Michi

7

Dienstag, 23. November 2010, 21:41

Bei diesen Schnellwechselsystemen sind die Leiterbahnen und Lötstellen auf der Rückseite nicht isoliert, liegen also blank auf. Besteht da nicht die Gefahr, dass es mal zu einem Kurzschluss kommt, wenn was metallisches hinkommt?

Dante

RCLine User

Wohnort: Rheinknie

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8

Mittwoch, 24. November 2010, 10:26

Diese Gefahr besteht immer, wenn Metallteile nicht isoliert sind, und die Anwender doof genug sind, sie auf Kontaktnähe zu bringen.

Am besten testest Du das mal mit einer blanken 230V Leitung. Der Effekt ist umwerfend :evil:

Leo
Trollfilter: Ein

Sycorax

RCLine User

Wohnort: Aachen

Beruf: IT Analyst und Strategieberater

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9

Mittwoch, 24. November 2010, 10:38

Hast Du mal versucht, alle Servostecker gleichzeitig wie einen großen Klotz aus einem Empfänger zu ziehen? Eben .. du musst mit erheblicher Kraft dran ziehen .. und das belastet sowohl die Empfänger Platine wie auch diesen "Adapter".
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Antennen bei 2,4 GHz empfindlicher sind. Die Gefahr sie beim häufigen Wechseln zu beschädigen ist immer gegeben.
Und preislich sind diese "Adapter" völlig überzogen. Sowohl die Platine in der Größe wie
die Stift- und Buchsenleisten sind Cent-Artikel. Sowas kannst Du Dir bei Bedarf für ein paar Euro auf Lochrasterplatine auch selbst aufbauen.
Gruß,
Ralf


http://www.turbinenheli.de

MC24-JetiBox Bausatz, Informationen über Turbinen Hubschrauber, SeaKing auf T-Rex500 Basis, TwinJet mit Kolibri, usw

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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10

Mittwoch, 24. November 2010, 12:02

Auch wenn ich solche Adapter aus den eben angeführten Gründen nicht einsetzen würde, muss man fairerweise sagen, dass man wegen dem Rastermaß (Jeti Servosteckplätze sind weiter auseinander als 2,54mm) eine Platine ätzen muss und keine Lochraster verwenden kann. Eine gute Buchsenleiste kostet recht bald 3-4€. Besonders in kleinen Stückzahlen. Aber leider findet man genau darüber (Layout/EMV, Kupferdicke, Buchsentyp, Isolierung) keine Angaben.
Ich glaube aber auch nicht, dass die Geschäftsidee so gut ist. Statt vier solcher Wechseladapter bekomme ich einen neuen Empfänger. Da fliege ich doch lieber zwei Modelle pro Tag und baue die Empfänger abends um. Die blöde Arbeit ist doch auch bei 2,4GHz immer noch die Sache mit der/den Antenne/n.

Der Nutzen bei Duplex ist ohnehin sehr geringe, weil ich die Empfängerprogrammierung dann nicht verwenden kann, ohne meine Modelle zu riskieren. Eine moderne Steuerung fragt ja nicht ohne Grunde, ob man auch den richtigen Modellspeicher gewählt hat ;)

Interessant wäre so etwas m.M. nach als Stromverteilerplatine. Also eine gute, dicke Versorgungsleitung, die Servokabel verlötet und nur die Servoimpulse steckbar. Bei den meisten Empfängern (auch von anderen Herstellern) passt eine Buchsenleiste quer nicht über die Impulskontakte.
mfg Harald

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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11

Mittwoch, 24. November 2010, 12:42

Mir sind meine Duplex Empfänger einfach zu schade für solche Experimente.

Grüße KH

PS. Wenn ich mich recht erinnere, wird sowas in der Bucht auch für andere Fabrikate angeboten. Ist also nicht Jeti spezifisch...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »k-3.14« (24. November 2010, 12:44)


Joachim222

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

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12

Mittwoch, 24. November 2010, 13:09

Hallo,

ich gebe Ralf recht. Beim R18 z.B. wird es (fast) ein Ding der Unmöglichkeit sein, den wieder von dem Adapter zu trennen. Aber selbst bei kleineren Empfängern (R6 / R8) denke ich, dass allein der erforderliche Kraftaufwand beim (regelmäßigen!) "abruckeln" des Adapters den Empfänger an der einen oder anderen Stelle mechanisch beschädigt.

Bei Prozessoren der PCs gab es früher (lange keinen mehr getauscht) Sockel, die einen Hebel hatten, mit dem man die Beine entriegeln konnte. Ohne eine solche Mechanik (die dann wieder schwer und teuer ist) halte ich das auf Dauer für bedeutend problematischer, als die Servokabel bei Bedarf einzeln zu trennen.
Grüße aus Braunschweig
Alexander

[SIZE=1]Douglas DC-6A Baubericht [/SIZE]

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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13

Mittwoch, 24. November 2010, 14:21

Zitat

Original von Joachim222
Bei Prozessoren der PCs gab es früher (lange keinen mehr getauscht) Sockel, die einen Hebel hatten, mit dem man die Beine entriegeln konnte. Ohne eine solche Mechanik (die dann wieder schwer und teuer ist) halte ich das auf Dauer für bedeutend problematischer, als die Servokabel bei Bedarf einzeln zu trennen.


Hallo, du meist sowas. Nennt sich Nullkraftsockel und gibt es immer noch.

Gruß KH
»kalle123« hat folgendes Bild angehängt:
  • images.jpeg

14

Mittwoch, 24. November 2010, 19:47

Also ich muss euch leider enttäuschen. Ich habe gerade das Schnellwechselsystem für den Jeti R8 ausprobiert. Die Steckkräfte sind optimal. Es geht leicht rein und raus (am Rand der Platine auch leicht zu packen), sitzt aber stramm genug.

Das Problem der Abnutzung der Kontakte besteht meiner Meinung nach nicht. Ich habe beruflich mit Stecksystemen und Kontakte für die Automobilindustrie. Da gibt es Vorschriften, wie oft ein Kontakt besteckt werden darf. Aber das dient dem Schutz der Verzinkung, also der Oberfläche und dem Korrosionsschutz. Und das ist bei einem Modell (zumindest bei meinen) eh kein Thema, weil diese keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

Das Schnellwechselsystem ist schon nicht ganz billig. Ich werde dieses auch nur für meinen Jeti R8 einsetzen, weil ich zwei Modelle habe, die 8 Kanäle haben, die ich beide aber eher seltener fliege.

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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15

Mittwoch, 24. November 2010, 20:33

Zitat

Original von Roadrunner007
Ich habe gerade das Schnellwechselsystem für den Jeti R8 ausprobiert. .


Wenn du das mal einige Zeit ausgiebig verwendet hast, kannst du uns ja mal deine Langzeiterfahrung mitteilen. :ok:

Gruß KH

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »k-3.14« (24. November 2010, 20:34)


hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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16

Mittwoch, 24. November 2010, 20:57

Und welche Buchsenleisten werden nun verbaut?
Eher Präzisionsbuchsenleisten mit gedrehten Buchsen und Mehrfachkontakten wie z.B. [1] oder entsprechen die Buchsen eher der einfachen Bauart mit zwei Kontakten wie z.B. [2]. Für 3A sind ja beide Bauarten spezifiziert.
Sind die Platinen durchkontaktiert, oder nur gebohrt?
Wie breit sind die Leiterbahnen auf der Rückseite? und liege ich Richtig mit der Annahme, dass das + und - als schöne Ringleitungen geführt sind?

[1] http://www.produktinfo.conrad.com/datenb…_POL_RM2_54.pdf
[2] http://www.produktinfo.conrad.com/datenb…GOL_RM_2_54.pdf
mfg Harald

17

Mittwoch, 24. November 2010, 22:21

Hm, ich wüßte nicht, was da groß an Erfahrungen rausspringen sollte. :nuts: Und wie gesagt: ich denke, dass pro Flugsaison vielleicht so 10 Wechsel nötig sein werden. Das sollte unproblematisch sein.